PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

Tornado
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PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#1

Beitrag von Tornado » Mi 16. Apr 2014, 21:05

Hallo zusammen,

ich benötige für Mountainbiketouren ab und zu Handfunkgeräte, um wenn wir auf technisch schweren Strecken 2 Gruppen machen uns untereinander verständigen zu können und nicht im Wald verloren zu gehen.
Da das aber vielleicht 1-2 mal im Monate (eher 2 Monate) vor kommt, brauch ich Funkgeräte, die ich auch mal locker 2-3 Monate ohne Laden im Rucksack lassen kann und sich nicht selbst entladen.
Welche Geräte sind denn da empfehlenswert? Muss nicht zwingend PMR sein, können auch Freenetgeräte sein, oder ala Baofeng BF888...

so long
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#2

Beitrag von Foliant » Mi 16. Apr 2014, 21:25

Da möchte ich ein G9 empfehlen.
Ich bin mit meinem sehr zufrieden.

Das Akkufach kann mit deutlich leistungsfähigeren Typen bestückt werden und man hat zusätzlich die Option ein paar schlichte Batterien in den Rucksack zu legen falls mal was sein sollte.
Außerdem wärs, wenn mans den braucht, besonderst einfach zu modifizieren...


Grüße
Patrick
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#3

Beitrag von Tornado » Mi 16. Apr 2014, 21:27

Oh, da hab ich ja gar nicht dran gedacht...Funkgeräte mit normalen AA oder eher AAA Batterien müssten ja locker ein halbes Jahr einsatzbereit im Rucksack bleiben. Alternativ Eneloop Akkus...
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#4

Beitrag von IC202 » Mi 16. Apr 2014, 21:30

BF888 haben einen ganz üblen Sender.... Lattenzaun im 70cm Band mit maximal 20db -Dämpfung.
Absolutes no go...ich habe davon 3 Geräte und wenn ich Zeit habe werde ich mal versuchen daraus
Funkgeräte zu machen....vor Ende Juni komme ich aber nicht dazu.
Sobald man damit vernünftig senden kann ohne andere damit zu stören melde ich mich.
Solange bleiben die Dinger im Schrank.

cu

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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#5

Beitrag von Tornado » Mi 16. Apr 2014, 21:34

Hatte so eins mal daheim. Wollte es für das OV Relais verwenden, da aber der 1750Hz Ton fehlte und mir pfeifen zum Relais öffnen zu blöd war habe ich es wieder verkauft.
Denke mal, das bei den BF888 die Akkus ähnlich sind wie bei anderen Baofeng u.Ä. Geräte sind und sich mit der Zeit selbst entladen.
Denke mal ich werde es mit 2 alten Stabo PMR Geräten und AAA Akkus versuchen. Die Batterien müssten wenigstens eine Bikesaison durchhalten.
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#6

Beitrag von der_Kölner » Mi 16. Apr 2014, 22:59

Sorry, Doppelpost...
Zuletzt geändert von der_Kölner am Mi 16. Apr 2014, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#7

Beitrag von der_Kölner » Mi 16. Apr 2014, 22:59

Also ein Midland G9 und da 4x AA- Eneloop-Akkus rein, das läuft ewig...
Und zur Not kann man an jeder Tanke mal eben AA-Batterien nachkaufen wenn es denn mal sein muss.
Oder (wenn man nicht nicht illegal mit Baofengs etc. auf PMR/Freenet senden will) das Team Tecom Duo-C.
(nicht das -H!)
Ist ein legales PMR/Freenet-HFG mit Li-Ion-Akku.
http://bit.ly/1hMJBKv

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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#8

Beitrag von Krampfader » Sa 20. Dez 2014, 17:41

Ganz generell gibts für Geräte welche jahrelang gelagert werden und dann im Falle des Falles zuverlässig funktionieren müssen genau nur einen Akku-Typ: eneloop (und zwar die weißen!)

Bei der neuesten Generation garantiert der Hersteller (heute Panasonic, früher Sanyo) nach 5(!) Jahren Lagerung in der Schublade immerhin noch 70% der anfänglichen Spannungslage und Kapazität. Das ist unglaublich für einen Akkumulator. Weiters liefern die Zellen selbst bei -20Grad noch zuverlässig Strom und sind dermaßen robust sodass sie nahezu sämtliche Anwenderfehler wegstecken (Tiefentladung, Verpolung, Umpolung, Überladung, laden mit zu hohen Strömen, teilweise sogar Kurzschluss, etc.., usw...).

Bei bis zu 2.100 Ladezyklen sind die weißen Dinger nicht kaputt zu bekommen. Uns selbst wenn man die Zyklenfestigkeit durch dilettantische Behandlung auf 500 reduziert hat bedeutet dies ein "halbes Leben" lang.

Siehe: http://www.panasonic-eneloop.eu/eneloop ... eloop.html

Die schwarzen eneloop pro sind auch nicht schlecht, jedoch bereits bezüglich Kapazität überzüchtet was letztendlich auf die Haltbarkeit/Robustheit geht. Ungeschlagen sind diesbezüglich die eneloop lite, halten bis zu 3.000 Ladezyklen. Man sieht also den direkten Zusammenhang zwischen Kapazität und Zuverlässigkeit bzw. Haltbarkeit.

Wer also zukünftig keine Probleme mehr mit Akkus haben möchte legt Wert darauf dass seine Geräte mit AA bzw. AAA´s betrieben werden können. Kein derzeitiger LiIon (LiPo, liFePo4) Akku ist dermaßen unkompliziert, haltbar und einfach in der Handhabung (zusammen mit dem kraftvollen aber trotzdem schonenden Lader MH-C9000)

Grüße

Andreas
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#9

Beitrag von Krampfader » So 28. Dez 2014, 10:59

Nachtrag zum Thema "lange Lagerzeit", guckst Du: http://www.taschenlampen-forum.de/nimh- ... post346863

Macht das mal mit Li-Ion/LiPo-Akkus ... die sind danach reif für die Tonne

Schönen Sonntag!

Andreas
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#10

Beitrag von Tornado » Mo 29. Dez 2014, 17:59

Hi Andreas,

so habe ich es auch gelöst. Mittlerweile zwar nicht mehr für zwei Mountainbikegruppen, aber ich habe ein Midland G7 Pro in Tarnfarbe und ein Baofeng UV-3R im Rucksack dabei und bin damit ab und zu vom Berg auf den PMR und Relais-Frequenzen im 2m und 70cm Bereich QRV. Nutze natürlich Eneloop Akkus im Midland. DIe halten echt ewig. Der Nokia Akku im Baofeng ist alle 4-6 Wochen leer (bei Nichtbenutzung im Rucksack). Die Eneloops sind seit Anfang September nicht mehr verwendet worden und ich habe eben mal geschaut...immernoch voll...

Grüße
Norman
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#11

Beitrag von Krampfader » Di 30. Dez 2014, 09:05

Servus Norman

So ist es. Wir haben schon länger unseren gesamten Haushalt auf die weißen(!) eneloop umgestellt, ausschließlich. Die schönen bunten 2.700er Akkus (NiMH) anderer Hersteller haben wir alle dem Recycling zugeführt, die waren nämlich immer leer und/oder kaputt gerade dann wenn man sie gebraucht hat. Mit den eneloops braucht man sich keinerlei Gedanken mehr machen, selbst wenn sie Monate oder sogar jahrelang in der Schublade liegen. Siehe dazu auch meine Rezension auf: http://www.amazon.de/review/RLL10V7QTSQ ... 10V7QTSQU7

Weiterhin viel Spaß damit und Grüße

Andreas
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#12

Beitrag von Kanalratte I » So 2. Aug 2015, 23:41

Krampfader hat geschrieben:Ganz generell gibts für Geräte welche jahrelang gelagert werden und dann im Falle des Falles zuverlässig funktionieren müssen genau nur einen Akku-Typ: eneloop (und zwar die weißen!)
Und wenn Du es noch 1000 mal wiederholst: Es ist FALSCH!!!
Die Technologie der eneloop Akkus wurde inzwischen von allen namhaften Herstellern übernommen. Also sind eneloop akkus nur die ersten, aber keineswegs die besten die diese Technik anbieten.

In allen Tests von Akkus schneiden die maxE Akkus von Ansmann besser ab, und lagerfähig sind die ebenso wie eneloop Akkus.
http://www.amazon.de/s/ref=a9_sc_1?rh=i ... 1438551278

Darauf achten dass Du die Typen mit geringer selbstentladung nimmst. Die anderen sind nämlich nach kurzer Lagerzeit leer. Und die Akkus bei nichtgebrauch aus dem Gerät nehmen, sonst fließt (geräteabhängig) ein mehr oder wenig großer Strom, und der Akku wird trotzdem leergesaugt.

Wichtig, wird gerne vernachlässigt: Nur ein gutes Ladegerät mit Entladefunktion und Einzelschachtüberwachung garantiert eine lange Akku lebensdauer. Auch wenn es gerne behauptet wird: Auch NiMH Akkus sind froh darüber wenn sie vor dem aufladen kontrolliert entladen werden. Schnellladen sollte man nur in Ausnahmefällen. Hohe Ströme finden Akkus nicht so schön, und verschleißen schneller.
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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#13

Beitrag von Krampfader » Do 3. Sep 2015, 21:14

Die Zyklenfestigkeit ist ein Maß für Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Robustheit eines Akkus. Die Ansmann werden mit 1.000 Zyklen angegeben, die neuen eneloop mit bis zu 2.100 Zyklen ... die Technologie von Sanyo (jetzt Panasonic) wurde bis jetzt nicht freigeben, sprich lizenziert. Ansmann verwendet also eine andere Technologie, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/NiMH-Akku ... tentladung

Grüße

Andreas

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Siehe: http://www.messerforum.net/showthread.p ... post993836

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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#14

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 3. Sep 2015, 21:48

Kanalratte I hat geschrieben:Schnellladen sollte man nur in Ausnahmefällen. Hohe Ströme finden Akkus nicht so schön, und verschleißen schneller.
Und genau DA habe ich anderes gehört, daß es beim langsamen Laden zur Kristallbildung kommt. Aber da scheint auch jeder was anderes zu sagen.

Was genau ist bei Ansmann besser als bei den Eneloops?

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Re: PMR oder Freenetgerät für lange Lagerzeit

#15

Beitrag von 88MR717 » Do 3. Sep 2015, 21:58

Und genau DA habe ich anderes gehört, daß es beim langsamen Laden zur Kristallbildung kommt. Aber da scheint auch jeder was anderes zu sagen.
Das habe auch ich gehört. Ich weiß aber nicht, ob damit dauerndes langsames Laden gemeint war, oder einfach nur das langsame Aufladen bis der Akku voll ist. Außerdem frage ich mich, was mit "langsam" genau gemeint sein soll.
Allerdings muß man zu all den Ladetips sagen, daß die alle anscheinend nicht wissenschaftlich eindeutig belegbar sind. Die Vorgänge im Innern der Zellen sind wohl nach wie vor noch nicht 100%ig verstanden.

Beachtlich aber, daß die Akkus da oben nach 5 Jahren noch über 80% ihrer Kapazität haben. Bist Du sicher, daß da nicht vielleicht die Heinzelmännchen heimlich nachgeladen haben? :lol:
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