Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

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Derby Station
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#46

Beitrag von Derby Station »

Moin.

Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Ich werde einen GFK-Mast kaufen.
OP: Marco ° Phonie: 13HN1999 ° Digi: 13MSH ° Angelausrüstung ist vorhanden
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Markus-Gamma
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#47

Beitrag von Markus-Gamma »

Wenn es machbar ist würde ich mit Gewindestangen arbeiten und nicht mit Dübeln.

Kommt drauf an was an den Punkten der Befestigung auf der Innenseite der Garage an der Wand ist.

Hatte ich früher auch so gemacht 20 Meter Steckrohrmast so an die Wand befestigt.
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Zubehör: Albrecht CB-250 und Albrecht SWR Meter 20,

Krampfader
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#48

Beitrag von Krampfader »

Derby Station hat geschrieben:
So 28. Jun 2020, 10:14
Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Ich werde einen GFK-Mast kaufen.
Hallo Marco

Jetzt nach 4 Wochen: Für welchen GFK-Mast hast Du Dich nun entschieden ?? ... und wie hast Du ihn montiert ?? ... und welche Antenne montierst Du daran ??

Danke und Grüße

Andreas :wave:
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Derby Station
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#49

Beitrag von Derby Station »

Hallo Andreas.

Es wird weiterhin ein GFK-Mast werden. Nur: Im Moment ist stop of investments (in den Bereich Funk). Daher ist es noch nicht geschehen. :)

Sobald mein Mast steht, melde ich mich. :wave:
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Bobby1
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#50

Beitrag von Bobby1 »

Ich meine mal eine Faustformel gelesen zu haben nach der die Einspannlänge eines Rohrmastes etwa ein Drittel der Mastlänge betragen sollte.
Das ist mir auch von dem Radio-Fernseh-Meister der meinen 6m Stahlrohrmast anschraubte und erdete so gesagt worden.
73, Carsten

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#51

Beitrag von Dipol »

Bobby1 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 13:49
Ich meine mal eine Faustformel gelesen zu haben nach der die Einspannlänge eines Rohrmastes etwa ein Drittel der Mastlänge betragen sollte.
Das ist mir auch von dem Radio-Fernseh-Meister der meinen 6m Stahlrohrmast anschraubte und erdete so gesagt worden.
Frühere Normforderungen nach Einspannlängen mit 1/6 der Mastlänge sind in DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2019-02 für "Haushaltsantennen" sowie dem in Revision befindlichen Oldie DIN VDE 0855-300:2008-08 für Funksende-/-empfangsantennen einschließlich CB- und AFU-Antennen schon in der abgelösten DIN VDE 0855-300:2002-07 nicht mehr enthalten.

Bezüglich der SOLLTE-Vorschrift mit 1/3 hast du dich entweder gründlich verhört oder du bist an einen RFT-Märchenerzähler geraten. Mehr Einspannlänge ist immer gut, darum kann es durchaus sein, dass den Mast aufgrund örtlicher Gegebenheiten 2 m weit eingespannt wurde.
DIN VDE 0855-300:2008-08 hat geschrieben: 13 Mechanische Festigkeit

Bei Anlagen einfacher Ausführung, die keinen der folgenden Grenzwerte überschreiten, sind die Anforderungen an die mechanische Festigkeit nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) einzuhalten. Grenzwerte für einfache Ausführungen:
  • -Die freie Länge des Antennenmastes beträgt maximal 6 m;
  • -der Durchmesser des Antennenmastes beträgt maximal 70 mm;
  • -das Biegemoment an der Einspannstelle beträgt maximal 1650 Nm
HINWEIS: Die traditionelle Windlastberechnung nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) wird von EUROCODE-Normen der Reihe DIN EN 199x überlagert, wonach insbesondere in Küstennähe höhere Böengeschwindigkeitsdrücke (früher Staudruck genannt) anzusetzen sind.

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Bobby1
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#52

Beitrag von Bobby1 »

Ja, nach Norm ist MINIMUM 1/6 der Mastlänge gefordert wenn man mit der Windlast so hinkommt.
Aber selbst Antennenhersteller rechnen manchmal mit 1/3 z.B. hier:
https://wiki.schwaiger24.de/sat/offset- ... hnung.html
Und unten drunter steht wieder "Die Mindesteinspannlänge des Standrohr muss größer sein als 1/6 der Gesamtlänge."

In meinem Fall hatte der RFT-Meister aus seinem Bauchgefühl 1/3 angesetzt weil ihn die 7m lange Blizzard darauf gegruselt hatte.
1/3 ist ja auch MINDESTENS 1/6, lol.
73, Carsten

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#53

Beitrag von Krampfader »

Derby Station hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 09:16
Es wird weiterhin ein GFK-Mast werden. Nur: Im Moment ist stop of investments (in den Bereich Funk). Daher ist es noch nicht geschehen. :)
Alles klar Marco!

Für GFK-Teleskopmasten gilt folgende Empfehlung eines professionellen Herstellers von hochwertigen Fieberglasmasten, siehe Skizze:

Bild
Quelle: https://vdl-fiberglas.de

Der Hersteller empfiehlt einen Mindestabstand beider Befestigungspunkte von mind. 0,7m ... also eine Mindesteinspannlänge von 70cm. Damit entspricht seine Empfehlung auch meiner dass die Einspannlänge nicht über die Länge des ersten, dicksten Teleskoprohres hinauszugehen braucht. Der Hersteller empfiehlt dazu Einspannschutzhülsen aus Stahl auf das erste, dickste Element überzuziehen und aufzukleben, dann kann man handelsübliche Masthalterungen für SAT-Spiegel verwenden, siehe z.B. diese hier: https://www.conrad.at/de/p/a-s-sat-4610 ... 42174.html

Wie auch immer, gutes Gelingen!

Andreas :wave:
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#54

Beitrag von Dipol »

Bobby1 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 19:50
Ja, nach Norm ist MINIMUM 1/6 der Mastlänge gefordert wenn man mit der Windlast so hinkommt.
SCHWAIGER gibt nicht nur einen längst überholten Normenstand wieder!

Auf Fehlerhinweise vor Jahren gab es keine Resonanz und ich laufe SCHWAIGER nicht hinterher um womöglich auch noch über DIN EN 199x Eurocode zu schulen. Die aktuelle Norm zu zitieren und jetzt noch Folien einzustellen muss reichen. :roll:

.
Folie79.JPG
Folie82.JPG
Folie84.JPG
Altmethode für die Berechnungs des Eigenmoments mit noch 800 Pa bis 20 m Höhe und 1.100 Pa > 20 m Höhe:
  1. Formelansatz: Staudruck * cw-Wert * freie Rohrlänge * Rohrdurchmesser * 1/2 Rohrlänge
  2. Formelansatz: 0,5 * (Staudruck * cw-Wert * Rohrdurchmesser * Rohrlänge²)
Das max. zulässige Biegemoment der Antennenrohre und das ohne Statiker nachweisfreie Limit von 1.650 Nm sind weiterhin einzuhalten.
Bobby1 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 19:50
Aber selbst Antennenhersteller rechnen manchmal mit 1/3 z.B. hier:
https://wiki.schwaiger24.de/sat/offset- ... hnung.html
Und unten drunter steht wieder "Die Mindesteinspannlänge des Standrohr muss größer sein als 1/6 der Gesamtlänge."
In der de 3.2013 wirkte ein SCHWAIGER-Angehöriger an einem Fachartikel mit Henning Kriebel mit, der damals noch zutraf.

In den Werksangaben renommierter Antennenhersteller war in den Datenblättern die Eigenwindlast herausgerechnet. Leider beziehen sich die Netto-Werte oft genug auch nicht auf exakt 1/6 Masteinspannung. Diesbezüglich gibt es von DB6ZH, Peter Plate, Beiträge in Afu-Foren und das Tool von OM Detlef Schmegel ist bezogen auf alten Normenstand noch immer lesenswert.

Evtl. reicht dir ja auch noch ein Wiener Vielposter ein Zitat aus der ÖVE-EN 60728-11 nach, da steht nämlich auch keine Mindesteinspannweite mehr drin.

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#55

Beitrag von Krampfader »

Dipol hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 21:03
Evtl. reicht dir ja auch noch ein Wiener Vielposter ein Zitat aus der ÖVE-EN 60728-11 nach, da steht nämlich auch keine Mindesteinspannweite mehr drin.
Nö Roland, das Thema "Berechnung starrer Stahlrohre auf die dritte Nachkommastelle" überlassen ich Dir, siehe: https://www.diestatiker.de/forum/4-stat ... ennen.html

Der Threadersteller hat sich für eine Teleskop-Angelrute aus glasfaserverstärktem Kunstoff entschieden. Eine derartige Angelrute verjüngt sich nach oben hin sehr stark. Des Weiteren sind derartige Angelruten sehr elastisch und biegen sich im Starkwind nahezu waagrecht. Beides (Verjüngung + Elastizität) vermindern das Biegemoment am Fuße der Angelrute, jeder Schilfhalm macht uns das vor. Und sollte die (im Vergleich zu Stahl) sehr leichte Angelrute dann doch mal brechen dann dient der (u.U. sogar im Inneren) geführte Draht als "Fangleine", siehe Foto:

Bild
Quelle: https://funkbasis.de/viewtopic.php?p=502285#p502285

Andreas :wave:
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#56

Beitrag von Dipol »

Krampfader hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 22:21
Nö Roland, das Thema "Berechnung starrer Stahlrohre auf die dritte Nachkommastelle" überlassen ich Dir, siehe: https://www.diestatiker.de/forum/4-stat ... ennen.html
Hallo Andreas,

als Fan der Fangleinenmethode hätte ich dich nicht als Besucher im Statikerforum erwartert. :lol:

Mein Abstecher dorthin war nicht annähernd so ergiebig wie erhofft ausgefallen und blieb somit weiiiit hinter meinen Erwartungen zurück. Der Historie zweier auseinanderdriftender IEC- und CENELEC-Statiknormen bin ich auch so per eigener Recherchen auf die Spur gekommen. Da der Normungsprozess der IEC 60728-11 abgeschlossen ist, wird es noch einige Jährchen dauern, bis die Reihe EN 199x Eurocode und die nationalen Anhänge in diese Norm und die nationalen Ableger einfließen.

Im Zuge der laufendenden Revision der auch für CB- und Amateurfunk zuständigen deutschen DIN VDE 0855-300 für Funksende-/-empfangsantennen gehe ich davon aus, dass die Statik in der nächsten Ausgabe den aktuellen Eurocode-Stand enthält.

73 Roland

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#57

Beitrag von Dipol »

Sorry, Doppelpost statt Edit.

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#58

Beitrag von DocEmmettBrown »

Krampfader hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 22:21
Bild
Quelle: https://funkbasis.de/viewtopic.php?p=502285#p502285
Nur gehört die kaputte ANT ganz gewiß nicht zum Altpapier. %) %) %)

73 de Daniel
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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#59

Beitrag von Krampfader »

Dipol hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 23:48
Hallo Andreas,

als Fan der Fangleinenmethode hätte ich dich nicht als Besucher im Statikerforum erwartert. :lol:
Hallo Roland

Beim Einsatz einer leichten, hochwertigen GFK-Angelrute + Drahtantenne ergibt sich zwangsläufig eine "Fangleine", vorausgesetzt der Draht wird innen geführt (bzw. an den Stoßstellen der Rutenelemente außen befestigt).

Und es braucht auch keine Berechnung. Seriöse Hersteller testen ihre Angelruten, siehe Zitat:

"Die ersten Prototypen wurden November/Dezember 2004 an der Nordsee bei Windstärken bis zu 120 km/h erfolgreich getestet! Seitdem wurden weit über 3000 dieser Masten weltweit erfolgreich installiert."
Quelle: https://www.spiderbeam.com/product_info ... a9e76ff1c1

Für eine zeitlich begrenzte Installation (wie vom Threadersteller vorgesehen) gibt es nichts Besseres. Vor allem da so eine leichte Angelrute bei Bedarf auch standmobil einsetzbar ist (Anhöhe, Hügel oder gar Berg).

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Re: Antennengeschädigt: Montage an Garage so okay?

#60

Beitrag von 64Digger295 »

Die Antenne ist doch schon gebrochen,
für was liegt da noch eine Eisensäge?

:think:

73
64Digger295
Tradition bedeutet nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers

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