Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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Krampfader
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Inline-T2LT

#886

Beitrag von Krampfader »

Haflinger73 hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 00:58 Einen grossen Dank für dein Engagment schon mal im Voraus.
Vielen Dank Haflinger, man tut was man kann, im Interesse der Allgemeinheit. Das ist ja auch Sinn und Zweck eines derartigen Forums, labern tun viele, machen nur wenige ... ;)

Hab heute Vormittag ein wenig "gebastelt", wenn man es so nennen will. Und das ist dabei herausgekommen:

Bild Bild Bild Bild Bild

Die Antenne ist somit testbereit. Sobald es das Wetter erlaubt werde ich damit raus auf mein "Antennen-Testgelände". Das Schwierigste war eigentlich die Ferrite auf das Kabel zu fädeln. Das RG-58 von https://www.dx-wire.de/kabeldraehtelitz ... el-50.html ist zwar butterweich, flexibel und günstig jedoch gerade das wird beim Auffädeln der Ringferrite ein bisschen zum Problem. Die Ferrite passen nämlich schon fast zu saugend auf das Kabel. Und wenn man nicht aufpasst dann "schoppt" sich der Kunstoffmantel zusammen, wird dadurch dicker und der Ringkern lässt sich nicht mehr verschieben, bleibt stecken. Wenn man jedoch vorsichtig vorgeht und nach jedem Ferrit das Kabel mit der Hand wieder glattstreift dann geht das schon. Seltsamerweise tritt dieses Problem nicht mehr auf sobald je 10 davon zusammen zu einem Paket eingeschrumpft wurden. Vermutlich fluchten die 10 Ferrite dann sauberer und verkanten nicht so leicht wie ein einzelnes Element ...

Wie auch immer. Die drei Ferrit-Pakete lassen sich jetzt sauber verschieben ohne zu klemmen, aber auch ohne durchs Eigengewicht hinunter zu rutschen. Dies erfordert etwas "Gefühl" beim Einschrumpfen. Nicht zu fest, aber auch nicht zu leicht ... Natürlich sollte der Schrumpfschlauch keinen Kleber besitzen, klar, oder? ;)

Ein erster "Test" mit meinem Analyzer (nur für Spaß, nur für Spaß) am Wohnzimmer-Boden liegend zeigte ein SWR von 1,13 ... und zwar bei 22 MHz ... dies zeigt mir dass die Antenne funktionieren könnte (ich überprüfe nämlich auch meine jungfräulichen Gain-Master-Nachbauten kurz mal so bevor ich damit raus aufs Feld fahre, die GM zeigen dabei ein ähnliches Verhalten, allerdings meist bei 23 MHz). Dieser "Wohnzimmertest" ist schon mal ein gutes Indiz dafür dass die Antenne draussen am Feld funktionieren könnte (und zwar dann wie die GM hoffentlich auch bei 27 MHz) :)

Werde berichten, bin gespannt!

Grüße

Andreas

PS: obwohl das Kabel herrlich geschmeidig ist so dehnt es sich unter Last so gut wie nicht, eine parallele Zugentlastung in Form einer Schnur ist daher nicht notwendig ...
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Krampfader
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Erster Test "Inline-T2LT"

#887

Beitrag von Krampfader »

Soooo!!!

Natürlich hab Ichs bis "demnächst" nicht ausgehalten und bin noch heute Abend raus auf mein Testgelände, bei 1,5 Grad und leichtem Nieselregen, ansonsten hätte ich heute ja nicht schlafen können ;) , eines vorweg: die Inline-Antenne funktioniert ( :) ), allerdings nur "suboptimal" ( :cry: ), siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild
Bild Bild Bild

Egal was ich mache ich komme nicht unter ein SWR von 2,2 :( ... dafür hab ich dieses SWR von 2,2 konstant auf Kanal_01, Kanal_20 und Kanal_40 :) . Die Antenne dürfe also für CB relativ "breitbandig" sein. Ein SWR von 2,2 lässt sich natürlich keinem CB-Funker "verkaufen", obwohl bei einem SWR von 2,2 "nur" knapp 14% der Sendeleistung verloren geht, siehe: http://cbaktiv.cbantik.de/bilder/SWR-Verluste.gif

Ich hab die Antenne dann vorerst mal so belassen und hab mit der "Wiener Runde" dann recht lange und nett geplaudert. Die Gegenstationen bescheinigten mir durchaus gute, kräftige Werte. Seltsamerweise wurde der Kühlkörper meiner "Grant II Premium" kaum warm, obwohl immerhin 14% der Leistung in die Endstufe reflektiert wurde ...

Fazit: die Antenne (sprich der Halbwellen-Dipol) funktioniert. Allerdings möchte ich das SWR von 2,2 noch ein wenig senken, zumindest in den Bereich von 1,5. Wo sollte ich da nun ansetzen? ... Höhe über Grund?? (sprich also noch höher rauf damit). Oder arbeitet die Mantelwellensperre aus 30 Ferriten etwa doch nicht so effektiv wie eine simple Luftspule mit 5 Windungen (auf d=11cm). Was könnte ich sonst noch probieren ??

Bin über Tipps dankbar!

Grüße

Andreas

PS: falls es interessiert stelle ich die aktuellen Abmessungen hier rein ...
PPS: Materialkosten dieses Vertikal-Dipols insgesamt EUR 39,-- (inkl. "Mast")
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#888

Beitrag von Nasa »

Hallo Andreas,

die aktuellen Abmessungen zu den jeweiligen Messwerten wären schon interessant, um eine Beurteilung zu ermöglichen.

Zum einen denke ich, die Ferrit-Pakete sollten alle möglichst nah beieinander sein.
Es macht ja schon einen Unterschied, ob man die Spule aufgewickelt auf einem einzelnen Kern hat (wo sich die Antennenimpedanz über die Länge betrachtet sehr schnell ändert), oder ob sich die Antennenimpedanz nur relativ langsam über mehrere Einzelkerne aufgeteilt Stückweise ändert. Durch diesen "weichen" Übergang vielleicht die hohe Bandbreite?
(Je höher die Frequenz desto höher die Sperrdämpfung desto kürzer die Antenne .. sozusagen eine selbst nachregelnde Antenne) **PATENT PENDING** :crazy:

Du hast ja den Vertikaldipol jetzt "im" Mast, sehe ich das richtig?
Ist vielleicht doch nicht so optimal :clue:
Müsstest Du vielleicht einmal gegen die klassische Aufbaumethode gegentesten.

Gruß,
Lothar
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ompaul
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#889

Beitrag von ompaul »

..allerdings nur "suboptimal".. dieses SWR von 2,2 konstant ..relativ "breitbandig" sein..
Eigentlich ist das Ergebnis nicht überraschend, mit deiner Drossel von 30x66Ω erreichst du eine Impedanz von ca. 2kΩ.
Das ist natürlich für eine klassische Mantelwellendrossel an einer 50Ω-Impedanz eine ganze Menge, in diesem Fall ist das aber im Bereich der Impedanz des Dipolendes.

Deine Messung zeigt einen kaum ausgeprägten Resonanzdip bei sehr großer Bandbreite, das lässt auf hohe Verluste schließen.

Die 2kΩ der Drossel am Ende des Dipolschenkels sind einfach zu wenig und die Entkopplung der Antenne von der Speiseleitung damit zu klein.

Von der Idee mit aufgefädelten Ferrithülsen würde ich abgehen und einen Ring mit hoher Permeabilität und mehreren Windungen einsetzen.

Die Induktivität (und damit XL) steigt mit dem Quadrat der Windungszahl, z.B. mit einem Kern FT-240-77 und 6 Windungen erreicht du bei 27MHz schon ein XL von ca. 7kΩ.

In der Richtung würde ich weiterforschen.

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Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#890

Beitrag von Krampfader »

Krampfader hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 21:01 Soooo!!!

Natürlich hab Ichs bis "demnächst" nicht ausgehalten und bin noch heute Abend raus auf mein Testgelände, bei 1,5 Grad und leichtem Nieselregen, ansonsten hätte ich heute ja nicht schlafen können ;) , eines vorweg: die Inline-Antenne funktioniert ( :) ), allerdings nur "suboptimal" ( :cry: ), siehe Fotos:

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Egal was ich mache ich komme nicht unter ein SWR von 2,2 :( ... dafür hab ich dieses SWR von 2,2 konstant auf Kanal_01, Kanal_20 und Kanal_40 :) . Die Antenne dürfe also für CB relativ "breitbandig" sein. Ein SWR von 2,2 lässt sich natürlich keinem CB-Funker "verkaufen", obwohl bei einem SWR von 2,2 "nur" knapp 14% der Sendeleistung verloren geht, siehe: http://cbaktiv.cbantik.de/bilder/SWR-Verluste.gif

Ich hab die Antenne dann vorerst mal so belassen und hab mit der "Wiener Runde" dann recht lange und nett geplaudert. Die Gegenstationen bescheinigten mir durchaus gute, kräftige Werte. Seltsamerweise wurde der Kühlkörper meiner "Grant II Premium" kaum warm, obwohl immerhin 14% der Leistung in die Endstufe reflektiert wurde ...

Fazit: die Antenne (sprich der Halbwellen-Dipol) funktioniert. Allerdings möchte ich das SWR von 2,2 noch ein wenig senken, zumindest in den Bereich von 1,5. Wo sollte ich da nun ansetzen? ... Höhe über Grund?? (sprich also noch höher rauf damit). Oder arbeitet die Mantelwellensperre aus 30 Ferriten etwa doch nicht so effektiv wie eine simple Luftspule mit 5 Windungen (auf d=11cm). Was könnte ich sonst noch probieren ??

Bin über Tipps dankbar!

Grüße

Andreas

PS: falls es interessiert stelle ich die aktuellen Abmessungen hier rein ...
PPS: Materialkosten dieses Vertikal-Dipols insgesamt EUR 39,-- (inkl. "Mast")
Besten Dank Lothar!

Ja, der Dipol befindet sich vollständig im Inneren der GFK-Angelrute, das war ja mein vorrangiges Ziel. Draht-Antennen mit außenliegender "Spule" habe ich ja schon zur Genüge gebaut ...

Hier die Abmessungen:

- Oberer Dipol-Schenkel: 260cm
- Unterer Dipol-Schenkel (bis zum ersten Ferrit): 240cm
- Länge der 30 Ferrite: 46cm

Bild

Vielen Dank ompaul!

Also ist die "Dämpfung" der 30 Ferrite zu gering, hab ich schon befürchtet. Vermutlich aber auch zu "fließend" und zu unscharf abgegrenzt (so wie Lothar das ebenfalls vermutet). Ringkern (FT-240-77 mit 6 Windungen) ist bestimmt wirkungsvoller, offensichtlich aber auch eine simple Luftspule mit 5 Windungen (auf d=11cm). Das alles widerspricht aber meinem Konzept einer schlanken "Inline-Antenne", das wäre ja eben das Neue, Innovative. Eine Chance gebe ich diesem Konzept noch: wo gibts Ferrite mit deutlich stärkerer Dämpfung ??, vom Durchmesser her hätte ich noch einiges an Platz ...

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#891

Beitrag von 35LG01 »

Andreas, bist du dir 100% sicher, dass die Angelrute keinen Carbonanteil enthält? Mir wurde bei einem Angelgeschäft erklärte dass auch die billigen Stipruten einen Carbonanteil hätten. Laut ihnen wäre eine reine GFK Stiprute unverkäuflich, da zu schwer.

Kleiner Tip am Rande, ich würde mir ein altes Gebrauchtgerät bei Willhaben oder vom Flohmarkt holen um die teuren Presidenten bei den ersten Test zu schonen. Ein abgerauchtes Gerät um 30- 40 Euros kommt sicher billiger als die Reparatur der Grantigen.
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Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#892

Beitrag von Krampfader »

Danke 35LG01 für den Tipp mit einem eventuellen Carbon-Anteil. Ich werde das morgen überprüfen, falls da wirklich Kohle drinnen ist dann sollte das mein Ohm-Meter anzeigen ...

Grüße

Andreas
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DK5VQ
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#893

Beitrag von DK5VQ »

Ich verfolge das hier ja auch eine ganze Weile. Finde es gut das man auch im CB Bereich versucht zu verstehen was passiert und wie die Zusammenhänge sind. Weitermachen.
Da du ja sehr umtriebig und aktiv bist hätte ich eine Idee die du Mal ausprobieren könntest. Und zwar die Abschirmung am Speisepunkt nicht direkt, sondern über ein Koaxtrap anzuschließen. Also Innenleiter direkt an die Antenne, Abschirmung über den Trap. Das dürfte eine hohe Trennung bewirken. Den Trap würde ich auf Bandmitte auslegen. Konstruktion siehe Google coaxtrap. Da gibt's ein schönes Berechnungsprogramm von einem Kanadier... Viel Erfolg

...von unterwegs aus.

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Nasa
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#894

Beitrag von Nasa »

Wie ompaul schon richtig sagte, wäre ein einzelner Kern natürlich deutlich effektiver und der Dip vermutlich steiler.

Einen Kern FT-240-77 und 6(?) Windungen habe ich ja bei meiner ersten DIY Gain-Master verwendet und
abgesehen vom schlechten Handling damit keine negativen Erfahrungen gemacht.
Aber aus Kostengründen und der Gefahr des zerbrechens war mir dann die Luftspule doch deutlich sympatischer.

Klar, wenn es mit den Einzelferriten gegangen wäre, hätte man diese leichter verschieben können.
Mach das mal mit einem Kern und 6 Windungen :wall:
DK5VQ hat geschrieben: Fr 11. Jan 2019, 07:34 Und zwar die Abschirmung am Speisepunkt nicht direkt, sondern über ein Koaxtrap anzuschließen. Also Innenleiter direkt an die Antenne, Abschirmung über den Trap. Das dürfte eine hohe Trennung bewirken.
Das wäre auch noch eine Idee. Ist aber wieder sehr aufwendig und daher vielleicht für eine CB-Einband-Antenne nicht unbedingt so toll.
Aber ich könnte mir mal eine 5/8-Gainmaster für 10m/15m/20m damit realisieren .. das wäre eine Idee :tup:

Gruß,
Lothar
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Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#895

Beitrag von Krampfader »

13STW hat geschrieben: Fr 11. Jan 2019, 06:23 Sonst gefällt mir Deine Lösung
Danke Stephan. Dieses Konzept hat Potential, vorausgesetzt ich finde Ferrite welche den rücklaufenden Mantelwellen Paroli bieten können, sprich ich brauche eine genügend starke und schlanke HF-Barriere. Hmmm, Frage: würden es z.B. die "CST14/6.4/29-4S2" bringen ?? ... diese Ferrite besitzen mit Z=85 Ohm bei etwas größerem Durchmesser eine etwas höhere Impedanz als meine verwendeten "CST9.5/5.1/15-3S4" (66 Ohm), siehe: https://www.megatron.ch/downloads/pdf/s ... ablesh.pdf ... bringt es vermutlich aber auch nicht wirklich ... :(

Bild Bild
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DK5VQ hat geschrieben: Fr 11. Jan 2019, 07:34 Finde es gut das man auch im CB Bereich versucht zu verstehen was passiert und wie die Zusammenhänge sind.
Ich bemühe mich, bemühe mich Mario ;) ... Aber wenn Du das Ganze schon ne Weile mitverfolgst dann verrate mir bitte wie ich in die schlanke Angelrute oben am Speisepunkt (Speisepunkt ist für mich der Dipol-Mittelpunkt) einen dicken "Coax-Trap" reinmache ?? ;) ... siehe Bild:

Bild
Quelle: https://www.qsl.net/on7eq/projects/coaxtraps.htm

Antennen (vertikale Dipole) mit dickem, außenliegendem "RF-Chocke" (sprich dicker "Spule") habe ich ja bereits zur Genüge gebaut (Gain-Master-5/8, T2LT und meine Wimpel-Beam). Oder verstehe ich da was falsch ?? Mit der Bitte um Aufklärung. Danke Mario! :)
.
.
.
@all
Offensichtlich bietet eine simple Luftspule mit 5 Windungen (d=11cm) auf 27 MHz eine deutlich bessere und örtlich abruptere Dämpfung (>8 kOhm) als die 30 "unscharfen" Ferrite (2 kOhm), siehe Bild:

Bild
Quelle: http://www.karinya.net/g3txq/chokes/

Ich gebe mich aber noch nicht geschlagen. Weitere Vorschläge ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#896

Beitrag von 13HN822 »

Hi ihr Bastler,
tolles Thema übrigens!

Gibt es eig. schon Versuche zwecks RG174 bzw. dem wohl besserem DXW174 beim bau der GainMaster oder T2LT?

Mein Hintergedanke dabei ist die Kompaktheit und Gewichtsersparnis, theoretisch sollten sich ja die Längen und der Durchmesser der Luftspule bei der T2LT gleich bleiben, oder?


Gruß Patrick
55 & 73 der Giftpilz > Patrick :king:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#897

Beitrag von Jogibaer01 »

Moin Andreas,
Ich habe es leider zeitlich nicht geschafft die Gain-master zu bauen, aber ich verfolge natürlich deine Themen weiter.

Zu dem Thema Spule.
Wie viel Platz hast du denn an der Stelle in der Rute? ( Innendurchmesser)

Wie sieht es denn mit solch einem Konstrukt aus?
Siehe Bildanhang.

55+73Bild
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#898

Beitrag von Krampfader »

Hallo Tim

Besten Dank. Wäre vorstellbar und eine Überlegung wert. Ich müsste aber erst gucken welcher Innendurchmesser mir an dieser Stelle zur Verfügung steht.

Das RG-58 ließe sich auch recht eng wickeln, hier nur als Beispiel auf einem Rundholz mit 14mm Durchmesser. Ich werde diese Idee im Auge behalten und die Spule mit folgendem Spulen-Rechner mal grob dimensionieren, siehe Bild:

Bild

Bild
Quelle: http://coil32.net

Nee, Du hast keinen Fehler gemacht. Als Drahtdurchmesser nimmt man den Außendurchmesser vom Kabel, HF fließt ja in dem Fall sowieso nur an der Oberfläche, sprich dem Schirmgeflecht ...

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#899

Beitrag von Jogibaer01 »

Dein Rechner ist da der richtige.
Aber ist das mit d n 14 MHz richtig?
Wir Funken ja bei 27mhz.



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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#900

Beitrag von DK5VQ »

Bitte beim Coaxtrap auf ein gutes Länge/Durchmesser Verhältnis achten. Dieses sollte bei 0.45 liegen. 2,5 cm Wickelkörper mit 5 Windungen RG316 käme gut hin und hätte einen Außendurchmesser von 3cm...
Bild

...von unterwegs aus.

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