Antennentest

Anonymous

Antennentest

#1

Beitrag von Anonymous » Di 15. Okt 2002, 10:13

Hallo Forum,

bei einem unserer letzten "Bergeinsätze" haben wir einen Antennenversuch unternommen. Auf jeweils 8 Meter Mast haben wir eine A 99 und eine Halbwelle aus Alu aufgebaut.
Ergebnis: Im Nah- sowie Fernbereich unterschieden sich die Antennen kaum. In den frühen Abendstunden bei erheblicher Bandöffnung erwies sich die A 99 als vorteilhafter. Sie nahm nicht ganz soviel "Müll" mit auf. Dies hat aber nichts mit schlechterer Empfangsleistung zu tun, denn in den Nachtstunden arbeiteten beide Antennen gleichwertig. Bei schwach ankommenden Stationen aus Entfernungen um die 250 Km gab es keine Unterschiede im Empfang und beim Senden.
Wer hat ähnliche Tests gemacht? Wer hat Erfahrungen im Bergeinsatz von Richtantennen?
Bitte um Mitteilung über jegliche Versuche.

Beste 73 de ALF<br>

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Sven
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Re: Antennentest

#2

Beitrag von Sven » Do 17. Okt 2002, 22:30

Hallo Alf!
Ich kann die von Dir gemachten Angaben nur bestätigen.
In meinem Urlaubs-QTH in Kroatien probierte ich ebenfalls eine A99 , eine Aluantenne Lamda 1/2
und eine 1/4 Wellen Mobilantenne DV 27 lang. Ich kam zu dem Entschluß, Schakespeare (A99)
weniger QRM-Aufnahme und gute DX-Eigenschaften durch steile Abstrahlung, DV-27 lang hatte
ähnliche Eigenschaften. Die Aluantenne war auch nicht schlecht, nahm aber mehr Müll auf.
73 Sven<br>
CB-Funk verbindet !
73' de CB-Station Tempra 01
alias 13 TH 002, 13 EFW 200, 13 RSN 027, 13 RM 074

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Zotti 1

Re: Antennentest

#3

Beitrag von Zotti 1 » Di 22. Okt 2002, 02:29

Hallo Forum! Hallo Meinhard!

Erfahrung mit Richtantenne beim Bergeinsatz haben wir schon gemacht. Jedoch sollte jeder, der solche aufwendigen Arbeiten vor sich hat, zumindest vorher im "Eigenen Garten" den Zusammenbau und das Abstimmen ein bischen trainieren. Einige Misserfolge sollte man schon in Kauf nehmen, damit dann wenigstens auf dem "Hausberg" alles klappt.

An was sollte man denken: Rotor , oder für unterwegs eine Möglichkeit den ganzen Mast mit der oder den Antennen drehbar zu lagern. - Dazu kann ein altes, zum Rohr passendes Kugellager dienen mit angeschweissten Halterungen für 3 - 4 Spannseile.
Beim vertikalen Anbau von Richtstrahlern z. B. 3 bis 4 Element - Antennen sollte der Mast aus Glasfiber sein
( wer hat das schon ). - Also versucht es mit ner "HB9CV" ( Rothammel ) in Vormastmontage. HB9CV hat
etwa 40° horizontale Öffnung, also kann man sektorenweise alles abarbeiten, was man so empfängt.

Bei horizontalem Richtbeam ( DX ) im Aufbau zusammen mit einem Rundstrahler obendrüber, hat sich bei
mir bewährt, eine 5/8 Antenne einzusetzen. Diese sollte dann ohne Radiale montiert werden, weil der Richt-
beam unmittelbar darunter diese ersetzen kann (ausprobieren).

Viel Spass ! 73 de Zotti 1 (TH264), Dirk
<br><br><br>

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Omega
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Re: Antennentest

#4

Beitrag von Omega » Fr 25. Okt 2002, 20:33

Hallo !
Da scheint es mir fast müßig hier auch noch hereinzuschreiben mit was ich auf den Bergen die HF verteile. Im Moment kommt da ebenfalls die A99 zum Einsatz. Dies aber nicht nur aus Gründen der guten Ergebnisse, sondern auch da diese Antenne sich einfach und robust montieren läßt. Vor einigen Jahren hatte ich schon eine Scirocco, bei der sich aber die Schraubensitze bei mehrmaligen montieren in Wohlgefallen aufgelöst haben. Mehr zufrieden war ich da schon mit der ECO50 (K41) bei der man nur regelmäßig die Rohre säubern mußte und nicht vergessen durfte einen Satz stabile Schlauchschellen dabei zu haben. Ansonsten meine ich keine gravierenden Unterschiede im Sende und Empfangsbetrieb bemerkt zu haben. Und nichts ist so schwer zu vergleichen wie CB-Antennen im Einsatz. Da reicht schon ein nicht all zu großer Unterschied im Aufstellungsort und schon sieht die Welt ganz anders aus.
128 vom Omega<br>

Anonymous

Re: Antennentest

#5

Beitrag von Anonymous » Sa 26. Okt 2002, 18:39

Hallöchen!

Also bei unseren Einsätzen kommt auch bloß die A99 zum Einsatz,sie schnell eind einfach zu montieren.
Haben schon K46 Europa DX spezial getestet geht auch sehr gut auf dem Berg aber zu umständlicher Aufbau.Es kommt halt immer wieder der Punkt Zeit ins Spiel.
Gut DX 73 Sigi<br>

Anonymous

Re: Antennentest

#6

Beitrag von Anonymous » So 27. Okt 2002, 12:43

Hallo,
Das ist nun meine erste Nachricht in diesem Forum,
Und finde hier einige interessante Statements.
Zum Thema Antennen gibt es sehr viele Meinungen, und große Diskussionen.
Auf jeden fall macht es immer wieder Spaß was neues aus zu probieren.
Meine erste Mobil/ Portabel Antenne war die DV27 mit der von dem Berg QTH
sehr gute Resultate zu verbuchen waren. Mit der Long Version ging das natürlich besser.
Auf Grund meines schlechten Heimat QTH´s, war ich gewissermaßen gezwungen ab und an
auf den Berg zu fahren,
Meine erste Richtantenne war eine 1 Element Quad, wobei sie ja logischer Weise
nach vorn und hinten gleich abstrahlt. Diese war in noch nicht mal 3 Minuten aufgebaut.
und war größten Windbelastungen ausgestetzt ohne das dieser etwas passiert ist.
Zum Test hatte ich eine 4 Element Quad auf gebaut wobei man mein Signal/ Radio Report besser bewertet
hat als was bei mir ankam. Da diese im Portabel Betrieb sehr aufwendig ist und mich mehr als eine dreiviertel Stunde Aufbau gekostest hat (allein), versuchte ich die kleineren Versionen 3 und 2 Element.
Diese hatten auch gute Resultate.
Wenn man wieder auf "Oberkünftig" fährt, muss man immer bedenken das das Material der Antenne,
egal was es für eine ist, darunter leidet, wenn man es immer öffters zusammenbaut und zerlegt.
Desshalb bin ich zu einer einfachen Bauweise der "HB9CV" 2 Element zurückgekehrt.
Dabei wurde sehr hochwertiges Aluminium mit Edelstahlschrauben verwendet.
Der Wirkungsgrad der "HB9" liegt nicht wesentlich niedriger als bei einer 4 Elem. Yagi.
Falls man auf nem Berg ist empfielt sich es immer eine Vertikale und Horizontale Antenne mit Umschalter
zu benutzen.

73 max<br>

Anonymous

Re: Antennentest

#7

Beitrag von Anonymous » Mo 28. Okt 2002, 18:55

hallo an alle.
ich kann leider nur sagen das ich auf der insel langaog die a99 mit hatte und erstaunt war ueber das leichte swr doch hatte ich noch eine 2te antenne mit die black bandit die ebenfals eine fieberglas antenne is und muss sagen das diese annte sehr viel wenniger qrm hatte und ebenfalls leicht aufzustellen is was das swr anging.

<br>

Anonymous

Re: Antennentest

#8

Beitrag von Anonymous » Do 31. Okt 2002, 04:11

hallo ,

meine erfahrung mit glasfieber antennen:

sehr einfache installation, sehr robust, ausserdem sehr korrosionsbestaendig.
nachteile:

1. sehr taube antenne, laeuft hier beim mh2nod und dno991, sendeseitig kein unterschied zu denen aus alu.

2. entfernte stationen bekommen den node mit, lesen alles , kommen aber nicht hin, aus besagten gruenden.

Eine Glasfieber Antenne ist von Haus aus Taub, kann einer Alu Antenne nur eines Entgegen Halten:

Robust, nicht Wetterfuehlig (durch die Bauart kann kaum Wasser eindringen), laeuft sie ueber Jahre Hinweg Stabil und Zuverlaessig.
Wer sich mit der Taubheit Abfinden kann und etwas zuverlaessiges sucht, ist mit dieser Antenne gut beraten.
Der , der damit nicht leben kann, muss halt immer mal wieder neu kaufen und die 1-1,5 s werte verlust so Jahr fuer Jahr neu Ausgleichen.

73 55 Sylvio DMH950<br>

Anonymous

Re: Antennentest

#9

Beitrag von Anonymous » Sa 2. Nov 2002, 13:24

Hallo,
nochmal zum Thema Richtantennen,
Der Bergeinsatz lothn sich fast garnicht, mit mehr als 3-4 Element weil der Aufwand dafür viel zu groß ist.
Außerdem empfehle nicht ich den Einsatz von Rotor, weil er ständig wieder neu moniert werden muss.
Das Kabel leidet auch darunter,
Wozu denn überhaupt Kugellager?
Das ganze dreht doch von allein, das ist alles nur Ballast, und unnötiger Kram den man mitschleppt.
73 Max<br>

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Re: Antennentest

#10

Beitrag von DAS712 » Mi 20. Nov 2002, 13:06

Hallo zusammen!

Auch ich kann der A99 ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis nachsagen.
Wir (Funkfreunde Black-Magic Nordbaden e.V) haben diese bei unserer Teilnahma am Radio Activity Day 2002 im Einsatz gehabt. Der Aufbau ging schnell über die Bühne und die Leistung lag über unserern Erwartungen. Von unserem Standort Teufelsmühle im Nordschwarzwald (ca. 900m ü.NN) aus konnten wir ständig einen Radius von über 150Km damit überbrücken, aber auch Ausnahmefälle wie QSO`s zum Nebelhorn waren machbar. Ich denke durch ein QSO in den Morgenstunden nach Berlin kann ich der Antenne auch gute DX-Eigenschaften nachsagen. Einen ausführlichen Bericht über die Teilnahme am R.A.D. gibt es übrigens auf http://www.funkfreunde.net unter "Radio Activity Day"<br>
* CB - Hollywood / BM7 / DAS712 * OP Heiko * QTH Bruchsal * QRV (nur mobil) 01 FM * Funkfreunde (Black Magic) Nordbaden e.V. * Member of the Radio Activity Crew *

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Re: Antennentest

#11

Beitrag von Romeo Oscar ( 13RO763) » Mi 27. Nov 2002, 19:08

Hallo,

ich schwöre auf den "grossen Bruder" der A-99, auf die I-MAX 2000....

Vor allem die "magere" Empfangsleistung der A-99 kompensiert die I-MAX 2000 sehr gut.

Aufbau ist genauso easy und wenn die Antenne auf dem Berg frei steht, bringt sie auch ohne Radialkit
die gleichen Leistungen ( Senden und Empfangen ) wie vergleichbare 5/8 Alu-Antennen.
( Blizzard, Mega Range, K 46, Super 16 etc.---> alles getestet ((:--)

Für das DXen über Raumwelle geht jedoch nichts über eine Richtantenne mit horizontaler
Polarisierung. Für´s "kurze auf den Berg fahren" aber leider ungeeignet...

Joachim<br>
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:sup: Joachim :sup:

"der Schwarzwälder" QTH: Nordschwarzwald ( 800 m.ü.N.N. )
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Re: Antennentest

#12

Beitrag von Foxy » So 15. Dez 2002, 13:48

Hallo Joachim,

ich habe auch die I-Max 2000 und bin damit super zu frieden.
Für den Berg würde mich auch eine Richtantenne reizen aber wenn man dafür einen Glasfieber Mast usw. braucht wird das wohl nichts werden.....:-(((

73 Florian<br>
Telefonierst du noch oder Funkst du schon? - TH 501 / JD 22 - Thüringen -

Zotti 1

Re: Antennentest

#13

Beitrag von Zotti 1 » Fr 20. Dez 2002, 11:03

Hallo Max!

Erst heute bin ich auf Deine Zusatzbemerkung - warum Kugellager - aufmerksam geworden.
Dazu muß ich erst mal sagen, die Idee stammt nicht von mir. Ein guter alter Funkfreund von uns allen
der Pit (13CT001)- leider viel zu früh verstorben, benutzte diese Methode am Mast mit 3 Elementebeam.
Diese Methode dient nur dazu einen Mast gut verspannen zu können, und trotzdem ohne Komplikationen
einen Mast drehen zu können. ich denke, wenn man im Aufbau wirklich soweit geht ne Richtantenne mit
einzusetzen, dann findet man auf nem Schrottplatz so ein altes Teil. 3 bis 4 Haken dran und fertig.

73 Zotti 1 Dirk<br>

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Re: Antennentest

#14

Beitrag von Nightrider » Di 14. Jan 2003, 22:09

Hallo Zusammen.
Habe endlich die langersehnte LDA-27 bekommen (Langdrahtantenne) .
Werde sie in den nächsten Tagen testen , dann sehen wir weiter.
73
Holger<br>
Viele Grüße aus JO42HC / Herford !!!

Meine Antenne , mein Funkgerät.....meine Kaffeemaschine !!!

APRS......find ich prima !!!!

aprs.fi und http://www.cbaprs.de

13GHOST oder N8rider on cbaprs.de

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Re: Antennentest

#15

Beitrag von Nightrider » Sa 25. Jan 2003, 09:28

Hallo Forum !!!

Hier isser , langersehnt und nun endlich fertig Bild

http://16805.rapidforum.com/topic=10158 ... &startid=2

Bild Bild Bild
73
Holger ( der jetzt wunde Finger hat )<br>
Viele Grüße aus JO42HC / Herford !!!

Meine Antenne , mein Funkgerät.....meine Kaffeemaschine !!!

APRS......find ich prima !!!!

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