Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

xyz123
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Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

Die Team Mico PMR ist ja eigentlich fürs Auto gedacht, da ist ne Magnetfuß-Antenne fest dran die man nicht austauschen kann.

Was macht man nun, wenn man mit dem Teil vom Berg aus funken möchte? Dann hat man ja kein Autodach und braucht ein anderes Gegengewicht. Jetzt könnt man natürlich son Kuchenblech mitschleppen aber das ist vielleicht etwas sperrig im Rucksack :sup:

Also was könnte man sich da basteln? Wellenlänge ist ja 64 cm und man darf die Antenne nicht verändern nur kapazitiv was dran koppeln.

Ne Idee? Sollt rucksacktauglich sein...


Und dann gibt es ja noch die Team Duo Portable 2/70 die hat auch noch 2m an Bord wäre gut wenn das "Gegengewicht" für beides verwendbar wäre was bräuchte man denn da??
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13CT925
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von 13CT925 »

xyz123 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 21:09 Was macht man nun, wenn man mit dem Teil vom Berg aus funken möchte? Dann hat man ja kein Autodach und braucht ein anderes Gegengewicht. Jetzt könnt man natürlich son Kuchenblech mitschleppen aber das ist vielleicht etwas sperrig im Rucksack :sup:
Gute Überlegung.
Die Lösung:
Wenn eine Antenne kein Gegengewicht oder anderen Gegenpol hat, sucht sie sich diesen über die Abschirmung des Antennenkabels, es entstehen Mantelwellen.
Also was könnte man sich da basteln? Wellenlänge ist ja 64 cm und man darf die Antenne nicht verändern nur kapazitiv was dran koppeln.
Knapp daneben, die Wellenlänge bei Freenet ist ziemlich genau 2,00m 8)

Wenn das Antennenkabel eine bestimmte Länge hat, dann funktioniert das als Gegengewicht, deswegen ist das Antennenkabel bei deinem Mico auch genau 3,8m lang und sollte auch dann nicht gekürzt werden, wenn es erlaubt wäre ;-)
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xyz123
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

13CT925 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 22:05
Also was könnte man sich da basteln? Wellenlänge ist ja 64 cm und man darf die Antenne nicht verändern nur kapazitiv was dran koppeln.
Knapp daneben, die Wellenlänge bei Freenet ist ziemlich genau 2,00m 8)
Na ja, wir sind ja hier in der Abteilung PMR446 :D

Bei der Freenet Mico hat mans einfacher, weil man da einfach ne andre Antenne ranstöpseln kann.

Also das heißt nun die PMR Mico funktioniert sozusagen auch ohne Gegengewicht und hat dann nicht son schlechtes SWR, dass sie durchbrennt? Weil überprüfen kann man das ja nicht, da der Stecker verklebt ist...

Hmmm also die Mico PMR macht ja nur 500mW aber die Funke kann ja wohl 15W als Betriebsfunk-Teil also ist durchbrennen tatsächlich nicht so wahrscheinlich... in der Anleitung steht nix dazu weil die auch für die Betriebsfunken gilt.
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mibo666
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von mibo666 »

xyz123 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 21:09
Ne Idee? Sollt rucksacktauglich sein...
Ja, Klasse N machen und sich nicht mehr mit solchen Restriktionen rumärgern. Da gibts genügend Geräte, ab 20€ aufwärts. Bei allen kannst du die Antenne nach belieben wechseln. Außerdem bist du nicht mehr auf die paar Kanäle festgelegt und du kannst das ganze Repeater Netz auf VHF und UHF nutzen und damit deine Reichweite ganz erheblich steigern.

Ist ein ernstgemeinter Vorschlag, denk mal drüber nach....

Gruß

MiBo
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Fensterbrettfunker
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von Fensterbrettfunker »

Ich würde mir eher überlegen, wie ich eine Magnetfußantenne in der Pampa auf etwas Höhe bekomme :)
Mancheiner bastelt sich mit Radialen um den Magnetfuß eine Art Groundplane. Ein Radial in Lambda/4 tut es aber auch. Die Antennen sind so breitbandig, da reicht mitunter auch Lambda/10, womit es bei PMR schon zu vernachlässigen wäre.
Ich könnte ja mal messen, sobald ich Zeit habe. Aber, ehrlich gesagt nutze ich portabel nicht diese Magnetantenne, sondern mittlerweile eine massefreie Lambdahalbe. Ja, so ein pöser Pursche bin ich.. manchmal :)
AFu? Gerne, aber nicht für mich :)
"11m"? (CB gibt´s ja nicht mehr) gerne mal an einem ruhigen Abend auf´m Hügel. Aber bitte kein DX-Stress.
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von 13CT925 »

xyz123 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 22:29
Na ja, wir sind ja hier in der Abteilung PMR446 :D
Ääääh....gibt's das Ding in beiden Varianten?
Dann nehm ich alles zurück ;-)
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

Fensterbrettfunker hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 22:41
Mancheiner bastelt sich mit Radialen um den Magnetfuß eine Art Groundplane. Ein Radial in Lambda/4 tut es aber auch. Die Antennen sind so breitbandig, da reicht mitunter auch Lambda/10, womit es bei PMR schon zu vernachlässigen wäre.
Hab ich auch grade entdeckt:

https://www.youtube.com/watch?v=_PYVrtpGL0k

xyz123
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

13CT925 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 22:54 Ääääh....gibt's das Ding in beiden Varianten?
Dann nehm ich alles zurück ;-)
Hehe, sogar in 4:

PMR446
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Betriebsfunk VHF

:banane:
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

mibo666 hat geschrieben: Mi 28. Aug 2024, 22:34 Ja, Klasse N machen und sich nicht mehr mit solchen Restriktionen rumärgern.
Dafür gibts dann aber andere. Ich darf dann 70 cm machen aber kein PMR, und 2m aber kein Freenet, und Kurzwelle aber kein CB-Funk, und unterhalten darf ich mich also nur mit anderen Funkamateuren wenn ich die N nutze. Und wenn die Funkamateure erst um Mitternacht rum die Mikes in die Hand nehmen, da hab ich dann nicht viel von. Bis zur Rente hab ich nämlich noch n bischn :sup:
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von mibo666 »

Sicher darfst du das, halt mit den entsprechenden Geräten. Mache ich ja genauso, auch mit "Lizenz" darf man den Jedermannsfunk benutzen, die Frage ist nur ob man das dann noch will. Auf PMR/Freenet höre ich nur, denn da habe ich keine Geräte (und sehe es auch nicht ein dafür Geld auszugeben), aber CB mache ich immer noch gerne.

Auf UKW bietet der AFU aber extrem viel mehr, auch mit kleiner Leistung. Und man latscht sich nicht so auf den Füßen rum, da ist ein bisschen sehr viel mehr Platz als nur 6/16 Kanäle. Diese unsägliche Beschränkung auf feste Antennen, das würde mich unendlich ankotzen. Ausprobieren und verbessern, das ist doch das Salz in der Funksuppe....

Ist nur ein Vorschlag, soll keine "Missionierung" werden.... :wave:

Gruß

MiBo
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von Fensterbrettfunker »

xyz123 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2024, 00:06 und Kurzwelle aber kein CB-Funk
Naja, bei der N ist es ja mit 10m immerhin der Einstieg in die/Anfang der Kurzwelle. :)
Ansich ganz nett, aber regional ist es dort oft noch toter als auf 11m. Und für DX fehlt die entsprechende Leistung. Zwar wird zuweilen das Gegenteil behauptet, aber wohl von Leuten mit Hochantenne zuhause. Also, wieder nichts für uns.
UKW wäre auch ganz nett, nur hier wird die Leistung mit 10W EIRP noch drastischer eingeschränkt. Aber, immerhin Zugang zu den Relais. Wobei das auch schnell langweilig werden kann, wenn es ständig ohne Rufzeichennennung aufgetastet wird, aber nur einmal die Woche die 3 gleichen Leute konferieren. Portabel aber durchaus spannend..
Und: Immerhin hat sich überhaupt mal etwas getan, und der Amateurfunk gibt sich nicht mehr so elitär wie vor Jahren noch.
mibo666 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2024, 00:43 Diese unsägliche Beschränkung auf feste Antennen
Die es bei Freenet so nicht gibt. Und selbst bei PMR ist man da hierzulande durch die Zulassung von Mobilgeräten recht großzügig.
Nun ja. Die Zukunft wird zeigen, was sich durchsetzt. Ich hoffe nur, das Bindeglied 11m wird von allen Seiten -gerne wieder etwas mehr :wink: -gepflegt, trotz widriger Verhältnisse..
AFu? Gerne, aber nicht für mich :)
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von mibo666 »

Fensterbrettfunker hat geschrieben: Fr 30. Aug 2024, 01:33 Aber, immerhin Zugang zu den Relais. Wobei das auch schnell langweilig werden kann, wenn es ständig ohne Rufzeichennennung aufgetastet wird...
Ein Funkamateur muss am Anfang und am Ende des QSOs, bei längeren Gesprächen auch mitten drin, immer mal wieder sein Rufzeichen nennen, das gilt auch für eine Relaisfunkstelle. Die senden ihre Kennung in regelmäßigen Abständen, meist in CW. Wenn du jetzt mehre Relais im Speicher hast und den Suchlauf drüber brummen lässt, dann hörst du natürlich immer wieder die Kennungen ohne das sich jemand meldet.
Das hat also nicht unbedingt was mit Spielkindern zu tun, obwohl es das auch gibt, ist klar. Ob das Relais sich jetzt von alleine meldet oder aufgetastet wurde, das kannst du meistens recht einfach daran erkennen das nach dem Call der Träger noch einige Zeit stehen bleibt, das Relais wartet sozusagen auf Input.

Zu 10m und DX kann ich nur immer wiederholen das das auch mit kleiner Leistung wunderbar geht wenn die Bedingungen passen. Und Portabel ist das noch viel einfacher weil durch das fehlende Stadt-QRM eben auch leise Stationen zu hören sind. Und Antennen sind da auch noch schön klein und schnell aufgebaut, nicht viel anders wie bei 11m. Wenn ein Kontakt mit 10W nicht möglich ist, dann geht es mit 100W meistens auch nicht, denn dann passen die Bedingungen einfach nicht. Klingt vlt. komisch, ist aber so.

Ich war oft mit dem FT-897 im Feld vom Auto aus QRV, und um Akkustrom zu sparen meistens nur mit 5-10W in SSB in der Luft. Wenn jemand auf meine Anrufe nicht zurück kam, dann habe ich die Leistung auch mal hochgedreht und es mit vollen 100W versucht. Nur selten hatte ich damit Erfolg. Die Leistung ist IMHO ziemlich unwichtig, am meisten hängt der Erfolg an der Erfahrung des OP, wann es wo am besten geht, wie Rufpausen für den eigenen Anruf am besten zu nutzen sind usw. Mit den Jahren entsteht dafür so ein Bauchgefühl und man macht das ganz automatisch.

Für Anfänger könnte man einfach sagen: Wenn du ein Signal mit S9 hören kannst, dann kommst du dort auch mit 5W an der Vertikalantenne hin und zwar zu 100% und nicht nur manchmal irgendwie. Ob der OP dann deinen Anruf entgegennimmt und sich auf das leise, im Rauschen auf und abgehende Signal einlässt, oder lieber 9+ Stationen abfrühstückt - das ist eine andere Sache. Gute OPs nehmen erst die ganz leisen Stationen auf, solange die noch zu hören sind. Die lauten Brüller sind auch bei stark schwankenden Bedingungen jederzeit gut zu arbeiten. Ein Zusatz wie /QRP oder /Portabel hilft oft aus der Masse herauszustechen.

Sorry, das war jetzt völlig OT - ich gelobe Besserung!

Gruß

MiBo
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von 13HN135 »

Besserung geloben mußt Du nicht, denn mit deinem Beitrag triffst Du den Nagel genau auf Kopf.
Über Leistung und Antennen haben wir ja hier im Forum viele Beiträge die Deine Ansicht
untermauern :!: :tup:
73&55
Wolfgang
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von SHIELD 6-1-6 »

Moin
Für meine TEAM DUO PORTABLE 2/70 PMR446-/FREENET,
benutze ich, Zuhause, ein altes Computerseitenblech ( 43 × 49 cm).
Für den Portabelbetrieb habe ich einen Metalldeckel, von einem alten Gurkenglas, mit 4 Radialen 1/4 2m und 4x70cm versehen.
Auf der Unterseite des Deckels ist eine Halterung für ein ausgemustertes Fotostativ.
Funktioniert einwandfrei.

73 Björn
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Re: Mit Team Mico aufn Berg - Gegengewicht??

Beitrag von xyz123 »

mibo666 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2024, 00:43 Sicher darfst du das, halt mit den entsprechenden Geräten. Mache ich ja genauso, auch mit "Lizenz" darf man den Jedermannsfunk benutzen, die Frage ist nur ob man das dann noch will. Auf PMR/Freenet höre ich nur, denn da habe ich keine Geräte (und sehe es auch nicht ein dafür Geld auszugeben), aber CB mache ich immer noch gerne.
Nee ich meinte selbst wenn ich die N hab darf ich auf den PMR446 und Freenet Frequenzen ja auch nur mit zugelassenen PMR und Freenet Geräten funken. Da hab ich dann auch nur die 500mW und 1W und darf auch bei PMR die Antenne nicht verändern.

Und sobald ich von dem das ich als N darf profitieren möchte, also mehr Leistung und rumbasteln, darf ich damit nur die Afu-Frequenzen nutzen und also auch nur mit anderen Funkamateuren sprechen.

Und wenn die erst nachts aktiv werden hab ich dann ja gar keinen zu sprechen. Ich kann höchstens mit 10m mal aus der Stadt raus aber das mach ich dann vielleicht ein paar Mal im Jahr. Da kosten die Geräte für 10m aber gleich sehr viel mehr als ne CB-Funke und ich komm auch nicht weiter und die Jahresgebühr muss ich zahlen und die Prüfungsgebühr.

Also Sinn seh ich erst in N wenn man eh auf dem Land wohnt oder zumindest ein eigenes Häuschen hat. Für die Mietswohnung in der Großstadt macht der lizenzfreie Funk echt mehr Sinn. Und bei CB darf man ja zumindest auch basteln das ist schon mal richtig gut. Ist halt billig und ich kann auch mal irgendwem ein Gerät in die Hand drücken und dann schaut man vom Hügel am Stadtrand aus wie weit man kommt ich bin dann nicht angewiesen auf Leute die auch ne Amateurfunklizenz haben und lieber in der Nacht funken. Ich kann aber ohne Lizenz halt auch 70cm und 2m und Kurzwelle machen das ist doch schon echt klasse selbst wenn man wenig Leistung hat und die Antennen oft nicht so doll sind.

Gibt ja auch Leute die sich Aufsätze für ne PMR Antenne basteln um ne Antenne mit Gewinn draus zu machen. So was ist auch ganz witzig. Oder halt ne Magnetfußantenne in ne Groundplane verwandeln. :wave:

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