T2LT auf dem Dachboden

Krampfader
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Re: T2LT auf dem Dachboden

#31

Beitrag von Krampfader » So 13. Jan 2019, 20:13

Krampfader hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 19:08
Mit Verlaub. Auch ohne "Wechselstromlehre" habe ich schon mehr (funktionierende) Antennen gebaut als so mancher hier ;)
13STW hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 19:38
Na ja, nachgebaut würde ich sagen.
Du kannst aber kaum behaupten, dass Du weißt, warum Deine Antennen funktionieren.
Ja, stimmt Stephan. Anfänglich habe ich "nur" analysiert, vermessen, nachgebaut. Dann aber in vielen Varianten immer weiter optimiert, verbessert, vereinfacht. Sei es jetzt hf-technisch und/oder fertigungstechnisch ... mittlerweile gibt es den Nachbau der GM-5/8 in der Version 3.0.

Und was ist z.B. mit meiner "Wimpel-Beam" ?? Deren völlig neues Konzept einer vertikalen und portablen Ultralight-Beam habe ich mir ohne fremder Hilfe ausgedacht, berechnet, realisiert und letztendlich auch erfolgreich getestet, siehe Bauplan:

Bild
Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181121/z58haysa.png

Zu diesem Konzept hast selbst Du mir gratuliert ;) , siehe: viewtopic.php?f=15&t=45250&p=519518

Stell Dir aber vor ich wüsste irgendwann mal sogar was ich tue ... welche Antennen würde ich dann erst wohl bauen ?? ;)

Grüße

Andreas

PS: es soll auch Leute geben welche nicht mal ein abgezogenes Schirmgeflecht über ein RG-58 darüber bekommen ;) *bösebin*
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Re: T2LT auf dem Dachboden

#32

Beitrag von 13STW » Mo 14. Jan 2019, 15:50

es soll auch Leute geben welche nicht mal ein abgezogenes Schirmgeflecht über ein RG-58 darüber bekommen ;) *bösebin*
Solche simplen Aufgaben delegiere ich üblicherweise, meine Selbstbestätigung hol ich mir bei anspruchsvolleren Aufgaben %)

Dein Wimpelbeam folgt dem längst bekannten Prinzip, einem Strahler durch parasitäre Elemente Richtwirkung und damit Gewinn zu verschaffen.
Das ist nicht neu.Deine Umsetzung ist clever, das bestreite ich nicht. Mehr ist aber nicht dran. Drahtrichtantennen wurden schon viele gebaut.

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Wimpel-Beam

#33

Beitrag von Krampfader » Mo 14. Jan 2019, 16:42

13STW hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 15:50
Solche simplen Aufgaben delegiere ich üblicherweise, meine Selbstbestätigung hol ich mir bei anspruchsvolleren Aufgaben %)
Na dann zeig mal her Stephan, will sehen, bin neugierig! ;)

13STW hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 15:50
Dein Wimpelbeam folgt dem längst bekannten Prinzip, einem Strahler durch parasitäre Elemente Richtwirkung und damit Gewinn zu verschaffen.
Das ist nicht neu.Deine Umsetzung ist clever, das bestreite ich nicht.
Klar ist das nicht die erste 3 Elemente Yagi, das Prinzip parasitärer Elemente ist alt. Funktionsweise wird hier schön erklärt, Stichwort "konstruktive" bzw. "destruktive" Interferenz, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Yagi-Uda-Antenne

Aber die "Wimpel-Beam" ist die mir einzig bekannte Yagi welche kaum was wiegt, kaum was kostet, simpel anzufertigen ist und im Nu zu einem Rundstrahler umgebaut werden kann (und umgekehrt).
13STW hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 15:50
Drahtrichtantennen wurden schon viele gebaut.
Mag sein, ganz bestimmt sogar. Aber auch die mag ich sehen. Alle! ;)

Danke und Grüße

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#34

Beitrag von DL4YBL » Mo 14. Jan 2019, 18:06

@Andreas

Schon mal das ARRL Antenna Handbook näher unter die Lupe genommen?
vy 73 de DL4YBL (Horki)

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#35

Beitrag von Krampfader » Mo 14. Jan 2019, 18:15

@Horki

Kenne das Buch leider nicht. Ist da was vergleichbares vertikales drinnen? Mit allen obigen Eigenschaften?? Falls ja dann lege ich mir dieses Buch zu ...

Danke und Grüße

Andreas
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Re: T2LT auf dem Dachboden

#36

Beitrag von DL4YBL » Mo 14. Jan 2019, 18:25

Google mal nach dem "ARRL Antenna Book"....

Wenn du vergleichbare Lektüre in Deutsch benötigst ist der Rothammel sehr brauchbar.
vy 73 de DL4YBL (Horki)

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#37

Beitrag von Krampfader » Mo 14. Jan 2019, 19:10

DL4YBL hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 18:25
Wenn du vergleichbare Lektüre in Deutsch benötigst ist der Rothammel sehr brauchbar.
Im Rothammel blättere ich ab und zu. Online. Es gibt eine Seite im Netz da kann man die 12. Auflage als pdf downloaden, sogar auf Deutsch. Ich stelle den Link jetzt aber bewusst hier nicht rein. Ich denke aber jeder der Google bedienen kann wird das eingescannte Buch finden, lesenswert ...

Danke und Grüße

Andreas

PS: Trotzdem hätte ich jetzt gerne Bilder von Antennen welche nach dem Konzept der "Wimpel-Beam" gebaut wurden - Danke!

Bild Bild Bild Bild Bild

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#38

Beitrag von Jogibaer01 » Mo 14. Jan 2019, 20:17

Moin.

Es ist doch egal ob er bekannte Antennen nachgebaut hat oder nicht.

Ich wüsste hier keinen anderen der sich solch eine Mühe gibt, Antennen baut, diese immer wieder ein wenig verbessert und vor allem für alle die sie nachbauen wollen super Dokumentiert!

Viele die selber recherchieren und dann etwas bauen, die behalten ihr Wissen für sich und prahlen nur was sie da gebaut haben.

Das ist wirklich nicht die Art wie man sich bei Basteleien verhalten sollte.
Entweder man zeigt wie man es gemacht hat oder man behält alles für sich.
Es geht um die Sache an sich!
Für sein Hobby basteln macht Spaß und bringt einen weiter.
Nur wer probiert weiß ob es funktioniert.

Man man man das ist hier teilweise wie im Kindergarten.



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Re: T2LT auf dem Dachboden

#39

Beitrag von FunkerR » Mo 14. Jan 2019, 22:17

Jogibaer01 hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 20:17
Moin.

Es ist doch egal ob er bekannte Antennen nachgebaut hat oder nicht.
Finde ich auch.
Gerade das macht das tolle Hobby aus. Wie langweilig wäre es wenn wir nur langweilige fertig Antennen aufstellen können ...

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#40

Beitrag von Toni » Mo 14. Jan 2019, 22:35

Also, wenn man durch solch Anleitungen eine, in meinen Augen völlig überteuerte Antenne günstig nachbauen kann, ist das völlig ok. :!

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#41

Beitrag von 13STW » Di 15. Jan 2019, 06:56

Mag sein, ganz bestimmt sogar. Aber auch die mag ich sehen. Alle! ;)
Dann musst Du die Google Bildersuche benutzen. Ich kann dir keine Bilder liefern, weil ich keine Antennen baue. “Basteln“ war noch nie mein Ding, ich bin Handwerksmeister, das stillt meinen Bedarf.
Beweisen muss ich nix. Mir ist es egal, ob die Welt weiß, was ich tue.
Aber die "Wimpel-Beam" ist die mir einzig bekannte Yagi welche kaum was wiegt, kaum was kostet, simpel anzufertigen ist und im Nu zu einem Rundstrahler umgebaut werden kann (und umgekehrt).
Genau. Deshalb ist die Umsetzung und die Idee dahinter gut. Der Rest ist bekannt. Erfindung und Konstruktion sind zwei paar Stiefel.
Du erzählst uns von Quantenphysik, dabei fehlen Dir die einfachsten Grundkenntnisse und stellst Dich als „Erfinder“ dar, weil Du eine gute Idee zur Umsetzung eines bekannten Prinzip hattest.
Mir gefällt ja, was Du machst, aber gehts auch ein wenig kleiner?
Auf nichts anderes wollte ich hinaus.


@FunkerR
Du hast bedenken, mit 2Watt in unmittelbarer Nähe zu senden? Wäre das ein Probiem, wären Handfunkgeräte und Mobiltelefone verboten.
Darüber hinaus kannst Du Dir das mal anschauen:
https://emf.bundesnetzagentur.de/wattwächter_cb.html

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Re: T2LT auf dem Dachboden

#42

Beitrag von Krampfader » Di 15. Jan 2019, 07:36

Schönen Guten Morgen!

Vielen Dank Jungs für Euren Zuspruch, das motiviert weiter zu machen ...

Ich kenne das aus anderen Foren. Prinzipiell wird zuerst mal alles schlecht geredet, als "nicht machbar", als Unsinn hingestellt. Wie etwas "nicht geht" weiß ich selbst. Ich erwarte mir in einer derartigen Gemeinschaft jedoch gegenseitige Hilfestellung, wie es eben doch klappen könnte ... geredet wird viel, handeln tun die wenigsten ... und wenns es dann doch mal klappt dann herrscht schweigen, schon oft genug erlebt. Ist halt so, liegt vermutlich in der Natur des Menschen, nicht jeder schafft es über dieser Eigenart zu stehen ...

Aber zurück zu den Antennen. Obige "Wimpel-Beam" ist nicht nur einfach "nachgebaut", nein, in dieser Ausführung ist das ein neues Konzept. Nachbauen bedeutet immer dass es eine "Vorlage" gibt. In diesem Fall gibt es aber keine Vorlage. Oder kennt wer sonst noch einen vertikalen Halbwellen-Dipol für 11m welcher durch parasitäre Elemente im Nu zur Richtantenne wird?, genauso schnell aber wieder in einen Rundstrahler umgerüstet werden kann?

Zum Nachbau der Gain-Master-5/8: Ich habe im Laufe der letzten 1,5 Jahre erkennen müssen dass ein Nachbau in dieser Ausführung, Qualität und Preis nicht möglich ist. Schon alleine die Spritzgussform für den Spulenträger kostet ein Vermögen. Mir ist schleierhaft wie Sirio eine derart komplette Antenne (sprich inkl. GFK-Mast, Masthalterung, Drahtkonstrukt, Kleinteilen und Verpackung) um diesen Preis (ab EUR 135,--) auf den Markt bringen kann, der Händler möchte ja auch noch was verdienen ... ein Nachbau zahlt sich daher nur dann aus wenn man so wie ich gezwungen ist standmobil zu funken, z.B. auf einem Hügel. Wenn mann aber den dann notwendigen GFK-Mast (+ Auffahrfuß) hinzu rechnet ist man schon wieder beim Preis einer fertigen Gain-Master (oder sogar darüber).

Meine Empfehlung daher:
- Für die fix montierte Heimstation: kaufen!
- Für die mobile Anwendung: bauen!

In diesem Sinne, schönen Tag wünsch!

Andreas

@13STW/Stephan: wir raufen uns schon noch zusammen, für die "Grundlagen" habe ich ja Dich ;)
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FunkerR

Re: T2LT auf dem Dachboden

#43

Beitrag von FunkerR » Di 15. Jan 2019, 13:18

Ist die Gainmaster Halbwelle denn auch brauchbar oder der muss es die GM 5/8 sein.
Bei mir spielte bislang eine Alu Halbwelle gegenüber der 5/8 Alu Antenne besser bei 5m Mast höhe.

Krampfader
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Re: T2LT auf dem Dachboden

#44

Beitrag von Krampfader » Di 15. Jan 2019, 15:21

FunkerR hat geschrieben:
Di 15. Jan 2019, 13:18
Ist die Gainmaster Halbwelle denn auch brauchbar oder der muss es die GM 5/8 sein.
Bei mir spielte bislang eine Alu Halbwelle gegenüber der 5/8 Alu Antenne besser bei 5m Mast höhe.
Hallo FunkerR

Die "Gain-Master HW" (Halbwelle) entspricht quasi einer T2LT. Wenn Du mit Deiner T2LT zufrieden bist dann wirst Du es auch mit der Gain-Master-HW sein, voraussetzt beide Antenne werden an der gleichen Stelle und in gleicher Spitzen-Höhe montiert, also quasi nur ausgewechselt. Die Gain-Master-HW ist ein mittengespeister Halbwellen-Dipol, die Alu-Halbwelle eine am Fuß gespeiste Halbwelle mit Fußpunkt-Spule. Die beiden Antennen unterscheiden sich also nicht nur in der Bauart sondern auch vom Abstahlverhalten. Welche der beiden Antennen-Typen nun für Deinen Standort besser geeignet ist müsstest Du allerdings erst ausprobieren ... gleiches gilt für die GM 5/8 (ist ebenfalls ein Dipol), diese spielt bereits gut ab bei einer Spitzenhöhe von 10m, optimal zwischen 12 und 16m ...

Bild
Quelle: https://simonthewizard.com/2016/03/31/s ... master-hw/

Bild
Quelle: https://www.mwf-service.com/shop/sirio- ... tenne.html

Grüße

Andreas
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