Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

mibo666
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#16

Beitrag von mibo666 »

Nachtrag zum Test:

Modulation:
In den letzten paar Tagen kamen einige "Lokal" QSOs zusammen, dabei habe ich jedes mal die Chance genutzt und nachgefragt wie das Gerät klingt ohne vorher zu sagen um welches es sich handelt. Die Modulation wurde einhellig als laut, klar und natürlich beschrieben, nicht hell und kieksig wie ich befürchtete hatte. Immer war dann das Erstaunen groß wenn ich das AE6120 namentlich genannt, und noch erwähnt habe das es ohne Audio-Modifikation ist und ich das original Mikrofon verwende.

Temperatur:
Bei einem längeren 10m QSO (etwa zwei Stunden) mit mittlerer Leistung bin ich nochmal mit dem IR Thermometer dran gegangen, und kann die Messergebnisse aus dem ersten Test bestätigen, das AE6120 läuft bei 52°C im praktischen QSO. Prima!

Aus einem alten Rechner hatte ich einen 120er Gehäuselüfter mit Temperaturmessfühler gerettet. Der ist auf 4 Gewindestäben als Beinchen montiert und ich nutze den zum kühlen von Akkus, oder auch zum beschleunigten Trockenen von Kleber, beim Löten...

Bild
Nicht schön, aber praktisch!
Ist ziemlich universell in der Werkstatt einsetzbar, extrem leise (aus 20cm Abstand nicht mehr zu hören) und produziert dabei einen Luftstrom der gerade so ein Streichholz ausbläst, also leicht, aber deutlich spürbar.

Das Ding habe ich während des QSOs mal über das Funkgerät gestellt und die Temperatur ist nach wenigen Minuten auf 37° runter
gegangen, bei gleichem TX/RX Verhältnis. Habe das dann die nächste Stunde während der Quasselei immer mal wieder nachgemessen, und die Temperatur ist stabil geblieben.
Wer das AE6120 also im Auto, einem Funkkoffer oder einem Schrank montieren will, brauch nur einen Lüfter in die Richtung
hauchen (sic!) zu lassen und alles ist gut. Auf jeden Fall reicht schon ein leichten Luftstrom um alle Bedenken wegen der Wärme... naja wegzublasen, was sonst :lol:

In meinem Auto ist bereits ein 2m/70cm Funkgerät verbaut, dafür hat mir ein lieber Funkfreund extra eine Blechkonsole angefertigt. Da rein kommt noch zusätzlich das kleine Albrecht und ein Lüfter. Der wird dann über zwei Kippschalter angesteuert, der erste schaltet den Lüfter einfach nur ein, mit dem zweiten Schalter lassen sich dann zwei Geschwindigkeiten wählen. Langsam wie oben, dazu ist einfach ein kleiner Widerstand in Reihe am Schaltausgang, oder Vollgas, dann direkt angeschlossen. Schnell, einfach und zuverlässig.

So eine Konstruktion läuft schon ewig bei einem PC hier im Haus. Wenn da z.B. die Bildbearbeitung am Rechnen ist wirds warm, ansonsten braucht der keinen zusätzlichen Lüfter.Beim Computer sind dann noch zwei LED verbaut um den Lüfterstatus zu sehen, im Auto wird das eher unnötig sein, aber wers mag - warum denn nicht.


PTT Verzögerung
In diesem Thread wurde auf ein Problem mit der PTT beim CRT Millenium, oder PNI HP6500 eingegangen. Diese Geräte senden nicht sofort nach dem drücken der PTT sondern es dauert einen Augenblick bis es losgeht, ich schätze zwei bis drei zehntel Sekunden. Meine Handfunke, ein Alan42 Klon (PNI HP62) macht das ebenfalls und es kann passieren, dass so die erste Silbe eines Durchganges nicht gesendet wird. Nicht schlimm, man gewöhnt sich dran, PTT drücken, Luft holen sprechen. :-)
Beim Albrecht 6120 gibts diese Verzögerung nicht, oder sie ist so kurz das ich sie nicht bemerke. Hab das eben extra nochmal ausprobiert :tup:

Schnelle Kanalwahl
Nach einer Sekunde drücken der UP/Down Tasten am Mikrofon werden die Kanäle im (SEHR)Schnelldurchlauf geschaltet. Praktisch wenn man von der 40 wieder zur zwei will oder so ähnlich. Im Gegensatz zu manch anderen Geräten ist bei diesem schnellen Kanalwechsel aber der Empfänger nicht aktiv. Beim PNI HP 6500 oder auch der alten DNT Saphir zuckt das S-Meter und auch der Lautsprecher wenn man auf diese Art an einem QSO vorbei schaltet...


Das RF-Power Meter:

...ist leider ein Blender: Es werden immer gleich viele Balken beim Senden angezeigt, egal welche Sendeleistung eingestellt ist.

Ansonsten kann ich noch berichten das es problemlos läuft, das AE6120. Und zwar jetzt den vierten Tag durchgehend und ohne Pause.

Gruß

MiBo
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mibo666
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#17

Beitrag von mibo666 »

Endlich weiß ich auch wie das AE6120Vox im "original" heißt. Das es vom Hersteller Anytone stammt war schon ziemlich klar, aber auf deren Website gibts kein Gerät was optisch passt.

Beim stöbern in Youtube bin ich auf zwei neue Videos meiner Lieblingschaoten gestoßen, der Mann mit dem dreckigsten Arbeitsplatz ever. :lol:
Aber ok, die Menschen von der Insel waren schon immer, ähm, etwas speziell.... :crazy:

Das AE6120 wird auch als AnyTone Smart II vertrieben. Optisch fast gleich, Tastenbeschriftung etwas abweichend, gleiche Technik und dementsprechend auch die selbe Software Version wie das Albrecht.

In diesem Video gibts den üblichen Praxistest der zwei zu sehen ("Hello Mr.Chippy do you copy?") :D, interessant ist auch wie das Funkgerät klingt, ganz am Ende des Videos gut zu hören. Mir gefällt der Sound sehr gut, laut und deutlich aber ohne zu nerven - nicht aufdringlich.

Das zweite Video ist aber interessanter, auch wenn der gute Mann vorher besser mal einen Blick in die Anleitung geworfen hätte.
Hier ist zu sehen wie man ins Servicemenü gelangt und was dort eingestellt werden kann, im Gerät selbst gibt es ja keinerlei Möglichkeiten dazu.

VORSICHT: Was hier verstellt wird, lässt sich nicht durch einen Reset zurücksetzen! Deshalb IMMER die Werte der einzelnen Menüpunkte aufschreiben bevor man dran herum dreht! Bei unklaren Abkürzungen oder Funktionen NICHTS verändern, manche Einstellungen hängen voneinander ab und wenn man keine Ahnung davon hat dreht man ganz schnell am falschen Rad. :rolleyes:
Ok, das muss reichen - ihr wurdet gewarnt ;-)

Am interessantesten fand ich übrigens die Einstellungen für die Sendeleistung, da kann man ganz genau die gesetzlichen Limits ausreizen, oder die Leistung auch reduzieren wenn man QRP Freak ist (oder einen kleinen Kasten aus italienischer Produktion dahinter geklemmt hat :holy: )
Aber ernsthaft: Die Sendeleistung lässt sich ganz weit runter drehen, deutlich unter ein Watt (genaues kann ich dazu mangels vernünftigem Messgerät nicht sagen). Wenn man dann die Mittlere Leistungsstufe auf vier Watt einstellt, kann man mal schön rumspielen und im QSO die Sendeleistung auch verringern. Das geht mit den meisten kleinen CB Geräten nicht und ist vielleicht für Leute interessant die mal selbst probieren wollen wie Sendeleistung und Reichweite zusammenhängen. Und zwar ohne dafür extra Geräte zu kaufen.

Ansonsten kann ich nur berichten das mein 6120 immer noch tadellos im Shack arbeitet da mein Auto noch nicht fertig ist. Das Funkgerät läuft hier im Hintergrund den ganzen Tag über mit, und macht viel Spaß!

Gruß

MiBo
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#18

Beitrag von RogerNilz »

Hallo,
vielen Dank für die ausgiebige Untersuchung des Geräts.
Ich habe zum Funkgerät noch eine kleine Frage.
Dieses Gerät hat ja einen 3,5" Klinke Lautsprecherausgang, ist dieser Stereo oder Mono ?
Es geht darum einen externen Mono Lautsprecher anzuschließen und mir ist es wichtig welchen Stecker ich bei dem
Kauf der Lautsprecherleitung erwerben muß.
Ich hoffe das meine Frage nicht trivial ist, wenn doch möchte ich mich entschuldigen.
Ich bin noch ganz frisch im Thema. meine Vermutung ist MONO was natürlich sinn machen würde... :wink:
#

Habt Dank, meine Frage wurde beantwortet da ich gesehen habe das der externe Albrecht Lautsprecher eine Mono Klinke hat. Vielen Dank - Kann gelöscht werden

Gruß Nilz
Zuletzt geändert von RogerNilz am Fr 15. Okt 2021, 19:34, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#19

Beitrag von Funkfeuer »

Soviel zu das es nicht möglich ist ,Jumper dort rein zu Bekommen...
Zugegeben es war etwas Frickelig,aber ich hab`s hinbekommen.
Lohn der Mühe ...Schaltbare 4Watt/8Watt/15Watt in FM und 4Watt/8Watt in AM
Export Modus ist hier nicht Aktiviert ...
jumper 6120.jpg
Gesendet via Siemens S6

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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#20

Beitrag von mibo666 »

Schön das du es hinbekommen hast, magst du auch verraten welche Abmessungen deine Jumperbasis hat? Ich habe hier, berufsbedingt, einiges davon rumfliegen und nichts passendes gefunden. Jumper stecken ist mir nämlich auch immer lieber als mehrfach auf der Platine rumzulöten.

Meine Albrecht ist übrigens verkauft, ein Funkfreund brauchte ein neues 11m Gerät für Portabel und hat es mir quasi aus dem Shack gerissen.
Er hat sich für seine Zwecke einen Trolli zurechtgemacht, so ein Rentnereinkaufswägelchen mit zwei Rädern und Griff zum ziehen. Seiner ist jedoch ein wenig anders, mit Teleskopmast, 9Ah Akku, und diversen Funkgeräten. Wenn sich die Gelegenheit ergibt mache ich mal ein paar Fotos davon, das Wägelchen ist echt nicht schlecht.

Das AE6120 habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgegeben. Modulation, Sende Leistung und der Empfänger sind wirklich prima, auch die Bedienung mit dem doppelt wirksamen Drehknopf ist einzigartig. Aber ich habe mich bei jedem Blick aufs S-Meter geärgert...
Dem neuen Besitzer macht das nix aus - er ist schwer sehbehindert :crazy:
Er freut sich eher über die große, auch für ihn, gut ablesbare Kanalanzeige, für den Rest braucht er halt eine Lupe.

Ins Auto werde ich jetzt erstmal das CRT2000 bauen und schauen ob das beim Fahren gut zu bedienen ist, da gibts halt keinen direkten Lautstärkeregler und was das TFT im Sonnenlicht macht - keine Ahnung.

Gruß

MiBo
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#21

Beitrag von UHU »

Hallo MiBo,

auch wenn der Thread schon ein bisschen angestaubt ist - ich hab mir so ein Kistchen gegönnt und sage Danke für Deinen ausführlichen Bericht, der mir durchaus geholfen hat :wink:

Ein kleiner Zusatztipp wegen dem Garantiesiegel: Die Dinger gehen prima mit einem Föhn (Haarföhn, kein Heißluftföhn) ab und lassen sich dann wieder unbeschädigt drauf kleben...

Viele Grüße, Uwe
mibo666
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#22

Beitrag von mibo666 »

Freut mich, viel Spaß mit dem Gerät! Du hast wohl ein ganz "frisches" erwischt, denn wenn die Siegel erstmal ein paar Monate drauf sind, gehen sie auch mit Wärme nicht mehr runter, der Kleber wird dann nicht mehr weich.

Das 6120 ist bei meinem Funkfreund übrigens immer noch im Einsatz und läuft problemlos!

Gruß

MiBo
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Max2950
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#23

Beitrag von Max2950 »

mibo666 hat geschrieben: Mo 12. Jul 2021, 20:15
PS:
Fast vergessen:
Wer aktuell eine Bill, ein 6110 oder das PNI 6500 hat, der braucht jetzt nicht panisch werden, auch das sind gute Geräte. Die Unterschiede liegen im Detail und sind für jeden anders zu gewichten. Aber soooo gut das man auf der Stelle eines der genannten Geräte entsorgen muss, ist das 6120 beileibe nicht!

Wenns SSB könnte wäre das natürlich was anderes... :seufz:
Danke für deine Tests! Echt gut geschrieben :tup: ! :tup: Nach ich es gelesen habe hatte ich fast Lust drauf meine Bill v1 gegen eine 6120 zu tauschen. Die Bill hat zwar eine S-Meter Skala aber die ist so klein das sie kaum Brauchbar ist. Aber da die Modulation bei der Bill auf FM etwas dünn ist, bin ich doch an verzweifeln... :rolleyes:
73 aus dem Nachbarland ! :wave:
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Re: Testbericht: Albrecht AE6120 VOX

#24

Beitrag von Seawolf »

Den Gerätetest vom Mibo für die AE 6120 find ich klasse, sehr detailliert und gelungen. Ich wollte meine Sichtweise auch kurz dalegen, weil ich das Albrecht-Gerätchen neulich bei einem Funkkollegen in den Händen hatte und mal ausprobieren konnte.
Fast alle dieser bei Anytone/ XiXiang in China gefertigten Geräte sind technisch und qualitativ nicht schlecht. Dazu zählt die recht neue kleine Albrecht AE 6120 ebenso.
Was mich allerdings bei diesem Gerätchen abschreckt ist die typische neumodische Menüführung, für das Auto denkbar ungünstig, als kleines Stationsgerät aber für den einen oder anderen Funker wohl noch akzeptabel. Allerdings sollte man bei dem kleinen Display und Funktionstasten gute Augen mitbringen.
Ich persönlich habe dann doch lieber noch die Oldschool-Knöpfe am Gerät (On/Off, Squelch, Kanalwahlschalter) und einige wenige Schalter, die direkt am Gerät das machen was sie sollen ohne in versteckten Menüs oder als Doppelbelegung umständlich suchen zu müssen oder mit unnötigen Funktionen überfrachtet zu werden. Dagegen ein gleichteures aufgeräumtes Oldschool-Basisgerät mit den wichtigsten Funktionen ist "right down my street". Gut, Geschmackssache!
Ebenso wichtig halte ich ein großes, gut ablesbares Display mit einem aussagekräftigen beschriftetem S-Meter, wo man sofort alles an Informationen sauber erfassen kann. Leider kann die AE 6120 das nicht bieten. Viele mögen drüber wegsehen, geschenkt!
Was ich allerdings als nicht akzeptabel finde sind der unübliche Westernstecker für das Mikrofon. Warum kein üblicher GDCH-Stecker, damit man auch mal VV-Mikrofone problemlos versuchen kann, die die meisten wohl noch von früher in den Schubladen haben?
Ebenso fragwürdig finde ich das man den ASQ und manuellen Squelch mit Zahlenwerten einstellen muss. Bis man da die optimalen Werte letztendlich gefunden hat kann dauern und nerven. Dagegen ist ein Drehknopf mit fest eingestelltem ASC wie z.B bei den President-Geräten meiner Meinung nach einfacher und funktioniert ebenfalls bestens. Leider haben genau diese aufgezählten nachteiligen Punkte viele dieser neuen Geräte, egal welcher Marke. Viele dieser kleinen Geräte von der Konkurrenz werden auch sehr schnell heiß was ich im 4W-Kurzbetrieb so erst mal bei der AE 6120 nicht feststellen konnte. Das fand ich überraschend positiv.
Gut gelungen bei der AE 6120 ist auch die bereits aus dem Karton gute Modulation mit dem bekannten O-Mike. Das bietet bei weitem nicht jedes Gerät. Auch die Verarbeitung (Metall-Gehäuse, Wärmeableitung, Platine, Lötungen) sieht gut aus. Das Design ist schlicht aber funktionell.
Trotz einiger Kritikpunkte könnte die Albrecht AE 6120 die Freunde dieser Minigeräte durchaus ansprechen und als designierter Nachfolger der ebenfalls sehr guten AE 6110 als Giftzwerg II durchaus ebenbürtig sein. Als Portabelgerätchen für den Berg oder im Urlaub sicher nicht die schlechteste Wahl!
Albrecht, beschrifte das S-Meter der AE 6210 und kehr zu den üblichen GDCH-Steckern für das Mikrofon zurück und schon wäre das Gerätchen für viele Funker, die das Neumodische und Kleine lieben fast perfekt gelungen. Oldschoolfunker die gerne klassisch an Knöpfen drehen oder was für das Auge suchen werden damit allerdings nicht glücklich. Meine Meinung!

Vy 10-10 :wave:
CB-Lokal: Gordon, Seawolf
CB-DX: Don, 13 SW 128/ 13 CT 2929
QTH: Dortmund, 78m ü. N.N, JO31TM
Station: 1. President Truman ASC Premium :king: 2. President Truman ASC Premium
Antenne: Unverkürzter Viertelwellenstrahler auf Flachdach
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