Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

Charly Whisky
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#16

Beitrag von Charly Whisky » Sa 9. Mär 2019, 12:44

DMA284 hat geschrieben:
Sa 9. Mär 2019, 11:44
...Denn sowohl die J-Pole also auch jetzt die Triple Leg haben ja ganz eindeutig, was die flache Abstrahlung und den Gewinn angeht, Nachteile gegenüber der Gain-Master. Sind also eigentlich schlechter und trotzdem investierst du Energie hinein....
Hallo :wave:

Das Abstrahlverhalten ändert sich mit der Höhe über Grund.

Wenn Andreas Zeit findet die Triple leg/Schweissfuss mit 15 m Spitzenhöhe zu simulieren, wird er (wir) sehen, dass sich dann die Abstrahlwinkel im Vergleich zur GM 5/8 angleichen.
Und dann macht die Sache wieder Sinn :tup:


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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#17

Beitrag von DMA284 » Sa 9. Mär 2019, 13:23

Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 9. Mär 2019, 12:44
Hallo :wave:

Das Abstrahlverhalten ändert sich mit der Höhe über Grund.
Das trifft in der Regel auf alle Antennen zu.
Wenn Andreas Zeit findet die Triple leg/Schweissfuss mit 15 m Spitzenhöhe zu simulieren, wird er (wir) sehen, dass sich dann die Abstrahlwinkel im Vergleich zur GM 5/8 angleichen.
Und dann macht die Sache wieder Sinn :tup:
Macht es wirklich Sinn? Immerhin haben der vertikale Dipol bzw. 1/2 Welle und der Überlange vertikale Dipol der Gain-Master sowie die übliche 5/8 Welle Groundplane Antenne ja einen Gewinn gegenüber einer Schweißfuß/TripleLeg oder ganz einfach 1/4 Wellen Groundplane Antenne.

Die 1/4 Welle stellt ohne Frage die einfachste Möglichkeit da mir aus Koaxkabel und Draht eine Antenne zu basteln. Man muss nur die Frequenz kennen und kann daraus quasi die Längen der Antennen Element im Kopf berechnen. Wer weiß wofür man es brauchen kann. Zerstörte Antennen Anlage aber Transceiver und Kabel sind noch in Ordnung und man muss irgendwie Funken können.

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#18

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 13:53

Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 9. Mär 2019, 12:44
Wenn Andreas Zeit findet ...
Zeit "findet" man nicht, Zeit muss man sich nehmen ;) ... ist nur eine Frage der Prioritäten. Hier also die Simulation für die Triple-Leg mit 15m Antennenspitzenhöhe, siehe Bild:

Bild
Volle Auflösung: https://i.ibb.co/yYxrY6v/Triple-Leg-fue ... he-15m.png

Sieht gar nicht mal so übel aus. Allerdings braucht man dafür schon recht vieeel Platz, sprich eine große Wiese + lange Leinen. Und natürlich einen entsprechend geeigneten GFK-Mast ...

Grüße

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#19

Beitrag von WernerAT » Sa 9. Mär 2019, 14:40

Hallo,
anbei nochmal zwei Bilder zu meiner GP Antenne.
Das erste ist ein Detailbild wo man gut erkennen kann wie ich die Radiale an einer der stipruten befestigt habe.
Das zweite Bild ist eine Grafik vom SWR verlauf. Meine Spize war ca 8m übern Boden.

@Krampfader: Etwas OT, kannst du auch andere Antennen Typen Simulieren?

Grüße
Werner
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IMG_20190309_140606.jpg
groundplane.JPG

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#20

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 15:37

Hallo Werner

Danke für das Foto und das Messdiagramm. Unterhalb von einem SWR von 1,1 dürfte man bei diesem Antennen-Typ offensichtlich nicht kommen ... 1,1 ist aber sowieso ein super Wert :)

Ja, ich kann auch andere Antennenbauformen damit simulieren. Vorausgesetzt ich nehme mir die Zeit dafür ;)

Grüße

Andreas

PS: Das kostenlose 4nec2 lernt man an einem Wochenende, vorausgesetzt man nimmt sich Zeit dafür ;)
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#21

Beitrag von Charly Whisky » Sa 9. Mär 2019, 15:54

Prima Andreas :wave:

Da liegt das Strahlungsmaximum schon bei ca. 8°, was dann schon etwas flacher ist als bei einer Halbwelle bzw. 5/8.

Bei ca. 25 m Spitzenhöhe sind es dann noch 4.2°, weswegen ich heute Abend mit dieser Höhe aufbaue (wenn der Wind wieder abflaut, im Moment sind hier Böen mit 80 km/h).

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#22

Beitrag von DMA284 » Sa 9. Mär 2019, 16:13

Hi Andreas!

Wenn man Windows hat, mag das gehen. Ich versuche mich gerade krampfhaft in XNec2c solche Diagramme wie du zu Zaubern. Die Windows Version scheint viele Assistenten für alles mögliche zu haben wie mir scheint. Ich muss die ganzen Parameter per Hand eingeben, aber es kommt nicht ansatzweise das raus was du fabrizierst.

Aber Aufgeben zählt nicht. Aber im Moment ist die Luft gerade raus. Muss mich mehr in die Grundlagen einarbeiten zu NEC. Bei Windows wird dem Menschen ja das Denken abgenommen. Deswegen bin ich Linuxer!

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#23

Beitrag von Skipper 330 » Sa 9. Mär 2019, 16:21

DMA284 hat geschrieben:
Sa 9. Mär 2019, 11:44
Auch verstehe ich deine Intention noch nicht so ganz. Denn mit deiner Low-Cost Gain-Master 5/8 hast du meiner Meinung nach die optimale CB vertikal Rundstrahlantenne schon (nach)gebaut. Denn sowohl die J-Pole also auch jetzt die Triple Leg haben ja ganz eindeutig, was die flache Abstrahlung und den Gewinn angeht, Nachteile gegenüber der Gain-Master. Sind also eigentlich schlechter und trotzdem investierst du Energie hinein.
Wer trotzdem weitermacht zeigt typische Symptome einer „Antennenschädigung“ :D
Dagegen hilft auch nicht mehr Ratiopharm.
Oder anders ausgedrückt, „Rothammels Antennen Buch“ wäre nicht halb so dick wenn es etwas gegen diese Symptome gäbe.

Nachdem die GPA 27-45 eine meiner Lieblingsantennen auch, aber nicht nur, im Gebirge ist, ist diese für den Transport im Rucksack leider ungeeignet.
Die Schweißfuß GP, auch bei mir die erste selbstgebaute Drahtantenne, mit der mir auf Anhieb Verbindungen aus Tallagen der Hohen Tatra nach Nord-Westdeutschland gelangen, hat immer noch gewisse Vorzugsrichtungen. Auch sind die notwendigen Spreizen etwas hinderlich.
Daher der Gedanke zur Triple-Leg-Antenne nach T. Vogel HB9OP.
Die günstige Aufbauhöhe von 6 m im Freiraum (Wiese, Hügel...) braucht auch keinen riesigen Mast bzw. lässt sich das ganze leicht an einem Baum hochziehen.
Als Material genügen, wie von KLC schon beschrieben, ca. 11 m Koaxkabel, 2-3 mm starke Reepschnur und Kabelbinder.
Mehr braucht es nicht.
Über ein Schnurgerüst, Andreas hat die Längen schon berechnet, lassen sich die Radiale gleichmäßig ausrichten und zum Boden hin abspannen. Als Anker im Gebirge genügen faustgroße Steine.
Die 5/8 Draht GM mag ganz toll spielen am Berg, in der Puszta oder der Norddeutschen Tiefebene.
Im Gebirge, in Tallagen, spielt die Groundplane Triple-Leg nach meiner Erfahrung besser.

Und selbst wenn nicht, es ist eine schöne unkomplizierte Antennenbastelei und befriedigt o.g. Symptome :D

73 Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#24

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 16:25

Hallo DMA284

Ich nutze seit 10 Jahren privat auch nur mehr macOS und iOS, komplett alles umgestellt. Aber ganz ohne Windows gehts halt auch nicht (siehe 4nec2, und meine Sticksoftware „Embird“, jawohl, ich sticke auch noch nebenbei ;) )

Windows läuft auf meinem iMac versteckt im Hintergrund, in einer Emulsion, sprich virtuellen Maschine.

So hole ich mir das Beste aus beiden Welten :)

Du schaffst das!

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#25

Beitrag von Krampfader » Di 10. Sep 2019, 09:29

Guten Morgen!

Angeregt durch den Thread "Lambda 5/8 ...endlich am Start.." möchte ich das Thema "Triple-Leg aus Draht" wieder angehen. Die 8 Stück 3m-Askaris liegen ja bereits seit Monaten daheim und warten auf deren Verarbeitung. Folgendes Konzept habe ich mir dazu ausgedacht, siehe Skizze:

Bild

Sobald ich mir die Zeit dafür nehme gehe ich die Sache an, mal sehen ...

Siehe dazu auch: viewtopic.php?f=15&t=47378

Schönen Tag wünsch! :wave:

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#26

Beitrag von ultra1 » Di 10. Sep 2019, 19:15

Hallo Andreas !

Sehr guter Einfall diese Aufbauvariante, mit den drei Angelruten.
Kommt zwar einiges an Gewicht für einen GFK-Mast zusammen, doch der Schwerpunkt kommt möglichst weit nach unten.
Das ist gut für die Stabilität :tup: .


Viel Erfolg.
73, Ingo

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Schweißfuß mit drei Beinen: die Triple-Schweißfuß

#27

Beitrag von Krampfader » Di 10. Sep 2019, 19:57

ultra1 hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 19:15
Sehr guter Einfall diese Aufbauvariante, mit den drei Angelruten.
Kommt zwar einiges an Gewicht für einen GFK-Mast zusammen, doch der Schwerpunkt kommt möglichst weit nach unten.
Das ist gut für die Stabilität :tup: .
Hallo Ingo :)

Habe gerade eine der 3m-Askari Ruten abgewogen, die wiegt 130g. Das gleichseitige Dreieck in der Skizze hat eine Seitenlänge von 3,30m. Das Ergibt dann bei einer Radial-Länge von 2,7m einen Winkel der Radiale zur Senkrechten von exakt 45 Grad. Das große Dreieck aus den Askari-Ruten wird dann also insgesamt etwas mehr als 400g wiegen. Plus das Gewicht was dann der Draht ausmacht. Ich denke das sollte mein 10m HD-Mast von dx-wire wegstecken. Habe mir heute entsprechende HF-Litze bestellt, siehe: https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... f200f136bf

Sobald ich den Draht habe kann es losgehen. In der Zwischenzeit werde ich das Dreieck anfertigen. Je zwei 3m-Ruten werden dabei auf 1,65m gekürzt und an der dicksten Stelle mit einer "Kupplung" fluchtend verbunden (sodass sie dann an beiden Enden konisch zulaufen und dann eben eine Gesamtlänge von 3,30m ergeben). Analog wie auf folgenden Bildern, "Kupplungen" siehe hier: viewtopic.php?f=15&t=47058

Bin schon gespannt, eine "Schweißfuß mit 3 Beinen" ;) :wave:

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#28

Beitrag von Charly Whisky » Di 10. Sep 2019, 22:05

Hallo Andreas,

da ich aus Zeitmangel nicht zum Basteln der 3-Bein-Schweissfuss gekommen bin, habe ich mir eine Sirio-Triple-leg gekauft:https://www.sirioantenne.it/en/products/vhf/gpa-series

Also beim ersten Test fand ich sie im Vergleich mit einer Blizzard schlecht.

Wobei ich mit meiner Schweissfuss - 2 leg schon meine Blizzard niedergerungen habe :sup:
Dabei war allerdings die Spitze der Blitzi auf 16 m, die SFGP bei 19 m...
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#29

Beitrag von Krampfader » Mi 11. Sep 2019, 08:41

Charly Whisky hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 22:05
Also beim ersten Test fand ich sie im Vergleich mit einer Blizzard schlecht.
Hallo Christian

Die Blizzard ist bestimmt die Referenz schlechthin. Allerdings ist die mir persönlich ein wenig zu "sperrig", zu "unhandlich", wie soll ich die auf meinem Fahrrad transportieren? ;) ... siehe Bilder unter: viewtopic.php?f=11&t=13443&start=510#p537899

Ich werde es ja sehen. Der Draht ist unterwegs, die Askaris liegen bereit. Vielleicht ist ja Höhe auch nicht alles, zumindest in der Simulation, guck Dir mal die beiden Bilder an, da strahlt die niedriger aufgestellte Dreifach-Schweißfuß flacher ab als wie die höher positionierte, siehe Diagramme unter: viewtopic.php?f=15&t=47166#p526050

Ich werde es ja dann sehen wie diese Antenne spielt, im Vergleich zu meinen anderen. Bezüglich Handhabung ist/sind meine drei Inline-Varianten aber vermutlich am unkompliziertesten. Abschließend hier noch eine Auflistung dieser drei vollständig in die Angelrute integrierten Halbwellen:

Inline-Askari (J-Pole): viewtopic.php?f=15&t=46989&start=180#p529541
SlimFed (Amidon-Ringkern): viewtopic.php?f=15&t=47636&start=240#p536093
SlimCoil (LC-Schwingkreis): viewtopic.php?f=15&t=47844&start=15#p538311

Schönen Tag wünsch! :wave:

Andreas

PS: Der Trend geht ja zur Zweit- und Dritt-Antenne ;)
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#30

Beitrag von VictorPapa » Mi 11. Sep 2019, 23:53

Hallo Andreas,

versuche mal die Starduster M400 als Vorlage zu nehmen. Die Radiale sind dann nicht im Winkel von 45 Grad, sonderern steiler mit 22,5 Grad auszulegen. Schau mal z.B. hier ist sie schön zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=5hFc1NWB2xU
Die Draht-Radiale kann man einfach am Mast mit Abstandhaltern (Kunststoffrohre etc.) die radial vom Mast im 120 Grad Winkel ausgehen befestigen.
Die Starduster ist übrigens eine sehr gute Antenne!

73 Victor.

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