Muster-Notfunkkonzept

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Die Erdbeere
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Re: Muster-Notfunkkonzept

#61

Beitrag von Die Erdbeere »

AiNuK hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 14:26 Ideen zur generellen Einstufung.

Notfallkommunikation

Stufe 1 (Family Traffic)

Autarke Notfallkommunikation mit dem direkten Umfeld via PMR446, CB oder LPD.
Anforderungen: Handfunkgerät, Akkus, Lademöglichkeit, Reichweite < 1 km

Stufe 2 (Wellfare Traffic)

Autarke Notfallkommunikation mit dem erweiterten Umfeld via PMR446 oder CB.
Anforderungen: Handfunkgerät, Mobilfunkgerät, mehrere Akkus, Lademöglichkeit, evtl. Außenantenne, Reichweite 1 - 2 km

Stufe 3 (Free Emergency Traffic)

Autarke Notfallkommunikation mit den durch die BOS Dienste betriebenen Leuchttürmen via PMR446 oder CB.
Anforderungen: Handfunkgerät, Mobilfunkgerät, mehrere Akkus, Lademöglichkeit, evtl. Außenantenne, Personalbedarf, Reichweite 1 - 3 km

Stufe 4 (Licensed Emergency Traffic)

Autarke Notfallkommunikation mit den durch die BOS Dienste betriebenen Leuchttürmen via Amateurfunk (evtl. mit DR Rufzeichen)
Anforderungen: Mobil- oder Stationsgerät, mehrere größere Akkus, Lademöglichkeit, Außenantennen, Personalbedarf, Reichweite 1 - 10 km

https://www.heise.de/bestenlisten/ratge ... ser.teaser

Damit lässt sich doch wunderbar starten. Es müsste von der Blaulichtwelt, notfalls von der CB-Community Kanäle empfohlen werden für Anruf etc.

BRI hat ja schon einen guten Anfang gemacht.

Es könnte auch einer Überlegung wert sein, AFu-Clubstationen zu verpflichten, CB, Freenet und PMR vorzuhalten, so dass ein Netz zum Informationsaustausch, Stichwort: vertrauenswürdige Nachrichtenübermittlung, entstehen kann, da der AFu ganz andere Optionen und Sendeleistungen hat.
Zuletzt geändert von Die Erdbeere am Fr 6. Mär 2026, 11:48, insgesamt 2-mal geändert.
CB-Funk: Rufzeichen: 13-OT-4242, Skip: Die Erdbeere
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Freenet / PMR: Albrecht Tec Talk Duo.
13sw001
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Re: Muster-Notfunkkonzept

#62

Beitrag von 13sw001 »

Weiss jemand, ob mit JS8 schon was rumkam? NEUE Erkenntnisse ?
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AiNuK
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Re: Muster-Notfunkkonzept

#63

Beitrag von AiNuK »

Hallo, ich verstehe nicht so ganz, wieso dieser ganze Themenkomplex Notfallkommunikation an irgendwelchen technischen Parametern festgemacht werden soll. Kanäle, Frequenzen, Software, Organisation, Hierarchie, Struktur usw. Notfallkommunikation soll kein "BOS light" werden, die Idee ist eine ganz andere.

Meiner Meinung nach basiert dieser Gedanke zunächst auf Freiwilligkeit und eigener Initiative, vorhandene eigene Möglichkeiten, Know How und Equipment im Notfall einzusetzen, um anderen Menschen evtl. zu helfen. Das es dabei eine Schnittstelle zum BOS geben kann, schließe ich zunächst mal gar nicht aus. Deshalb muss man aber nicht versuchen, deren Strukturen abzubilden. Das kann auf freiwilliger Basis nie funktionieren und deshalb scheitern die meisten Konzepte diesbezüglich auch.

Viel wichtiger ist, sich selbst und seine eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen. Dabei ist es egal, ob ich auf Kanal 3 oder 5 Kontakt zu meinem Nachbar oder zum Leuchtturm aufnehme. Das muss auch nicht immer und überall gleich sein.

Es ist mir bewusst, dass ist alles ziemlich abstrakt, aber es geht im Kern nicht darum "BOS zu spielen" oder deren Strukturen oder Organisation zu adaptieren. Entscheidend ist, die eigenen Möglichkeiten im Notfall flexibel zu disponieren. Dazu muss ich die eigenen Möglichkeiten aber erst einmal kennen, dazu meine Idee der "Einstufung", die ja auch noch nicht zu Ende gedacht ist.
vy 73 de Jürgen (DR4SEK - AiNuK - Amateurfunk in Not- und Katastrophenfällen)
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