Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

Krampfader
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#16

Beitrag von Krampfader » Fr 18. Jan 2019, 10:34

Alles soweit klar Christian, Danke!

Ich werde mir das Airborn10 bei Gelegenheit mal angucken, elektrisch betrachtet ist es in der 10mm-Klasse eines der Besten (wenn nicht das Beste überhaupt).

Wie gesagt, ich muss an meiner SFGP nochmals Hand anlegen. Stimmt, Einspeisepunkt ist sehr hoch, dafür ist das Kabel aber länger ;)
Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 09:59
Ich protokolliere den Gewinn als Funktion der Spitzenhöhe.
Ja würde mich interessieren wo da dann das Optimum liegt. Irgendwann wird vermutlich "Schluss" sein, sprich jeder Meter mehr bringt dann nicht mehr viel, im Vergleich zum mechanischen Aufwand (Mast) ...

Momentan faszinieren mich aber die gestrigen Ergebnisse mit meinem "Wimpel". Auch angeregt durch Deine Erfolge mit der vertikalen Stockung zweier Masten+Eigenbau-Gain-Master. Welchen "Gewinn" konntest Du mit Deinem "Antennen-Array" in etwa erreichen ??

Wie erwähnt, ich konnte es gestern kaum glauben, drei S-Stufen mehr mit "Wimpel" (hätte ich nie erwartet). Und vier S-Stufen Differenz wenn ich den Wimpel entgegen der Vorzugsrichtung um 180 Grad verdreht hatte (das schon). Ich zweifle diese Werte nicht an, wie die auch immer zustande kommen, Hauptsache sie sind da. Mein netter und wirklich hilfsbereiter Freund ist seit Jahrzehnten Funkamateur und hat nicht bloß nur ein schlichtes "S-Meter" daheim (nein, bei ihm sieht es aus wie in einem Großhandel für Amateurfunker, und im Nebenraum wie in einem Elektronik-Labor ;) )

In diesem Sinne allseits gute Verbindungen

Danke und Grüße

Andreas

PS:
Krampfader hat geschrieben:
Di 15. Jan 2019, 15:44
Wenn ich am Berg einmal so richtig weit funken möchte dann werde ich mir meine "Wimpel-Beam" hochziehen
Seit gestern auf jeden Fall, siehe: viewtopic.php?f=15&t=45250&start=1065#p521811 :banane:
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#17

Beitrag von Charly Whisky » Fr 18. Jan 2019, 10:57

Ja Andreas,

die "Gewinne" glaubt kein Mensch... man glaubt es ja auch selbst kaum, was da live abgeht.

Man muss bei solchen Aktionen aber auch alle Sinne öffnen.

Denn es spielen viele Dinge eine Rolle:

- Antennenart
- Standort (und ich rede von Abweichungen im cm- Bereich
- Antennenhöhe über Grund
- Antennenhöhe über Meeresspiegel
- Apparative Effekte (Gerät/Kabel/Bodenleitfähigkeiten/Luftfeuchte/Baulichkeiten....)

Ich gehe daher immer mit dem Mast eine kleine Runde, bevor ich ihn festmache...Daher verwende ich gerne ein großes Stativ und suche den Standort.

Naja, man muss nur verrückt genug sein...dann klappt´s auch mit den S-Werten :tup:

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#18

Beitrag von Charly Whisky » Fr 18. Jan 2019, 11:05

Krampfader hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 10:34
Welchen "Gewinn" konntest Du mit Deinem "Antennen-Array" in etwa erreichen ??
Kurz:

Ich hatte die beiden GainMaster nicht übereinander- sondern nebeneinander.
Etwa 7.5 Lambda auseinander. Eine Antennen fest, mit der anderen im Kreis mit Radius 7.5 Lambda um die feststehende Antenne herumgegangen.
Ergebnis: S- Wert- Variation von S2 bis S7. Referenzwert: S5 bei Betrieb nur einer GainMaster (die feststehende Antenne).
Empfänger: ICOM7300

Das Experiment fand auf 1100 m Höhe statt. Beide Antennen mit 12 m Spitzenhöhe.

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#19

Beitrag von Krampfader » Fr 18. Jan 2019, 11:47

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 11:05
Ich hatte die beiden GainMaster nicht übereinander- sondern nebeneinander.
Das war mir schon klar Christian, nebeneinander, klar, nicht übereinander ;)

Also dann konntest Du auch 2 S-Stufen Differenz feststellen. Wie sieht denn die Abstrahl-Charakteristik bei Deiner Anordnung aus ??, ich vermute eine gerichtete "Keule", bei Dir aber in beide Richtungen, bei mir nur in eine Richtung. Daher konzentriert sich bei mir ein Großteil der abgestrahlten Leistung in nur eine Richtung, bei Dir teilt sie sich eben in zwei Richtungen auf ... dies könnte die eine (dritte) S-Stufe "Gewinn" erklären ...

Bild
Quelle: http://www.heywhatsthat.com

Wie auch immer. Ich habe gerade eben nachgemessen. Meine "Grant II Premium, Sonderedition" macht minimal knapp 1 Watt. Den gestrigen Test haben wir also mit lediglich 1W durchgeführt. Trotzdem schlug ich aus der Ebene heraus und auf 6 km Entfernung (quer durchs Stadtgebiet) bei meiner Gegenstation mit S9 auf (mit Wimpel). Ohne Wimpel eben "nur" mit S6 und etwas schlechterer Modulation. Erst mit um 180 Grad verdrehtem Wimpel war ich dann nicht mehr zu hören (bzw. ging ich im QRM unter). Hingegen das Wegdrehen des Wimpels entgegen dessen Vorzugsrichtung kostete mich dann 4 S-Stufen (hatte ich aber schon mal vor Wochen mit einer anderen Station herausgefunden).
Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 10:57
die "Gewinne" glaubt kein Mensch... man glaubt es ja auch selbst kaum, was da live abgeht.
Ich glaube sie Dir!

Grüße

Andreas
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#20

Beitrag von ultra1 » Fr 18. Jan 2019, 18:34

Krampfader hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 07:03
Wurstauge hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 06:39
Ich tendiere weiterhin zu Double-Bazooka...
Sind sicher gut und günstig (Eigenbau), siehe: https://www.wimo.com/eantenna-drahtantennen_d.html

Die Frage ist nur: wie spannst Du die vertikal auf ?? (horizontal ist ja kein Problem, für CB-Funk aber eher ungünstig)
So geht es vertikal :

viewtopic.php?t=45122


Für mich, die Antenne für jede Gelegenheit und leistungsfähiger als LambdaHalbe oder T2LT.



55/73, Ingo.

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