Harald Lesch erklärt HAARP

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amiga01
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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#31

Beitrag von amiga01 » Mo 5. Mär 2012, 10:29

Delta Lima 9 hat geschrieben:
Für mich ist das ganze Kathastophengelaber bzgl. HAARP wieder mal kpl. an den Haaren herbeigezogen und ausserdem gehört so ein Thema sicher nicht in die Rubrik "DX Raumwelle" denn auf die Funkwellenbeeinflussung bei DX hat HAARP nicht die geringste Auswirkung.

Meiner Meinung nach gehört das Thema in einen eigenen Bereich a´la "Verschwörungstheorien und sonstiger Nonsens" ..... :wall: :wall:
Lieber Delta Lima 9,
ich finde, das Thema passt sehr wohl hierhin. Lies doch mal den Eintrag, mit dem ich diesen Thread eröffnet habe, und dann schaue Dir mal an, was daraus geworden ist. Von Verschwörungstheorieen war nie die Rede bei mir. Wenn man sich an die Vorgabe hält, so wie der Alexander zum Beispiel, dann bleibt es auch sachlich und passt somit in DX-Raumwellen.

Eine aufgeladene Ionosphäre ermöglicht DX-Verbindungen. Dies erledigt üblicherweise die Sonne. HAARP macht aber dasselbe. Nur mit geringerer Leistung. Der Beweis sind die Nordlichter. Also bitte sachlich und beim Thema bleiben, dann klappt´s auch mit den Nachbarn :D

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Alexander
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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#32

Beitrag von Alexander » Mo 5. Mär 2012, 11:46

Hallo zusammen...

... für eine "normale" oder "verschlüsselte" Kommunikation mit U-Booten, wenn diese nicht getaucht sind, gelten die üblichen Spielregeln der völlig normalen Kurzwellenkommunikation wie bei jeder anderen Nutzungsanwendung auch. Dazu bedarf es nun wahrlich nicht eines derartigen Antennen- und Leistungsmonsters wie es sich mit Haarp präsentiert. Im übrigen wird die Überwasserkommunikation mit U-Booten inzwischen sehr wirkungsvoll mit Satelliten abgedeckt.

Für U-Boote in getauchtem Zustand gibt es immer noch nur eine einzige Lösung:

Die Aussendung erfolgt auf sehr sehr langen Langwellen. Die höchste noch übertragbare Frequenz zu U-Booten unter Wasser liegt bei rund 20kHz bis allerhöchstens 30kHz (danach geht nix mehr- selbst nicht mit Unterwaaserarrays , obwohl einige behaupten auch bei 50kHz schon U-Boote gehört zu haben. Ganz ehrlich: Ich bezweifel das)

Es gibt für alle die einem Computer haben - ich glaube das sind hier ein paar - eine sehr sehr einfache Möglichkeit den U-Boot Funkverkehr zu belauschen. Eine mehr als einfache Bauanleitung dazu findet man auf:http://elektronikbasteln.pl7.de/lw.html

Und es geht noch einfacher! Mit folgender Software: http://sites.google.com/site/sm6lkm/saqrx Software installieren, 10 bis 20m Draht an den Eingang der Soundkarte legen (ACHTUNG STATISCHE SPANNUNG UND GEFAHR BEI GEWITTER) und schon klappt das Hören von U-Boot Kommunikation - aber auch ein paar anderen Dingen.

Irgendjemand hat es hier schon geschrieben: Die Kommunikation unter Wasser erfolgt immer einseitig, also von einer Kommandostation zum U-Boot (nicht umgekehrt) Erst nach dem Auftauchen kann das Boot auf üblichen Wegen antworten. Die QRP-Leistungen bis 1000 Watt (!!!!) unter Wasser reichen 1.) nicht um zu antworten und 2.) soll die Position ja geschützt werden.

So nun genug mit dem Klugscheissen, jetzt müsst Ihr es selbst ausprobieren.

Gruß Alexander
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Delta Lima 9

Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#33

Beitrag von Delta Lima 9 » Mo 5. Mär 2012, 15:06

amiga01 hat geschrieben:
Delta Lima 9 hat geschrieben:
Für mich ist das ganze Kathastophengelaber bzgl. HAARP wieder mal kpl. an den Haaren herbeigezogen und ausserdem gehört so ein Thema sicher nicht in die Rubrik "DX Raumwelle" denn auf die Funkwellenbeeinflussung bei DX hat HAARP nicht die geringste Auswirkung.

Meiner Meinung nach gehört das Thema in einen eigenen Bereich a´la "Verschwörungstheorien und sonstiger Nonsens" ..... :wall: :wall:
Lieber Delta Lima 9,
ich finde, das Thema passt sehr wohl hierhin. Lies doch mal den Eintrag, mit dem ich diesen Thread eröffnet habe, und dann schaue Dir mal an, was daraus geworden ist. Von Verschwörungstheorieen war nie die Rede bei mir. Wenn man sich an die Vorgabe hält, so wie der Alexander zum Beispiel, dann bleibt es auch sachlich und passt somit in DX-Raumwellen.

Eine aufgeladene Ionosphäre ermöglicht DX-Verbindungen. Dies erledigt üblicherweise die Sonne. HAARP macht aber dasselbe. Nur mit geringerer Leistung. Der Beweis sind die Nordlichter. Also bitte sachlich und beim Thema bleiben, dann klappt´s auch mit den Nachbarn :D
Du hast mich zwar nett zitiert aber was enorm wichtiges eben nicht in das Zitat übernommen lieber "amiga01"
Ansonsten lese ich zu dem Thema im Internet nichts anderes als die üblichen Verschwörungstheorien wie "Haarp eine Waffe", "Haarp verursacht Erdbeben" und "Haarp dient der Gedankenkontrolle" und all so ein unsinniges Zeugs. Kontrolliert die Sonne (die ja wesentlich stärkeren Einfluss auf die Ionosphäre hat) evtl. auch unsere Gedanken ??? Löst die Sonne Erdbeben aus ???
Selbst Alexander hat in einem seiner Beiträge auf der ersten Seite bereits gesschrieben das seiner Meinung nach das ganze der Wetterbeeinflussung dient und das gehört ebenfalls zu den unbewiesenen Behauptungen der Verschwörungtheoretiker die man im Internet so findet.

Seit den ersten paar Beiträgen findet man im übrigen kaum noch was in diesem Thread was für DX über die ionisierte F-Schicht massgeblich wäre. Lediglich mehrfach die (berechtigte) Aussage das es den guten KW-Funker überhaupt nichts nutzt.

HAARP gab es schon zu Zeiten als die Sonnenfleckenzahl noch statisch bei 0 lag und da war nix mit F2-DX. Wenn man weiter kam dann über Mehrfachhops an der sporadischen E-Schicht im Sommer oder halt während der Dunkelheit auf den Lowbands 40, 80 und 160 m. Aber dort gelten eh andere Verhältnisse.

Was Aurora betrifft:

Falls HAARP eine solche tatsächlich erzeugen könnte was nützt sie ?? Auf Kurzwelle stören Aurora Bedingungen eher. Da wären dann VHF/UHF gefragt, stur gen Nord gerichtete Antennen und Power bis zum abwinken um ein paar QSO über grössere Distanzen mit stark verbrummten Signalen auf die Reihe zu kriegen.

Noch ein Fazit zum Thread:

Ich habe in meinen Posts bisher niemanden zitiert (bis auf jetzt) und auch nie Behaupet das hier Verschwörungstheorien verbreitet werden. Ich habe mich dazu geäussert (sachlich) das eine Erwärmung der Ionosphere uns nichts nutzt und (ebenso sachlich) das die ganze HAARP-Thematik im Internet zu 99 % eben aus Verschwörungstheorien besteht (Google mal nach HAARP).

Meine Anmerkung einen Bereich "Verschwörungstheorien und sonstiger Nonsens" einzurichten und das Thema dorthin zu verschieben entsteht daraus das man eben zu manchen Themen im Internet eben nur solche (Verschwörungstheorien) findet und das Nonsens ist halt das kleine I-Tüpfelchen für Annahmen es könne uns als Funker ja u.U. nutzen.

Selbst der gute Herr Lesch hat seinen Beitrag eher mit einem lachenden Auge vorgetragen ... und ja, ich habe den Beitrag gesehen :wave: :wave:

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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#34

Beitrag von Alexander » Mo 5. Mär 2012, 16:00

Delta Lima 9 hat geschrieben:
Selbst Alexander hat in einem seiner Beiträge auf der ersten Seite bereits gesschrieben das seiner Meinung nach das ganze der Wetterbeeinflussung dient und das gehört ebenfalls zu den unbewiesenen Behauptungen der Verschwörungtheoretiker die man im Internet so findet.

Seit den ersten paar Beiträgen findet man im übrigen kaum noch was in diesem Thread was für DX über die ionisierte F-Schicht massgeblich wäre. Lediglich mehrfach die (berechtigte) Aussage das es den guten KW-Funker überhaupt nichts nutzt.

HAARP gab es schon zu Zeiten als die Sonnenfleckenzahl noch statisch bei 0 lag und da war nix mit F2-DX. Wenn man weiter kam dann über Mehrfachhops an der sporadischen E-Schicht im Sommer oder halt während der Dunkelheit auf den Lowbands 40, 80 und 160 m. Aber dort gelten eh andere Verhältnisse.

Was Aurora betrifft:

Falls HAARP eine solche tatsächlich erzeugen könnte was nützt sie ?? Auf Kurzwelle stören Aurora Bedingungen eher. Da wären dann VHF/UHF gefragt, stur gen Nord gerichtete Antennen und Power bis zum abwinken um ein paar QSO über grössere Distanzen mit stark verbrummten Signalen auf die Reihe zu kriegen.

Noch ein Fazit zum Thread:

Ich habe in meinen Posts bisher niemanden zitiert (bis auf jetzt) und auch nie Behaupet das hier Verschwörungstheorien verbreitet werden. Ich habe mich dazu geäussert (sachlich) das eine Erwärmung der Ionosphere uns nichts nutzt und (ebenso sachlich) das die ganze HAARP-Thematik im Internet zu 99 % eben aus Verschwörungstheorien besteht (Google mal nach HAARP).

Meine Anmerkung einen Bereich "Verschwörungstheorien und sonstiger Nonsens" einzurichten und das Thema dorthin zu verschieben entsteht daraus das man eben zu manchen Themen im Internet eben nur solche (Verschwörungstheorien) findet und das Nonsens ist halt das kleine I-Tüpfelchen für Annahmen es könne uns als Funker ja u.U. nutzen.

Selbst der gute Herr Lesch hat seinen Beitrag eher mit einem lachenden Auge vorgetragen ... und ja, ich habe den Beitrag gesehen :wave: :wave:

Hallo Joe...

... ich habe mich in meiner Aussage, auf die Informationen des Beitrages aus n-tv bezogen. Und somit bin ich vom Makel eines Verschwörungstheoretikers befreit. Trotzdem - auch oder gerade - wenn man weiß, wie solche Beiträge bei Sendern wie n-tv entstehen, es bleibt wohl eines offen, was mehr Fragen erlaubt als es Antworten zulässt.

Ob diese Themenauswahl für den wirklichen Kurzwellen DXer was bringt, wage ich ebenso wenig zu beantworten, wie die Frage ob Längstwellen-Empfang für U-Boote zum großen Bereich DXen gehört!

Ob nun Verschwörungstheorie oder nicht, ich denke - wir stimmen darüber überein,
  • dass ein militärischer Apparat wohl kaum Gelder für etwas ausgeben wird, von welchem das Militär nicht in irgendeiner Form profitieren würde. Es ist daher kaum vorstellbar (man beachte ich schrieb "kaum" vorstellbar), dass ausgerechnet das US-Militär, der wissenschaftlich längst abgeschlossen Erforschung (übrigens mehrheitlich durch uns Funkamateure erbracht) der Kurzwellenausbreitung soviel Geld zu Verfügung stellt. Das ist völlig unlogisch, selbst für militärische Verhältnisse der US-Amerikaner.
Die Errichtung der inzwischen 180 Antennentürme, mit je 24m Höhe und einer Quadratischen Breite von 27m, bedarf bereits eines erheblichen finanziellen Aufwands für die Konstruktion. Hinzukommen 180 Sender mit je 50kW (plus die gleiche Anzahl an Reservesendern) und deren Betriebskosten. Ich bin kein Finanzfachmann, aber eine nach unten korrigierte Überschlagsrechnung, bringt es auf die Summe von mindestens rund 1 Million US-Dollar monatlich. Keine Behörde auf dieser Welt - auch nicht bei den Amerikanern - stellt zur Erforschung der (längst abgeschlossenen) wissenschaftlichen Kurzwellenausbreitung Gelder in dieser Höhe zur Verfügung.

Wofür aber dann?

Militärische Forschung hat noch niemals ein pazifistisches Ziel gehabt, egal um welches Land es dabei handelt. Dies gilt nachhaltig und ausdrücklich gerade auch für die USA. Und zivile Forschung sollte man - etwas Logik vorausgesetzt - niemals bei den Militärs suchen, auch wenn später oberflächlicher ziviler Nutzen daraus entstehen kann. Dafür ist - aber das schrieb ich schon - der finanzielle Einsatz viel zu hoch.

Wer hier einer militärischen Einrichtung, gutmütig derartiges unterstellt, der vertritt bestimmt auch die Meinung, dass Echolon in Bad Aibling und im britischen Sheffield Anlagen zur Friedenssicherung sind.

Die Vermutungen der Schwörungstheoretiker, dass Krankheiten durch HAARP ausgelöst werden, halte ich für völlig übertrieben, ich heharre jedoch darauf, dass wir "technisch begründete Argumente" nicht einfach vom Tisch wischen dürfen, weil wir uns nicht vorstellen wollen (können), dass Funkwellen als Waffe eingesetzt werden können.

Sollte ich jemand angegriffen haben, so war das keine Absicht, ich bin aber für klare Worte.

Gruß Alexander
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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#35

Beitrag von Wiesel » Di 6. Mär 2012, 20:29

Dahinter steckt Uschi Blum alias Haarp Kerkeling...

Mal zum nachdenken. Was nützten U-Boot welche nicht antworten "könnten" Klar die tauchen auf und kommunizieren dann mit Kurzwelle (weil's dann auch um die Welt klappt). Hat schonmal nicht viel Glück gebracht.... Satelit?, warten bis der gerade vorbei geflogen kommt? Naja...

Den Aspekt U-Boot kann man komplett streichen in diesem Zusammenhang. Und DX ist per Definition auch nicht an die verwendete Wellenlänge gebunden.

Wetter beeinflußen geht mit Silberjodid viel bequemmer und ist Jahrzehntelang bewährt. Wofür braucht man ein statisches "Ionenloch" über Alaska? Stimmt, die Russen kommen wenn dann über die Beringstraße, das weiß sogar nail'n Palin. :heart:

Hach iss dat schön
- Wenn Sie nichts vorhaben sind Sie hier genau richtig -

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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#36

Beitrag von amiga01 » Mi 7. Mär 2012, 07:46

Wiesel hat geschrieben: die Russen kommen wenn dann über die Beringstraße, das weiß sogar nail'n Palin. :heart:

Hach iss dat schön
"nailin` Palin" ist sicher interessanter als "nailin` Paylin" aufgrund der Ausstrahlung. Aber hier geht es um Strahlen, um Wellen. Das alles verwirrt Viele und vieles im Kopf. Und bei soviel Zweideutiugkeit vergisst man das Eindeutige. Nein, das "Erstdeutige" :roll:
Aber Wiesel, Dein Beitrag war eine angenehme Auflockerung. Ein Intermezzo. Sehr gut !!!

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Re: Harald Lesch erklärt HAARP

#37

Beitrag von odo » Mi 7. Mär 2012, 10:17

Wiesel hat geschrieben: Mal zum nachdenken.
Ja, das solltest Du bevor du solchen Unsinn loslässt. :wall:

"Nur" Empfangen ist wie Radiohören. Nämlich eine ganze Menge an Informationsgewinn.
Wenn man nicht gerade "Dudelsender" hört. :crazy:
Satelit?, warten bis der gerade vorbei geflogen kommt? Naja...
Sogar telefonieren geht per Sat von überall auf der Erde rund um die Uhr...

Und du glaubst doch nicht wirklich, dass z.B. die dafür "zuständigen" GPS-Sat nur für die Koordinatenfindung gut sind.
Das sind militärische(!) Satelliten.... :seufz:
:wave: :wave:
odo

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