Gipsy Dipole

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13TM003
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Re: Gipsy Dipole

#1

Beitrag von 13TM003 »

Hi,
Ist ein normaler Dipol und eben durch ab-/Aufwickeln zu tunen ...
Ist Event. Etwas blöd auf zu hängen da du die prinzipiell die Spindeln abhängen musst.

1:1 Balun bzw Strombalun bauen und 2 Drähte dran ^^ Dürfte genauso gut/schlecht funktionieren wie jeder andere unverkürzte Dipol.

Viele Grüße,
Axel
-= DO2AK - Raven - 13HN105 Dresden =-

Maulwurf
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Re: Gipsy Dipole

#2

Beitrag von Maulwurf »

Hallo,

könnte man nicht einfach einen Dipol mit Steckverbindern bauen und dann eben nur die benötigten schließen?

Findet man wohl unter "Multi-Monoband-Dipol" und kostet im Selbstbau quasi nichts. Aber bei Bandwechsel immer die Antenne ablassen? Naja.
73 Stefan

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Nasa
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Re: Gipsy Dipole

#3

Beitrag von Nasa »

Haut mich auch nicht vom Hocker das Ding. Der Preis schon :dlol:

Das teuerste daran ist der Strombalun. Den kann man auch billiger haben:

https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 10794.html

Dann noch bisschen Draht anschließen und man hat das gleiche. Nur viel billiger.

Gruß,
Lothar
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Krampfader
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Re: Gipsy Dipole

#4

Beitrag von Krampfader »

Nasa hat geschrieben:
Fr 5. Apr 2019, 22:09
Das teuerste daran ist der Strombalun. Den kann man auch billiger haben:
Guten Morgen!

Vielleicht ginge es ja noch billiger. Was spricht gegen eine Luftspule? (für 11m: 5 Windungen RG-58 auf d=110mm), siehe Bild bzw. Diagramm:

Bild
Quelle: https://www.qsl.net/ta1dx/amator/broadband_baluns.htm

Bild
Quelle: http://www.karinya.net/g3txq/chokes/

Bild

Grüße

Andreas
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Krampfader
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Re: Gipsy Dipole

#5

Beitrag von Krampfader »

Hallo Stefan

Ja genau, das ist der simple RF-Choke von der T2LT. Dort arbeitet diese Spule als Mantelwellensperre ja offensichtlich recht gut. Mit horizontalen Dipolen habe ich als CB-Funker keine Erfahrung. Oh doch, einmal, unfreiwillig. Ein Windstoß hat uns mal eine Eigenbau-Gain-Master-5/8 nahezu waagrecht umgelegt. Augenblicklich hatten wir eine "DX-Verbindung", an die deutsche Nordsee-Küste, mitten im lokalen Ortsgespräch ;)

Für diese "Spule" benötigt man gerade mal 2m günstiges RG58. Und zum Wickeln eine alte Lackdose mit 11cm Durchmesser. Ich habe die Lackdose mit einigen Lagen breitem Klebeband umwickelt (damit der Falz am Dosenboden nicht hervorsteht). Ansonsten kann man die fertig gewickelte und eng anliegende Spule dann nur schwer über den Falz abziehen. Verklebt habe ich die Spule mittels dünnflüssigem Sekundenkleber welcher tröpfchenweise in den Kabel-Spalt geträufelt wird. Durch die Kapillarwirkung verläuft der Kleber im Spalt entlang der eng aneinander liegenden Windungen. Nicht zu viel Kleber verwenden damit sich die Spule nicht mit dem Untergrund (sprich der Dose) verklebt. Nachdem der Kleber ausgehärtet ist wird die Spule vorsichtig von der Lackdose abgezogen. An die Stelle wo das Kabel dann ein- bzw. ausläuft kommt dann noch ein Kabelbinder darüber (damit sich die Spule nicht aufschält). Und fertig ist die selbsttragende Luftspule!

Bild

Gutes Gelingen beim Bau. Ich muss mir endlich auch mal Zeit nehmen, hab ja Ähnliches vor wie Du, nur eben vertikal, siehe: viewtopic.php?f=15&t=47183

Schönes Wochenende!

Andreas

PS: @Stefan: Von Deiner T2LT ist es dann auch nicht mehr weit bis zur "Wimpel-Beam". Zwei günstige Askari-Ruten, ein wenig Draht, fertig! ;)
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Nasa
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Re: Gipsy Dipole

#6

Beitrag von Nasa »

Krampfader hat geschrieben:
Sa 6. Apr 2019, 08:24
Was spricht gegen eine Luftspule?
Ganz einfach: Eine Luftspule ist kein sonderlich guter Strombalun. Vor allem wenn das ganze noch breitbandig sein soll.

Der Strombalun soll das unsymmetrische Koaxialkabel an den symmetrischen Dipol anpassen und dafür sorgen, das die Ströme in beiden Dipolarmen gleich sind. Gleichzeitig werden dadurch Mantelwellen vermieden.

Als Alternative könnte man den Strombalun z.B. nach W1JR mit einem RIngkern selber bauen:
121Choke.JPG
121Choke.JPG (48.93 KiB) 945 mal betrachtet
Quelle: http://w5dxp.com/notuner/121Choke.JPG

Gruß,
Lothar
QTH Crailsheim - Locator JN59BD

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Re: Gipsy Dipole

#7

Beitrag von Krampfader »

Nasa hat geschrieben:
Sa 6. Apr 2019, 21:31
Krampfader hat geschrieben:
Sa 6. Apr 2019, 08:24
Was spricht gegen eine Luftspule?
Ganz einfach: Eine Luftspule ist kein sonderlich guter Strombalun. Vor allem wenn das ganze noch breitbandig sein soll.
Hallo Lothar

Danke für den Bauvorschlag des 1:1 Strom-Baluns, realisiert mittels Ferrit-Ring. Für Breitband-Antennen bestimmt die 1. Wahl ... aber wie sieht es aus wenn ich nur das 11m-Band betrachte? ... wenn man die Messwerte vergleicht dann besitzt die simple Luftspule bei 27MHz mit 8k die doppelte Impedanz wie der Ferrit-Balun nach W1JR mit seinen 4k ... vorausgesetzt die jeweiligen Messwerte stimmen.

Was wäre also besser/wirkungsvoller/einfacher/günstiger wenn ich nur das 11m-Band betrachte?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Gipsy Dipole

#8

Beitrag von Krampfader »

Nachtrag zur Dimensionierung eines simplen Coax-RF-Chokes (Luftspule):

Hier eine Tabelle eines englischen Antennen-Herstellers, Empfehlung Durchmesser + Wicklungsanzahl, optimiert für das jeweilige Band, siehe Bild:

Bild
Quelle: http://wireantennas.co.uk/rf-choke.html

Wenn man das Ganze modular (also auswechselbar) gestaltet kommt man im Prinzip mit drei Luftspulen aus welche das gesamte Band abdecken (10m bis 160m) ...

Dieser Hersteller bietet aber auch eine Anleitung zum Bau eines "Ferrit-Baluns" nach der Methode "W1JR", siehe: http://wireantennas.co.uk/baluns.html

Und zu gu­ter Letzt findet man dort auch fertige Antennen, siehe: http://www.wireantennas.co.uk

Grüße

Andreas

PS: Der Bereich 11m wird wieder mal (bewusst) übergangen, wie so oft ...
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