Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

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AiNuK
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

AiNuK hat geschrieben: Do 18. Jun 2026, 08:40 Ein spannendes Thema, bin auf Ideen wirklich sehr gespannt.
Jetzt muss ich mir selbst einen Fehler eingestehen, ich hätte schreiben sollen, "Ein spannendes Thema, bin auf (neue) Ideen wirklich sehr gespannt."

Der Fokus liegt auf möglichst neuen IDEEN!

Aber egal, CW Morse-Diplom, Funkertreffen und Fieldday gehören zwar zu den Möglichkeiten dazu, sind aber doch keine Ideen sondern schon seit Jahren gängige und mehr oder weniger funktionierende Praxis. An ca. 3 Funkertreffen/Fielddays hatte ich mal teilgenommen, die waren aber so abseits vom Schuss, da hätte sich noch nicht mal ein Einzelkämpfer der Bundeswehr hin verirrt. Aber die Ecke war für den Funkbetrieb ideal und das war den Initiatoren das Wichtigste!

Und wenn kein oder nur sehr wenig Publikum vor Ort ist, dann darf man den damit verbundenen Aufwand durchaus hinterfragen und kann feststellen, dass war zwar eine schöne Veranstaltung, aber nur für die Teilnehmer und das mit wenig Außenwirkung!

Woran ich Interesse habe sind neue Ideen, innovative Vorhaben, so wie das, was die Schweden bei SAQ machen und den Jugendlichen eine Aufgabe geben die sie nur mit Hilfe von PMR Funkgräten im Team lösen können. Das wird auch nicht jeder realisieren können, kostet ja auch Geld und Zeit. Fakt ist aber, so was muss an einem Ort stattfinden wo die gewünschte Zielgruppe zu finden ist und nicht am abgelegenen Clubheim, wo keine Sau hinkommt! Aufwand und Nutzen (positive Außenwirkung) müssen auch im Verhältnis stehen! Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Gerne auch innovative Ideen, aus dem Bereich Multimedia/Internet!

Auch die Aktion Draußenfuchs finde ich Klasse, erfordert aber auch schon wieder einiges an organisatorischen und finanziellen Aufwand. Trotzdem, sehr gelungene und innovative Idee.

Wir machen so "Kleinstfielddays" an Orten, wo viele Menschen sind. QRP Gerät aufgebaut, Antenne hingestellt und in ganz vielen Fällen kommen Menschen und fragen, was wir denn da machen. Für diesen Fall gibt es extra professionell gedruckte Visitenkarten, die wir den Leuten dann in die Hand drücken. Ob und wie viele Menschen davon wirkliches Interesse entwickeln, keine Ahnung! Hin und wieder gibt es mal ne Rückfrage per E-Mail. Ich warte immer noch auf den ersten Besucher bei unseren regelmäßigen Treffen.

Die nächste Aktion ist hier geplant, da sind in der Regel auch viele Jugendliche: https://www.google.com/maps/place/34582 ... FQAw%3D%3D

Ich bin sehr gespannt, wie das Echo wird!
Zuletzt geändert von AiNuK am So 28. Jun 2026, 10:46, insgesamt 3-mal geändert.
vy 73 de Jürgen (WARC IG | AiNuK - Amateurfunk in Not- und Katastrophenfällen)
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von DL 4 FCY »

Hallo zusammen !
Die Idee mit den "Kleinstfielddays" ist nicht schlecht, das machen wir bei F05 auch immer mal bei Fielddays. Nur planen wir von vornerein immer auch gleich Leute mit ein, die speziell dafür da sind, interessierten Besuchern zu erklären, was wir da genau grade machen-und zwar nicht nur reine Theorie, sondern wir gehen mit den Leuten auch direkt an die Station. Und dabei entstehen tatsächlich immer mal ganz interessante Gespräche.
Was auch immer wirkt: CW laut mitlaufen lassen. Da kommen eigentlich auch immer Besucher, die das interessiert.
Vor einigen Jahren hatten wir beim Museumsuferfest in Frankfurt die Möglichkeit, einen kleinen Pavillon des Museums für Kommunikation auf der nördlichen Mainseite besetzen zu können/dürfen, und da hatten wir einen Teil der Kommunikation mit dem eigentlichen Museum in CW mit einem FT-817 durchgeführt (halt abhängig davon, ob grade CW-OPs da waren),ansonsten haben wir auf UKW auch mal in SSB kommuniziert. Parallel dazu hatten wir am Stand mehrere olivgrüne Funkgeräte, und die haben wir dann auch dafür verwendet (da dann auf 10m in FM auf 29,50 oder 29,60 MHz). Da waren auch ziemlich viele Leute da, die diese Geräte noch von ihrer Dienstzeit kannten, und das waren dann auch gute Ansätze für Gespräche.
Nur mal als Idee.
73,
Klaus, DL4FCY
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AiNuK
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

Hallo Klaus, danke für den Post!

Da extrahiere ich doch gleich mal zwei Ideen, den "Erklärbär" und die olivgrünen Funkgeräte.

Nicht umsonst bin ich in der Fernmeldeinstandsetzung ausgebildet und immer noch aktiver Reservist. Eine gute Idee, die ich mal verfolgen werde!
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von DirkC »

AiNuK hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 09:26
juergenegg hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 09:11 Jürgen bitte tu mir ein Gefallen und antworte nicht wieder mit allgemeinem geleier zum Thema
um sich dann über " Prvokateure" zu beschweren.
Geh ne Runde mit dem Hund!
Es heißt übrigens "Godot (OHNE HEINRICH), von Samuel BecketT !", wenn wir schon beim Krümel sortieren sind.

@Klaus: Die Idee vom einem losgelösten Fieldday ist ja nicht schlecht, Problem hier im Raum Bonn ist, dass der Großteil der Kollegen weit Ü 70 sind. Es sind auch kaum welche hier in Troisdorf aktiv, obwohl ich bestimmt 10 Anlagen mit großen Antennen im Radius habe, noch nie einen gehört.

Die paar, die ich für N hier hatte, kamen dann auch nicht mehr, "kein weiteres Interesse", so die Aussage-was soll man dazu sagen.
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AiNuK
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

Hallo Dirk, wir haben hier zwar eine kleine, aber feine Gruppe etabliert. Der Altersdurchschnitt ist deutlich unter 55 und hin und wieder findet sich tatsächlich jemand, der auch mal mitmacht.

Die weitverbreitete Überalterung im Amateurfunk ist ein großes Problem und das nicht nur in Bezug auf "einsatzfähige" Personen, sondern insbesondere auch auf vorherrschende Meinungen.
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von DirkC »

AiNuK hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 11:33 Hallo Dirk, wir haben hier zwar eine kleine, aber feine Gruppe etabliert. Der Altersdurchschnitt ist deutlich unter 55 und hin und wieder findet sich tatsächlich jemand, der auch mal mitmacht.

Die weitverbreitete Überalterung im Amateurfunk ist ein großes Problem und das nicht nur in Bezug auf "einsatzfähige" Personen, sondern insbesondere auch auf vorherrschende Meinungen.
Das sehe ich auch so, allerdings *grinsen muss* verreisst Du den schnitt mit Deinen 70 J. schon sehr :king:

Mir fehlt die Lust, hier nochmals vorstellig zu werden, ich war mit dem Bike dieser Tage in Ahrweiler in dem Museeum... da denkt man anders über Notfunk.....Kann man sich nicht vorstellen, was da los war.
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AiNuK
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

DirkC hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 12:39 Das sehe ich auch so, allerdings *grinsen muss* verreisst Du den schnitt mit Deinen 70 J. schon sehr :king:
Bin ich ja auch noch lange nicht. Aber es ist schon richtig, Jugendliche fehlen auch bei uns!
DirkC hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 12:39 Mir fehlt die Lust, hier nochmals vorstellig zu werden, ich war mit dem Bike dieser Tage in Ahrweiler in dem Museeum... da denkt man anders über Notfunk.....Kann man sich nicht vorstellen, was da los war.
Im August/September 2021 war ich in der Eifel in Reha, in der Klinik waren auch "Opfer" der Katastrophe untergebracht, den Ort Schuld hatte ich mir damals selbst angesehen. Ob Notfunk das Desaster verhindert hätte, keine Ahnung.
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von Some »

AiNuK hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 11:33 Die weitverbreitete Überalterung im Amateurfunk ist ein großes Problem und das nicht nur in Bezug auf "einsatzfähige" Personen, sondern insbesondere auch auf vorherrschende Meinungen.
Geb ich Dir absolut Recht: mit meinen 61 Jahren bin ich hier wie dort der Jungspund (lach!) und die "Alten" wissen, was Sinn macht: kein Mechcore/com/Meshtastic, keine Digital-Modes, keine Monitore und so Vieles anderes, womit man von "Erfahrenen" besonders hier belächelt wird (statt einfach garnicht auf eine Diskussion einzusteigen wenn man eh nix beizutragen hat). Geht mir in einigen berliner OVs auch so. Wie sollen da junge, wirkliche Neuanfänger sich da "Willkommen" fühlen?

So lange diese "deutschartige Elite" nicht merkt, dass die Zeit auch im AFu technisch fortschreitet, mache ich lieber einfach mein Ding ohne noch zu diskutieren...in Asien und selbst in den US von A sind neue AFu-Technologien besser verbreitet als hier in der alten Welt.

lg,
Roland
"All models are wrong, some are useful" George Box 1976
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

Some hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 16:38 Geb ich Dir absolut Recht: mit meinen 61 Jahren bin ich hier wie dort der Jungspund (lach!) und die "Alten" wissen, was Sinn macht: kein Mechcore/com/Meshtastic, keine Digital-Modes, keine Monitore und so Vieles anderes, womit man von "Erfahrenen" besonders hier belächelt wird (statt einfach garnicht auf eine Diskussion einzusteigen wenn man eh nix beizutragen hat). Geht mir in einigen berliner OVs auch so. Wie sollen da junge, wirkliche Neuanfänger sich da "Willkommen" fühlen?
Hallo Roland, genau diese Erfahrungen hab ich auch gemacht, absolut identisch! Mit heute 64, der 2014 den E Schein und 2017 den A Schein gemacht hat, hat man in den Augen der Älteren keine Ahnung und ist ein "Greenhorn"! Der neue Kram ist alles Müll, CW, Röhren und die Drake Line von 1958 sind angesagt. Entsetzlich! Aber der Großteil der älteren Funkamateure kommt mit Entwicklung einfach nicht klar, weil sie stehengeblieben sind und der Abstand zum "State of the art" immer größer wurde. Leider ist die Reaktion darauf in den meisten Fällen, ABLEHNUNG!

Die größte Hürde heute stellt die Einbeziehung und Überzeugung der Älteren dar.

Die Frage hier war ja, mit welchen Inhalten oder Aktionen kann man im 21. Jahrhundert Menschen für Funktechnik begeistern?

Das ist sicher nicht das "Morse deinen Namen Diplom", dass ist auch nicht, wer hat die meisten DXCC und Diplome oder die größten Transceiver und Antennen oder was hat 1985 gut funktioniert.

Amateurfunk darf nicht nur mit "Opa und Piepsefunk" verknüpft werden!

Das sind vielleicht heute kleine QRP Anlagen, Handfunk- oder Kompaktgeräte, MeshCom, WSJT-X, PowerPoles, damit die Besucher sehen, es muss nicht der 10 m² Rechen wie beim Nachbar auf dem Dach sein, der sich seit guten 25 Jahren nicht mehr bewegt hat, es geht auch deutlich kleiner und ohne großen Aufwand.

Wie bekommt man das verstaubte Image weg? Es wird einigen sehr weh tun, die sich in der Vergangenheit engagiert haben und nun entsetzt feststellen, davon will heute niemand mehr was wissen und das wird heute auch nicht mehr gebraucht. Das ist leider so, überall! Damit muss man als "Älterer" leben!

Im Berufsleben wird man dann nach Hause geschickt und neue Ideen können sich entwickeln und etablieren. Im Amateurfunk nicht, da wird bis zum Ableben (SK) aus der Geschichte referiert und jegliche Entwicklung verteufelt, die man selbst nicht mehr mitmachen möchte! Das ist das Kernproblem! Spricht man das an, wird einem Altenbashing vorgeworfen! Es ist aber kein Altenbashing, sondern der freundliche Hinweis, neue Entwicklungen zuzulassen und zu fördern!
Some hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 16:38 mache ich lieber einfach mein Ding ohne noch zu diskutieren
Ein guter Ansatz, den ich mehr und mehr auch verfolge!
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern ?

Beitrag von Die Erdbeere »

Beim Wählscheiben-Telefon stehengeblieben. Mehr sage ich nicht dazu.

Wie Ainuk schon schrieb: Kleine, portable und bezahlbare Funktechnik ist angesagt, die in einem Rucksack passt.

Das kann im 11m Band oder für die AFu Bänder sein.
Oder eine Handfunke mit abgesetzter Antenne, sei es die DF-Vertikal, eine T2LT etc.

Ultra1 geht dort auch mit gutem Beispiel vorran.

Ich betreibe ja auch „nur“ Portabel-Funk, und sei es mit temporären Aufbauten „Balkon-Portable“

Als Anregung, wenn nicht schon bekannt: https://draussenfunker.de/aktivitaeten/

Da sieht man zuhauf diese Aufbauten.
CB-Funk: Rufzeichen: 13-OT-4242, Skip: Die Erdbeere
Portable:
Superstar 3900, T2LT auf Spiderbeam Mini 10m, Eremit Akkus.
Handfunk:
President Randy 3 mit Hyflex CL27 oder Draussenfunker-Vertikal
Freenet/PMR: Albrecht Tec Talk Duo, Stabo Freetalk com III
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeiste

Beitrag von AiNuK »

Die Erdbeere hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 17:55 Beim Wählscheiben-Telefon stehengeblieben.
Das trifft es ganz gut, was ich zum Ausdruck bringen wollte.
Die Erdbeere hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 17:55 Das kann im 11m Band oder für die AFu Bänder sein.
Genau, auch im 11m Bereich gibt es heute wirklich tolle und kompakte Geräte!
Die Erdbeere hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 17:55 https://draussenfunker.de/aktivitaeten/
Genial!
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von RV12P2000 »

AiNuK hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 17:04Aber der Großteil der älteren Funkamateure kommt mit Entwicklung einfach nicht klar, weil sie stehengeblieben sind und der Abstand zum "State of the art" immer größer wurde. Leider ist die Reaktion darauf in den meisten Fällen, ABLEHNUNG!
Darauf kommt es auch nicht an.
Wichtig ist, daß die Leute mit dem, was sie tun, zufrieden sind. Und wenn das der Funkbetrieb mit einem Gerät von 1935 ist, ist das auch ehrenwert. Es gehört zur Vielfalt des Hobbys.
Ich kann auch nichts mit Transceivern mit buntem Wasserfalldisplay und hunderten Untermenüs ("State of the Art") anfangen. Soll ich deswegen jetzt mein Rufzeichen zurückgeben?
Wird ein Spieler, der Schläger mit Hickoryschäften und Persimmonhölzer spielt, deswegen aus dem Golfclub geworfen? Neiin. Na also.


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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von AiNuK »

RV12P2000 hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 21:19
AiNuK hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 17:04Aber der Großteil der älteren Funkamateure kommt mit Entwicklung einfach nicht klar, weil sie stehengeblieben sind und der Abstand zum "State of the art" immer größer wurde. Leider ist die Reaktion darauf in den meisten Fällen, ABLEHNUNG!
Darauf kommt es auch nicht an.
So meine ich das auch nicht. Wenn jemand gern CW mach oder Geräte aus 1935 restauriert, dann soll er das auch machen. Ich bin der Letzte, der so was kritisiert. Jeder soll sein Hobby so ausüben, wie es ihm gefällt. Da will ich mich auch nicht einmischen.

Was ich kritisiere ist die leider häufig anzutreffende Tatsache, dass die Tradition und die traditionellen Dinge als der "echte und wahre Amateurfunk" angepriesen werden und der Rest neumodisches Teufelszeug sei. Ich finde, dass diese Auseinandersetzung völlig unnötig und deshalb auch kontraproduktiv ist. Es geht doch hier nicht darum in den Krieg der Betriebsarten und Geräte zu ziehen, sondern unser Hobby interessant darzustellen.

Und das besteht nun mal nicht nur aus Tradition und "es war einmal", sondern insbesondere aus neuen Entwicklungen und Fortschritt! Es geht um die manchmal schon erbittert geführte ABLEHNUNG neuer Technologien, weil das angeblich kein richtiger Amateurfunk ist. Über die Gründe kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. In vielen Fällen ist es aber die mangelnde und eigene Weiterentwicklung und die Angst, die eigenen Felle könnten wegschwimmen und die über Jahrzehnte aufgebaute Reputation (z.B. als OVV) könnte Schaden nehmen, dass hat sie dann aber schon lange.

Möglicher letzter Ausweg => Ablehnung!

Funkamateure sind doch keine Amischen (https://de.wikipedia.org/wiki/Amische)!

Was sollen insbesondere junge Einsteiger von solchen "traditionellen Überzeugungen" halten? Wissenschaft (MINT) lebt von Entwicklung und nicht von Tradition!
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von ultra1 »

:wall:


Ohne Ironie, stelle ich mir die Frage was Euch an Vielfalt stört ?


73, Ingo

p.s.
Mach Euch nicht weiter lächerlich und hört auf in der Scheiße zu rühren .
Es stinkt .
Zuletzt geändert von ultra1 am Mo 29. Jun 2026, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
Die Erdbeere
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Re: Wie kann man versuchen, Leute für das Hobby Funk zu begeistern?

Beitrag von Die Erdbeere »

Ainuk:
Was sollen insbesondere junge Einsteiger von solchen "traditionellen Überzeugungen" halten? Wissenschaft (MINT) lebt von Entwicklung und nicht von Tradition!
Volle Zustimmung.
CB-Funk: Rufzeichen: 13-OT-4242, Skip: Die Erdbeere
Portable:
Superstar 3900, T2LT auf Spiderbeam Mini 10m, Eremit Akkus.
Handfunk:
President Randy 3 mit Hyflex CL27 oder Draussenfunker-Vertikal
Freenet/PMR: Albrecht Tec Talk Duo, Stabo Freetalk com III

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