Störungen durch Gateway

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blauescabrio
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von blauescabrio »

Hallo,

da muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Bei uns in der Gegend sind drei der sechs Freeway-Kanäle durch ein und dasselbe Gateway-Netz belegt. Man hört also auf drei Kanälen dasselbe PC-Gequassele. Mitreden kann man nicht, zumindest nicht mit einem legalen Freeway-Funkgerät, da die Gatewaybetreiber Amateurgeräte mit entsprechender Leistung verwenden. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich asozial, derart rücksichtslos die beschränkten Frequenzen derart vollzuballern. Vernünftiges Reden mit den Betreibern ist nicht möglich.Wo kann man diese illegalen Gateways notfalls melden? Die Kinder kommen mit ihren Handfunkgeräten nicht von Haus zu Haus, hören aber das Rentner-Geblubbere aus 30 km Entfernung. Kein Wunder, dass der Nachwuchs nicht mehr für die Funkerei zu interessieren ist. Das Schlimme ist ja, dass da gar keine Station über HF reinkommt sondern alle nur vor ihrem Teamspeak-PC sitzen. Kann sein, dass ich mir jetzt den Unmut einiger zuziehe aber ich finde diese Gateway-Funkerei wirklich bescheuert und störend.
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Badewanne
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Badewanne »

@blauescabrio
Hallo,
das tut mir echt leid,dass Du da noch keine positiven Erfahrungen machen konntest.

Teamspeak ist für PC-Gamer als Intercom gemacht.
Das heißt, dass die Leute durcheinander quatschen können,
so daß ein Angeschlossenes Gateway nicht abfällt und es eine Dauersendung wird.
Wie bei e-qso ist die Tonqualität nicht so gut wie sie beim Funk sein kann.

Es gibt aber auch andere, neuere und extra für die Funkanwendung gemachte software,
bei der z.B. die Computernutzer eine Verzögerung in der PTT haben,
damit die Funknutzer gleichberechtigt drankommen.
Die Tonqualität bei FRN ist auch viel besser.
Bei den Gateways in meiner Umgebung ist seit über einem Jahr
eine solche software in Verwendung und wir Funker sind so weit zufrieden.
Auch Raumwellenverbindungen haben wir schon über´s Gateway gemacht.

Dem wäre nur noch hinzu zu fügen, daß derartige Rundfunk-ähnliche Daueraussendungen
nicht wirklich im Sinne des "Gateway-Funkens" ist, aber es gibt da und dort auch so
zwei alte Herren auf irgend einem Kanal, wo man auch nicht reinkommt.
Das kommt nicht ursächlich vom Computerfunk, das gab es schon immer am Funk.
Bei FRN gibt es da eine Quasselsperre, die nach fünf Minuten abschaltet.
Alles nicht so schlimm, wenn man es richtig macht.
Die Handy-Abzocke ist mir einerlei, CB-Funk ist gebührenfrei
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toby_513
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von toby_513 »

moin,

ich stimme dem kollegen badewanne voll zu. FRN gibt einem die
møglichkeit, mit dem letzten haufen hobbyfunkern in (D) in kontakt
zu bleiben. mein QTH gibt sonst echt NIX mehr her! :clue:

und damit ich wenigstens noch ein funkgeræt bediene, steuere ich
mein eigenes gateway eben mit einem handfunkgeræt an. CTCSS
sei dank, kann ich mit der kleinen PMR-quetsche doch noch funker
auftun und zwar in gegenden, die ich sonst via 11m, 2m + 70cm
nie hætte erreichen kønnen und das ohne babyfonauftasten oder
kinderspielfunkerei.
Alexander
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Alexander »

Hallo zusammen...

... ich habe mich schon in vergangenen Diskusionen zu diesem Thema ziemlich unbeliebt gemacht und würde am liebsten nix sagen. Trotzdem, es muss was gegen den ungezüpgelten Wildwuchs mit Gateways was getan werden, wenn wie im Beispiel des Kollegen oben, drei Gateways den gleichen Schwachsinn auf nur 6 vorhandenen Kanälen übertragen. Das ist absolut Rücksichtslos. Würden die Betreiber ja normale Freenet-Geräte verwenden, wäre das Problem nur halb so schlimm, aber durch die Verwendung von Amateurfunkgeräten mit bis zum Teil 50 Watt und mit einem Hub der jedes ordentliche eingestellte Amateurfunkrelais in Begrenzung bringt, werden alle Freenet-Funker erheblich benachteiligt. Man macht Funkfreunde für die man ja angeblich was tun will, zu Deppen die alles erdulden müssen. Ein solches Verhalten der Gateway-Betreiber, da hat der Kollege oben völlig recht, ist absolut assozial und gegen die Gemeinschaft der Funkfreunde ausgerichtet.
Das Argument, dass man nicht funken kann wenn kein Gateway da ist, ist absoluter Schwachsinn und purer Selbstschutz um die eigene Faulheit, den Hintern nicht vom Sofa erheben zu müssen zu rechtfertigen.
  • In 99 % aller Funkfälle, kann man weitere Stationen erreichen, wenn man mal auf einen Hügel geht und von dort ein wenig funkt, mit realen Geräten und nicht nur mit Computern mit angeschlossener Antenne, die auch nur stört. Auch nur mit der Handpuste oder nem Freenet-Gerät.
Hinzu kommt ein anderer Aspekt:
  • Die Mehrheit der Gateway-Betreiber sind technisch nicht in der Lage in Gateway so einzurichten, dass es reibungslos funktioniert. Die Probleme mit der z.T. chaotischen Übertragung leigt an der mangelnden Qualifikation der Gateway-Betreiber, die so schlecht ist, dass ich von den nicht mal ein gebrauchtes Mikrofon kaufen würde.
Gateways in der jetzigen Form, mit dem jetzigen Personal als Betreiber sind überflüssiger als ein Kropf. Die Leute die Gateway - die nahezu ausschließlich andere nur stören - nach mehrmaligem Bitten nicht abschalten und/oder auf genehmigte Leistungem umbauen oder reduzieren, müssen - so leid mir das auch tut - bei der Behörde gemeldet werden.

Solche Leute schaden allen Funkfreunden, die nur anständig auf Freenet funken wollen.

So jetzt Feuer frei, prügelt ruhig auf mich ein.

Alexander z.Z. in Baunatal gleich mit dem ICE auf dem Weg nach Hause.

Nachtrag: Wer hat eigentlich die zahlreichen Kollegen im Umfeld von Gateways gefragt, ob diese von den schwachsinnigen Gateways belästigt werden wollen?
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doeskopp
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von doeskopp »

Alexander hat geschrieben: Das Argument, dass man nicht funken kann wenn kein Gateway da ist, ist Schwachsinn und purer Selbstschutz um die eigene Faulheit, nicht den Hintern vom Sofa erheben zu müssen zu rechtfertigen. In 99 % aller Funkfälle, kann man weitere Stationen erreichen, wenn man mal auf einen Hügel geht und von dort ein wenig funkt, mit realen Geräten und nicht nur mit Computern mit angeschlossener Antenne, die auch nur stört. Hinzu kommt ein anderer Aspekt: Die Mehrheit der Gateway-Betreiber sind technisch nicht in der Lage in Gateway so einzurichten, dass es reibungslos funktioniert. Die Probleme mit der z.T. chaotischen Übertragung leigt an der mangelnden Qualifikation der Gateway-Betreiber, die so schlecht ist, dass ich von den nicht mal ein gebrauchtes Mikrofon kaufen würde.

Gateways in der jetzigen Form, mit dem jetzigen Personal als Betreiber sind überflüssiger als ein Kropf. Die Leute die Gateway nach mehrmaligem Bitten nicht abschalten und/oder auf genehmigte Leistungem umbauen oder reduzieren, müssen - so leid mir das auch tut - bei der Behörde gemeldet werden. Solche Leute schaden allen Funkfreunden, die nur anständig auf Freenet funken wollen.

So jetzt Feuer frei, prügelt ruhig auf mich ein.



Nachtrag: Wer hat eigentlich die zahlreichen Kollegen im Umfeld von Gateways gefragt, ob diese von den schwachsinnigen Gateways belästigt werden wollen?
Von mir gibts ausnahmsweise mal Streicheleinheiten. 8)

Unser Erfahrungen hier. Wenn sich die technische Ahnungslosigkeit, mit Ignoranz und Egomanie paart, kommt meist ein Gateway dabei heraus.....

Grüße from Doeskopp
Ulrichstein1
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Ulrichstein1 »

Prinzipiell halte ich Gatewayfunk für keinen echten Funk und er interessiert mich nicht besonders, höchstens mal, wenn man sonst keinerlei Gesprächspartner findet. :zzz:

Im Nahbereichsfunk (Freenet, PMR) gehen mir die Gateways auch eher auf den Keks. Es sind einfach zu wenig Kanäle vorhanden und dass die Gateways meist entweder sehr taub sind oder über zu viel Leistung verfügen, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
Schon aus rechtlichen Gründen müssen folgende Minimalanforderung erfüllt werden:

* Ein Tonesquelchverfahren ist Pflicht! (CTCSS, DCS oder von mir aus Auftasten mit DTMF) Denn: Es handelt sich strenggenommen sonst um die ungefragte Aufzeichnung und Wiedergabe von nicht öffentlich gesprochenen Worten eines anderen und das ist verboten! :nono:
Die Erlaubnis erteilt die entsprechende Person dann durch Aussenden des entsprechenden Auftastungstons.

* Das Gateway sendet nur dann, wenn es zuvor über eben diese Methoden angesprochen wurde. Wenn es 10 Minuten nicht geöffnet wurde, wird auch nichts mehr gesendet bis es erneut angesprochen wird. :zzz: (Man beachte die Vorschriften im (CB-)Funk Kanäle nicht mit unnützen Aussendungen zu blockieren!)

* Auf Freenet max. 2 Gatewaykanäle, auf PMR maximal 3. Auf LPD kann man sich von mir aus austoben, das interessiert eh niemanden mehr.

Auf CB-Funk sind prinzipiell genug Kanäle da und es gibt genau 8 freigegebene Kanäle für Gatewayfunk.
Für viele CB-Funker gibts wirklich kaum noch andere Möglichkeiten am Funkbetrieb teilzunehmen. Vom PC aus am (CB-)Funk teilzunehmen halte ich zwar eigentlich für Quatsch, aber vielleicht findet doch der eine oder andere mal Interesse am richtigen Funken, wenn er dort mal reinschnuppert.
Hier ist wohl nur die Auftastung per DTMF-Ton sinnvoll. CTCSS und Co. haben im CB-Funk zu wenige und bei QRM funktioniert das auch nicht so gut.

Was mich im CB-Funk nervt ist, dass die Papageien nicht auf den 8 Gatewaykanälen betrieben werden.
Donnersberg auf der 3, Pfalz auf der 20. Zwar gilt diese Gateway-Freigabe rein funk-rechtlich nur für Verbindungen übers Internet, aber es handelt sich (siehe oben) um die ungefragte Aufzeichnung und Wiedergabe von nicht öffentlich gesprochenen Worten eines anderen und das ist verboten.
Also: Auch für Papageien: Gatewaykanäle nutzen (da muss man mit Aufzeichnung und Wiedergabe des eigenen Wortes rechnen) und selektive Auftastung!
Danke
73 de Ulrichstein 1 / 13TH2377 / 13HN2377

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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von odo »

Ulrichstein1 hat geschrieben: Zwar gilt diese Gateway-Freigabe rein funk-rechtlich nur für Verbindungen übers Internet, aber es handelt sich (siehe oben) um die ungefragte Aufzeichnung und Wiedergabe von nicht öffentlich gesprochenen Worten eines anderen und das ist verboten.
Zumindest beim CB-Funk ist der Status "nichtöffentlich" lange aufgehoben (Vergleichbar wie beim Amateurfunk).
Ebenso die anfängliche Zuordnung zum damaligen "nichtöffentlichen mobilen Landfunk (nömL)".
:wave: :wave:
odo
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blauescabrio
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von blauescabrio »

Ist ja interessant, was es da doch für Meinungen gibt. Ich möchte nochmal Bezug nehmen auf das von Alexander Gesagte: Auf einmal will jeder von der Rentner-Sabbelgruppe ein eigenes Gateway haben. Geld für Gerätschaften ist scheinbar reichlich vorhanden, also wird aufgebaut. Einrichten können und am laufen halten können maximal ein oder zwei Leute in der Runde so ein Gateway. Also wird einmal eingestellt und der Rest dem Zufall überlassen. Meist ist nicht einmal jemand vorhanden, der ein störendes Gateway "runtersetzen" kann. Quasselsperre ist auch nicht aktiviert und so kann man viertelstündige Monologe verfolgen. Wenigstens wird dabei der eine oder andere Transceiver geröstet. Sorry, dass ich kein besseres Fazit bieten kann aber das Netzwerk cbfunknetz.com im Raum Eichsfeld und Duderstadt ist unter aller Kanone und ein Paradebeispiel für die Rücksichtslosigkeit der Gatewayler. Jetzt meine Frage an Euch: Geht man wirklich so weit, so ein Netzwerk woauchimmer zu melden? Eigentlich bin ich kein Freund von sowas aber die Dreistheit der hiesigen Gateway-Rentner treibt mir echt die Zornesröte ins Gesicht, es fällt sehr schwer, überhaupt noch halbwegs sachlich zu bleiben. Auch ein Klassiker des besagten Netzwerks: Ein CB-Knoten verteilt im Sommer den Matsch stundenlang auf die ansonsten störungsfreien Freenet-Frequenzen. Ah, ich muss jetzt wirklich Schluss machen sonst reißt mir die Hutschnur.
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von 13rdx009 »

Hmmmm....

Wenn es nicht so traurig wäre, dass sich manche hier gewaltig im Ton vergriffen und offenbar ihre Kinderstube vergessen haben, fände ich das Thema durchaus interessant!

Ich bin zwar seit annähernd 30 Jahren QRV, habe aber erst seit ein paar Monaten Freenet für mich entdeckt und bin mehr als erstaunt, welche Reichweiten man mit 0,5Watt erzielen kann.

Gateways gibt es in meinem "Einzugsbereich" (leider?) keine. Das "Leider", weil es mich mal einfach interessieren würde, wie das funktioniert.

Sorry, aber dieses Thema scheint in den knapp 30 Jahren Funk absolut an mir vorbei gegangen zu sein (ok, ich hatte auch stellenweise was Wichtigers zu tun, als mich um diesbezügliche Neuerungen zu kümmern!)

Also hier meine (vielleicht dumme....) Frage:

Kann ich mir sowas am PC anhören / verfolgen? Wenn ja, wie und wo und dann wäre auch noch interessant, wie das (legal!) gemacht wird, dass ein (zugelassenes) Freenetgerät mit dem PC gekoppelt wird.
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Ulrichstein1 »

odo hat geschrieben: Zumindest beim CB-Funk ist der Status "nichtöffentlich" lange aufgehoben (Vergleichbar wie beim Amateurfunk).
Ebenso die anfängliche Zuordnung zum damaligen "nichtöffentlichen mobilen Landfunk (nömL)".
Du hast insofern Recht, dass die Begriffe nömL und "Abhören" nicht mehr im Amtsblatt auftauchen, habe gerade noch mal reingeschaut. Wann wurde das geändert? 1997 stand es noch drin.
Dadurch wird CB-Funk aber nicht zum öffentlichen Landfunk (das sind die Handy-Netze und ähnliches).

Und es steht noch dieses Sätzchen im neuen Amtsblatt drin:
Diese Frequenzzuteilung berührt nicht rechtliche Verpflichtungen, die sich für die
Frequenznutzer aus anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften, auch
telekommunikationsrechtlicher Art, oder Verpflichtungen privatrechtlicher Art ergeben.
Dies gilt insbesondere für Genehmigungs- oder Erlaubnisvorbehalte (z.B.
baurechtlicher oder umweltrechtlicher Art)."
Das Recht am eigenen Wort bzw. am gesprochenen Wort ist bereits unabhängig vom genutzten Kommunikationsmedium durch Art. 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG als auch durch § 201 StGB geschützt. Daher genügt im Amtsblatt wohl dieser allgemeine Verweis.
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blauescabrio
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von blauescabrio »

@13rdx009

Sei froh, dass KEIN Gateway in Deinem Sende/Empfangsbereich liegt. Die laufen nämlich alle illegal mit Stations- oder Mobilgeräten an einer Hochantenne und mit den Leistungen, die die Geräte halt hergeben. Wenn Du Glück hast auf der kleinen Leistungsstufe, also mit min. 5 Watt. Bedeutet in der Praxis: Du hörst das Gateway zwar aber das Gateway hört Dich mit Deinen kümmerlichen 0,5 Watt nicht. Das Gateway blockiert Dir also eine Frequenz, die Du nicht mehr nutzen kannst. Hier sind es gleich drei Stück, das ist ja die Sauerei. Deswegen werde ich da nun auch gegen vorgehen. Legale Gateways gibt es nicht, weil sich an die zugelassenen Geräte Antenne, Mikrofon, und externe Stromversorgung gar nicht anschließen lassen. Der Gelackmeierte ist also der, der sich brav ein zugelassenes Gerät kauft.

Im Internet reinschauen könntest Du mal auf www.cbfunknetz.com, wenn diese Dilettanten wenigstens ihre Webseite am laufen halten würden aber nicht einmal das bekommen sie hin. Und solche Leute wollen Gateways, also die Zusammenschaltung von Funkgerät und Internet geregelt bekommen? Schade, das solche Funkrüpel immer das Hobby für alle kaputt machen, was auch auf CB-Funk schon so.
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Alexander »

13DT322 hat geschrieben: nun....dann wäre es vielleicht vorteilhaft wenn der jeweilige Gatewayeinstieg mittels CTCSS-Tönen zu aktivieren wäre daß eben nicht bei jeder Bandöffnung alles andere an Gebrüll übertragen wird - dann wäre solchen Phänomenen vorgebeugt.

Hhm das geht leider technisch nicht! Die allerwenigsten CB-Funkgeräte sind in der Lage Frequenzen unterhalb von 300 Hz zu über tragen, weil sie dafür nicht ausgelegt sind. CTCSS fängt jedoch bei (zumindest bei meinen TRXen) bei 67 Hz an und hört bei 254,1 Hz schon wieder auf, also noch unterhalb der Übertragungsfrequenzen von CB-Funkgeräten die erst bei 300Hz anfangen und bei 3 bis 3,5 kHz aufhören. All dies haben wir schon vor vielen Jahren versucht. Hängt man ein CB-Funkgerät an einen Messplatz wird man genau diese Einschränkung feststellen, bei Freenet-Geräten ist die anders - zumindest bei den besseren Geräten.
Um das immer vorhandene CB-QRM auf Gateways zu vermeiden, sollte man alle CB-Signale welche keinen Subtöne übertragen können, konsequent sperren oder die Gateways auf Freenet - eventuell noch auf PMR446 begrenzen.
Obwohl - und das ist immer noch meine Grundüberzeugung: Gateways sind absolut überflüssig.

Gruß Alexander
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von odo »

Ulrichstein1 hat geschrieben:
Diese Frequenzzuteilung berührt nicht rechtliche Verpflichtungen, die sich für die
Frequenznutzer aus anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften, auch
telekommunikationsrechtlicher Art, oder Verpflichtungen privatrechtlicher Art ergeben.
Dies gilt insbesondere für Genehmigungs- oder Erlaubnisvorbehalte (z.B.
baurechtlicher oder umweltrechtlicher Art)."
Das Recht am eigenen Wort bzw. am gesprochenen Wort ist bereits unabhängig vom genutzten Kommunikationsmedium durch Art. 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG als auch durch § 201 StGB geschützt. Daher genügt im Amtsblatt wohl dieser allgemeine Verweis.
Zumindest das Recht auf Vertraulichkeit gilt für die Kommunikation im CB-Funk nicht.
Gespräche dürfen -wie im Amateurfunk- aufgezeichent und wieder abgespielt werden.

Damit ist z.B. auch die technische Funktionalität von Repeatern (Papagei) gedeckt.
:wave: :wave:
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von Alexander »

blauescabrio hat geschrieben:@13rdx009

Sei froh, dass KEIN Gateway in Deinem Sende/Empfangsbereich liegt. Die laufen nämlich alle illegal mit Stations- oder Mobilgeräten an einer Hochantenne und mit den Leistungen, die die Geräte halt hergeben. Wenn Du Glück hast auf der kleinen Leistungsstufe, also mit min. 5 Watt. Bedeutet in der Praxis: Du hörst das Gateway zwar aber das Gateway hört Dich mit Deinen kümmerlichen 0,5 Watt nicht. Das Gateway blockiert Dir also eine Frequenz, die Du nicht mehr nutzen kannst. Hier sind es gleich drei Stück, das ist ja die Sauerei. Deswegen werde ich da nun auch gegen vorgehen. Legale Gateways gibt es nicht, weil sich an die zugelassenen Geräte Antenne, Mikrofon, und externe Stromversorgung gar nicht anschließen lassen. Der Gelackmeierte ist also der, der sich brav ein zugelassenes Gerät kauft.

Im Internet reinschauen könntest Du mal auf http://www.cbfunknetz.com, wenn diese Dilettanten wenigstens ihre Webseite am laufen halten würden aber nicht einmal das bekommen sie hin. Und solche Leute wollen Gateways, also die Zusammenschaltung von Funkgerät und Internet geregelt bekommen? Schade, das solche Funkrüpel immer das Hobby für alle kaputt machen, was auch auf CB-Funk schon so.

Hier fällt mir noch etwas ein, was bisher noch keiner bedacht hat:

wird ein Freenet-Gateways mit - wie es inzwischen ja üblich ist - mit deutlich überhöhter Leistung und mit externen Antennen ermittelt und ausgehoben, so müssen alle, welche über das Gateway gearbeitet haben, gleichgültig ob vom CB-Funk, von PMR446, von LPD oder ebem vom Freenet aus funkend, damit rechnen, dass auch sie zur Zahlung eines Busgeldes herangeogen werden können. Die BnetzA wird im Vorfeld ermitteln und wird sich die Skips oder Rufnamen der einzelnen notieren bzw. Aufzeichnungen machen. Sie wird den einzelnen Gateway-Nutzern schon klar machen, dass sie es hätten wissen müssen, das ein Gateway in 30km-Enfernung nun mal nicht mit einer Freenethandfunke und 0,5 Watt erreichbar sein kann (im Regelfall) sondern wird - wahrscheinlich zurecht - einer Verstoß gegen die Bestimmungen in zweifacher Hinsicht (also Nutzung des Gateway mit erhöhter Leistung und Verwendung von eigenen nicht zulassungsfähigen Geräten) annehmen. Ist das der Fall, wird - in der Regel recht zügig - eine Durchsuchungsanordnung bei der Staatsanwaltschaft erwirkt. Dem Betreiber des Gateways kann man - in diesem Fall völlig zurecht - unterstellen, dass er andere ermutigt hat, Geräte mit erhöhter Leistung (in diesem Fall das Gateway) zu nutzen. Ich behaupte mal, er wird eine ziemlich hohe Rechnung bekommen. Aber - das ist sein Problem. Dass er andere Funkfreunde auch zu einem Bußgeld zwingt - ist ein Problem dass uns alle angeht.

Gruß Alexander
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Re: Störungen durch Gateway

Beitrag von blauescabrio »

Häh? Die meisten der alten Daddies sitzen am PC und blubbern einen Teamspeak-Server voll. Daraus ergibt sich wohl kaum irgendeine Art der Haftung. Der Teamspeak-Nutzer ist ja nicht dafür verantwortlich, was der Serverbetreiber so alles an seinen PC anschließt. Von mir aus sollen sie ja auch ruhig machen aber dann bitte mit einer zugelassenen Handfunke und der sich daraus ergebenden Reichweite und *NICHT* mit einer Yaesu mit 50 Watt an einer Diamond X510.
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