@Jack,
so hat das dann geklappt. Doch weil ich das Zeugs nicht täglich benutze, werde ich wohl einen Beipackzettel reinlegen müssen
Ich hatte vorher immer einen komischen Effekt: Egal was ich bei Ref.-Level eingestellt hatte, in der rechten Spalte stand dann statt (z.B.) 0 bis -120(dB) irgendwas mit 8000 und mehr drin und die Traces waren verschwunden und auch andere Fehler. Ich hatte die aktuelle FW drauf, habe diese aber jetzt einfach noch mal drüber gebügelt. Plötzlich geht das.... Da muss sich beim letzten Update irgendein Bit quer gestellt haben.
Mit Ref.-Level und Scal-Div. kann man das so hinstellen, dass z.B. die Kurve vom Piezo ordentlich dargestellt wird. Wobei "ordentlich" relativ ist, diese Kurve ist ganz schön zerfranzt. RBV habe ich schon auf 10k runter gesetzt.
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Der Frequenzverlauf über alles (von 100kHz bis 3GHz) ist schon schräg, doch die verwendeten MMICs sind ja auch nur bis 1,5GHz angegeben. Egal, über einen so großen Bereich kullert man das ja eh nie.
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Unter "Trace" findet man auch die Funktion "Normalisieren", die hatte ich schon ewig gesucht, ist aber nicht das, was ich erhofft hatte.
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Hier nochmal der Piezo-Test, jetzt bei korrigiertem Ref-Level und Scale-Devisor. So passt das schon, wenn auch....
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... wenn also der gleiche Piezo im NanoVNA-F V2 viel besser dargestellt wird.
Aber ein Rauschgenerator kann besser sein, da ja die Signale quasi alle gleichzeitig ausgegeben (bzw. in ein Gerät rein kommen) und nicht wie bei einem VNA alle fein säuberlich nacheinander durchgewobbelt werden.
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Aus Jux&Dollerei noch meinen betagten RF-Explorer vorgekramt, hier ist das Spektrum schon relativ gleich verteilt. Er kann aber nur einen maximalen Span von 600MHz darstellen. Den RF-Explorer hatte ich immer auf Bühnen dabei (mach ja noch im Ehrenamt Tontechnik) um bei den ganzen Funkmikrofonen zu sehen, ob schon Kanäle belegt sind. Nach Corona ist das eingeschlafen, das ganze Geraffel werde ich wohl abgeben.
(ist aber ein anderes Thema...)
Gestern habe ich den voll geladenen Rauschgenerator nonstop kullern gelassen, aber nach etwa 5,5 Stunden abgeschaltet (bin ins Bette...). Doch gut 5-6 Stunden nonstop Nutzungsdauer ist für so ein Messmittel völlig ausreichend. Die Ladedauer danach war etwa genauso lang, zumindest war die "blaue LED" heute früh wieder an.
Mal sehen, wann ich damit tatsächlich produktiv arbeite, in der warmen Jahreszeit bin ich ja eher in meinen mechanischen Werkstätten zugange.
Aber wenn, dann berichte ich.
Old-Pap