Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

Krampfader
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#31

Beitrag von Krampfader »

Schönen Guten Morgen :)
Haflinger73 hat geschrieben:
Mo 1. Apr 2019, 19:11
Allgemein, stiess die Antenne auf grosses Interesse und ich habe ein wenig Werbung für das Forum gemacht :tup:
Schön, freut mich :) ... Vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere Kollege welcher diese Antenne nachbaut und von seinen Erfahrungen berichtet, seien es jetzt positive - als auch negative (wo Licht da auch immer Schatten).

@Haflinger: Ich hab mir jetzt nochmal Dein Foto genauer angeguckt. Vielleicht wäre es doch besser die untere Abspannschnur zu verwenden damit die beiden Drähte schön glatt gespannt sind und sich im Wind nicht "ausbauchen". Man erkennt auf Deinem Foto eine leichte "Restwelligkeit" der Litzenkabel (welche durch das Zusammenknüllen der Drähte entsteht). Weiters erkennt man dass sich die beiden Drähte im Wind leicht "aufblähen", analog einem Wikinger-Segel ;)

Bild
Bild: Haflinger73, Quelle: viewtopic.php?f=15&t=47058&start=15#p527843

Macht vielleicht das Kraut nicht fett ... verfälscht aber doch ein wenig die Geometrie ... hier noch einige Fotos von meinem "Wimpel", da wehte auch leichter Wind:

Bild Bild Bild Bild

Weiters lässt sich mit der unteren Schnur der Mast gerade ausrichten (falls er sich durch einseitiges Übergewicht ggf. leicht zur Seite neigt). Es schadet also nicht wenn auch die untere Verspannung vorhanden ist ...

Weiterhin viel Spaß damit :)

Grüße

Andreas
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Haflinger73
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#32

Beitrag von Haflinger73 »

So lang die Antenne so "spielt", schraub ich da nicht rum :banane:

Nein natürlich hast du recht, aber für 2-3 Stunden ohne viel Wind hat das so schon Funktioniert.
Jetz noch die T2LT nochmal neu, damit ich den Matcher zuhause lassen kann :tup:

Und für alle "ungläubigen" schreibe hier wirklich nur die eigenen Erfahrungen mit der Konstruktion, bringt ja nix etwas zu beschönigen, dass von jedem Nachgebaut und selber getestet werden kann. :wave:

Die Beam spielt in ihre "Richtwirkung" wirklich gut, aber auch in 20-30 Grad Abweichung zum Direktor kann man angehneme QSO`s führen. 90 Grad zur Ausrichtung kommt schon viel Rauschen mit. Ein QSO nach Rickenbach DE (ca. 30km) hatte ich "im Rücken" der Antenne ohne Rauschen S7/R3-4. Nach dem Ausrichten auf die Station Sierra Foxtrott, kam ich mit S9/R4 rüber.

Krampfader
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#33

Beitrag von Krampfader »

Haflinger73 hat geschrieben:
Mi 3. Apr 2019, 18:16
Und für alle "ungläubigen" schreibe hier wirklich nur die eigenen Erfahrungen mit der Konstruktion, bringt ja nix etwas zu beschönigen, dass von jedem Nachgebaut und selber getestet werden kann.
Da gebe ich Dir recht Haflinger. Diese Antenne ist ja relativ schnell, einfach und kostengünstig nachgebaut (um es selbst zu überprüfen). Wir werden uns hüten hier „Märchen“ zu erzählen ...

Was mir bei Deiner/Eurer Konstruktion gefällt: Du verwendest für die beiden Stangen einfach einige wenige innere Elemente einer kompletten Askari-Rute, zerstörungsfrei, also ohne irgendetwas abzusägen. Dadurch lassen sich die Ruten später mal wieder komplettieren und für was anderes verwenden, man macht also nichts kaputt. Außerdem bieten die jeweils dickeren Enden der Ruten ein etwas höheres Gewicht um etwaiges einseitiges Übergewicht auszugleichen, zusammen mit den unterschiedlichen Drahtlängen (welche ja ebenfalls im Gewicht differieren).

Meine nächste Wimpel-Beam werde ich daher ebenfalls so realisieren, mit durchgehenden Ruten. Vielleicht gelingt mir ja dann ein gewichtsmäßig nahezu austarierter „Wimpel“ ... mal sehen ...

Grüße

Andreas
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Alexander
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#34

Beitrag von Alexander »

Hallo Andreas, Hallo Forum....

... seit einigen Wochen verfolge ich mit großem Interesse die Beiträge von Dir lieber Andreas, insbesondere Deine immer wieder schlüssigen Beiträge zu Deinen Antennen. Mein Fazit vorneweg:

Da ist alles durchdacht, gut dokumentiert und fachlich hervorragend erklärt!

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön, bestimmt auch im Namen derer, die sich nie auf solche Beiträge melden, heimlich aber immer wieder mitlesen. Nochmals Danke dafür. Auch wenn es ziemlich geschwollen klingt, Ich glaube Du bist ein direkter Nachfolger von Josef Fuchs, Deinem berühmten Landsmann. HI

Es ist wirklich erfrischend solche gekonnten Beiträge zu lesen. Ganz früher, als ich noch gesund war und noch so konnte wie ich wollte, war ich ähnlich wie Du Andreas. Heute muss ich mich mit dem zufrieden geben, was mir die Krankheit noch gelassen hat. Das ist nicht mehr viel, aber die folgenden Wochen werden vielleicht zeigen was noch möglich ist.

Nochmal, aufrichtigen Dank an Dich Andreas

vy 73 de Alexander
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Rosnatrucker
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#35

Beitrag von Rosnatrucker »

Alexander hat geschrieben:
So 5. Mai 2019, 13:30
Hallo Andreas, Hallo Forum....

... seit einigen Wochen verfolge ich mit großem Interesse die Beiträge von Dir lieber Andreas, insbesondere Deine immer wieder schlüssigen Beiträge zu Deinen Antennen. Mein Fazit vorneweg:

Da ist alles durchdacht, gut dokumentiert und fachlich hervorragend erklärt!

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön, bestimmt auch im Namen derer, die sich nie auf solche Beiträge melden, heimlich aber immer wieder mitlesen. Nochmals Danke dafür. Auch wenn es ziemlich geschwollen klingt, Ich glaube Du bist ein direkter Nachfolger von Josef Fuchs, Deinem berühmten Landsmann. HI

Es ist wirklich erfrischend solche gekonnten Beiträge zu lesen. Ganz früher, als ich noch gesund war und noch so konnte wie ich wollte, war ich ähnlich wie Du Andreas. Heute muss ich mich mit dem zufrieden geben, was mir die Krankheit noch gelassen hat. Das ist nicht mehr viel, aber die folgenden Wochen werden vielleicht zeigen was noch möglich ist.

Nochmal, aufrichtigen Dank an Dich Andreas

vy 73 de Alexander
Dem schließe ich mich an. Tolle Doku und Interessant. Trotz das man immer Gefahr läuft, von Halb oder Unwissenden , korrigiert zu werden oder gar als Depp betitelt. Irgendwelche Wichtigtuer den Threat sprengen. Ich pers bin dadurch immer mehr zum "stillen" leser geworden, obwohl ich elektronische Ausbildung, Weiterbildung und jahrelange Erfahrung habe.
Dank dafür :tup:

Werde ich bei Gelegenheit nach bauen.
Bin Yagi /Richtantennen Fan und brauch noch eine Antenne für einen bestimmten Zweck.
:station:
9AM /69FM
73/55 Gruss Nick
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#36

Beitrag von ultra1 »

Hallo !

Hier hatte ich noch einen Bauplan, in einem alten (1976) Amateurfunkhandbuch gefunden .
Habe ich selbst noch nie gebaut und stelle ich mal hier rein zum teilen mi Euch .
DSCF1375.JPG
Interessant finde ich das der 3-Element nur einen Abstand von Lambda-1/10 hat .
-

Bin auf Erfahrungen und Vorschläge gespannt.
:wave:
55/73, Ingo

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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#37

Beitrag von Krampfader »

ultra1 hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 14:21
Hier hatte ich noch einen Bauplan, in einem alten (1976) Amateurfunkhandbuch gefunden .
Habe ich selbst noch nie gebaut und stelle ich mal hier rein zum teilen mi Euch .
Bild
Interessant finde ich das der 3-Element nur einen Abstand von Lambda-1/10 hat
Falls ich mir die Zeit nehme dann simuliere ich mal dieses Teil in 4nec2. Würde mich interessieren was dabei dann rauskommt ...

Grüße

Andreas
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#38

Beitrag von Krampfader »

Krampfader hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 17:35
Falls ich mir die Zeit nehme dann simuliere ich mal dieses Teil in 4nec2. Würde mich interessieren was dabei dann rauskommt ...
Bild

Bild

Gute Nacht!

Andreas
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#39

Beitrag von kml »

Tja, Wimpel-Yagi als klarer Sieger....

DANKE!

73
kml

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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#40

Beitrag von Krampfader »

kml hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 00:29
Tja, Wimpel-Yagi als klarer Sieger....

DANKE!
Gerne kml :)

Hmmm, man könnte aber bestimmt noch an den diversen Parametern drehen um diese Antenne (aus dem alten Amateurfunkbuch) weiter zu optimieren, mache ich jetzt aber nicht, bin bei der Dimensionierung meiner "Wimpel-Beam" lange genug gesessen ...

Meine "Wimpel-Beam" ließe sich aber auch wie folgt ähnlich aufbauen (kannte das Buch aber nicht):

Bild

Man benötig dafür lediglich 3 günstige 9m-Askari-Ruten (á EUR 19,99). Die beiden äußeren Drähte (für Reflektor und Direktor) könnte man elegant und unsichtbar im Inneren der Ruten führen. Und für einen Bastler mit großem Garten ist das bestimmt auch kein Problem sich z.B. ein entsprechend großes Holzlatten-Kreuz zu basteln (auf dem dann die drei Ruten montiert sind). Diese Unterkonstruktion aus Holz könnte man dann sogar in der Wiese durch Ziehen auf die jeweils aktuelle Himmelsrichtung ausrichten. Und durch Umlegen der beiden äußeren Angelruten hätte man sofort wieder einen Rundstrahler (T2LT) ...

Schönen Tag wünsch! :wave:

Andreas
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#41

Beitrag von ultra1 »

Nordic hat geschrieben:
Mi 9. Okt 2019, 16:35
@ultra1

Ingo,

hast du mehr oder weniger zufällig noch Informationen oder Details zu der Einspeisung dieser 2 bzw. 3 Element Beams... ??

Danke und beste Grüße

Stefan
Hallo Stefan !

Sehr ausführlich, werden die zwei Antennen nicht in dem alten Buch beschrieben .
DSCF1376.JPG

55/73, Ingo

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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#42

Beitrag von ultra1 »

kml hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 00:29
Tja, Wimpel-Yagi als klarer Sieger....

DANKE!

73
kml
Hallo Alle !

Ein Elemente-Abstand von Lambda/10 bei der Bauweise mit 3 Elementen, kam mir gleich sehr eigenartig vor .
Ich vermute Das als Ursache, für die schlechtere Abstrahl-Karakteristik .
Bei der Version mit 2 Elementen hat der Abstand korrekte Lambda/4 .

Da bleibt der prinzipielle Unterschied im Strahler, verglichen mit Andreas seinem Beam .
Die T2LT als endgespeister Dipol, verglichen mit dem Halbwellen-Strahler mit Speisung und Anpassung über 2-Drahtleitung .
Da werden Unterschiede in der Abstrahlung eher gering sein .


Danke für die Simulation der Antennen und weitere Beiträge von euch Allen.

55/73, Ingo

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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#43

Beitrag von Krampfader »

ultra1 hat geschrieben:
Do 10. Okt 2019, 11:17
Danke für die Simulation der Antennen und weitere Beiträge von euch Allen.
Gerne Ingo! :)

Hier noch eine Simulation meiner "Askari-Beam", werde ich auch noch mal realisieren. T2LT hab ich, zwei 9m-Askaris ebenfalls, mir fehlt also lediglich eine dritte 9m-Rute:

Bild


Die drei Ruten könnte man auch mittels dreier Erdnägel aufstellen, im richtigen Abstand zueinander, siehe Fotos. Diese Beam überstreicht den Horizont mit einem Öffnungwinkel von ca. 120 Grad, eine ganze Großstadt damit "zudecken" ist also kein Problem, vorausgesetzt man steht etwas erhöht und im richtigen Abstand ...

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Schönen Abend! :wave:

Andreas
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#44

Beitrag von Krampfader »

.
Hallöchen!

Komme gerade von meinem Lieblingsfunkplatzerl zurück. Konnte leider erst heute meine über den Winter modrifizierte Wimpel-Beam erstmalig testen :)

Den dicken, schweren Kupferdraht für Reflektor und Direktor hatte ich ja schon vor einiger Zeit gegen folgende schlankere, leichtere und insgesamt bessere Litze getauscht, siehe: https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... rware.html

Weiters habe ich die Litzen und Schnüre mit kleinen, leicht lösbaren Karabinern aus dem Angelfachgeschäft versehen, damit gelingt dann Auf- und Abbau des Wimpels einfacher und schneller. :tup:

Zum Vergleich habe ich zuerst einmal nur den "Treiber" der Wimpel-Beam hochgezogen, sprich meine T2LT (um EUR 6,--) solo am 10m GFK-Mast, also vorerst mal ohne "Wimpel" am Mast befestigt. Mein befreundeter Funkamateur stellte sich in 17 km Entfernung wieder als Gegenstation zur Verfügung, mit externem S-Meter. Als Funkgerät diente mir meine kleine Bill an externem Akku und Liberty-Mic, siehe Fotos:

Bild Bild Bild

Bild Bild Bild

Ergebnis:

- Mein rundstrahlender Halbwellen-Dipol (T2LT) lieferte mit lediglich 4W auf 17 km Luftlinie einen S-Wert von S9.

Nun, soweit, so gut. Daraufhin habe ich diesem Rundstrahler dann meinen "Wimpel" umgehängt, dauerte ca. 15 min. Ergebnis diesmal:

- Die nun in Vorzugsrichtung strahlende Richtantenne (T2LT + Wimpel) lieferte diesmal einen S-Wert von S9+20, sprich 20 dB mehr als die "nackte" T2LT. :king:

Drehte ich nun den Mast+Wimpel per Hand langsam um 360 Grad im Kreis so sank der Pegel bei meiner Gegenstation (während eines längeren Gespräches) von S9+20 bis auf S3 herab ( :rolleyes: ) um dann bei einer vollen Umdrehung wieder auf S9+20 anzusteigen (das Auf und Ab war am externen S-Meter schön zu beobachten).

Fazit: Diese Antenne besitzt offensichtlich eine ausgeprägte Richtwirkung und darf sich daher auch wirklich "Wimpel-Beam" nennen. :swig:

Schönen Nachmittag wünsch! :wave:

Andreas

PS: Danke auch den restlichen Kollegen für die nette Plauderei und das Übermitteln ihrer Werte!
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Charly Whisky
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Re: Eigenbau "Wimpel-Beam" (ultraleichte vertikale 3-Elemente Yagi für 11m)

#45

Beitrag von Charly Whisky »

Gratulation :tup:

Ein Frage: In welchem Winkel lag das Signalminimum? Ich denke eher bei 90°?

Nach Strahlungsdiagramm aus der Simulation auf 180°..

Viele Grüße
Christian

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