Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

xyz123
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Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von xyz123 »

Schönes neues Jahr euch allen!!!

Ich hab mir zu Weihnachten son paar Lora Boards geschenkt. Die sind aber noch aufm Weg aus China! :mrgreen:

Ich will aus einem auch nen Meshcore Repeater machen damit sich hier in der Gegend vielleicht mal was tut. Also der soll dann natürlich schön weit funken.

Also wenn man so im Internet schaut dann sieht man ganz viele selbstgedruckte Gehäuse wo die Antenne reingeschraubt ist. Aber die kleinen Antennen sind ja eigentlich nur n gewendelter Draht für 868MHz. Also die Hälfte von nem Dipol. Und da brauchts dann doch eigentlich ein Gegengewicht damits überhaupt strahlt? Ist das Gegengewicht dann der Stecker und das Pigtail oder wie funktioniert das eigentlich?

Also ich will noch ne gute Antenne bestellen aber ich frag mich ob das halt in son Gehäuse aus Kunststoff soll wie alle das machen oder ob es viel besser ist wenn ich dazu noch n Alugehäuse besorg? Oder ist das grade falsch weil normalerweise das Pigtail sozusagen die zweite Hälfte vom Dipol ist und da stört das Metallgehäuse dann nur und verstimmt die Antenne??

:clue:
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mibo666
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von mibo666 »

L1/2 braucht kein HF-Gegengewicht, ist ja eine Halbwelle und genau das wird gebraucht. Schau dir entsprechende 2m/70 cm Mobilantennen an. Oder einfach L1/2 Spargel für CB. Das ist zwar alles kein 868MHz aber das Prinzip ist immer gleich, egal welche Frequenz.

Bei Antennen mit Gewinnangabe, vor allem bei Rundstrahlern(wo man von außen nicht reinschauen kann) solltest du in dem Frequenzbereich vorsichtig sein und dein Vertrauen vielleicht nicht dem Chinamann schenken. Es sei denn du hast die Messmittel um so eine Konstruktion zu überprüfen. Damit so eine Antenne nämlich funktioniert muss exakt gearbeitet werden, und wenn 90% der Kunden das eh nie prüfen (können), tja dann liegt die Versuchung nahe....

Dann lieber eine gute und bewährte Bauanleitung suchen und die Antenne selber basteln, so schwer ist das nicht und zum prüfen reicht schon ein nanoVNA.

Gruß

MiBo
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xyz123
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von xyz123 »

Danke MiBo! :tup:

Also ich hab jetzt mal geschaut und gerechnet ich hab nämlich noch so ne kleine Stummelantenne rumliegen dies mal zu nem Lora Board dazugab das aber leider mittlerweile zu alt ist.

Also wenn man das Plastik von der Antenne runterzieht ist da so ne Spule drunter auf nem "Stiel". Die Windungen sind oben ganz dicht und die paar weiter unten weiter. Es sind zusammen 11 Windungen die nen Durchmesser außen von 5 mm haben und der "Stiel" unten sind noch mal 8 mm. Also wenn man das ausrechnet mit Pi und so ist der Draht dann so 18 cm lang.

So und bei 868 MHz hat man ne Wellenlänge von 34,54 cm also ist der Draht tatsächlich Lambda-Halbe!! Und ich dachte immer er sei Lambda-Vierteil und bräucht deshalb n Gegengewicht?

Aber jetzt versteh ich nicht das ist ne Lambda Halbe Antenne aber die wird am Ende eingespeist nicht in der Mitte? Ich hab im Moltrecht noch mal nachgelesen das muss dann wohl ne spannungsgespeiste sein weil die am Ende super hochohmig sein wird??

Also man braucht dann doch ne hohe Spannung damit das funktioniert oder versteh ich das falsch? Wie macht das denn son kleines Board das mit 3 V läuft??

Das ist dann auch bei WLAN so dass da Lambda Halbe Antennen benutzt werden weil die ja auch meist einfach in Plastik geschraubt sind?

Und bei ner Handfunke hat man ja Lambdaviertel da ist das Gehäuse und der ders in der Hand hält dann das Gegengewicht und das macht man aber nur weil die Antenne sonst zu lang wird?

Ich hab auch schon mal gedacht mir nen NanoVNA mal zuzulegen weil das sicher Spaß bringt und wenn man ne gute Antenne kauft ist das ja auch schon teuer.

Ja und der Antennengewinn das ist ja irgendwie alles vorprogrammiert mit der Sendeleistung also in der Verordnung der BNetzA steht EIRP aber die von Mesh gehn dann wohl davon aus dass man nur ne Antenne benutzt die keinen Gewinn hat?
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von onkeltom »

@xyz: Kennst du Kommata? Und warum magste die nicht?
xyz123
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von xyz123 »

OK ich hatte jetzt hier viewtopic.php?t=61210 mal mit nem Nanovna an so gekauften Gummiantennen gemessen.

Die sind genau wie der aufgespulte Draht bei den kleinen so 18 cm lang also Lambda-Halbe und werden am Ende eingespeist also muss das nach Moltrecht Spannungsspeisung sein ??

Aber wenn ich jetzt ein Gerät kauf wie son Lora Board dann steht da ja nur das hat 50 Ohm aber nicht ob Spannungs oder Stromgespeist? Also ich kann die Antenne anschließen die dabei ist die ist endgespeist aber ich kann ja auch nen Dipol selber baun oder kaufen und der ist dann in der Mitte gespeist und beides funktioniert? Also eigentlich ist endgespeist ja auch nicht 50 Ohm sondern so 3000 Ohm wie kann man dann das Lora Board für 50 Ohm verkaufen und auch so verschiedene Antennen anschließen und das funktioniert???
xyz123
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von xyz123 »

mibo666 hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 04:58 L1/2 braucht kein HF-Gegengewicht, ist ja eine Halbwelle und genau das wird gebraucht. Schau dir entsprechende 2m/70 cm Mobilantennen an. Oder einfach L1/2 Spargel für CB. Das ist zwar alles kein 868MHz aber das Prinzip ist immer gleich, egal welche Frequenz.
Also die Antennen die dabei sind sind die hier:

https://www.2j-antennas.com/antennas/si ... ntenna/271

Und die brauchen aber nach dem Datenblatt doch n Gegengewicht und da wird dann von der Platine wohl einfach die Massefläche für genommen das reicht dann wohl obwohl diese Mini Boards ja eigentlich echt keine Massefläche haben und wenn man die mit nem kleinen Akku betreibt kanns ja nicht mal über das Kabel gehn.

Ich kapier aber immer noch nicht warum die Antenne wenn man sie auseinanderzieht 18 cm lang ist und wenn ich die Gummiantennen nachmess auch 18 cm und das ist doch Lambda Halbe aber vom Ende gespeist?
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mibo666
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von mibo666 »

Was meinst du mit "auseinander ziehen"?

Ich kenne solche Stummelchen vom Afu, da ist auf einem Kunststoffträger Draht zu einer Spule gewickelt, bildet zusammen mit dem Gerät und dem Menschen eine L1/4 Antenne. Aber die Länge des aufgewickelten Drahtes ist nicht gleich der Wellenlänge, das geht ein bisschen anders...
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von xyz123 »

mibo666 hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 06:42 Aber die Länge des aufgewickelten Drahtes ist nicht gleich der Wellenlänge, das geht ein bisschen anders...
Hmmm das kann sein. Aber wenn ich von der Stummel die Kunststoffkappe abzieh ist da nur ne Spirale drunter die ist locker gewickelt und wenn man die grade zieht ist das halt so 18 cm Draht. Unten ist sie son cm etwas dichter gewickelt wo der Stiel dann in den SMA reingeht und oben halt etwas weniger.

Wie ist n das mit der Länge wenns aufgewickelt wird?
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von forstmeister »

Dazu sei noch erwähnt:
80% aller Antennen die ich für 868MHz habe, auch stationäre Rundstrahler, sind Müll, meistens leider auch die SMA zum aufschrauben die bei den Solar Repeatern dabei sind. Entweder sind die gar nicht resonant oder eher im US 915MHz Bereich aber selbst da oft nicht.

Eine SMA-Aufschraub-Antenne von 4 funktioniert, die anderen 3 sind irgendwo resonant aber nicht zwischen 830 und 950MHz. Die 6dBi Bingfu Stationsantenne (zumindest die, die ich habe) ist eher für 915MHz, aber wäre auch da nicht wirklich gut.
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von 13CT925 »

Kann ich bestätigen.
Bei einem Board hatte der Stummel keine Beschriftung und war nach Messung etwa bei 950Mhz resonant.
Ein anderer Stummel hat ein "T3" aufgedruckt und passte bei 868Mhz.
...Heimat ist da wo der Schlüssel passt. (Markus Krebs)
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von mibo666 »

Löst Euch mal von der Idee das solche Antennen präzise gefertigt werden. Die kommen von Zuliefer"Betrieben", oft in Heimarbeit oder im Hinterhof. Die Leute erhalten die Teile und eine Aufbauanleitung:
"Nimm Kunststoff, wickle Draht drüber (nicht so viel weil teuer), mit Kleber festlegen (nicht so viel weil teuer), Kunststoff Röhre drüber schieben, mit Kleber festlegen (nicht so viel weil teuer), Draht mit Lötzinn an Buchse befestigen (nicht so viel Zinn weil teuer), Buchse in Röhre kleben."
Da gibts keine Endkontrolle mit VNA im Labor, die Antenne wird irgendwie funktionieren, Mission erfüllt.

Wollt Ihr was gescheites haben -> selber bauen!

Gruß

MiBo
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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von hb9pjt »

Ein Plastikgehäuse geht, da das Board genug Gegengewicht macht. Nicht alle Chinaantennen sind schlecht. Nicht alle Antennen, welche nicht aus China kommen, sind gut. Man könnte die Antennen ausmessen mit einem VNA. https://de.aliexpress.com/item/10050067 ... html?spm=a

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Re: Antenne für LORA in Plastik oder Metallgehäuse schrauben???

Beitrag von ThatCrazyDcGuy »

Ich habe meine Heltec v4 samt Antene und Akku in ein weisses vierkant Kutstoffprofil gestopft. Die aus dem Baumarkt. 25x25mm sind die glaub und das Heltec geht dann quer von Ecke zu Ecke schön stabil gefüht rein. Das Ganze sieht dann sehr unauffällig aus. Oben ist ein passtender Stopfen mit etwas Silikon drinne, unten einer mit Loch fürs Kabel zur Solarzelle und ein USB Plug, damit man auch mal ein Firmwareupdate oder so machen könnte. Gesamtlänge unter 30cm. Der erste Test ist auf dem Bild zu sehen. Da baumelt der Akku aber noch raus.
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