Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

Grüner Baron
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Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#1

Beitrag von Grüner Baron » Di 15. Jan 2019, 15:05

Hallo und frohes Neues!
Das Funkjahr 2019 hat grad begonnen und das Wetter ist mies, aber wir sollten uns nicht entmutigen lassen, es kann nur besser werden. :tup:
Schauen wir dem Frühjahr/Sommer entgegen und freuen uns auf schöne Funknächte vom Berg aus, aber mit welcher Antenne nur?
Gibt es bereits Erfahrungs-, oder besser Messwerte mit den o.g. Antennen vom gleichen Standort aus? Oder habe ich etwa den "Burner" vergessen aufzuführen?
Ich meine also nicht den Vergleich von Stationsantennen...auch nicht auf dem Berg aufgebaut...nur noch mal der Sicherheit halber erwähnt.
Die Leute die zwischen den o.g. Antennen 3-5 S-Stufen Unterschiede bemerken, müssen sich auch nicht angesprochen fühlen, da man sie eh nicht ernst nehmen kann.
Spätestens jetzt habt ihr bemerkt das mich nur Fakten und belastbare Aussagen von Funkern interessieren, die sachdienliche Hinweise zu den o.g. Verdächtigen liefern können.
Falls jemand verbindliche max. Leistungsangaben zu den o.g. Verdächtigen abgeben kann, darf er das natürlich gern tun, obwohl wir natürlich alle nur mit 12W auf SSB funken.
Man hört sich.....
73

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"Die beste" Drahtantenne gibt es (leider) nicht ...

#2

Beitrag von Krampfader » Di 15. Jan 2019, 15:44

Hallo Grüner Baron

Ich besitze alle drei oben genannten Drahtantennen, zusätzlich auch noch eine Richtantenne, ebenfalls aus Draht. Objektive vergleichende Messergebnisse kann ich Dir leider nicht liefern, lediglich "subjektive". Ich befürchte Fakten und belastbare Aussagen wird Dir hier auch niemand liefern können und/oder wollen. Nur so viel: Aus der Ebene heraus hatte meine T2LT bei einem Vergleichstest leicht die Nase vorne, noch vor meinen GM-Nachbau-5/8 und meiner lamdahalbe. Am Berg oben kann dies natürlich ganz anders aussehen. Wenn ich am Berg einmal so richtig weit funken möchte dann werde ich mir meine "Wimpel-Beam" hochziehen, vorausgesetzt es ist dafür windstill genug, siehe Fotos: viewtopic.php?f=15&t=45250&p=519518

Grüße

Andreas
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#3

Beitrag von Haflinger73 » Di 15. Jan 2019, 19:27

Würde unbedingt die Schweissfuss GP noch in die Liste aufnehmen :tup:
Mein "Ranking" sieht momentan so aus: Schweissfuss GP / GM Nachbau (100% RG58) / T2LT (mit 6 Windungen)
Habe sie +/- am selben Standort, aber zu unterschiedlichen Events in die Luft gehängt.
Sobald das Wetter etwas gemütlicher wird, werde ich mal einen Nachmittag mit Analyser und Aussagekräftigen Gegenstationen auf meinem Hügel investieren :wave: :D

73/55 Simon

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#4

Beitrag von pom » Di 15. Jan 2019, 22:37

Grüner Baron hat geschrieben:
Di 15. Jan 2019, 15:05
Schauen wir dem Frühjahr/Sommer entgegen und freuen uns auf schöne Funknächte vom Berg aus, aber mit welcher Antenne nur?
Das ist einfach. Die beste Antenne für Bergfunk ist die, die Du gerade dabei hast. :wink:
Weitermachen. Ahoi!
Bitte den Ken Sie da ran, nach je dem ein Zell nen Wort ein Leer Zeichen ein zu fügen.

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#5

Beitrag von ultra1 » Mi 16. Jan 2019, 00:59

Hallo .


Die beste Antenne ???
Hängt meist von vielen Faktoren ab.
In einer Situation mag die eine und in der anderen Situation die Andere besser sein.



Faktoren sind :

Funken vom Berg oder aus der Ebene.

In welcher Höhe am Masten ist die Antenne.

Boden- oder Raumwellen Verbindung.

Wie breitbandig ist die Antenne oder lässt Sie sich einstellen, was extra Aufwand bedeutet.

Gibt es eine Vorzugs- oder Richtwirkung und ist diese erwünscht.

Soll die Antenne nur vertikal, oder auch horizontal betrieben werden können.

Wie hoch ist das Gewicht und ist es mit dem Masten kompatibel.

Wie aufwändig ist der Aufbau.

Mit oder ohne Mast.

Wie stabil ist der Aufbau bei Wind.

...

Bestimmt habe ich noch Etwas vergessen.

So wetterfest wie der Funker selbst, sollte eine Drahtantenne immer sein.
Dieses schafft die 1/2 Lambda von Lambda Halbe nicht. Die ist wasserscheu.

Mit ins Rennen kommt für mich noch die Schweiß Fuß - GP, 1/2 Lambda Fuchsantenne und die eierlegende Wollmilchsau den Bazooka-Dipol.



Good DX
73, Ingo.

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#6

Beitrag von pömmf » Do 17. Jan 2019, 11:03

Ich betreibe nur noch monoband Fuchskreisantennen.
Wetterfest, keine Radiale, keine Löststellen die brechen können, immer perfektes SWR.
Der vorabgestimmte fuxkreis befindet sich in ner 40mm HT Rohr Muffe, am Boden ne PL Buchse, am Kopf ne Bananenbuchse für die halbwellenlänge isolierter Kupferlitze. An deren Ende ist eine Hülse die genau über die Spitze des GFK Mast passt.

Das ist wirklich das Bequemste. QRV nach 5 min Aufbau:
1. Mast in Auffahrfuss.
2. Endhülse auf Mastspitze
3. Mast mit leichten Drehungen ausfahren
3. Antennedraht an Fuxdose
4. Koax an Fuxdose
5. Mast bis zum ende ausfahren.
6. Funkgerät drantüddeln.
7. FUNKEN.

Erfahrene Funker Tüddeln alles am Boden zusammen, legen es so hin dass es sich nicht verknotet und fahren den Mast in einem Rutsch aus.
Dann gehts noch schneller. Nachteil: Bei Bandwechsel ist auch Antennenwechsel angesagt.
Wer mal eine Probieren möchte, PN (mögliche Bänder: 10,11,12,15,17,20m (je band 1 Antenne!)

Ich arbeite derzeit an einer Version fürs 40m Band die auf einen 12m SpiderMast passt. (nie wieder verhasste Radiale tüddeln)

Schweissfüsse sind zwar ähnlich gut, aber wegen der Radiale und dem Getüddel bei Wind nicht so bequem beim Aufbauen.
Die ganzen Koaxantennen waren im AB Test allesamt etwas schwächer, was sich aber mit qro ausgleichen lässt.

73! pömmf
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#7

Beitrag von Charly Whisky » Do 17. Jan 2019, 11:46

pömmf hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 11:03
....Schweissfüsse sind zwar ähnlich gut, aber wegen der Radiale und dem Getüddel bei Wind nicht so bequem beim Aufbauen.
Die ganzen Koaxantennen waren im AB Test allesamt etwas schwächer, was sich aber mit qro ausgleichen lässt.
...
Danke für deine Empfehlung.

Ich habe auch festgestellt, dass die Schweissfüsse (SFGP) einen Tick besser sind als die KOAX- Nachbauten.
Vor allem sind sie wesentlich "ruhiger" hinsichtlich Rauschen beliebiger Herkunft.

Die Radialen sind doch toll! Ich benutze die immer gleich zum Abspannen- musss man ja eh.
Dazu 2 Radialen mit Nylonschnur (mindestens 3 mm Querschnitt sonst Verknotungsgetüttel) und 2 weitere für Abspannzwecke.

VG
Christian

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#8

Beitrag von Krampfader » Do 17. Jan 2019, 11:52

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 11:46
Ich habe auch festgestellt, dass die Schweissfüsse (SFGP) einen Tick besser sind als die KOAX- Nachbauten.
Mag sein. Trotzdem müsste der Satz richtigerweise lauten: "Ich habe auch festgestellt, dass die Schweissfüsse (SFGP) einen Tick besser sind als unsere KOAX- Nachbauten."

Die Frage ist nämlich: wer hat wie gebaut ??, gibts Messprotokolle ??, aber vor allem: verwendet Ihr für Kondensator + Stub ebenfalls ein teures verlustarmes Teflon-Kabel ?? ... so wie Sirio, oder ich eben auch ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#9

Beitrag von Grüner Baron » Do 17. Jan 2019, 12:08

Krampfader hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 11:52
Die Frage ist nämlich: wer hat wie gebaut ??, gibts Messprotokolle ??, aber vor allem: verwendet Ihr für Kondensator + Stub ebenfalls ein teures verlustarmes Teflon-Kabel ?? ... so wie Sirio, oder ich eben auch ??
:tup:

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#10

Beitrag von pömmf » Do 17. Jan 2019, 12:14

Verlustarmes Teflon?



https://www.pasternack.com/images/Produ ... 142B-U.pdf
http://www.ssb.de/pdfs/Aircell_7_DE.pdf


Edit: Erklärung entfernt. Ergibt sich aus den Datenblättern.
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#11

Beitrag von Charly Whisky » Do 17. Jan 2019, 12:17

Andreas,

es wird sich nie herausfinden lassen, ob "mein dein unser" die bessere Antenne ist.

Je öfter man Antennen aufstellt umso mehr wird einem klar, dass man vorher nicht mit Sicherheit sagen kann, welche Antenne an welchem Standort den größten Signalpegel einfängt.

Aber eines habe ich wiederholt festgestellt:

Der GM- Nachbau (aus allerbestem Material und 10mm Durchmessern gefertigt) empfängt leider wesentlich mehr Rausch- QRM als eine SFGP und das standortunabhängig.
Folgende Situation ist dabei "standard": Eine Station kommt mit S3 an beiden Antennen an. Mit der SFGP ist die Station mit einem R4 lesbar, mit der GM versinkt sie im Rausch- QRM.
Aber das argumentieren meinerseits hilft Dir nicht, da muss man selbst seine Erfahrungen machen.
Ich habe mittlerweile 2 GM- Nachbauten hier in 10er Koax. Die Antennen sind wirklich super auch im Parallelbetrieb.
Dennoch baue ich bevorzugt eine SFGP auf, weil ich in den vielen Funknächten die besseren Erfahrungen gemacht habe.
Allerdings: "Meine" SFGP besteht durchgängig aus Airborn10 Kabel. Das hat den Vorteil, dass ich von der Strahlerspitze bis zum Funkgerät keine Kupplung habe, die Verlust bedeuten würde. Die Gesamtlänge beträgt 17 m (passend zum 15 m GFK- Mast). Die Radiale sind aus versilberter Litze.
Das Airborn10 deswegen, weil es sehr leicht ist (100 m wiegt 7 kg und das bei 2 db/100m Dämpfung!).
Nachteil des Airborn10: Massiver Mitteldraht

Und noch einmal: Die SFGP ist die einzige Antenne ohne verlustbehaftete Anpassung.

73
Christian

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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#12

Beitrag von Krampfader » Fr 18. Jan 2019, 06:27

Guten Morgen Christian

Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Hmmm, das ist seltsam, ich habe die Erfahrung gemacht dass gerade die Gain-Master-Nachbauten wenig (bis kaum) QRM reinziehen, totenstill sind, aber keinesfalls taub. Ich kann damit oben am Berg manchmal Stationen problemlos lesen welche lediglich mit S0 bei mir aufschlagen, vorausgesetzt deren Modulation ist stark genug ... irgendetwas stimmt da also nicht, entweder bei mir, oder aber auch bei Dir ...

Aber ok, so macht halt jeder seine Erfahrungen. Ich hab ja auch bereits eine SFGP gebaut, war damit allerdings im ersten Wurf unzufrieden. Muss vermutlich den Strahler noch etwas verlängern ...

Airborn10, na bumm. Elektrisch gesehen gibts kaum was besseres, ganz klar. Nur, das muss doch bocksteif sein, speziell bei Kälte. Wie gehst Du damit um ?? Am filigranen GFK-Mast ??

Stimmt, die SFGP besitzt keine verlustbehafteten Elemente wie Kondensator oder Stub. Dafür ist sie „lediglich“ eine Lambada 1/4 Antenne. Auf welcher Antennen-Spitzenhöhe betreibst Du sie meist?

Seit gestern präferiere ich meine „Wimpel-Beam“, auch die T2LT hat ja (bis auf die Spule, sprich den RF-Choke) keine verlustbringenden Teile, die Ergebnisse von gestern klingen aber fast schon unseriös, siehe: viewtopic.php?f=15&t=45250&start=1065#p521811

„Leider“ ist die Wimpel-Beam recht schmalbandig, mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Für CB-Funk reicht es aber allemal. Ein echter Nachteil ist die Windempfindlichkeit. Lässt sich nur bei Windstille bzw. ganz wenig Wind einsetzen. Weiters erfordert sie einen erhöhten Aufwand beim Auf- bzw. Abbau. Tja, man kann eben nicht alles haben ...

Interessant wäre vielleicht aber auch noch die Kombination einer Breitband-GM (5 MHz) mit einem dafür ausgelegten „Wimpel“. Bei Gelegenheit werde ich mal (nur für Spaß) meiner Gain-Master den vorhandenen Wimpel umhängen, vielleicht lässt sich ja dann daraus die Basis für eine „Breitband-Beam“ ableiten ...

Grüße

Andreas
Zuletzt geändert von Krampfader am Fr 18. Jan 2019, 06:52, insgesamt 5-mal geändert.
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#13

Beitrag von Wurstauge » Fr 18. Jan 2019, 06:39

Ich tendiere weiterhin zu Double-Bazooka...
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#14

Beitrag von Krampfader » Fr 18. Jan 2019, 07:03

Wurstauge hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 06:39
Ich tendiere weiterhin zu Double-Bazooka...
Sind sicher gut und günstig (Eigenbau), siehe: https://www.wimo.com/eantenna-drahtantennen_d.html

Die Frage ist nur: wie spannst Du die vertikal auf ?? (horizontal ist ja kein Problem, für CB-Funk aber eher ungünstig)
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Re: Lambda Halbe, T2LT, GM-Nachbau...was ist denn nun die *beste* Drahtantenne?

#15

Beitrag von Charly Whisky » Fr 18. Jan 2019, 09:59

Krampfader hat geschrieben:
Fr 18. Jan 2019, 06:27
...Airborn10, na bumm. Elektrisch gesehen gibts kaum was besseres, ganz klar. Nur, das muss doch bocksteif sein, speziell bei Kälte. Wie gehst Du damit um ?? Am filigranen GFK-Mast ??

Stimmt, die SFGP besitzt keine verlustbehafteten Elemente wie Kondensator oder Stub. Dafür ist sie „lediglich“ eine Lambada 1/4 Antenne. Auf welcher Antennen-Spitzenhöhe betreibst Du sie meist?
....
Hallo Andreas,

das Airborn 10 ist gar nicht so steif, wie es der Aufbau vermuten lässt. Laut Datenblatt ist der zulässige Biegeradius 105 mm.
Ich wickle den gesamten Konstrukt bei Nichtgebrauch so ungefähr auf 300 mm Durchmesser.
Beim Aufbau lässt sich die Antenne so schön entfalten und auch am Mast "gerade biegen". Alle 2 m ein klebebandstreifen um Antenne/Kabel und Mast und fertig ist´s. Gerade weil das Kabel etwas steif ist, gewinnt die Konstruktion an Stabilität. Das Anbringen an den Mast ist wirklich easy, wiegt der Meter gerade mal 70 g!
Ja, die Antenne ist nur eine L/4, dafür ist der Einspeisepunkt aber recht hoch, bei meinem 15 m GFK-Mast bei 12.5 m (Spitze 15 m).
Jeder Meter über Boden bringt Gewinn.
Am kommenden WE will ich den GFK-Mast an meinen 10 m Aluschiebemast befestigen und komme dann auf 24 m Spitzenhöhe (1 m Überlappung für die Befestigung).
Ich protokolliere den Gewinn als Funktion der Spitzenhöhe.

73
Christian

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