Und noch eins obendrauf!
Von: DHT200 - Thorsten <dht200@r...>
Datum: Di 20, Juli 2004 17:37
Betreff: Re: [fpf] Weiteres RegTP Verfahren in Bonn gegen einen Sysop eingestellt.
Hallo,
am Dienstag, 20. Juli 2004 um 00:02 schrieb dfd8882002:
> Hallo Hobbyfreunde.
> Heute am Montag den 19.07.2002 fand im Amtsgericht Bonn
> die Hauptverhandlung RegTP / Walter statt. Grund dafür war
> ein eingelegter Widerspruch zu einem ergangenen Bußgeldbescheid
> der Bußgeldstelle Mühlheim wegen Verstoß gegen §96 Abs1 Nr.10
> TKG. (Frequenzzuteilung)
Das gleiche Verfahren lief bereits vor 10 Monaten im September 2003
gegen mich.
> [..]
> Geladen war ein Dpl. Ing. der Regtp. Ich als beschuldigter
> sowie der Hobby-Chefankläger der RegTP.
Bei mir waren auch ein "Sachverständiger" und der Hobby-Chefankläger
der RegTP zugegen und natürlich ich und die gleiche Richterin.
> Das Verfahren wurde in Windeseile wegen tatsächlicher Gründe
> eingestellt. Der Steuerzahler hat, wie üblich, die Zeche gezahlt.
Bei mir war es nicht so in Windeseile, aber nach einer Stunde war das
Verfahren ebenfalls eingestellt.
Es begann damit, daß ich mir erstma die Akte zu gemüte führte, die ich
vorher nicht zur Einsicht bekam. Durch ein Schreiben vom BMWA wurde
mit Akteneinsicht zugestanden, welches die Richterin mir dennoch
verwehren wollte, aber nachdem ich das Schreiben den Anwesenden betont
laut vorgelesen habe, schob die Richterin mir dann doch die Akte zu.
So bekam ich die Orginal-Störmeldung von den Denunzianten zu lesen,
welches ich ebenfalls vor allen Beteiligten laut "vorgelesen" habe,
indem ich ganze Sätze zitierte und diese als rhetorische Frage im Raum
stehen lies.
Schnell während der Verhandlung wurde klar, daß die Argumentation der
RegTP auf sehr dünnen Eis stand. Nachdem die Richterin so ihre Zweifel
bekam, legte ich weitere Dinge vor, die die Anklage immer weiter
kippten. Das führte dazu, daß der Hobby-Chefankläger teilweise seine
Fassung verlor und immer wieder mir ins Wort fiel.
Irgendwann wurde es der Richterin zuviel, so daß sie das Verfahren
einfach eingestellte.
Die ausführliche Begründung blieb aus, aber man merkte, daß sich die
Richterin sehr stark daran störte, daß die RegTP keine stichfesten
Beweise hatte, sondern viel sich auf Vermutungen stützte, die in der
Störmeldung beschrieben waren.
> Zu dieser Verhandlung habe ich DHS121, Harald als privaten
> Protokollschreiber mitgenommen. Dieser wird nach der Auswertung zwei
> Berichte schreiben und veröffentlichen. Zum einen den Verlauf einer
> sonderbaren Verhandlung zum anderen die Hintergründe.
Darauf bin ich ja mal gespannt. Ich hatte leider keine Zeit dem
Verfahren zugegen zu sein. Erste Informationen hab ich ja schon
bekommen.
Mein Verfahren ging mit einer "Drohung" zu Ende. Als das Verfahren zu
Ende waren und wir uns mit "Auf Wiedersehen" verabschiedeten, brüllte
der Hobby-Chefankläger nach "Mit Sicherheit..."
Möge jeder seinen Teil denken. Kurze Zeit später begannen die Besuche
der RegTP an den Standorten....Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
> Dies ist das zweite Verfahren gegen Regio Net Deutschland Sysop
> welches eingestellt wurde. Verfahren die durch Denunzianten
> angeleiert wurden.
In meinem Fall bekam ich die Störmeldungen zu Gesicht und konnte sie
mir in Ruhe durchlesen. Einer der Störmelder rief mehrmals die Woche
an, um zu fragen, ob sich denn endlich mal was tue, war dort in der
Akte vermerkt.
> Ein Weiteres steht in kürze an. Mit Absicht enthalte ich mich hier
> einer näheren persönlichen Würdigung, in welchen ich den an dem
> kostenpflichtigen Unfug "beteiligten" Peronen aus emotionalen
> Gründen sehr nahe kommen müßte!
Ja Verfahren Nummer 3 mit dem gleichen Vorwurf. Das Ende dürfte ja
wohl klar sein, oder nicht ?
73s de Thorti
--
DHT200 - Thorsten - Fulda - JO40TN
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