Erdung Funkgerät

dk76Zuu
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Erdung Funkgerät

Beitrag von dk76Zuu »

Hallo,

habe gerade erst mit dem Thema Amateurfunk angefangen. In der Anleitung meines neuen stationäres Funkgeräts (100W KW, 50W UKW) steht ich solle es erden. Verstehe ich und würde ich auch gerne machen - nur wo? In meiner Mietwohnung (Neubau) kann ich nichts an die Hauserdungsschiene anschließen. Eine Heizung gibts nur in Form einer Fußbodenheizung. An den PE Leiter der Steckdose anschließen ist ein no-go soweit ich das recherchiert [1] und verstanden habe. Es gibt auch keinen Garten wo ich eine eigene Erdung o.ä. installieren könnte. Bliebe noch die Wasserleitung/Armatur wobei ja neue Wasserleitungen auch nicht mehr aus Metall sind. Hat hier jemand das gleiche Problem und eine Lösung gefunden?

Es geht mir NICHT um Blitzschutz und auch NICHT um die Antenne! Sondern um die Erdung und Potausgleich vom TRX.

Vielen Dank
DK

[1] https://www.darc.de/fileadmin/filemount ... 1-data.pdf
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Hopi
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von Hopi »

Moin,

in dem Fall, eventuell nicht erden. Anton hat es meiner Meinung nach mal gut und einfach erklärt:

https://funkperlen.blogspot.com/2015/06 ... erung.html

73 Chris
qrz?
dk76Zuu
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von dk76Zuu »

Hopi hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 18:42 Moin,

in dem Fall, eventuell nicht erden. Anton hat es meiner Meinung nach mal gut und einfach erklärt:

https://funkperlen.blogspot.com/2015/06 ... erung.html

73 Chris
Hi Chris,

vielen Dank für den Link zu Antons Beitrag.
Klingt an sich schlüssig wobei z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=LqHv40ay8GA wiederum gesagt wird, dass der Minuspol vom externen Netzteil (die meisten aktuellen TRX haben ja kein kein Netzteil mehr) eben gerade nicht mit dem PE Schutzleiter verbunden sein soll. Scheinbar gibt es solche und solche Netzteile. Und die Arbeitsgruppe vom DARC (siehe mein Link oben auf Folie 67) empfiehlt ja auch den TRX an die HES anzuschließen.

73 DK
Solarman
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von Solarman »

Was zum Thema passt:
Ich hatte eine kleine Magnetfußantenne für 2m und 70cm nur Empfang an meinem Stationsgerät, die ich an die Vorhangschiene geklippt hatte. Zu bestimmten Wetterlagen entstand ein prasseln und knacken im Empfang. Sobald ich die Antenne/Vorhangschiene kurz berührt hatte, war das prasseln weg und kam langsam wieder. Seit einiger Zeit klemmt sie am Heizkörper und das PRasseln ist dauerhaft verschwunden.

Soll heissen, es geht darum, statische Aufladung sicher abzuleiten.

Der Schutzleiter würde vom Sinn her das Selbe machen, ist aber viele Meter lang durchs Haus verlegt und HF-mäßig alles Andere als Masse. Deswegen würde ich eine Drossel an dem Masseanschluß machen und mit der auf Heizkörper oder PE gehen.Aber nur, wenn es im Betrieb zu Problemen führt.

Gruß Stefan
Man darf nicht alles glauben, was man denkt! :tup:
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Hopi
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von Hopi »

dk76Zuu hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 23:32
Hi Chris,

vielen Dank für den Link zu Antons Beitrag.
Klingt an sich schlüssig wobei z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=LqHv40ay8GA wiederum gesagt wird, dass der Minuspol vom externen Netzteil (die meisten aktuellen TRX haben ja kein kein Netzteil mehr) eben gerade nicht mit dem PE Schutzleiter verbunden sein soll. Scheinbar gibt es solche und solche Netzteile. Und die Arbeitsgruppe vom DARC (siehe mein Link oben auf Folie 67) empfiehlt ja auch den TRX an die HES anzuschließen.

73 DK
Ja, das ist alles richtig. Im Neubau ist aber nicht gewährleistet, dass Heizung oder Wasserleitungen durchgängig leitfähig sind. An die Steckdose willst Du sicher nicht gehen und ein extra Kabel zum Fundamenterder (oder dedizierter Erder) ist nicht möglich. Daher würde ich prüfen, ob die Erdung über die Heizleitung übhaupt möglich ist. Falls ja, hat Stefan Solarman mit der Drossel einen guten Ansatz geliefert. Hast Du denn konkret Probleme?

73 Chris
qrz?
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Memphis
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von Memphis »

Ist die Antenne bzw. der Antennenträger/Standrohr selbst denn im Rahmen der 0855-300 (o. 62305) geerdet bzw. in Blitzschutz einbezogen? Dann würde ich den Aspekt vernachlässigen, weil das Gehäuse respektive der Erdungsanschluss des TRX über die Koax Einspeisung (via Abschirmung, Überwurfmutter des PL oder N-Steckers) dann eh schon, und das ist der Punkt, auf gleichem Potential liegt
Mein Equipment:Show
Feststation: PAN/Sirio Blizzard2700 | H2000Flex
Teststation: Gelhard GF2250 1/4λ GP | H155PE
Mobil: SG-CB1400 | DV27L | HyperFlex5
Diverse Funk & Messgeräte
RV12P2000
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von RV12P2000 »

Man sollte den Transceiver nicht potentialfrei herumbaumeln lassen. Zumindest zur Ableitung statischer Aufladungen sollte das sein. Manche Netzteile haben eine Verbindung vom PE zum Minuspol der Gleichspannung, da ist das gleich mit erledigt. Den PE dafür zu verwenden sehe ich daher nicht kritisch. Diese Erdung taugt aber nicht als HF-Erde.

73
P2000
dk76Zuu
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Re: Erdung Funkgerät

Beitrag von dk76Zuu »

Vielen Dank euch allen für die Antworten

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