Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

Krampfader
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Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#1

Beitrag von Krampfader » Do 7. Mär 2019, 11:31

Mahlzeit allerseits! :)

Folgendes: Mein Freund Skipper hatte die geniale Idee für eine simple "Triple-Leg", lediglich aus Draht gebaut. Die Idee dahinter: Einige von uns besitzen ja mittlerweile verstärkte GFK-Masten von dx-wire, wimo und/oder spiderbeam. Und manche von uns spannen diese Masten sogar ab. Wenn man nun die Abspannung im oberen Viertel der Masthöhe anbringt und dreifach ausführt (jeweils um 120 Grad versetzt) und 45 Grad nach unten verlaufen lässt dann könnte man entlang der Abspannleinen je eine Antennenlitze verlegen (rund 2,7m lang). Den Strahler selbst (ebenfalls Litze 2,7m lang) lässt man dann entlang des Mastes hoch bis zur Spitze laufen ...

Bild
Quelle: https://www.ebay.com/itm/Sirio-GPA-27-4 ... 2955141529

Man hätte damit zwei Fliegen auf einen Schlag: Erstens wäre der Mast ein wenig abgespannt und zweitens bräuchte man für diese Antenne lediglich vier mal 2,7m Antennen-Litze (also in Summe rund 11m Draht). Und natürlich Abspannleinen + Erdheringe. Das Mittelteil könnte man aus einen kurzen Stück längs geschlitztem Alu-Rohr machen welches auf den Mast aufgefädelt wird und mittels Schlauchschelle behutsam festgeklemmt wird. Dieses zentrale "Verteilerstück" aus Alu nimmt dann auch sämtliche Komponenten auf wie Strahler+Radiale (aus Draht), Anschlussösen für die drei Leinen und natürlich auch das Zuleitungskabel mit seinen elektrischen Kontakten.

Nachteil: Man braucht viel Platz (große Wiese), lange (leichte) Leinen und vermutlich sogar einen Helfer für den Aufbau. Wäre aber trotzdem mal einen Versuch wert. Vielleicht mein nächstes Projekt! ;)

Grüße

Andreas

PS: Bezüglich Länge der Drähte gäbe es hier einen Anhaltspunkt, siehe: http://www.sirioantenne.it/images/pdf/m ... series.pdf
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#2

Beitrag von ultra1 » Do 7. Mär 2019, 15:04

Hallo Andreas !

Triple-Leg ist eine ordentliche Antenne.
Würde ich mir wieder bauen.

War mit eine meiner ersten selbstgebauten Antennen und lange in gebrauch.
War aus unreißbare Wäscheleine gefertigt und am Ende der Radiale, mit Isolatoren aus Kabelbinder, direkt abgespannt.
Von Vorteil, wenn die Antenne auf einer freien Wiese aufgebaut ist.
Aus statischen Gründen, stellte sich eine Mastlänge von 8-10 Meter als gut heraus.

Optimal abgestimmt wird Sie, indem erst 2 Radiale als Invertet-V eingemessen werden.
Danach Koaxial-Kabel um klemmen und den Strahler abstimmen.


55/73, Ingo.

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#3

Beitrag von WernerAT » Do 7. Mär 2019, 20:13

Abend,

verstehe ich das richtig? Ist um grunde eine normale Groundplane Antenne, richtig?

Grüße
Werner

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#4

Beitrag von ultra1 » Do 7. Mär 2019, 20:36

Hallo Werner !
WernerAT hat geschrieben:
Do 7. Mär 2019, 20:13
Abend,

verstehe ich das richtig? Ist um grunde eine normale Groundplane Antenne, richtig?

Grüße
Werner
Richtig, eine Ground Plane Antenne aus Draht mit 3 Radiale (auch 4 möglich) im Winkel von 45 Grad nach unten.


73, Ingo.

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#5

Beitrag von KLC » Do 7. Mär 2019, 20:49

Andreas , das ist eine gute Idee ... :tup:
:holy: so eine hatte ich auch schon gehabt ... :king:

Die Radiale zu befestigen denke ich , wäre an einem Ring oder der Rute angepaßter Hülse , optimal.
Ich weiß nicht wie stabil & lang die Rute ist , aber die 2,70m für den Strahler von der Spitze weg Radial-Ring/Rute angebracht/gesetzt.

Die Enden der Radiale hätte ich als Schlaufe oder Öse (nicht Ösi ! ) ausgebildet und dort die Abspannleinen eingehakt.
Durch die Radiale bildet sich dort ein Tetraeder (?) , denn du jetzt mit 2,7m Radiallänge = Schenkellänge veranschlagst.
Die Radial-Enden hätte ich ebenfalls miteinander mit 2,7m Leine verbunden , um eine gleichmäßige Ausrichtung zu gewährleisten.

Auf dem Boden 5 bis 10 Meter tiefer ist das bestimmt eine unnötige Aktion , das "Gelumpe" mit geknickten Nacken in Reihe zu "angeln" .... :crazy:
:!:

Mach das , das ist ausbaufähig und macht nicht viel Streß bei vielen guten Möglichkeiten. :tup: :tup:
:wave: Rolf
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#6

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Mär 2019, 17:29

Danke Jungs für die guten Ratschläge und Tipps, gefällt mir was ich da lese. Wird vermutlich mein nächstes Projekt, klingt reizvoll :)
.
.
.
KLC hat geschrieben:
Do 7. Mär 2019, 20:49
Durch die Radiale bildet sich dort ein Tetraeder (?) , denn du jetzt mit 2,7m Radiallänge = Schenkellänge veranschlagst.
Die Radial-Enden hätte ich ebenfalls miteinander mit 2,7m Leine verbunden , um eine gleichmäßige Ausrichtung zu gewährleisten.
Gute Idee Rolf die Radial-Enden dann noch jeweils mit waagrechten Schnüren zu verbinden :thup: ... beim Aufspannen bildet sich dann ein definierter Tetraeder, stimmt, siehe Skizze:

Bild
Quelle: https://de.serlo.org/mathe/geometrie/ra ... /tetraeder

Hmmm, allerdings wenn man diese horizontalen Leinen ebenfalls nur 2,7m lang macht dann stehen die Radiale nicht im 45 Grad Winkel vom Mast ab, ich versuch mal zu rechen welcher Winkel sich dann ergibt:

h = (a/3) * sqr (6) = (2,7m / 3) * sqr (6) = 0,9 * 2,45 = 2,21m

Die Höhe dieses Tetraeders ist demnach 2,21m ... damit lässt sich nun der Winkel ausrechnen unter dem das Radial dann vom Mast absteht, siehe folgende Rechnung:

Bild
Quelle: https://www.triangle-calculator.com/de/ ... =Berechnen

Wie man sehen kann beträgt der obere Winkel gerade mal 35 Grad (anstatt den angepeilten 45 Grad)

Oder ist dieser Winkel bei einer "Triple-Leg" nicht sooo kritisch ??

Danke und Grüße :wave:

Andreas

PS: Preisfrage: Wie lange müssten dann die unteren waagrechten Leinen jeweils sein sodass sich ein Winkel von 45 Grad ergibt ?? ;)
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#7

Beitrag von KLC » Fr 8. Mär 2019, 20:30

Krampfader hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 17:29
Oder ist dieser Winkel bei einer "Triple-Leg" nicht sooo kritisch ??
Oh, Verzeitung, dann ist es ein Denkfehler von mir.
Nein , rechne dir die Länge der Abspannseile richtig aus , das es bei dir paßt.
2,70m waren von mir im Ungedanken hingeschrieben , weil ich grade vorher den entsprechenden Artikel bei Wikipedia "inhaliert" habe.

:arrow: Laut Rothammel oder anderen Werken , hat der Winkel nach unten direkten Einfluß auf den Scheinwiderstand der Antenne.
Also durch passenden Radialwinkel zum Strahler könntest du eine Triple Leg auf 50Ω Impedanz trimmen/bauen.


Wenn du jetzt nicht den Rothammel hast , müßte ich jetzt nach suchen ... da: Ausgabe 12 Kapitel 19.4.3.3 Seite 447.

Heinz Kratz nennt 45° der Radiale zur Senkrechten als ideal für 50Ω-53Ω auch zu lesen: http://www.heinz-kratz.de/kwant4.htm und gibt praktisch die Erkenntnis des Rothammel wieder.

:tup: Rolf :wave:
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#8

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Mär 2019, 20:41

Kein Problem Rolf :) ... kann passieren, so ein Tetraeder verleitet ja so zu denken ;)

Ich hinterfrage nur immer alles, ich weiß, ist eine nervige Angewohnheit von mir ;)

Super, passt, also wären 45 Grad ideal :) ... werd mir die Abhandlung von Herrn Kratz reinziehen ...

Nochmals Danke und Grüße :wave:

Andreas

PS, übrigens:
Krampfader hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 17:29
PS: Preisfrage: Wie lange müssten dann die unteren waagrechten Leinen jeweils sein sodass sich ein Winkel von 45 Grad ergibt ?? ;)


Die Auflösung lautet: 3,31m ;)
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#9

Beitrag von KLC » Fr 8. Mär 2019, 21:04

ich bin gerade in den Winkelfunktionen gescheitert und hatte mit dem Satz des Pythagoras 3,81 raus bei 2,7m Radial-/Schenkellänge in 45° zur Senkrechten.
Mit den Winkelfunktionen hätte ich gerne die Happy-Hüppothenuse :shock: ausrechnen wollen , aber wie ich das in der Schule hatte , war ich gerade in der Pubertät und hatte zudem ganz andere Probleme im Kopf ..... :sup:

:tup: :wave:
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#10

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Mär 2019, 21:41

KLC hat geschrieben:
Fr 8. Mär 2019, 21:04
ich bin gerade in den Winkelfunktionen gescheitert und hatte mit dem Satz des Pythagoras 3,81 raus bei 2,7m Radial-/Schenkellänge in 45° zur Senkrechten.
Mit den Winkelfunktionen hätte ich gerne die Happy-Hüppothenuse :shock: ausrechnen wollen , aber wie ich das in der Schule hatte , war ich gerade in der Pubertät und hatte zudem ganz andere Probleme im Kopf ..... :sup:
Hallo Rolf :)

Ich hab bei den trigonometrischen Winkelfunktion gefehlt und den Pythagoras hab ich nie verstanden ;)

Spaß beiseite, ich habe wie folgt "rechnen lassen" ;) :

Wenn man für die Höhe des Tetraeders (sprich für a) 1,909m einsetzt erhält man für den oberen Winkel genau 45 Grad, siehe Bild:

Bild
Quelle: https://www.triangle-calculator.com/de/ ... =Berechnen


Diese 1,909m setzt man dann in folgende Winkelfunktion ein (Seite-Winkel-Seite). Der Winkel beträgt hierbei 120 Grad (360 / 3):

Bild
Quelle: https://www.triangle-calculator.com/de/ ... =Berechnen

Das Ergebnis ist demnach 3,306m ... also gerundet 3,31m :)

Du siehst es geht auch wenn man in der Schule gefehlt hat ;)

Grüße

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#11

Beitrag von WernerAT » Fr 8. Mär 2019, 22:46

Abend,
ich habe vor ca 1 Jahr eine GP Antenne aus Draht gebaut.
Die Antenne funktioniert sowohl für Orts QSO als auch für DX hervorragend.

Auf der folgenden Seite findet ihr eine Bauanleitung zur GP.
http://www.dx-antennas.com/Ground%20plane.htm

Anbei noch ein paar Bilder.

Grüße
Werner
Dateianhänge
IMG_8032.JPG
IMG_8029.JPG
IMG_8028.JPG

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#12

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 02:26

Hallo Werner

Danke für die Bilder, interessante Konstruktion :) ... den Link werde ich mir auch angucken ...

Hier eine Simulation meiner geplanten Triple-Leg für 11m, mal sehen wann ich mir die Zeit dafür nehme ...

Bild
Volle Auflösung: https://i.ibb.co/RNwjgG9/Triple-Leg-fu-r-11m.png

Gute Nacht! :zzz:

Andreas
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#13

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 10:31

.
.
.
Höhe ist offensichtlich doch nicht alles!

Hier eine weitere Simulation wobei sich der Einspeisepunkt im Vergleich zu vorher auf "lediglich" 6m Höhe befindet, über realem Grund. Antennenspitzenhöhe ist demnach "nur" mehr 8,60m (zuvor waren es 12,40m). Trotzdem strahlt die Hauptkeule flacher ab als bei der höher montierten Antenne, zumindest in der Simulation, siehe Bild:

Bild
Volle Auflösung: https://i.ibb.co/vcypWS8/Triple-Leg-fu- ... SPH-6m.png

Wer soll das noch verstehen ??

Wie auch immer, soll mir recht sein. Ein 8,60m hoher Mast ist leichter zu handhaben, weiters auch dicker (und dadurch auch stabiler) wenn man z.B. die oberen dünneren Elemente vom 12,4m Mast entfernt ...

Dieses Projekt beginnt mich immer mehr zu reizen ;) ... von der Ausführung der Realisierung her ... aber auch da diese Antenne keinerlei verlustbehaftete Bauteile besitzt (wie Kondensator und/oder Spule).

Schönes Wochenende! :)

Andreas

PS:
SWR Kanal_01: ... 1,24
SWR Kanal_20: ... 1,10
SWR Kanal_40: ... 1,15
Bandbreite (SWR <= 2,0): 2,4 MHz (26,1 - 28,5 MHz)
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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#14

Beitrag von DMA284 » Sa 9. Mär 2019, 11:44

Hallo Andreas!

Kannst du mir aus deiner Sicht bitte die Unterschiede zwischen der Schweißfuß GP und der Tripple Leg nennen. Ich habe hier im Forum geschaut und eine deiner Simulation von der Scheißfuß GP gefunden.

Bild

Ich erkenne jetzt irgendwie vom Strahlungsdiagramm nicht so einen großen Unterschied zur Triple Leg, außer das es homogener aussieht.

Auch verstehe ich deine Intention noch nicht so ganz. Denn mit deiner Low-Cost Gain-Master 5/8 hast du meiner Meinung nach die optimale CB vertikal Rundstrahlantenne schon (nach)gebaut. Denn sowohl die J-Pole also auch jetzt die Triple Leg haben ja ganz eindeutig, was die flache Abstrahlung und den Gewinn angeht, Nachteile gegenüber der Gain-Master. Sind also eigentlich schlechter und trotzdem investierst du Energie hinein.

Der Hintergrund "keine verlustbehafteten Bauteile wie Spulen oder Kondensatoren zu verwenden" ist zwar schön. Wenn die Verluste jedoch so gering sind, das ich trotzdem mehr Gewinn in die Vorzugsrichtung habe und einen niedrigeren Erhebungswinkel als bin als andere Antennen Designs, die ohne solche Bauteile auskommen, ist doch alles gut, oder nicht?

Antennen ohne verlustbehaftete Bauteile sind eigentlich nur für unsere Funker Kollegen interessant, die QRP für eine Krankheit halten. :dlol:

55 & 73 DMA284

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Re: Eigenbau "Triple-Leg" aus Draht für 11m ...

#15

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Mär 2019, 12:25

Hallo DMA28

Ich gebe Dir schon recht, beide Antennen schenken sich nicht viel, vermutlich sind sie leistungsmäßig ebenbürtig. Es gibt aber Kollegen die bevorzugen eben eine Schweißfuß, andere wieder eine Triple-Leg, und andere wiederum einen vertikalen Dipol (Gain-Master, T2LT, J-Pole), aus welchen Gründen auch immer.

Ein Vorteil dieser Draht-Triple-Leg ist vielleicht dass man keine Spreizstange braucht. Ein weiterer Vorteil zur Schweißfuß ist dass der Mast auch gleich abgespannt ist. Das etwas homogenere Strahlungsdiagramm der Triple-Leg kann man glaub ich vernachlässigen, siehe Bilder:

Bild Bild

Was ist meine Intention: Hmmm, vermutlich am ehesten die "bastlerlische" Herausforderung, Antennen möglichst einfach und günstig zu realisieren, für jeden nachvollziehbar, und für jeden am Küchentisch nachbaubar, ohne großartiges Werkzeug ...

So kann sich jeder das Passende für sich raussuchen ...

Grüße

Andreas
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