Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#871

Beitrag von Krampfader » Mo 17. Dez 2018, 22:55

Schönen Guten Abend!

Gerade eben erreichen mich Fotos und Reichweitenangaben meines Freundes und Profi-Funkers "Skipper", ausgerüstet mit Rucksack, Akku und einer meiner Gain-Master-Nachbauten V2.0, siehe Fotos:

Bild
Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181217/t6ycp4f9.jpg
Foto: Skipper

Bild
Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181217/jvr8zg2o.jpg
Foto: Skipper

Bild
Volle Auflösung:https://s15.directupload.net/images/181217/wfolamw2.jpg
Foto: Skipper


214km mit lediglich 4W

Bild
Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181217/b2mabrtg.jpg
Quelle: http://www.cbpmr.cz/vyskopis.html

Skipper erreichte dabei im Rahmen der wirklich tollen Funk-Aktivitäten unserer östlichen Nachbarn beachtliche 214km, und das mit lediglich 4W. Und das obwohl er seine Antenne (mangels eines höheren Baumes) nur irgendwie über ein größeres Buschwerk legen bzw. spannen konnte ... aber auch in die andere Richtung ging es dann über 200km weit bis nach Linz hinein ...

Hier noch weitere Ergebnisse, ebenfalls mit einem meiner Nachbauten:

- Mein 1. Gain-Master-Prototyp (noch mit Papp-Rolle), siehe: http://www.cbdx.cz/xdenik3641.htm
- Meine Gain-Master-V2.0 (bereits mit Kunstoff-Spulenkörper), siehe: http://www.cbdx.cz/xdenik3660.htm

Wie man sehen kann ist ein guter, erhöhter und freier Standort alles. Und natürlich eine gute Antenne welche möglichst flach abstrahlt. Und möglichst geringe Verluste aufweist, sprich einen hohen Wirkungsgrad hat. Erst ganz am Schluss kommt die Sendeleistung, es müssen also nicht immer 100W (und mehr) sein ...

In diesem Sinne allseits gute Verbindungen! :)

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#872

Beitrag von Krampfader » Di 18. Dez 2018, 07:20

Nachtrag:

Hier noch einige Impressionen von Skippers Funkstandort von dem er aus mit seiner portablen Rucksackausrüstung obige 214km überbrückte. Es gehört schon einiges an Enthusiasmus dazu bei -7 Grad zu Fuß den Hundsheimer Berg zu erklimmen (480m), vor allem unter diesen Bedingungen, und mit 15kg Gepäck am Rücken ...

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Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181218/9hqtclog.jpg

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Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181218/tepiusgs.jpg

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Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181218/n2izofvl.jpg

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Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181218/g9ksgaqh.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://s15.directupload.net/images/181218/byv3ex98.jpg

Der Abstieg in der Dunkelheit war dann auf den vereisten Wegen auch nicht gerade ungefährlich ... ich muss zwar zum Funken auch immer raus lasse mir aber meinen Hintern mit der Sitzheizung wärmen ... Hut ab vor derartigem Engagement!

Grüße

Andreas
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pom
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#873

Beitrag von pom » Di 18. Dez 2018, 12:47

Hej Andreas! Ich glaube, Du wirst auch bald dahinter kommen, dass die besten DX-Berge nicht zu Auto und Standheizung, aber dafür zu Rucksack und Aufstieg per Muskelkraft kompatibel sind. :tup:
Ahoi!
Bitte den Ken Sie da ran, nach je dem ein Zell nen Wort ein Leer Zeichen ein zu fügen.

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Wer bastelt mit?

#874

Beitrag von Krampfader » Do 20. Dez 2018, 09:57

Wer bastelt mit?

An alle Selbstbauer, und jene die es noch werden wollen! :)

Aufgrund von Anfragen plane ich nach den Feiertagen Anfang nächsten Jahres eine Fotoserie zu erstellen welche Schritt für Schritt erklärt wie man den Bau obiger (nahezu) lötfreier CB-Version mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen kann (z.B. am Küchentisch), und zwar in der werbewirksamen Länge "5/8" (sprich die Gesamtlänge dieses überlangen Dipols beträgt demnach dann 6.9m).

Gesamtlänge wie gesagt 6,9m (="5/8"), Kondensator 13cm, Stub 70cm (Abstand 156cm), Rest dann laut Bauplan V3.0: https://s15.directupload.net/images/181127/58rxip5k.png

SWR Kanal_01: ... 1,24
SWR Kanal_20: ... 1,19
SWR Kanal_40: ... 1,23

Hinweis: die Stehwelle wird von uns ungeprüften CB-Funkern meist überbewertet, dabei gehen bei einer Stehwelle von 1,22 gerade mal 1% der Sendeleistung verloren ... also alles im grünen Bereich! ;)

Bild Bild Bild Bild Bild

Ich werde dazu die einzelnen Arbeitsschritte fotografieren, dokumentieren (bemaßen) und kommentieren sodass sich auch der Ungeübte an einen Nachbau heranwagen kann. Quasi mit Erfolgsgarantie. Beginnend oben bei der Antennenspitze bis runter zur Spule (bzw. dem PL-Stecker).

Wer mitbasteln möchte der kann das Christkind zwischenzeitlich schon mal das erforderliche Material besorgen lassen, hier nochmals eine vollständige Liste:

- 4m Antennen-Litze "Typ 3", siehe: http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- 8m Koaxialkabel H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H155/h_155.htm
- 1m Teflonkabel RG142B/U, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/PTF ... /rg142.htm
- 1x UHF-Buchse "PL 22 TG" für H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/UHF-Stecker/P ... L-22TG.htm
- 1x Spulenträger, siehe: https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Rohr-63-x-20mm-6-bar
- 1x Schrumpfschlauch, siehe: https://www.reichelt.de/schrumpfschlauc ... 1.html?r=1
- 1x Kabelbinder, siehe: https://www.reichelt.de/kabelbinder-uv- ... stct=pos_0
- 1x Lüsterklemmen, siehe: https://www.amazon.de/dp/B007CWCQ74/ref ... E_SCE_dp_2
- 2x Reisstäbchen: beim Chinesen ums Eck

An Werkzeugen wird ebenfalls nichts Spezielles benötigt und sollte sich in jeder Werkzeugkiste finden (Cutter-Messer, Schraubendreher, Seitenschneider, Nagelschere, event. Handsäge, etc.)

Warum aber nur "nahezu lötfrei" ??, nun ja, die PL-Buchse muss mit dem Innenleiter des H155 leider nach wie vor verlötet werden. Wer aber nun absolut keinerlei Möglichkeit findet diesen einen einzigen Lötpunkt zu setzen der kann sich auch die Buchse bereits fertig montiert liefern lassen (einseitig am 8m-Kabel) ...

Ich werde dann (insofern es mir möglich ist) jeden Abend zwei, drei Bilder einstellen sodass der Zusammenbau über mehrere Tage erfolgt. Wir wollen es ja nicht übertreiben ;)

In diesem Sinne freue ich mich auf gemeinsame Bastelabende! :)

Besinnliche Feiertage!

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#875

Beitrag von Devastatorss » Do 20. Dez 2018, 21:13

:banane:
Jo , CW das klappte sehr gut mit GM

5/7

PS: MC-HNJ :paper:

Charly Whisky
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#876

Beitrag von Charly Whisky » Do 20. Dez 2018, 22:18

Ja hat gut geklappt :thup:

Andreas: Ich habe jetzt 2 GM aus 10er Koax.
Ich habe die beiden heute parallel geschaltet und war begeistert. Ich hörte Stationen, die ich vorher nie hören konnte.
Ich habe dann den Frequenzgang kontrolliert: ich habe die untere und obere Frequenz gesucht, bei der das SWR schlechter als 1:1.5 wird.
Fu = 24.6 MHz
Fo = 31.2 MHz

Das ist sehr schön :holy:

Viele Grüsse
Christian
PS: Bisher hat sich die Bandbreite durch das Parallelschalten von 2 Antennen immer erhöht. Auch bei der L/2.

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Skipper 330
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#877

Beitrag von Skipper 330 » Fr 21. Dez 2018, 08:08

Hallo Christian,
könntest du das etwas näher erklären wie du die Parallelschaltung aufbaust?
Vertikal / horizontal, T-Stück, Abstand falls horizontal - wäre hochinteressant zu erfahren wie du das löst.
Vielleicht mit Foto oder Skizze?

73 GM Testfunker :wink:
qrz11.net - 330AY2 - 330HN01 Ex oriente lux

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#878

Beitrag von Krampfader » Fr 21. Dez 2018, 08:15

Charly Whisky hat geschrieben:
Do 20. Dez 2018, 22:18
Ich habe jetzt 2 GM aus 10er Koax.
Ich habe die beiden heute parallel geschaltet und war begeistert. Ich hörte Stationen, die ich vorher nie hören konnte.
Hallo Christian

Freut mich dass Du mittels "Stockung" (Parallelschaltung) zweier Gain-Master nun das Gras wachsen hörst! ;)

Als ungeprüfter "Dilettant" führe dies auf drei Umstände zurück:

1.) Auf die dadurch entstandene Richtwirkung
2.) Doppelt so viel Draht in der Luft (1. Antennenregel)
3.) Und letztendlich: Alles richtig gemacht! (kein unwesentlicher Aspekt)

Was nun auch immer die Ursache sein mag, Hauptsache es bringt den gewünschten Erfolg! :)

Ich hätte dazu aber noch einige Fragen, eventuell probiere ich das ebenfalls mal aus:

- Wie hoch sind Deine beiden Masten? (Antennenspitzenhöhe?)
- Wie weit entfernt standen dabei die Masten? (Stockungsabstand?)
- Welchen "Power-Splitter" verwendest Du? (um die Impedanz anzupassen, siehe z.B. http://www.db9ex.de/html/power_splitter.html )
- Und abschließend: Darf man erfahren wer der edle Schöpfer Deiner beiden GM ist ? (gerne auch per PN)

Besten Dank und Grüße

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#879

Beitrag von Charly Whisky » Fr 21. Dez 2018, 09:10

Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 08:15
- Wie hoch sind Deine beiden Masten? (Antennenspitzenhöhe?)

Da ich nur einen 15 m Mast habe musste ich die Antennenspitzen, auf die vom kürzeren Mast vorgegebene Höhe, auf 10 m reduzieren
(Testweise den längeren Mast weiter ausgezogen mit dem Ergebnis, dass die empfangenen Signale sich verringerten)

- Wie weit entfernt standen dabei die Masten? (Stockungsabstand?)

Da kann man je nachdem welche Richtwirkung man erzielen will variieren (siehe Anhang)

- Welchen "Power-Splitter" verwendest Du? (um die Impedanz anzupassen, siehe z.B. http://www.db9ex.de/html/power_splitter.html )

Keinen. Ich passe die beiden Antennen über ein 75 Ohm Koaxkabel an (siehe Anhang) Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang, wobei man bei der Berechnung der Länge den Verkürzungsfaktor berücksichtigen muss.

- Und abschließend: Darf man erfahren wer der edle Schöpfer Deiner beiden GM ist ? (gerne auch per PN)

Warum nicht :sup:

Besten Dank und Grüße

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Strahldiagramm 2er stockung.jpg
2er Stocking.jpg

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#880

Beitrag von Krampfader » Fr 21. Dez 2018, 11:16

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 09:10
Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 08:15
- Wie hoch sind Deine beiden Masten? (Antennenspitzenhöhe?)

Da ich nur einen 15 m Mast habe musste ich die Antennenspitzen, auf die vom kürzeren Mast vorgegebene Höhe, auf 10 m reduzieren
(Testweise den längeren Mast weiter ausgezogen mit dem Ergebnis, dass die empfangenen Signale sich verringerten)

- Wie weit entfernt standen dabei die Masten? (Stockungsabstand?)

Da kann man je nachdem welche Richtwirkung man erzielen will variieren (siehe Anhang)

- Welchen "Power-Splitter" verwendest Du? (um die Impedanz anzupassen, siehe z.B. http://www.db9ex.de/html/power_splitter.html )

Keinen. Ich passe die beiden Antennen über ein 75 Ohm Koaxkabel an (siehe Anhang) Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang, wobei man bei der Berechnung der Länge den Verkürzungsfaktor berücksichtigen muss.

- Und abschließend: Darf man erfahren wer der edle Schöpfer Deiner beiden GM ist ? (gerne auch per PN)

Warum nicht :sup:

Besten Dank und Grüße

Andreas

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Besten Dank Christian, kenne mich soweit aus!

Bis auf einen Punkt: wie kommst Du auf 5,73m ?? (Zitat: "Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang")

Wenn ich das rechne dann komme ich auf 5,53m, also jeweils 20cm kürzer :| (11m * 3/4 * 0,67_VK-RG59 = 5,53m)

Ansonsten wäre das auf alle Fälle mal einen Versuch wert!

Nochmals Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#881

Beitrag von 13STW » Fr 21. Dez 2018, 13:22

Auf die dadurch entstandene Richtwirkung
2.) Doppelt so viel Draht in der Luft (1. Antennenregel)
3.) Und letztendlich: Alles richtig gemacht! (kein unwesentlicher Aspekt)
Ausschließlich durch die Richtwirkung. Je nach Abstand verstärkt sich die Abstrahlung in eine Richtung oder sie wird geschwächt bis zur Auslöschung.
Auch die Phasenverschiebung zwischen den Strömen kann man dafür nutzen.
Praktisch alle Richtantennen funktionieren so.
Das funktioniert auch ohne Speisung der anderen Strahler, wie z.B. bei der Yagi-Antenne oder der vertikalen HB9RU.
Die HB9CV Antenne arbeitet im Gegensatz dazu mit zwei gespeisten Elementen, die phasenverschoben sind.
Man kann das eben auch mit separat aufgestellten Vertikalantennen machen.

Pauschal "viel Draht" ist zu einfach gedacht. Die Antenne strahlt da, wo sich Strombäuche befinden.

Ein gutes Antennenbuch ist immer eine gute Investition, wenn man tiefer in die Thematik einsteigen möchte.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#882

Beitrag von Krampfader » Fr 21. Dez 2018, 13:43

13STW hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 13:22

Das funktioniert auch ohne Speisung der anderen Strahler
Du meinst wohl so wie bei dieser Antenne hier ;)

Bild Bild Bild Bild Bild

Gewicht: 790g
Packmaß: 115cm
Kosten: keine EUR 50,--

Siehe: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 30#p515990

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#883

Beitrag von 13STW » Fr 21. Dez 2018, 15:25

Genau so. Die Konstruktion ist wirklich gut.

Krampfader
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#884

Beitrag von Krampfader » Fr 21. Dez 2018, 19:34

13STW hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 15:25
Genau so. Die Konstruktion ist wirklich gut.
Vielen Dank 13STW!

Bild Bild Bild Bild Bild

Gewicht: 790g
Packmaß: 115cm
Kosten: keine EUR 50,--

Siehe: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 30#p515990

Simpel, günstig, trotzdem aber wirkungsvoll. Vor allem aber flexibel. Innerhalb von Minuten macht man aus einem reinen Rundstrahler (sprich dem Halbwellen-Dipol "T2LT", entspricht der "Gain-Master-HW") im Nu eine vertikale "3 Elemente Yagi" (indem man ihr einfach einen "Wimpel" umhängt). Bei unserem Test konnte meine 15km entfernte Gegenstation (mit CRT-2000) als auch ich (Jackson II) einen Unterschied von 4 S-Stufen feststellen, jeweils beim Empfang als auch beim Senden. Sprich mal konnte er mich mit S5 aufnehmen, mal mit lediglich S1, je nachdem wie ich meinen Mast+Beam gedreht hatte. Umgekehrt wars aber genau so, mal konnte ich ihn mit S5 hören, dann wieder nur mit S1 ... so gesehen lieferten beide S-Meter identisch Werte (auch wenn diese nicht als absolut zu betrachten sind). Trotzdem sind 4 S-Stufen Differenz (zwischen Minimum und Maximum) ein starkes Indiz dafür dass dieses primitive Konstrukt eine beachtliche Richtwirkung aufweist, sei es jetzt beim Senden als auch beim Empfang ...

Bild Bild Bild Bild Bild

Nun gut, wo Licht da aber auch immer Schatten: Durch die ultraleichte Bauweise ist die "Wimpel-Beam" nur für windstille Tage (bzw. Abende) geeignet!

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#885

Beitrag von Charly Whisky » Fr 21. Dez 2018, 20:11

Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 11:16
..Bis auf einen Punkt: wie kommst Du auf 5,73m ?? (Zitat: "Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang")
Wenn ich das rechne dann komme ich auf 5,53m, also jeweils 20cm kürzer :| (11m * 3/4 * 0,67_VK-RG59 = 5,53m)
Hallo Andreas,

ich habe in meinen Unterlagen nachgesehen und auch gemessen:

Die 5.73 m hatte ich falsch in Erinnerung. Tatsächlich ist das Kabel (L1 = L2) 5.43 m lang.
Ich habe das RG59 bei Wimo gekauft. Da dort auf der HP kein Vk angegeben ist, hatte ich telefonisch nachgefragt und die Antwort 0.65 erhalten.
Es gibt ja auch andere Vk, abhängig vom Dielektrikum (von 0.6 bis 0.81).
Dann habe ich die Länge auf 27.135 MHz berechnet, das Ergebnis ist 5.43 m.

Viele Grüße
Christian
PS: Mach Dir den Spass und bau das Array auf. Nimm einen zweiten Mann mit. Ein Mast fix am Auto befestigt, mit dem anderen im Kreis laufen (Abstand zwischen den Antennen ca. 7.5 m), bis die Station den größten S- Wert bringt- Maststativ verwenden.
Je nach Position bzw. Winkellage habe ich 5 S- Werte Variation gehabt. Und zur Referenzantenne (das ist die, die du als erstes am Auto aufstellst) sind es bei mir regelmäßig 2 S- Stufen Gewinn bzw. 3 S- Stufen Verlust. Ja, kann nicht sein...ausprobieren.

VG
Christian

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