MFJ 836 Erfahrungen

hb9pjt
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von hb9pjt »

Jupp hat geschrieben: Mi 8. Jan 2025, 23:05 Wenn der load eine konstante Impedanz hat, fliesst bei der höchsten Spannung auch der höchste Strom.
Das sehe ich auch so.

Aber wenn der Antennenstrom statt SWR-Meter propagiert wird zum Einstellen des Antennentuners, ist die Impedanz nicht konstant, dann trifft Dein Hinweis nicht zu.


Jupp hat geschrieben: Di 7. Jan 2025, 21:07 Früher hat man das SWR ignoriert und einfach so abgestimmt bis maximaler Strom messbar ist, Strom strahlt. Das ist auch so ziemlich das einzigste Messgerät was Antennenstrom messen kann, alle anderen sind SWR Fetischisten ;-)
Vielleicht habe ich Deinen Beitrag fehlinterpretiert. Ich ging davon aus, dass Du mit Abstimmen auf maximalen Strom das Abstimmen mit einem Tuner meinst. Denn bei aktuellen Geräten stellt man den Sender oder die PA nicht ein, also muss es der Antennentuner sein, der abgestimmt wird. Dann ist die Impedanz nicht konstant. Oder vielleicht meinst Du die Antenne wird abgestimmt, was dann auch zu einer nicht konstanten Impedanz führt.

73, Peter - HB9PJT
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lonee
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von lonee »

Beim z.B. BV-131 ist es nur ein Drehko, der den "Regler" darstellt.
Der gehört ist im Prinzip zum "Auskoppelkreis" der Röhre.
Die dazugehörige Spule sitzt innen und ist nicht verstellbar.

Der Eingangskeis läuft über einen anderen Drehko (damals ein Quetschkondesator).

Im Prinzip sind die Auskoppelkreise einer Röhren-PA wie eine Art einstellbarer Pi-Filter.

@Peter
Beispiel sinnvoller Nutzung einer PL-509.
https://www.qrp4u.de/docs/de/PL519/index.htm

Der, für Dich, interessannte Teil ist auf dem Schaltplan rechts. (Pi-Filter bzw. Auskopplung)

Übrigens gibt es auch heute noch "aktuelle" Röhrenendstufen, die Anwenderwissen erfordern.
Also noch manuell abgestimmt werden müssen.
Gruß,
André
Jupp
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von Jupp »

hb9pjt hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 12:03 Vielleicht habe ich Deinen Beitrag fehlinterpretiert. Ich ging davon aus, dass Du mit Abstimmen auf maximalen Strom das Abstimmen mit einem Tuner meinst. Denn bei aktuellen Geräten stellt man den Sender oder die PA nicht ein, also muss es der Antennentuner sein, der abgestimmt wird. Dann ist die Impedanz nicht konstant. Oder vielleicht meinst Du die Antenne wird abgestimmt, was dann auch zu einer nicht konstanten Impedanz führt.
Sorry, ich hatte bisschen wenig Zeit und daher war das nur sehr knapp formuliert.
Mit einer Röhren PA kann man einfach irgendein Stück Draht nehmen, was man eben irgendwie auf dem verfügbaren Grundstück installieren kann. Der hat wohl keine 50 Ohm, das SWR ist mies, man stellt dann die PA so ein das die möglichst viel Leistung abgibt und gut ist.

Das ist natürlich nichts für Optimierungsfetischisten die alles 100 %tig haben wollen. Nur ist es eben völlig egal ob ich 247,348 Watt auf die Antenne bekomme, oder 268,198, die Feldstärke bei einem Empfänger in einiger Entfernung ändert sich kaum dadurch.

Strom strahlt ist ein guter Merksatz, aber vor 100 Jahren haben die ja schon festgestellt dass es sich so verhält. Am einfachsten zu sehen mit einem Dipol, bei dem fliesst der Wechselstrom immer von der einen zur anderen Seite und zurück. Und je mehr Strom durch die Drähte fliesst umso höher die messbare Feldstärke der HF, die aus dem Draht raus kommt.
Jupp
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von Jupp »

lonee hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 13:39 Beim z.B. BV-131 ist es nur ein Drehko, der den "Regler" darstellt.
Der gehört ist im Prinzip zum "Auskoppelkreis" der Röhre.
Die dazugehörige Spule sitzt innen und ist nicht verstellbar.
Im Prinzip sind die Auskoppelkreise einer Röhren-PA wie eine Art einstellbarer Pi-Filter.
Genau, die Anpassung der Anoden Impedanz an die Antennen Impedanz macht man mit einem Pi Filter.
Da die Zetagi BV Geräte nur einen relativ kleinen Frequenzbereich abdecken, haben sie bei den späteren
Modellen nur noch einen Kondensator verstellbar gemacht, weil das reicht und billiger ist, und den dreht
man auf höchste Anzeige des Messgerätes. Minimaler Aufwand und sehr robuste Schaltung bei akzeptablem Ergebnis.
hb9pjt
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von hb9pjt »

An welche Röhren-PA denkst Du? Bitte nenne mir den Typ. Ich würde gerne in der Bedienungsanleitung sehen, ob dieses Vorgehen mit den Bedienungshinweisen deckt, also dass die PA damit keinen Schaden nimmt, wenn man irgendein Draht anschliesst, welcher eine sehr niedere Impedanz hat und einen zu hohen Strom für die Bauteile in der PA fliessen lässt.

Dann sind wir uns aber schon mal einig, dass ein SWR-Meter an einer Transistor-PA nichts zu tun hat mit einem SWR Fetischisten? :wink:

73, Peter - HB9PJT
Jupp hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 14:09 Mit einer Röhren PA kann man einfach irgendein Stück Draht nehmen, was man eben irgendwie auf dem verfügbaren Grundstück installieren kann. Der hat wohl keine 50 Ohm, das SWR ist mies, man stellt dann die PA so ein das die möglichst viel Leistung abgibt und gut ist.
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von hb9pjt »

Danke für den Link. Das ist eine sehr schönes PA-Projekt. Mir ging es bei der Nachfrage nach dem Typ, dass ich die Bedienungsanleitung lesen kann betreffend den Anforderungen der PA zu Antennenimpedanz und Abstimmprozedere.

73, Peter - HB9PJT

lonee hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 13:39 @Peter
Beispiel sinnvoller Nutzung einer PL-509.
https://www.qrp4u.de/docs/de/PL519/index.htm

Der, für Dich, interessannte Teil ist auf dem Schaltplan rechts. (Pi-Filter bzw. Auskopplung)

Übrigens gibt es auch heute noch "aktuelle" Röhrenendstufen, die Anwenderwissen erfordern.
Also noch manuell abgestimmt werden müssen.
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von 13DL04 »

Wenn es hier jetzt um Enstufen/PAs geht, dann einfach mal nach PAs von Arno (DL9AH(sk)) googeln.

Während meiner Studentenzeit hatte Arno auf dem Dach des IC-Gebäudes der Ruhr-Uni eine wunderschöne Antennenanlage in Betrieb.
73' de "HORNSBY" (Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.)
Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit;
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von Jupp »

hb9pjt hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 14:18 An welche Röhren-PA denkst Du? Bitte nenne mir den Typ. Ich würde gerne in der Bedienungsanleitung sehen, ob dieses Vorgehen mit den Bedienungshinweisen deckt, also dass die PA damit keinen Schaden nimmt, wenn man irgendein Draht anschliesst, welcher eine sehr niedere Impedanz hat und einen zu hohen Strom für die Bauteile in der PA fliessen lässt.
Hatte ich dir ja schon gesagt. Ich habe hier für mich selber so ein kleines Zetagi Museum. Nicht verbastelte Geräte
die auch optisch noch alle original Teile dran haben und auch so nur leichte Gebrauchspuren haben. Schön restauriert, voll funktionsfähig. Die sind unkaputtbar selbst wenn das SWR bei 5 liegt. Natürlich steht in der Anleitung das man die mit geeigneten Antennen verwenden soll, was denkst du denn ;-) Nur muss man das praktisch eben nicht unbedingt, weil Röhren Bauart bedingt sehr viel mehr aushalten.
hb9pjt hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 14:18 Dann sind wir uns aber schon mal einig, dass ein SWR-Meter an einer Transistor-PA nichts zu tun hat mit einem SWR Fetischisten? :wink:
Das ist was völlig anderes, die Transistoren schlagen ruckzuck durch. Nicht mal wegen der zurückfliessenden
Leistung, aber wegen den hohen Spannungen die sich bei Fehlanpassung aufbauen. Die Halbleiterstrecken halten
nur das aus was im Datenblatt steht, wenig mehr und die schlagen durch.
Wenn in so einem Röhrendatenblatt drin steht max 3500 V Anodenspannung und man legt einfach mal 6000 V an, sieht man darin noch keine Überschläge von der Anode, das ist eben sehr viel unempfindlicher.
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Re: MFJ 836 Erfahrungen

Beitrag von dl5ym »

hb9pjt hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 14:21 Danke für den Link. Das ist eine sehr schönes PA-Projekt. Mir ging es bei der Nachfrage nach dem Typ, dass ich die Bedienungsanleitung lesen kann betreffend den Anforderungen der PA zu Antennenimpedanz und Abstimmprozedere.

73, Peter - HB9PJT


Der, für Dich, interessannte Teil ist auf dem Schaltplan rechts. (Pi-Filter bzw. Auskopplung)

Übrigens gibt es auch heute noch "aktuelle" Röhrenendstufen, die Anwenderwissen erfordern.
Also noch manuell abgestimmt werden müssen.
.. jede Menge HF-Transceiver mit Röhren-PA drin, kannst auch in einem (ältern) ARRL-Handbook nachlesen, wie man so was baut...

Offensichtlich ist viel Wissen verloren gegangen in den letzten Jahren.
Manuals gibts zu Hauf TL922, SB200, sb220, L4 , L7 , FL2000 FL2500, FL2700 ... oder ZZ750, ZZ1200 usw. , Challenger ...

oder du liest das Manual vom IC7300 und stellst dort fest, daß der TRX nicht für CB-Funk geeignet ist...(lt. Manual ..)

Fred

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