noone hat geschrieben:Das sind historische Gründe
Angefangen hat die CB-Geschichte direkt nach dem 2ten Weltkrieg bei 470MHz und 900MHz(Versuchszulassungen) in FM.
27 MHz war eine Notlösung die sich als Norm etabliert hat, da waren wie bei uns Betriebsfunkanwendungen, Straßenwacht, Behördenfunk UND der Amateurfunk drauf.(es gab in den guten alten Zeiten 11m Amateurfunk und zwar in der freien Welt fast weltweit das wurde recht spät abgeschaft)
Die Polizei nutzte FM genau wie das Militär und wollte unter sich sein, damit die Sprachqualität beim Mitlauschen nicht so gut ist wurde eben zwischen Polizei und Streitkräfte auf der einen Seite und der privatwirtschaftlichen und privaten Welt getrennt, auch wenn man gemeinsame Frequenzen nutzte.
Wenn du die History beschreibts, dann bitte richtig.
CB hat auf Kurzwelle begonnen. UHF war danach. Auch bin ich mir zu 90% sicher, dass dort nicht in FM begonnen wurde, sondern AM
Auch der Polizeifunk begann mit AM, nicht FM. Die benutzen Frequenzen lagen recht nah an den CB Frequenzen > in uralten Filmen sieht man noch die ellenlangen Antennen auf den Fahrzeugen in der Grössenordnung eine DV 27 lang.
CB auf 27 Mhz war auch keine Notlösung, sondern explizit für Jedermann gedacht. Der 11 Meterbereich wurde dem Amateurfunk "weggenommen". Im Gegenzug und zur "Entschädingung" der FA wurden andere Bereiche freigegeben, die unterm Strich auch noch besser und effektiver zu nutzen waren bzw. auch heute noch sind.
Auf CB waren nicht überwiegend Betriebsfunk etc. Sondern der Hintergedanke war von Anfang an Jedermannsfunk = CB Funk.
Und warum es überhaupt zu CB-/Jedermannsfunk gekommen ist, ist einem lizensierten Funkamateur zu verdanken. Nach Eingabe bei der FCC hat er überhaupt das allererste QSO auf dem neuen CB geführt

Warum es bei den anfangs 23 Kanälen zu seltsamen Lücken und Sprüngen kommt, und später bei Einführung von 40 Kanälen auch beibehalten werden (mussten), ist auch erklärbar. Die sog. Alpfha-oder Zwischenkanäle z.B. waren schon damals zuvor den Modellbauern (Fernsteuerungen) zugewiesen. Und die sind auf die Barrikaden gegangen und haben um ihre 5 Frequenzen gekämpft und letztendlich auch zugesprochen bekommen.
Aber für die Nutzung CB war eine spezielle "Lizenz" erforderlich, die man ohne Prüfung auf Antrag bekam. Diese Lizenz war gesetzlich bis 1975 erforderlich.
Der Begriff Lizenz ist für uns hier ein wenig verwirrend. Auch zum Autofahren braucht man in den Staaten eine Lizenz. Lizenz ist dort auch nur der Begriff für Genehmigung und Erlaubnis.
Man bekam den Antrag dafür mit dem Kauf eines CB Gerätes zur Registrierung bei der FCC automatisch. Eine Kopie wurde direkt vom Verkäufer zur FCC geschickt, die Kopie vom Kunden musste innerhalb einer befristeten Zeit ebenfalls bei der FCC eingereicht werden.
Das CB Kanlraster nach FCC wird 1:1 bis heute welweit in weit über 100 Ländern verwendet. Auch bei uns, als CEPT Norm.