SH-7000 in der Bretagne

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ACA Auetal
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SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von ACA Auetal »

Moin ! Sind in Trélévern und hatte eben mit meiner Handgurke Kollegen vom Bodensee und aus England im Lautsprecher.
Habe sie gehört, sie leider nicht mich.
Überlege, mir generell eine bessere Handgurke zu holen.
Habt ihr da gute Vorschläge?
FM / AM reicht.
Danke !!!
VG
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mibo666
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

ACA Auetal hat geschrieben: Do 19. Jun 2025, 14:56 Überlege, mir generell eine bessere Handgurke zu holen.
Wird in Sachen "gehört werden" keinen Unterschied ausmachen, im Gegenteil - du hast ja schon eine ausgezeichnete Antenne an deinem Gerät,
da können die modernen Geräte nur mit Zusatzantennen mit.

Wenn du für zusätzliche Masse sorgst, dann wird die Abstrahlung nochmal besser. Das kann ein Autodach sein, oder ein Geländer, einfach mal probieren: Setze das Funkgerät drauf und schaue ob sich der Empfang dadurch schon verbessert, wenn ja dann wird auch dein Signal deutlich stärker. Ist nix passendes in der Nähe, oder willst du unabhängig sein, dann bastle dir ein Schleppradial, das funktioniert sehr gut.
Noch mehr geht dann nur mit "richtigen" Antennen, z.B. Drahtantenne am GFK Mast oder Angelrute.

Wenn die Bedingungen es erlauben dann kannst du aber auch schon mit Teleskop und Drahtradial wirklich weite Verbindungen machen, es kommt halt drauf an zur richtigen Zeit QRV zu sein. Ein neues Funkgerät hat andere Vorteile (Größe, Funktionen, Akkulaufzeit usw), bei der Reichweite ändert sich aber nichts. Nur mit SSB lässt sich noch ein bisschen mehr herausholen, da ist die Geräteauswahl aber arg eingeschränkt.

Schönen Urlaub noch!

Gruß

MiBo
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mibo666
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

Ganz vergessen: Betreibe dein Gerät mit guten Akkus, nicht mit Batterien! Akkus können wesentlich mehr Strom liefern, die Spannung bleibt unter Last stabiler und damit ist dann auch die Sendeleistung höher als mit Batterien. Gescheites Ladegerät dazu mit Einzelschacht-Überwachung, kostet alles zusammen 40-50€ und du hast für viele Jahre eine zuverlässige, leistungsstarke Stromversorgung.
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von Ulrichstein1 »

ACA Auetal hat geschrieben: Do 19. Jun 2025, 14:56 Überlege, mir generell eine bessere Handgurke zu holen.
Vorausgesetzt, du willst deine Handgurke *nicht* mit einer externen Atenne betreiben, sondern mit der internen, gibt es meiner Meinung nach kaum etwas besseres als eine gute alte, funktionierende SH7000 mit intakter, voll ausgezogener Teleskopantenne.

Mit einem Schleppradial könntest du noch experimentieren, z.b. an der Masse der Ladebuchse.

Zum Anschluss von externen Antennen sind Handfunken mit eingebauten Teleskopantennen schlicht und einfach ungeeignet, da ein genormter Masseanschluss fehlt. Der Anschluss eines Koaxialkabels fällt somit - ohne Umbau - flach.

Das "ich höre alle aber sie hören mich nicht" Phänomen ist bei Handgurken mit eingebauter oder aufgesteckter (Teleskop-)Antenne einfach systembedingt typisch, sofern deine Gegenstation nicht auch eine solche Handgurke nutzt.

Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass eine Handgurke mit einer auf den BNC/TNC-Anschluß aufgeschraubten Teleskop-Antenne *nicht* besser funktioniert, als die alten Geräte mit eingebauter Teleskopantenne.

Und Kollege mibo666 hat recht:
Benutze gute Akkus, vorzugsweise Eneloops und lade sie außerhalb des Funkgeräts in einem guten Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung.
Meine SH7000 hält mit 2000er Eneloops im reinen RX-Betrieb übrigens etwa 30 Stunden durch.

Ach ja, sollte eine betretbare große Betonbrücke/Stahlbrücke oder ein See/Meer in der Nähe sein, empfehle ich, die Handgurke auf der Brücke bzw. direkt am Wasser - noch besser auf dem Wasser - zu benutzen.
Vorausgesetzt, du hast freie Sicht auf der Brücke. Die Sicht darf nicht durch Zugseile oder Pfeiler in der Nähe blockiert sein.
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von ACA Auetal »

Moin und vielen Dank !
Ja dann bleibe ich bei dem Equipment… eneloops sind drin, Ansmann Ladegerät mit einzelschächten.
Dachte aber tatsächlich, Alkaline Batterien sind besser wegen höherer Spannung.
Man lernt nie aus.
Ist nen bischen fummelig mit der kanalwahl, ansonsten denke ich auch, alte Technik muss nicht verkehrt sein.

VG
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

Wenn dir mal langweilig wird: Öffne das Batteriefach und klemme ein Multimeter an die erste und letzte Batterie, die Messspitze einfach dazwischen stecken. Dann sendest du und schaust wie weit dabei Spannung runter geht.
Dazu kommt noch das Batterien nur kurz bei den 1,5V bleiben und dann recht schnell abfallen, Akkus dagegen halten die 1,2V bis kurz vor Schluss UND brechen unter Last nicht so dramatisch ein.

Gönne deinem Gerät das Schleppradial, das macht wirklich einen dramatischen Unterschied. 3,5mm Klinkenstecker, Spitze abzwicken, schon hat es Kontakt mit der Gerätemasse und der Lautsprecher bleibt aktiv.

Neuere Geräte sind übrigens in der Stadt dem alten Kasten überlegen, die können mit Störungen besser umgehen, vor allem der Autosquelch hilft da sehr gut. Draußen im Feld ist das aber gar kein Thema, da vermisst man eher den Suchlauf. Hab hier auch noch so eine "Telefonzelle", ein DNT HF4012, ist baugleich zu deinem.
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von ACA Auetal »

Hamburg, Köln, Glasgow.
Ich hör sie alle und keiner hört mich.
Es ist frustrierend… :wave:
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von Ulrichstein1 »

mibo666 hat geschrieben: Do 19. Jun 2025, 17:11 3,5mm Klinkenstecker, Spitze abzwicken, schon hat es Kontakt mit der Gerätemasse und der Lautsprecher bleibt aktiv.
Achtung von der SH7000 gibt es zwei Versionen. Die älteren haben eine 3,5 mm Klinkenstecker-Ladebuchse.
Die neueren hatten dann eine 5,5/2,1 mm Hohlstecker-Ladebuchse.
(Achtung, keine 5,5/2,5 Hohlstecker verwenden, die passen rein, halten aber nicht richtig).

Grund für die Änderung war, dass man beim Einstecken des Ladegeräts mit dem Klinkenstecker oft Kurzschlüsse fabriziert hat.

Ich war selbst betroffen. Ladebuchse verschmort.

Im Übrigen sind beide Varianten Ladebuchsen, keine Lautsprecherbuchsen.
Es könnte daher evtl. passieren, dass die Stromversorgung der Akkus gekappt wird, wenn man den Stecker reinsteckt.
Da müsste man ggf. ein bisschen was umlöten.
Das liegt daran, dass es früher verboten war, Handfunkgeräte während des Ladens zu benutzen, da das als "externe Stromquelle" galt und das war bei Handfunken streng verboten.
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von ACA Auetal »

Meine hat tatsächlich die 5,5/2,1 mm Hohlstecker-Ladebuchse.
Habe mich schon gewundert, wo die 3,5mm Klinkenstecker Buchse ist.
Cool, was es hier alles an Wissen gibt.
Danke !
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

Ist letztendlich egal welche Buchse oder Stecker, Hauptsache Masse. Bei den Hohlsteckern aber aufpassen, da gibts auch Belegungen wo außen "plus" ist. Hab gerade nochmal bei meiner DNT nachgeschaut, die hat auch die oben erwähnte Hohlsteckerbuchse (bescheuertes Wort), mit Masse außen. Das Gerät ist so groß und schwer, ich benutze das nur sehr selten, ist eher ein Vitrinenstück, war halt mein allererstes Funkgerät, mühsam vom Taschengeld zusammengespart.
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von ACA Auetal »

Masse ist bei meiner außen.
Das Ding hat auch schon einiges erlebt, vor meiner Zeit.
:wave:
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von Bingo01 »

mibo666 hat geschrieben: Do 19. Jun 2025, 15:50 Nur mit SSB lässt sich noch ein bisschen mehr herausholen, da ist die Geräteauswahl aber arg eingeschränkt.
Welches Hand-Funkgerät hätte denn SSB im CB-Funk Bereich?
Meine Webseite :link:


Antenne : DX POWER SSD-58 CB-Funk Drahtantenne 5/8 – 25-29 MHz 700 Watt (7,30m lang)
Mast : Spiderbeam 12m
Funkgeräte: Superstar 3900 Multi Grundig CBH 3000 Stabo 4012n & C-Mobil

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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

Albrecht AE2990 und seine Vorgänger, ist aber eingestellt und kein Nachfolger in Sicht. Und so richtig optimal ist das 2990 nicht...
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von Ulrichstein1 »

mibo666 hat geschrieben: Fr 20. Jun 2025, 14:08 Albrecht AE2990 und seine Vorgänger, ist aber eingestellt und kein Nachfolger in Sicht. Und so richtig optimal ist das 2990 nicht...
Letztes Jahr hat doch Albrecht getönt, dass es 2025 einen Nachfolger geben soll. Ist der vom Tisch oder ist das so ähnlich wie bei der Presi George II, dass man einfach noch ein paar Jahre warten muss und keiner wirklich was genaues weiß?
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Re: SH-7000 in der Bretagne

Beitrag von mibo666 »

Ja, so hat mir das der Herr von Albrecht auch erzählt, letztes Jahr in Schaafheim. Und das Jahr davor auch...
Wenn der Sonnen - Zyklus wieder im Minimum ist, dann brauche ich sowas nicht, deshalb habe ich letztes Jahr ein 2990 gekauft.
Verglichen mit einem Randy ist das aber auf einem technischen wie vor 20 Jahren....
So ist das halt, wenn keine Konkurrenz in Sicht ist.
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