Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

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DK5VQ
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#61

Beitrag von DK5VQ » Mo 4. Feb 2019, 17:37

Da hätte ich Mal eine Frage an Lothar. Du bist ja anscheinend recht fit mit SimSmith und Simulation. Ich spiele damit auch gerade etwas rum. Mich würde interessieren wo du die Werte für die Antenne herholst, also Impedanz und Blindanteile. Wenn ich mit MMAna oder 4nec2 einen Draht simulieren möchte komme ich da oft auf illusorisch ein Werte. Modelliert du da ein Gegengewicht mit rein ? Oder tatsächlich nur ein Draht mit Quelle am Anfang oder Ende? Wäre dankbar für einen Tip. EZNEC habe ich aktuell nicht installiert, ist ja glaube ich kostenpflichtig.

...von unterwegs aus.

vy 73 de Mario - http://www.dk5vq.de - und amateurfunk-westpfalz.de

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13STW
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#62

Beitrag von 13STW » Mo 4. Feb 2019, 18:29

Bis zu einer Entfernung von 50 lambda ist der Einfluss möglich.
Von der Hühnerleiter?
Die strahlt nicht...

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#63

Beitrag von Nasa » Mo 4. Feb 2019, 21:14

DK5VQ hat geschrieben:
Mo 4. Feb 2019, 17:37
Mich würde interessieren wo du die Werte für die Antenne herholst, also Impedanz und Blindanteile.
Hallo Mario,

ich verwende die kostenfreie Demoversion von EZNEC. Die hat natürlich so ihre Einschränkungen bzgl. max. Segmentanzahl,
aber bisher hat es noch immer halbwegs gepasst.

In SimSmith wähle ich als Quelle die Datei "LastZ.txt". Nach jeder Änderung an der Antenne berechne ich in EZNEC die Werte neu
und anschließend merkt schon SimSmith das neue Werte vorliegen und fragt brav, ob es diese laden soll.

Nein, mein Antennenmodell hatte kein wirkliches Gegengewicht. Dann wäre die Antenne vermutlich wieder nicht richtig endgespeist. Aber das könnte ich mir mal genauer anschauen. Zudem kann EZNEC die Quelle in diesem Fall sowieso nicht ganz ans Ende legen sondern legt diese ein paar Prozent daneben. Aber da ist die Antenne ja auch schon sehr hochohmig.

Gruß,
Lothar
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#64

Beitrag von Krampfader » Mo 4. Feb 2019, 22:05

Weils zum Thema passt. Hier noch einige (wenige) Informationen über diese Antennenbauart, siehe Bilder:

Bild Bild
Quelle: https://www.hb9f.ch/bastelecke/pdf/Bern ... Teil_2.pdf

Ansonsten ist folgende Lektüre von Max Rüegger (HB9ACC) sehr zu empfehlen, ganz allgemein zum Thema "Antennen-Bau":

https://www.hb9f.ch/bastelecke/pdf/Bern ... Teil_1.pdf
https://www.hb9f.ch/bastelecke/pdf/Bern ... Teil_2.pdf

Lesenswert, ich bin begeistert! :thup: :)

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#65

Beitrag von Krampfader » Di 5. Feb 2019, 15:53

Voilà! :banane:

Komme gerade vom Testgelände zurück :) . Heute war das Wetter soweit sonnig und warm sodaß ich bereit war auch vor Ort am Draht herumzuschnippeln. Herausgekommen ist nach zwei Stunden systematischem "Herantasten" folgendes, siehe Messergebnis:

Bild Bild Bild Bild


Die Antenne ist endlich dort wo ich sie haben möchte, sprich sie hat ihr SWR-Minimum mit 1,04 exakt auf 27.205 MHz (Kanal 20) :) ... der "Resonanzpunkt" hingegen liegt bei 27,5 MHz, der Blindwiderstand "X" bei 0,5 Ohm. Beide Werte sind aber durchaus ok.

Was aber schon auffällt ist die extreme Schmalbandigkeit. Siehe das SWR an den beiden Bandenden, sprich Kanal-01 bzw. Kanal-40. Sind aber trotzdem noch durchaus akzeptable Werte. Eine derartige Schmalbandigkeit muss jetzt aber für uns CB-Funker kein Nachteil sein, im Gegenteil (Stichwort Preselektion) :)

Bild Bild Bild


Ein erster kurzer Test mit der "Wiener Runde" ergab tadellose Werte, sowohl empfangsmäßig als auch sendeseitig. Die Antenne funktioniert also nicht nur am Analyzer sondern auch in der Praxis, sprich am Funkgerät ;)

Hier noch einige Impressionen des heutigen Testszenarios:

Bild Bild Bild Bild


Und abschließend (wie versprochen) hier ein "Bauplan" mit den aktuellen Abmessungen. Tipp: L2 (sprich die Hühnerleiter) am Übergang zum Strahler um 2cm länger lassen und in 5mm-Schritten kürzen bis sich das SWR-Minimum auf der Wunschfrequenz einstellt (und da gehts wirklich jeweils um 5mm!)

Bild Bild Bild Bild


Materialliste:
- Antennenlitze (Typ_3): http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- Hühnerleiter (450 Ohm): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/CQ5 ... FEEDER.htm
- Zuleitungskabel (RG-58): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/RG5 ... -58-cu.htm
- 9m-Angelrute (GFK): https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 74974.html

Natürlich können sämtliche Verbindungsstellen auch gelötet werden. Die Lüsterklemmen bieten halt den Vorteil dass man einzelne Komponenten der Antenne vor Ort leicht wechseln bzw. anpassen kann ...

Fazit: Projekt "Inline J-Pole" erfolgreich beendet :) ... meinen Besten Dank nochmals an all jene welche konstruktiv mitgewirkt haben! ... der echte Härtetest in der rauen Funker-Praxis steht aber noch bevor ...

Grüße

Andreas
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DMA284
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#66

Beitrag von DMA284 » Mi 6. Feb 2019, 01:26

Hallo Andreas!

Im allgemeinen wird ja die JPole nur aus RG58 Koaxkabel alias Lambda-Halbe-Koax-Antenne ja gerne als Dummyload verschrienen. Ich selber habe diese aus RG58 gebaut und sie ist tatsächlich schlechter als eine am selben Mast betriebene T2LT. Bei mir ist es nur einen S-Wert, was aber immerhin 6dB entsprechen würde, wenn man denn den S-Metern vertrauen könnte.
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Nur so als Gedanke, mich würde interessieren, wie es mit dieser Antenne ausschaut wenn man sie mit höherwertigen Kabel, welche du ja auch in deiner Low-Cost-Gain-Master verwendest, bauen würde und diese mit der Hühnerleiter J-Pole vergleicht.

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ax73
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#67

Beitrag von ax73 » Mi 6. Feb 2019, 07:33

Aus eigener Erfahrung bin ich etwas skeptisch gegenüber solch reinen Rechenkonstrukten wie hier.
Ein aussagekräftiger praktischer Vergleich mit einer bekannt wirksamen Antennenform sollte in jedem Fall
noch folgen.

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#68

Beitrag von Krampfader » Mi 6. Feb 2019, 08:58

DMA284 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 01:26
Im allgemeinen wird ja die JPole nur aus RG58 Koaxkabel alias Lambda-Halbe-Koax-Antenne ja gerne als Dummyload verschrienen.
Hallo DMA284

Ich kann mir schon vorstellen dass im kurzgeschlossenen Stub aus RG-58 Verluste auftreten, speziell bei höheren Leistungen. Das war auch meine Motivation die Variante mit der Hühnerleiter zu wählen. Die T2LT spielt schon super, zumindest für eine derart simple Antenne. Entspricht sie doch im Wesentlichen der "Gain-Master-HW" (Halbwelle). Mit der sind ja viele zufrieden. Weiters hat die T2LT ja auch kaum verlustbehaftete Bauteile, ich denke die geringen Verluste in der Spule (sprich dem RF-Choke) sind bei der T2LT zu vernachlässigen ... eine S-Stufe Differenz entspricht ja immerhin der 4fachen Sendeleistung und könnte den Unterschied zwischen gehört werden (oder eben nicht) ausmachen ...

Nochmals zu den Verlusten: Im Prinzip entspricht meine "Askari-Inline" der lambdahalbe von http://www.lambdahalbe.de . Dort gibt es auch eine schöne Beschreibung über die Vorteile einer derartigen Drahtantenne, siehe: http://www.lambdahalbe.de/downloads/dra ... enimcb.pdf

Du kannst ja mal einen Stub aus höhenwertigem Teflon-Kabel anfertigen und vergleichen ... würd mich auch interessieren ... Danke!

PS: tollen Funkkoffer hast Du da!

Bild Bild Bild Bild
.
.
.
ax73 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 07:33
Aus eigener Erfahrung bin ich etwas skeptisch gegenüber solch reinen Rechenkonstrukten wie hier.
Ein aussagekräftiger praktischer Vergleich mit einer bekannt wirksamen Antennenform sollte in jedem Fall
noch folgen.
Hallo ax73

Ich muss Dich leider enttäuschen. Dies ist kein "reines Rechenkonstrukt" sondern dahinter steht eine Reihe von Messvorgängen, und das sogar an mehreren Tagen. Sprich rausfahren aufs Testgelände, Mast aufbauen, Messen, Mast wieder abbauen, Änderungen durchführen, Mast wieder aufstellen, Messen, usw., usw. ...
Na klar, die Eckdaten wurden gerechnet. Man braucht ja mal einen Punkt wo man beginnen kann. Der Rest wurde aber systematisch, teilweise mühsam erarbeitet, draussen am Feld. Und einen Vergleich hab ich letzten Sommer ebenfalls durchgeführt, von meinem Testgelände aus, sprich aus der Ebene heraus, auf 60km. Dabei war die T2LT eine Nuance vor meiner Eigenbau-Gain-Master-5/8 und meiner lambdahalbe von lambdahalbe.de (High-Power-Version). Die Unterschiede waren aber kaum merkbar. Ich denke daher dass meine "Askari-Inline" ähnlich gut spielt. Am Berg kann dieses Ergebnis natürlich wieder ganz anders aussehen. Wird die Praxis zeigen.

So oder so. Ich habe mit diesem Projekt gezeigt dass es möglich ist einen vertikalen endgespeisten Halbwellen-Dipol zu realisieren (genauer J-Pole), und das sogar innerhalb einer Angelrute. Mit einfachen und kostengünstigen Mitteln. Ja man braucht dazu nicht mal einen Lötkolben. Deshalb hier auch noch eine Kostenaufstellung:

- 9m Stipprute von Askari: EUR 19,--
- 6m Antennenlitze: EUR 4,--
- 3m Hühnerleiter: EUR 5,--
- 4m RG-58: EUR 4,--
- 1 PL-Stecker: EUR 2,--

Macht in Summe EUR 34,-- für eine leichte, portable 9m-Antenne. Es wäre aber auch denkbar diese Antenne stationär, sprich dauerhaft zu montieren. Die dünne Angelrute bietet dem Wind kaum Widerstand und ist obendrein noch sehr elastisch. Und sollte sie doch mal knicken kostet sie nicht die Welt. Die einzelnen bereits auf volle Länge ausgezogenen Elemente könnte mal mit reichlich dünnflüssigem Sekundenkleber dauerhaft und wasserdicht verkleben. Durch die Kapillarwirkung saugt sich der wasserdünne Kleber dann tief in den ringförmigen Spalt ...

Grüße

Andreas

PS: ich habe noch Material für eine zweite "Askari-Inline". Diese werde ich weiter optimieren ...
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#69

Beitrag von Krampfader » Mi 6. Feb 2019, 11:08

Nachtrag:

Über den Umweg eines befreundeten CB-Funkers erreichte mich heute freundlicherweise folgendes (ebenfalls sehr interessante) J-Pole-Konzept eines engagierten Kollegen aus dem benachbarten Tschechien :thup: :) , siehe Skizze:

Bild
Quelle: http://expedicebilytesak.sweb.cz/techni ... jim-CB.htm

Hier die Übersetzung ins Deutsche: https://translate.google.de/translate?s ... jim-CB.htm

Wäre ebenfalls mal einen Versuch wert. Der Kollege verwendet hierfür ein 10mm breites 300 Ohm-Flachbandkabel. Allerdings passt das aufgrund der Breite nicht bis ganz oben in meine Angelrute. Für andere Einsatzzwecke aber bestimmt ideal, siehe Skizze:

Bild

Bild Bild
Quelle: http://expedicebilytesak.sweb.cz/techni ... jim-CB.htm

Gratuliere zu diesem Konzept. Es gibt doch mehr innovative Leute als man glaubt! :)

Grüße

Andreas
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DMA284
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#70

Beitrag von DMA284 » Mi 6. Feb 2019, 23:18

Krampfader hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 08:58

PS: tollen Funkkoffer hast Du da!
Gibt da einen kompetenten Menschen der baut die für kleines Geld. Hab schon den zweiten von ihm. Der andere ist ein Doppel Gerät Koffer. CB und 2m/70cm AFU.

55 & 73 DMA284

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#71

Beitrag von Krampfader » Do 7. Feb 2019, 07:46

DMA284 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 23:18
Gibt da einen kompetenten Menschen der baut die für kleines Geld. Hab schon den zweiten von ihm. Der andere ist ein Doppel Gerät Koffer. CB und 2m/70cm AFU.
Na nicht schlecht DMA284, gefällt mir! :thup:

Hier mein Eigenbau-"Funkkoffer", auf das Minimalste reduziert, siehe Bild:

Bild Bild

"Team TS-9M" an 20 Stück eneloop (10S2P, in der Metall-Box) und "Albrecht HyFlex CL 27" ... wäre auch ideal in Kombination mit meiner "Askari-Inline", als "Notfunkgerät" (Anschluss problemlos möglich, hinten an der PL-Buchse des Gerätes) ...

Grüße

Andreas
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FunkerR

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#72

Beitrag von FunkerR » Do 7. Feb 2019, 19:44

Krampfader hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 15:53
Voilà! :banane:

Komme gerade vom Testgelände zurück :) . Heute war das Wetter soweit sonnig und warm sodaß ich bereit war auch vor Ort am Draht herumzuschnippeln. Herausgekommen ist nach zwei Stunden systematischem "Herantasten" folgendes, siehe Messergebnis:

Bild Bild Bild Bild


Die Antenne ist endlich dort wo ich sie haben möchte, sprich sie hat ihr SWR-Minimum mit 1,04 exakt auf 27.205 MHz (Kanal 20) :) ... der "Resonanzpunkt" hingegen liegt bei 27,5 MHz, der Blindwiderstand "X" bei 0,5 Ohm. Beide Werte sind aber durchaus ok.

Was aber schon auffällt ist die extreme Schmalbandigkeit. Siehe das SWR an den beiden Bandenden, sprich Kanal-01 bzw. Kanal-40. Sind aber trotzdem noch durchaus akzeptable Werte. Eine derartige Schmalbandigkeit muss jetzt aber für uns CB-Funker kein Nachteil sein, im Gegenteil (Stichwort Preselektion) :)

Bild Bild Bild


Ein erster kurzer Test mit der "Wiener Runde" ergab tadellose Werte, sowohl empfangsmäßig als auch sendeseitig. Die Antenne funktioniert also nicht nur am Analyzer sondern auch in der Praxis, sprich am Funkgerät ;)

Hier noch einige Impressionen des heutigen Testszenarios:

Bild Bild Bild Bild


Und abschließend (wie versprochen) hier ein "Bauplan" mit den aktuellen Abmessungen. Tipp: L2 (sprich die Hühnerleiter) am Übergang zum Strahler um 2cm länger lassen und in 5mm-Schritten kürzen bis sich das SWR-Minimum auf der Wunschfrequenz einstellt (und da gehts wirklich jeweils um 5mm!)

Bild Bild Bild Bild


Materialliste:
- Antennenlitze (Typ_3): http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- Hühnerleiter (450 Ohm): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/CQ5 ... FEEDER.htm
- Zuleitungskabel (RG-58): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/RG5 ... -58-cu.htm
- 9m-Angelrute (GFK): https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 74974.html

Natürlich können sämtliche Verbindungsstellen auch gelötet werden. Die Lüsterklemmen bieten halt den Vorteil dass man einzelne Komponenten der Antenne vor Ort leicht wechseln bzw. anpassen kann ...

Fazit: Projekt "Inline J-Pole" erfolgreich beendet :) ... meinen Besten Dank nochmals an all jene welche konstruktiv mitgewirkt haben! ... der echte Härtetest in der rauen Funker-Praxis steht aber noch bevor ...

Grüße

Andreas

Danke Andreas!
Das wird auf jedenfall nachgebaut.

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#73

Beitrag von Krampfader » Do 7. Feb 2019, 21:57

FunkerR hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:44
Danke Andreas!
Das wird auf jedenfall nachgebaut.
Gerne FunkerR, bin schon gespannt auf Deinen Nachbau! :)

@all

War heute wieder am Testgelände, stundenlang, hatte ja noch Material über für eine zweite "Askari-Inline". Hab diesmal jedoch auch an L1 und L2 und L3 geschnippelt. Mühsam das Ganze. Mast aufstellen, messen, Mast umlegen, einschieben, Drahtlängen ändern, Mast wieder aufstellen, messen, umlegen, usw., usw., unzählige Male das Ganze um dann letztendlich wieder bei den Abmessungen von obigem Plan zu landen ... besser bekomme ich das nicht hin, siehe Bilder:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Sprich die Abmessungen haben sich nicht geändert und lauten nach wie vor wie folg:

L1: 5,20m
L2: 2,35m
L3: 0,115m (11,5cm)

Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Antenne ist eine "Mimose" und reagiert auf kleinste Längenänderungen, sprich 5mm mehr oder weniger und die Antenne ist nur mehr "suboptimal" auf der Frequenz. Es ist beim Nachbau also unbedingt darauf zu achten dass die Abmessungen für den Draht quasi auf den mm stimmen. Die Hühnerleiter anfänglich am Übergang zum Strahler um 2-3cm länger lassen und dann jeweils immer nur um 5mm kürzen, bis das SWR auf oder nahe der Wunschfrequenz liegt ...

So oder so, Gutes Gelingen! :)

Andreas
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#74

Beitrag von DMA284 » Sa 9. Feb 2019, 17:01

Krampfader hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 21:57

Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Antenne ist eine "Mimose" und reagiert auf kleinste Längenänderungen, sprich 5mm mehr oder weniger und die Antenne ist nur mehr "suboptimal" auf der Frequenz.
In meinen Augen disqualifiziert genau das diese Antenne da sie im Gegensatz zur kommerziellen Variante keinerlei Abstimmelement hat. Mich würde das frusten wenn ich zum Fieldday fahre und erst aufwendig die Lüsterklemmen lösen müsste um sie zu verlängern oder zu kürzen für den jeweiligen Standort. Ich sehe auch grundsätzlich keinen Vorteil die Antenne Inline im Mast zu betreiben. Ich bleibe bei der Außenmontage und der T2LT die ich mit Bongo-Ties am Mast fixiere. Trotzdem finde ich deine Bauprojekte gut und hilfreich. Viel Erfolg!

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#75

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Feb 2019, 17:22

Hallo DMA284

Meine Aussage mit den 5mm Längenänderung bezog sich ja auf den einmaligen Abstimmvorgang beim Bau, sprich beim erstmaligen Einmessen. So ist es z.B. nicht egal ob L3 11,5cm oder nur 11,0cm beträgt. Wenn die Antenne dann aber mal abgestimmt ist dann bleibt sie auch dort wo sie war, solange sie unter den gleichen definierten Bedingungen betrieben wird, sprich im Inneren der Rute, ausgefahren auf 8,60m Höhe und festgeklemmt mittels Auffahrfuß ...

Eine Beeinflussung gibt es dann eventuell nur durch Kondenswasser (sprich Feuchtigkeit) im Inneren und/oder Äußeren der Angelrute. Dies habe ich aber noch nicht getestet ...

Grüße

Andreas

PS: falls doch ein Abstimmelement notwendig sein sollte werde ich mir diesbezüglich auch noch Gedanken machen.
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