Idee für nicht-feste Stationsantenne

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DocEmmettBrown
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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#16

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 10. Mai 2019, 20:50

Alpha_82 hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 20:33
Nun schiebst du den Schirmständer unter das Fenster. Antenne an die Stipprute machen. Angelrute auf den Schirmständer stülpen und ausfahren.
Und was macht er bei Regen oder Frost?

73 de Daniel

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Alpha_82
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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#17

Beitrag von Alpha_82 » Fr 10. Mai 2019, 20:58

Nicht funken!

Immer noch besser als dem Vermieter ein Loch ins Dach zu bohren. Vom rechtlichen gesehen könnte der ihm nämlich fristlos kündigen. Wenn es dann noch ein schlauer Vermieter ist, lässt er ihm die Reparatur durch Fachfirma + Material bezahlen. Und wenn er ein mießer Sack ist, behauptet er, dass Wasser eingedrungen ist und dadurch ein Folgeschaden entstanden ist... den Rest kann sich nun jeder selbst ausdenken.

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#18

Beitrag von Soberano » Fr 10. Mai 2019, 21:23

Guten Abend in die Runde,

vielen Dank für die weiteren Antworten.

Das mit dem Sonnenschirmständer und der Stipp-Rute ist natürlich auch eine Möglichkeit, danke für den Hinweis, da werde ich mal drauf rumdenken.

Die Idee mit dem Loch in der Dachziegel habe ich, aus genau den Gründen, die hier genannt wurden, verworfen.

Das Problem, dass ich hier habe ist, dass die Siedlung quasi aus Rentnern besteht. Die hängen den ganzen Tag am Fenster oder laufen um ihr Haus rum. Die bemerken sofort, wenn sich irgendwo irgendwas verändert. Ich vermute, eine Antenne auf dem Dach wird nach spätestens 2 Tagen eine Ansprache vom Vermieter zur Folge haben. Dann wäre es mir lieber, ich könnte sagen, dass ich das Ding nur zum Funken raushänge und anschließend wieder rein hole, in welcher Art auch immer. Das sollte eine beruhigende Wirkung auf ihn haben. Hier ist es allen sehr wichtig, was die Nachbarn sagen, die wohnen hier schon alle mindestens 40 Jahre und die kennen sich alle untereinander und feiern Feste zusammen. Also alles, was ich mache, wird nicht lange unentdeckt bleiben. Da muss die Argumentation wirklich sattelfest sein.

Ich befasse mich also mit den folgenden 2 Optionen:

- Quadloop als Rechteck mit Einspeisung seitlich mittig (zur vertikalen Polarisation) mit 80cm Höhe und 5m Breite auf dem Dachboden.
Die wäre nicht sichtbar und damit auch vom Vermieter zu verschmerzen, sollte er irgendwann mal auf dem Dachboden vorbei schauen.

- 8m "Stippe" (so heisst das Ding bei uns Anglern) mit einem schönen Dipol dran auf Schirmständer mit dem Nachteil des Auf- und Abbauens und der Sichtbarkeit von außen

Momentan favorisiere ich noch die Quadloop, da mir hier bestätigt wurde, dass die auch als Rechteckt mit nur 80cm Höhe gut spielen könnte.
Von der Idee mit der Blechplatte aus dem Fenster bin ich abgekommen, wobei ich da aber auch einen Strahler verwenden könnte, der so gut wie nicht zu sehen ist.

Ich danke euch nochmal für die vielen Denkanstöße, nun ist es an mir, mich zu entscheiden....

Gruß
Stephan

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DocEmmettBrown
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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#19

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 10. Mai 2019, 21:44

Also ich weiß nicht. MagLoops sind eine gute Sache, vor allem dann, wenn sie über die CAT-Schnittstelle einer AFu-Büchse mit µC und Schrittmotoren automatisch gesteuert werden. Aber ich glaube, in Deinem Fall würde ich dann vielleicht doch eher zur Stippe greifen. :)

73 de Daniel

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#20

Beitrag von Lattenzaun » Fr 10. Mai 2019, 22:47

...Generation Muffensausen, oder Generation Schwachstelle ???...Das ist hier die Frage :banane:
Ich habe eine gespaltene Persönlichkeit, notfalls führe ich mit mir selbst ein QSO !!!

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#21

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 10. Mai 2019, 22:58

Lattenzaun hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 22:47
...Generation Muffensausen, oder Generation Schwachstelle ???...Das ist hier die Frage :banane:
Also ich kann die Sorge schon verstehen. Stell Dir mal vor, der Vermieter würde ihm fristlos kündigen und die Bude dann an andere Nachmieter vermieten, die mit Ihrem iPhone vollauf zufrieden sind (also an CB kein Interesse haben) und bei denen das Amt die Miete zahlt. Und die Neuvermietung nur, um einer drohenden Enteignung zu entgehen. Und Soberano sitzt dann (natürlich ohne Ei-Phone) mit einer himmelblauen DV27-Alu auf der Straße.

In der heutigen Zeit alles vorstellbar... :?

73 de Daniel

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#22

Beitrag von Alexander » Fr 10. Mai 2019, 23:45

Hallo zusammen...

... auch ich würde alles, was eine Beschädigung des Daches oder des Gebäudes zur Folge hat tunlichst unterlassen, besonders dann, wenn dies einfach nicht nötig ist. Die Obolong wäre so eine Möglichkeit, welche zudem auch noch recht wirkungsvoll funktioniert. Klar - ne 5/8 in 10m Höhe über Dach wird immer besser funktionieren - doch funken ist in 90% aller Fälle (übrigens auch oder gerade auch im Amateurfunk) immer Antennen-Kompromis.

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#23

Beitrag von DocEmmettBrown » Sa 11. Mai 2019, 00:20

Nun mal Butter bei die Fische:

Gibt es eine Lösung, an der Dachluke ein Antenne rauszustellen, so daß diese Antenne an irgendeinem Halteblech, welches nur eingeklemmt oder eingehängt und nur das Koaxkabel durch einen schmalen Schlitz nach außen geführt wird? Das Ergebnis hätte

a) eine gewisse Wetterfestigkeit, die Antenne wäre
b) nicht starr montiert (kein Mecker mit dem Vermieter) und es wäre wohl
c) unproblematischer im Betrieb als eine MagLoop.

Hat da jemand eine Idee, wie man dem OM helfen könnte?

73 de Daniel

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#24

Beitrag von Alpha_82 » Sa 11. Mai 2019, 09:08

Würde es denn gehen eine T2LT Antenne von der Dachspitze einfach auf den Dachziegel liegend auf dem Dach leben liegen zu lassen. Also ganz ohne Mast usw.? Müsste noch auch gehen oder?

Zwar nicht sooo gut aber sollte doch was brauchbares rauskommen.

Dann hast nen Draht der einfach auf dem dach liegt...

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#25

Beitrag von Soberano » Sa 11. Mai 2019, 21:43

Guten Abend zusammen!

Danke für eure Antworten!

Ich bin heute mal auf den Dachboden raufgekrabbelt (und das mit meinen Bandscheiben :cry: ) und habe mal eine von den Rigips-Platten da oben vorsichtig abgemacht: Glaswolle mit Metallfolie drunter :grrr:

Also alles das gestorben, was auf dem Dachboden stattfinden sollte. Schade, aber nicht zu ändern....
Alpha_82 hat geschrieben:
Sa 11. Mai 2019, 09:08
Würde es denn gehen eine T2LT Antenne von der Dachspitze einfach auf den Dachziegel liegend auf dem Dach leben liegen zu lassen. Also ganz ohne Mast usw.? Müsste noch auch gehen oder?
Ja, das würde gehen, vermute ich. Die Länge von der Regenrinne bis zur Dachspitze (heißt das Ding Giebel?) wäre zumindest für eine Lambda-Halbe geeignet. Eine Anleitung habe ich schon gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=GS37dXzI-80

Den Strahler mache ich dann schwarz und dann fällt das nicht auf. Könnte ich den Teil, der nicht Strahler ist, auch in die Wohnung legen? Wenn nicht, dann wäre der Nachteil, dass die Luftspule wohl in der Gegend der Dachrinne liegen würde und mein Dachfenster eher auf der Hälfte der Dachhöhe ist. Wäre das problematisch wegen der Luftspule?

Wie wirkt sich die Neigung des Dachs auf die Eigenschaften aus? Wahrscheinlich alles egal im Vergleich zu einer HyFlex 54cm aus dem Dachfenster mit der Stabo XH9006, oder? :tup:

Ich wünsche euch erstmal einen schönen Abend!

Gruß
Stephan

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#26

Beitrag von Alpha_82 » Sa 11. Mai 2019, 22:12

Die Spule sollte auf keinen Fall an der Dachrinne liegen das beeinflusst die Antenne extrem.

Lass wenn dann die Spule mit auf dem Dach liegen. Nach der Spule kommt e nochmal ein schönes Stück RG58 Kabel da kannst dann einfach das Stück runter hängen lassen. Schau mal auf meine Seite, da beschreibe ich, wie auch hier schon beschrieben, wie ich die T2LT Antenne gebaut habe. Aber auch vom Andreas gibts hervorragende Nachbauanleitungen auch für eine Gainmaster 5/8 usw.

Ich denke nun heißt es einfach Machen und schauen wie es geht. Halte uns mal auf dem Laufenden.

Gruß Chris

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#27

Beitrag von Soberano » So 12. Mai 2019, 07:09

Alpha_82 hat geschrieben:
Sa 11. Mai 2019, 22:12

Ich denke nun heißt es einfach Machen und schauen wie es geht. Halte uns mal auf dem Laufenden.

Gruß Chris
Guten Morgen!

Danke für den Hinweis auf deine Seite. Deine Anleitung deckt sich ja, bis auf die Maße, mit der Anleitung auf Youtube. Ich finde bei der Anleitung auf Youtube allerdings die Möglichkeit, die Stehwelle durch die Schlaufe am Ende des Strahlers zu beeinflussen, sehr vorteilhaft. Zumal bei meinen Voraussetzungen hier eine erhebliche Anpassung nötig sein wird.

Ich werde also eine T2LT bauen und euch hier das Ergebnis präsentieren.

Danke nochmal an alle, welche sich hier mit meinem Problem beschäftigt haben!

Gruß
Stephan

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#28

Beitrag von Joha » So 12. Mai 2019, 07:20

Rosnatrucker hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 08:11
Diepol in den Dachboden, horizontal , Kabel in Höhe deines Dachfenster unter dem Ziegel raus geschoben und ins Dachfenster rein. Nich gebohrt oder "fest" verlegt.

@Noriker wie heisst deine Diepol?
Mit wem soll er funken? Horizontal ist Kappes und DX ham wer gerade nicht

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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#29

Beitrag von Krampfader » So 12. Mai 2019, 07:26

Hallo Stephan

Und sollte es mit der aufgelegen T2LT entlang Deines Daches nicht klappen (wegen Alu-Isolierfolie) dann besorgst Du Dir um EUR 15,— eine 8m Askari und schiebst die Rute bei Nacht und Nebel senkrecht durch die Dachluke ... Bauplan Antenne siehe hier: https://i.ibb.co/ZHYdyLJ/Bauplan-T2-LT-fu-r-11m.png

Gutes Gelingen!

Andreas
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Re: Idee für nicht-feste Stationsantenne

#30

Beitrag von Grundig-Fan » So 12. Mai 2019, 10:36

Bausparvertrag auszahlen lassen oder Bank überfallen und Haus kaufen? Ach wie einfach das doch in den 80'er Jahren war mit einer Hochantenne.

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