President McKinley EU im Anflug

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Re: President McKinley EU im Anflug

#106

Beitrag von DocEmmettBrown » Mi 28. Aug 2019, 13:37

gernstel hat geschrieben:
Mi 28. Aug 2019, 11:43
Lieber Andreas, ab einem gewissen Alter Deines Gefährts solltest Du regelmäßig dessen Rostschutz kontrollieren! ;)
Macht sowas nicht schon der TÜV, mit dem Schraubendreher am Unterboden herumstochern?

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gernstel
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Re: President McKinley EU im Anflug

#107

Beitrag von gernstel » Mi 28. Aug 2019, 15:52

Kaum.
In Österreich ist der Dampfkesselprüfverein diesbezüglich weniger aktiv.
Und den Andreas schätze ich für proaktiver ein, so dass ein so barbarischer Akt nie erfolgreich sein wird.

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Re: President McKinley EU im Anflug

#108

Beitrag von PMRFreak » Mi 28. Aug 2019, 21:33

Bitte haltet euch etwas zurück und beachtet das Thema. Danke.
Funkaktiv beruflich und privat - Funk-Erdgeschoß-Eggolsheim - Geräte-Dealer, auch für dich habe ich den passenden Stoff!

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Re: President McKinley EU im Anflug

#109

Beitrag von Badewanne » Mi 28. Aug 2019, 22:39

Die Mikrofoneingangs-Schaltung der Mc Kinley ist dem der Grant II sehr ähnlich und
der FM-Diskriminator ist mit einem Keramik-Resonator nicht abgleichbar,
genau so, wie bei der Lincoln II
Das sind die beiden Argumente, warum mich dann die weiteren Features nicht mehr interessieren.
Die Handy-Abzocke ist mir einerlei, CB-Funk ist gebührenfrei

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Re: President McKinley EU im Anflug

#110

Beitrag von Badewanne » Di 1. Okt 2019, 00:52

Netzfund:

https://www.youtube.com/watch?v=V8Xpmm3IDa4

da erklärt Einer, wie er die Clarifier-Potis "entsperrt" oder "hacked".

Ich weiß jetzt nicht ob ich Lachen oder Weinen soll.
Der Ansatz ist ja schon gut, daß die das gefunden haben,
aber
er erzählt dann doch, wie er und sein Spezi sich das Hirn wund überlegt haben,
wozu President diese Schaltung soo "umständlich" gemacht hat.
Dann baut er einige Teile aus, macht die Schaltung unwirksam und freut sich darüber,
daß er den Clarifier mit einer "wilden Leitung" an einem Spannungsregler direkt anschließt.
Jetzt schaudert mich,
ein mit dem Rauschen des Spannungsreglers direkt modulierter Oszillator,
da geht Einiges von den guten Empfangseigenschaften verloren.
So baut man sich einen "Rauschteppich" ins Funkgerät, das geht gar nicht !

Wer sich schon länger mit President Geräten befasst,
hat vielleicht schon bei der Grant II oder Anderen die etwas "umständliche"
Clarifier-Schaltungen bewundert, oder bestaunt.
Ich hab da schon auch erst mal rumgefieselt und überlegt.

Das hat so einige Vorteile, den RX und TX Clarifier in durch Dioden getrennten Kreisen zu führen.
Man kann je nach Version mit nur einer Leitung aus dem Prozessor und einem Schalttransistor
den TX Clarifier festlegen oder frei schalten, ohne dabei mit der Gleichspannung arg zu springen,
oder ohne drei Leitungen umschalten zu müssen, es muß nur abgeglichen werden.
Ich habe in diesem Forum schon mal ausführlich gezeigt,
wie man den RX/TX-Frequenzsprung bei der Grant II minimiert,
indem man einen Korrekturwert bestückt,
so ähnlich ist das auch hier.

Hier sind zwei Kreise, die mit niederohmigen Widerständen
in dieser Version unwirksam geschalten wurden.
Er hat Recht wenn er sagt,
daß diese beiden Widerstände in bedrahteter Ausführung gemacht wurden,
damit man sie auslöten kann.
Aber sie ganz weg zu lassen, ist der Fehler, das sind "Korrektur-Widerstände".
So hängen die Kreise direkt an den unkorrigierten Spannungen der Schalttransistoren.
Die Spannung ist dann auch noch etwas verschieden, ja,
aber die Spannung von dem Spannungsregler ist dann doch viel zu hoch.
Wenn man die Widerstände richtig aus sucht, kommen die Spannungsteiler
in den richtigen Arbeitsbereich und die Frequenzverstellung an den Potis
ist dann bestimmt auch "mittiger" und einfach ab zu gleichen.

Den eigentlichen "hack", daß der "fine clarifier" auch die Sendefrequenz beeinflußt,
halte ich für nicht Zielführend, weil man da seinen Empfang nicht korrigieren kann,
ohne daß die Anderen Teilnehmer wieder nachregeln müssen.

Bei der EU-Version ist die Schaltung eh wieder anders, einfacher gestrickt,
weil es da nur ein Poti gibt, da gibt es eine Spannung SSBRX zum Clarifier-Poti und
sonst gibt es nur Spannung über RT 303, über den die TX-Frequenzen und
bei AM und FM die RX-Frequenz im Gerät fest eingestellt wird.
Die "Mitte" des Clarifier-Potis kann man hier mit RT 304 genau einstellen.

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Re: President McKinley EU im Anflug

#111

Beitrag von oberlaender » Do 10. Okt 2019, 16:31

Ein CBler wird die Sendefrequenz gar nie legal variieren dürfen, oder? (Auch wenns für SSB sei)
Die sind ja genau vorgegeben.
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Re: President McKinley EU im Anflug

#112

Beitrag von Badewanne » Do 10. Okt 2019, 16:44

richtig
Die Handy-Abzocke ist mir einerlei, CB-Funk ist gebührenfrei

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Re: President McKinley EU im Anflug

#113

Beitrag von Nasa » Do 10. Okt 2019, 17:22

oberlaender hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 16:31
Ein CBler wird die Sendefrequenz gar nie legal variieren dürfen, oder? (Auch wenns für SSB sei)
Die sind ja genau vorgegeben.
Du hast absolut recht. :tup:

Als Funkamateur ist einem das so selbstverständlich, das man im CB-Funk das glatt vergisst.

Gruß,
Lothar
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Re: President McKinley EU im Anflug

#114

Beitrag von oberlaender » Fr 11. Okt 2019, 10:01

Ja, diese Dinge interessieren mich eben um nachzuvollziehen welche Fingerprints die Funküberwachung macht.

Zudem ist die McKinley ist irgendwie zu schade um sie zu verbasteln...SSB auf CB würde mich schon sehr interessieren da ich viel auf Bergen bin.
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Re: President McKinley EU im Anflug

#115

Beitrag von Maulwurf » Fr 11. Okt 2019, 16:40

oberlaender hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 16:31
...die Sendefrequenz gar nie legal variieren dürfen, oder?
Darauf kann nur ein Hellseher korrekt antworten. Im Moment ist es verboten. Aber wer hätte am Anfang des CB-Funks gedacht, dass einmal mehr ais 12 Kanäle AM erlaubt sein könnten? Gar nie klingt so endgültig.
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Re: President McKinley EU im Anflug

#116

Beitrag von DocEmmettBrown » Fr 11. Okt 2019, 19:10

oberlaender hat geschrieben:
Fr 11. Okt 2019, 10:01
Ja, diese Dinge interessieren mich eben um nachzuvollziehen welche Fingerprints die Funküberwachung macht.
Hä? :shock:

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Re: President McKinley EU im Anflug

#117

Beitrag von oberlaender » Mi 16. Okt 2019, 14:34

Yes. Die Funküberwachung weiss ziemlich genau mit was für Geräten da draussen rumgefunkt wird...

Die Kinley habe ich mal ins Auge gefasst. CTCSS fehlt...aber man kann ja nicht alles haben.

Interessant finde ich das bei der McKinley:
TOT-Funktion, nach 5 Minuten Dauersenden wird die Sendung unterbrochen (nicht abschaltbar!)

Ist das in den EU-Direktiven festgehalten? Weiss das jemand? Bei PMR (180 Sekunden) ist es ja so vorgeschrieben.
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Re: President McKinley EU im Anflug

#118

Beitrag von Badewanne » Mi 16. Okt 2019, 15:22

Richtig,
z.B. eine alte Lincoln oder die "force"-Reihe erkennt man an den trägernahen Nebenwellen.
Das haben andere Kisten auch, hier seien nur die historischen Nebenwellenschleudern genannt.

Diese Nebenwellen entstehen als Übersteuerungsprodukt am Sendermischer bei z.B. +/-60kHz vom Träger.
Es entstehen auch Nebenwellen bei 800kHz und 1,3MHz links und rechts vom Träger,
je nach dem, welcher Kanal eingestellt ist.
Ein Funkamateur in der Nähe hört Dich dann
mit dem doppelten oder dreifachen Hub im 10m Band.
Es mischt sich z.B. die zweite Oberwelle vom LO
mit der dritten Oberwelle vom 10,695MHz Modulator.
Interessanter Weise ist bei dem Kanal 58 nichts zu sehen,
weil die Mischprodukte auf den Träger fallen.
Dreht man weg vom Kanal 58, tauchen sie gleich daneben auf und
je weiter man weg ist, desto größer wird der Abstand zum Träger.

Wenn man so ein Gerät "seriös" abgleichen möchte,
hat man zu tun, daß man gerade so die Nennleistung erreicht,
ohne diese Nebenwellen über -60dBc zu sehen.
Ich mußte mich oft genug mit einem Kompromiß bei -55dBc einlassen.

Wenn einer die Kiste nur mit einem "Wattmeter" auf das Maximum naufdreht,
erreicht er vielleicht ein paar Watt mehr, die der Andere am S-Meter dann vielleicht gar nicht sieht,
aber der Mann am Analyser sieht dann die Nebenwellen mit z-B. -45dBc oder -35dBc klar und deutlich.
:D
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Re: President McKinley EU im Anflug

#119

Beitrag von oberlaender » Mi 16. Okt 2019, 17:02

z.B. eine alte Lincoln oder die "force"-Reihe erkennt man an den trägernahen Nebenwellen.
Im Prinzip könnten die Regulierer auch einfach alle Zulassungen für alle alten Geräte entziehen.
Credo: Wer noch mitmachen will muss neue Geräte kaufen.
Wenn einer die Kiste nur mit einem "Wattmeter" auf das Maximum naufdreht,
erreicht er vielleicht ein paar Watt mehr, die der Andere am S-Meter dann vielleicht gar nicht sieht,
aber der Mann am Analyser sieht dann die Nebenwellen mit z-B. -45dBc oder -35dBc klar und deutlich.
Eine Nebenwelle mit -35dBc ist bei 4W Leistung m.E. kein Pappenstiel mehr. BAOFENG-Standard! :crazy:

Zu BAOFENG: https://imgur.com/a/up2ne

Deshalb bin ich auch kritisch gegenüber Modifikationen eingestellt (BTW: Insbesondere FM-Hub). Wer nicht mitmacht bleibt links liegen...
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Re: President McKinley EU im Anflug

#120

Beitrag von DocEmmettBrown » Mi 16. Okt 2019, 18:14

oberlaender hat geschrieben:
Mi 16. Okt 2019, 17:02
z.B. eine alte Lincoln oder die "force"-Reihe erkennt man an den trägernahen Nebenwellen.
Im Prinzip könnten die Regulierer auch einfach alle Zulassungen für alle alten Geräte entziehen.
Credo: Wer noch mitmachen will muss neue Geräte kaufen.
Korrigier mich, aber die Lincoln hatte noch nie eine Zulassung. Und die, die bisher eine hatten, genießen Bestandsschutz.

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