Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#61

Beitrag von Krampfader »

DMA284 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 01:26
Im allgemeinen wird ja die JPole nur aus RG58 Koaxkabel alias Lambda-Halbe-Koax-Antenne ja gerne als Dummyload verschrienen.
Hallo DMA284

Ich kann mir schon vorstellen dass im kurzgeschlossenen Stub aus RG-58 Verluste auftreten, speziell bei höheren Leistungen. Das war auch meine Motivation die Variante mit der Hühnerleiter zu wählen. Die T2LT spielt schon super, zumindest für eine derart simple Antenne. Entspricht sie doch im Wesentlichen der "Gain-Master-HW" (Halbwelle). Mit der sind ja viele zufrieden. Weiters hat die T2LT ja auch kaum verlustbehaftete Bauteile, ich denke die geringen Verluste in der Spule (sprich dem RF-Choke) sind bei der T2LT zu vernachlässigen ... eine S-Stufe Differenz entspricht ja immerhin der 4fachen Sendeleistung und könnte den Unterschied zwischen gehört werden (oder eben nicht) ausmachen ...

Nochmals zu den Verlusten: Im Prinzip entspricht meine "Askari-Inline" der lambdahalbe von http://www.lambdahalbe.de . Dort gibt es auch eine schöne Beschreibung über die Vorteile einer derartigen Drahtantenne, siehe: http://www.lambdahalbe.de/downloads/dra ... enimcb.pdf

Du kannst ja mal einen Stub aus höhenwertigem Teflon-Kabel anfertigen und vergleichen ... würd mich auch interessieren ... Danke!

PS: tollen Funkkoffer hast Du da!

Bild Bild Bild Bild
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ax73 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 07:33
Aus eigener Erfahrung bin ich etwas skeptisch gegenüber solch reinen Rechenkonstrukten wie hier.
Ein aussagekräftiger praktischer Vergleich mit einer bekannt wirksamen Antennenform sollte in jedem Fall
noch folgen.
Hallo ax73

Ich muss Dich leider enttäuschen. Dies ist kein "reines Rechenkonstrukt" sondern dahinter steht eine Reihe von Messvorgängen, und das sogar an mehreren Tagen. Sprich rausfahren aufs Testgelände, Mast aufbauen, Messen, Mast wieder abbauen, Änderungen durchführen, Mast wieder aufstellen, Messen, usw., usw. ...
Na klar, die Eckdaten wurden gerechnet. Man braucht ja mal einen Punkt wo man beginnen kann. Der Rest wurde aber systematisch, teilweise mühsam erarbeitet, draussen am Feld. Und einen Vergleich hab ich letzten Sommer ebenfalls durchgeführt, von meinem Testgelände aus, sprich aus der Ebene heraus, auf 60km. Dabei war die T2LT eine Nuance vor meiner Eigenbau-Gain-Master-5/8 und meiner lambdahalbe von lambdahalbe.de (High-Power-Version). Die Unterschiede waren aber kaum merkbar. Ich denke daher dass meine "Askari-Inline" ähnlich gut spielt. Am Berg kann dieses Ergebnis natürlich wieder ganz anders aussehen. Wird die Praxis zeigen.

So oder so. Ich habe mit diesem Projekt gezeigt dass es möglich ist einen vertikalen endgespeisten Halbwellen-Dipol zu realisieren (genauer J-Pole), und das sogar innerhalb einer Angelrute. Mit einfachen und kostengünstigen Mitteln. Ja man braucht dazu nicht mal einen Lötkolben. Deshalb hier auch noch eine Kostenaufstellung:

- 9m Stipprute von Askari: EUR 19,--
- 6m Antennenlitze: EUR 4,--
- 3m Hühnerleiter: EUR 5,--
- 4m RG-58: EUR 4,--
- 1 PL-Stecker: EUR 2,--

Macht in Summe EUR 34,-- für eine leichte, portable 9m-Antenne. Es wäre aber auch denkbar diese Antenne stationär, sprich dauerhaft zu montieren. Die dünne Angelrute bietet dem Wind kaum Widerstand und ist obendrein noch sehr elastisch. Und sollte sie doch mal knicken kostet sie nicht die Welt. Die einzelnen bereits auf volle Länge ausgezogenen Elemente könnte mal mit reichlich dünnflüssigem Sekundenkleber dauerhaft und wasserdicht verkleben. Durch die Kapillarwirkung saugt sich der wasserdünne Kleber dann tief in den ringförmigen Spalt ...

Grüße

Andreas

PS: ich habe noch Material für eine zweite "Askari-Inline". Diese werde ich weiter optimieren ...
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#62

Beitrag von Krampfader »

Nachtrag:

Über den Umweg eines befreundeten CB-Funkers erreichte mich heute freundlicherweise folgendes (ebenfalls sehr interessante) J-Pole-Konzept eines engagierten Kollegen aus dem benachbarten Tschechien :thup: :) , siehe Skizze:

Bild
Quelle: http://expedicebilytesak.sweb.cz/techni ... jim-CB.htm

Hier die Übersetzung ins Deutsche: https://translate.google.de/translate?s ... jim-CB.htm

Wäre ebenfalls mal einen Versuch wert. Der Kollege verwendet hierfür ein 10mm breites 300 Ohm-Flachbandkabel. Allerdings passt das aufgrund der Breite nicht bis ganz oben in meine Angelrute. Für andere Einsatzzwecke aber bestimmt ideal, siehe Skizze:

Bild

Bild Bild
Quelle: http://expedicebilytesak.sweb.cz/techni ... jim-CB.htm

Gratuliere zu diesem Konzept. Es gibt doch mehr innovative Leute als man glaubt! :)

Grüße

Andreas
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DMA284
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#63

Beitrag von DMA284 »

Krampfader hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 08:58

PS: tollen Funkkoffer hast Du da!
Gibt da einen kompetenten Menschen der baut die für kleines Geld. Hab schon den zweiten von ihm. Der andere ist ein Doppel Gerät Koffer. CB und 2m/70cm AFU.

55 & 73 DMA284

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#64

Beitrag von Krampfader »

DMA284 hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 23:18
Gibt da einen kompetenten Menschen der baut die für kleines Geld. Hab schon den zweiten von ihm. Der andere ist ein Doppel Gerät Koffer. CB und 2m/70cm AFU.
Na nicht schlecht DMA284, gefällt mir! :thup:

Hier mein Eigenbau-"Funkkoffer", auf das Minimalste reduziert, siehe Bild:

Bild Bild

"Team TS-9M" an 20 Stück eneloop (10S2P, in der Metall-Box) und "Albrecht HyFlex CL 27" ... wäre auch ideal in Kombination mit meiner "Askari-Inline", als "Notfunkgerät" (Anschluss problemlos möglich, hinten an der PL-Buchse des Gerätes) ...

Grüße

Andreas
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FunkerR

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#65

Beitrag von FunkerR »

Krampfader hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 15:53
Voilà! :banane:

Komme gerade vom Testgelände zurück :) . Heute war das Wetter soweit sonnig und warm sodaß ich bereit war auch vor Ort am Draht herumzuschnippeln. Herausgekommen ist nach zwei Stunden systematischem "Herantasten" folgendes, siehe Messergebnis:

Bild Bild Bild Bild


Die Antenne ist endlich dort wo ich sie haben möchte, sprich sie hat ihr SWR-Minimum mit 1,04 exakt auf 27.205 MHz (Kanal 20) :) ... der "Resonanzpunkt" hingegen liegt bei 27,5 MHz, der Blindwiderstand "X" bei 0,5 Ohm. Beide Werte sind aber durchaus ok.

Was aber schon auffällt ist die extreme Schmalbandigkeit. Siehe das SWR an den beiden Bandenden, sprich Kanal-01 bzw. Kanal-40. Sind aber trotzdem noch durchaus akzeptable Werte. Eine derartige Schmalbandigkeit muss jetzt aber für uns CB-Funker kein Nachteil sein, im Gegenteil (Stichwort Preselektion) :)

Bild Bild Bild


Ein erster kurzer Test mit der "Wiener Runde" ergab tadellose Werte, sowohl empfangsmäßig als auch sendeseitig. Die Antenne funktioniert also nicht nur am Analyzer sondern auch in der Praxis, sprich am Funkgerät ;)

Hier noch einige Impressionen des heutigen Testszenarios:

Bild Bild Bild Bild


Und abschließend (wie versprochen) hier ein "Bauplan" mit den aktuellen Abmessungen. Tipp: L2 (sprich die Hühnerleiter) am Übergang zum Strahler um 2cm länger lassen und in 5mm-Schritten kürzen bis sich das SWR-Minimum auf der Wunschfrequenz einstellt (und da gehts wirklich jeweils um 5mm!)

Bild Bild Bild Bild


Materialliste:
- Antennenlitze (Typ_3): http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- Hühnerleiter (450 Ohm): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/CQ5 ... FEEDER.htm
- Zuleitungskabel (RG-58): http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/RG5 ... -58-cu.htm
- 9m-Angelrute (GFK): https://www.askari.at/silverman-stigma- ... 74974.html

Natürlich können sämtliche Verbindungsstellen auch gelötet werden. Die Lüsterklemmen bieten halt den Vorteil dass man einzelne Komponenten der Antenne vor Ort leicht wechseln bzw. anpassen kann ...

Fazit: Projekt "Inline J-Pole" erfolgreich beendet :) ... meinen Besten Dank nochmals an all jene welche konstruktiv mitgewirkt haben! ... der echte Härtetest in der rauen Funker-Praxis steht aber noch bevor ...

Grüße

Andreas

Danke Andreas!
Das wird auf jedenfall nachgebaut.

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#66

Beitrag von Krampfader »

FunkerR hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 19:44
Danke Andreas!
Das wird auf jedenfall nachgebaut.
Gerne FunkerR, bin schon gespannt auf Deinen Nachbau! :)

@all

War heute wieder am Testgelände, stundenlang, hatte ja noch Material über für eine zweite "Askari-Inline". Hab diesmal jedoch auch an L1 und L2 und L3 geschnippelt. Mühsam das Ganze. Mast aufstellen, messen, Mast umlegen, einschieben, Drahtlängen ändern, Mast wieder aufstellen, messen, umlegen, usw., usw., unzählige Male das Ganze um dann letztendlich wieder bei den Abmessungen von obigem Plan zu landen ... besser bekomme ich das nicht hin, siehe Bilder:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Sprich die Abmessungen haben sich nicht geändert und lauten nach wie vor wie folg:

L1: 5,20m
L2: 2,35m
L3: 0,115m (11,5cm)

Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Antenne ist eine "Mimose" und reagiert auf kleinste Längenänderungen, sprich 5mm mehr oder weniger und die Antenne ist nur mehr "suboptimal" auf der Frequenz. Es ist beim Nachbau also unbedingt darauf zu achten dass die Abmessungen für den Draht quasi auf den mm stimmen. Die Hühnerleiter anfänglich am Übergang zum Strahler um 2-3cm länger lassen und dann jeweils immer nur um 5mm kürzen, bis das SWR auf oder nahe der Wunschfrequenz liegt ...

So oder so, Gutes Gelingen! :)

Andreas
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DMA284
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#67

Beitrag von DMA284 »

Krampfader hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 21:57

Was mir jedoch aufgefallen ist: Die Antenne ist eine "Mimose" und reagiert auf kleinste Längenänderungen, sprich 5mm mehr oder weniger und die Antenne ist nur mehr "suboptimal" auf der Frequenz.
In meinen Augen disqualifiziert genau das diese Antenne da sie im Gegensatz zur kommerziellen Variante keinerlei Abstimmelement hat. Mich würde das frusten wenn ich zum Fieldday fahre und erst aufwendig die Lüsterklemmen lösen müsste um sie zu verlängern oder zu kürzen für den jeweiligen Standort. Ich sehe auch grundsätzlich keinen Vorteil die Antenne Inline im Mast zu betreiben. Ich bleibe bei der Außenmontage und der T2LT die ich mit Bongo-Ties am Mast fixiere. Trotzdem finde ich deine Bauprojekte gut und hilfreich. Viel Erfolg!

55 & 73 DMA284

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#68

Beitrag von Krampfader »

Hallo DMA284

Meine Aussage mit den 5mm Längenänderung bezog sich ja auf den einmaligen Abstimmvorgang beim Bau, sprich beim erstmaligen Einmessen. So ist es z.B. nicht egal ob L3 11,5cm oder nur 11,0cm beträgt. Wenn die Antenne dann aber mal abgestimmt ist dann bleibt sie auch dort wo sie war, solange sie unter den gleichen definierten Bedingungen betrieben wird, sprich im Inneren der Rute, ausgefahren auf 8,60m Höhe und festgeklemmt mittels Auffahrfuß ...

Eine Beeinflussung gibt es dann eventuell nur durch Kondenswasser (sprich Feuchtigkeit) im Inneren und/oder Äußeren der Angelrute. Dies habe ich aber noch nicht getestet ...

Grüße

Andreas

PS: falls doch ein Abstimmelement notwendig sein sollte werde ich mir diesbezüglich auch noch Gedanken machen.
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#69

Beitrag von ax73 »

Unter diesen praktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehe ich die Stipprute nicht im Vorteil
gegenüber z.B. einer Aluhalbwelle oder einer Drahtantenne.
Schönes Bastelprojekt.

Krampfader
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#70

Beitrag von Krampfader »

ax73 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 17:42
Unter diesen praktischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehe ich die Stipprute nicht im Vorteil
gegenüber z.B. einer Aluhalbwelle oder einer Drahtantenne.
Hallo ax73

Meine „Askari-Inline“ ist eine Drahtantenne. Oder was meintest Du mit „Drahtantenne“ ?? ... bzw. was verstehst Du unter einer Drahtantenne ??

Und warum eine derartige Drahtantenne angeblich besser ist wie eine klassische Alu-Halbwelle wird hier schön erklärt, siehe: http://www.lambdahalbe.de/downloads/dra ... enimcb.pdf

Ich verwende im Prinzip die gleichen bzw. selben hochwertigen Materialien wie in diesem Dokument beschrieben. Und ich brauche bei dieser Antenne ebenfalls keine verlustbehafteten Spulen und/oder Kondensatoren ...

Außerdem: wie transportierst Du eine Alu-Halbwelle ggf. im Rucksack ?? ... nämlich inklusive Alu-Mast um ebenfalls auf eine Antennenspitzenhöhe von 8,60m zu kommen ?? ... und das Ganze noch um insgesamt EUR 34,—

Hingegen die leichte 9m-Stipprute wiegt ja kaum was, und das bisschen Draht sowieso nicht ...

Ja, aber Du hast recht. Schönes Bastelprojekt. Macht Spaß. Habe mir daher Material für 4 weitere Antennen bestellt ...

Grüße

Andreas
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#71

Beitrag von ax73 »

Eine Aluhalbwellenantenne hat bei etwa 1,5Kg Gewicht kein wesentlich höheres Packmaß.
Basteln entfällt, Preis gleich. Irgendwas an 2-3m Standrohr sollte man allerdings dazurechnen.

Die portable Stipprute finde ich mit aussen angehängter Drahtantenne universeller und leichter
einsetzbar. Beim Einsatz eines Halbwellendipols entfallen jegliche Anpassschaltungen und damit
auch eventuelle Verluste durch diese.

Ich habe, wie schon erwähnt, seit etwa 10 Jahren eine Stipprute mit innenliegendem Draht im stationären
Einsatz. Hier liegt der Vorteil in der maximal erreichbaren Antennenhöhe. Die Rute wiegt weniger als eine
vergleichbare Metallantenne, hat weniger Windlast und einen tieferen Schwerpunkt. Das erlaubt stabile
Aufbauten bis 20m Höhe der Antennenspitze ohne viel Abspannaufwand. Mit Abspannungen entsprechend
mehr. Auch durch Baumkronen hindurch. Und nur da sehe ich dann einen nennenswerten Vorteil der Innendrahtversion.

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#72

Beitrag von Krampfader »

ax73 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 19:15
Ich habe, wie schon erwähnt, seit etwa 10 Jahren eine Stipprute mit innenliegendem Draht im stationären
Einsatz.
Alles klar. Würdest Du uns verraten welche (Bau-)Art von innenliegender Drahtantenne Du in Deiner Stipprute verbaut hast? ... ebenfalls eine schlanke J-Pole?

Und für welchen Frequenzbereich? ... ebenfalls für 11m?

Danke und Grüße

Andreas

PS: ich erhoffe mir durch den innenliegenden Draht eine bessere Wetterbeständigkeit, insbesondere ein stabileres SWR bei Feuchtigkeit (Regen, Tau, Schnee) ... kann ich aber noch nicht beurteilen ...
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#73

Beitrag von ax73 »

In diesem Fall ist es ein koaxgespeister Draht von 7m Länge in der Rute. Die Antenne ist im Wesentlichen als vertikale
Empfangsantenne auf allen Kurzwellenbändern in Betrieb. Mit verlustarmem 75 Ohmkabel angeschlossen.

Ich hatte sie früher auch schon mit RG58 und einem Meter Impedanzwandlerkabel auf 27Mhz sendeseitig im Einsatz.
Aber ohne alles ist sie praktischer und lässt sich bei Bedarf auch mal recht gut anmatchen.

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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#74

Beitrag von Krampfader »

ax73 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 23:53
In diesem Fall ist es ein koaxgespeister Draht von 7m Länge in der Rute. Die Antenne ist im Wesentlichen als vertikale
Empfangsantenne auf allen Kurzwellenbändern in Betrieb. Mit verlustarmem 75 Ohmkabel angeschlossen.

Ich hatte sie früher auch schon mit RG58 und einem Meter Impedanzwandlerkabel auf 27Mhz sendeseitig im Einsatz.
Aber ohne alles ist sie praktischer und lässt sich bei Bedarf auch mal recht gut anmatchen.

Alles klar ax73, Danke für die Auskunft.

Verstehe. Also eine reine Empfangsantenne, für Kurzwelle. Mit Verlaub, dafür genügt ein Stück Draht, mit einigen Metern Länge. Und “anmatchen“ kann man alles, wenn’s sein muss sogar das Fallrohr einer Regenrinne. Das hat wenig mit meiner Antenne zu tun. Meine Antenne ist ein fein abgestimmter endgespeister Halbwellen-Diopl (inkl. MWS), resonant auf 27 Mhz, auch ohne „Matcher“. Tut mir leid ax73, das bringt mir keine neuen Erkenntnisse, hilft mir nicht weiter.

Trotzdem Danke und Grüße

Andreas
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Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#75

Beitrag von ax73 »

Genau: ein Stück Draht in 20m Höhe das man auch noch anmatchen kann wenn man möchte.
Da kommt übrigens gerade von Bayern (Didi) bis Ostsee (Gremlin) alles drauf an was CB heute so in der Republik zu bieten hat :wave:

Bei deinem Projekt weiter viel Spaß.

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