Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

Benutzeravatar
DMA284
Santiago 5
Beiträge: 339
Registriert: So 24. Jun 2018, 14:54
Standort in der Userkarte: JO52IR

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#151

Beitrag von DMA284 » Mo 25. Feb 2019, 00:43

Krampfader hat geschrieben:
Sa 23. Feb 2019, 15:56
Hab was passendes gefunden :banane: ... eine hochfeste Türschwelle aus massiver Eiche (950 x 150 x 20mm), einen langen Fachträger aus Stahl (680mm), zwei abgerundete Profil-Leisten aus Hartholz, passende gummierte Rohr-Schellen und ein paar Schrauben, (Spax + M8), siehe das Ergebnis:

Bild Bild Bild Bild

Bei der Auswahl der Komponenten hab ich darauf geachtet dass alles am Wohnzimmertisch machbar ist, sprich ohne Schweißarbeiten, Sägearbeiten, ohne viel Lärm und Schmutz. Es müssen lediglich ein paar Löcher gebohrt werden, mit dem Akku-Schrauber. Das Ganze ist für den Transport sogar zerlegbar (mittels Flügelmuttern). Die Einspannlänge für den Mast beträgt 530mm (von Schelle zu Schelle), sollte reichen. Kann das Teil heute leider noch nicht testen bzw. verwenden, muss erst das Holz noch wetterfest machen, mittels 2 bis 3 Anstrichen (mit farblosem Bootslack) ...

Das nächste Funk-Event auf Asphalt bzw. Rasen ist somit gerettet :) ... für unwegsames, unebenes, baumloses Terrain hab ich ja meinen "Erdnagel" ;)

Schönen Samstag Abend
Ich habe mir nach einem Tipp in einer Facebook Gruppe diesen Auffahrfuß gebastelt. Man benötigt eigentlich keinerlei Werkzeuge, maximal nen Schraubenschlüssel oder Rohrzange um die 1/2" Zoll Rohr Geschichten fest zusammen zu schrauben. Man muss nix Bohren oder sonst irgendwas am Material bearbeiten.

Materialliste:
3 x 1/2" 400mm Rohr mit beidseitigen Außengewinde
2 x 1/2" 90 Grad Knicke mit ein mal Innen- und Außengewinde
1 x 1/2" T-Stück mit drei mal Innengewinde
3 x 1/2" Verschlusskappe
1 x HT Rohr DN50 500mm
1 x HT Rohr DN50 Verschlussstopfen
2 x Rohrschelle mit Dämmeinlage 15-19mm
2 x Rohrschelle für HT Rohr DN50 mit Dämmeinlage
IMG_2880_klein.jpg
EDIT: Doch ich musste was bearbeiten. Und zwar brauchte ich zwei M8 Gewindestücke um die beiden Schellen zu verbinden. Mit ner Puksäge von M8 Schrauben die Schaubenköpfe abgesägt.

55 & 73

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#152

Beitrag von Krampfader » Mo 25. Feb 2019, 07:58

Ebenfalls eine tolle Idee DMA284 :thup: , gefällt mir :)

Wenn man die Gewinde vor dem eindrehen mit "Locitite hochfest" (z.B. https://www.amazon.de/Henkel-Gesundheit ... ghydr08-21 ) einträufelt dann braucht man nicht mal ne Rohrzange sondern kann alles von Hand zusammen schrauben ... wer schon mal mit Loctite Schraubensicherung "hochfest" gearbeitet hat der weiß dass man das nur mehr unter einer Gasflamme (300 Grad) lösen kann ...

Das senkrechte Rohr würde ich allerdings nicht im Gewinde verkleben, dann bleibt das Ganze für den Transport zerlegbar :)

Tolle Idee!

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

FunkerR

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#153

Beitrag von FunkerR » Mo 25. Feb 2019, 10:04

Auch nicht schlecht @DMA.
Bald stehen an jeder Ecke nur noch Autos mit ihren 5-7m Antennen :-)

Charly Whisky
Santiago 9
Beiträge: 1222
Registriert: So 3. Dez 2017, 17:28
Standort in der Userkarte: Protektorat (Baden)

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#154

Beitrag von Charly Whisky » Mo 25. Feb 2019, 12:11

Krampfader hat geschrieben:
Sa 23. Feb 2019, 16:43
Charly Whisky hat geschrieben:
Sa 23. Feb 2019, 16:29
Für die 8 m Askari wird´s gehen :sup:
Keine Angst Christian, selbst den 12,5m-Mast hält das Ding, davon bin ich überzeugt! ... geh in den Baumarkt und nimm mal so eine Türschwelle aus extrem harter, schwerer 20mm starker Eiche in die Hand, das ist kein "normales" Brett, nein, das ist nicht mal Holz ;)

Oder hast Du Bedenken dass die drei Torbandschrauben (M8) ausreissen ??, oder sich der massive Fachträger aus 3mm Winkelstahl verbiegt ?? (Fußplatte 5mm Stahl)

Wo siehst Du Probleme ??

Danke und Grüße

Andreas
Alles gut Andreas.

Solange Du nicht vorhast, den Mast beim Bergfunken einzusetzen. Der Wind dort oben zerlegt so einen Mastfuss ratzfatz.

Ich spreche aus Erfahrung :wall:

73
Christian

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#155

Beitrag von Krampfader » Mo 25. Feb 2019, 13:14

Charly Whisky hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 12:11
Solange Du nicht vorhast, den Mast beim Bergfunken einzusetzen. Der Wind dort oben zerlegt so einen Mastfuss ratzfatz.

Ich spreche aus Erfahrung :wall:
Nö Christian, keine Angst. Bei starkem Wind baue ich sowieso nie auf. Schon alleine wegen der Angst um meine GFK-Masten ... falls aber doch befürchte ich das das GFK eher bricht als die dicke, harte, hochfeste Eichenschwelle ... für Metall-Masten würde ich das Teil aber auch nicht einsetzen ...

Bin momentan am Lackieren ... wird also noch einige Tage dauern ... werd dann berichten ...

Grüße

Andreas

PS: vielleicht gebe ich aber nach dem Lackieren auf der Ober- und Unterseite des Hartholz-Brettes jeweils noch ein sogenanntes "Angsteisen" drauf (300 x 100 x 2mm,), sprich "Sandwich-Bauweise". Diese beiden Bleche verschraube ich dann mit dem Brett und gleichzeitig aber auch mit dem vertikalen Stahl-Steher, siehe Bild:

Bild
Quelle: https://www.bauhaus.at/balkenschuhe-fla ... p/10124962
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#156

Beitrag von Krampfader » Mi 27. Feb 2019, 14:23

So! ... komme gerade vom Testgelände zurück. Heute stand die Erprobung meines selbst gebauten Auffahrfußes auf dem Programm. Und zwar im Zusammenhang mit meinem schweren 12,5m Mast von https://www.dx-wire.de/gfk-masten/gfk-m ... -duty.html .

Nachdem in der Nacht von gestern auf heute auch der letzte Anstrich mit wetterfestem Bootslack soweit getrocknet war habe ich der massiven Türschwelle heute Vormittag noch wie oben angekündigt ein sogenanntes "Angstblech" verpasst, nicht etwa weil ich Bedenken hatte sonder um Euch zu beruhigen ;)

Durch das beidseitige "Angstblech" (120 x 300 x 2mm) wird das Ganze zur Sandwich-Bauweise und gewinnt enorm an Biege- und Torsionssteifigkeit, vor allem im Bereich der höchsten Beanspruchung.

Bin dann raus aufs Testgelände und hab auch dann gleich mal die Probe aufs Exempel gemacht, sprich bei leichtem Wind meinen 12,5m Mast ausgefahren, zusammen mit meiner "Inline-J-Pole".

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild

Ergebnis: Na nichts rührt sich, aber absolut gar nichts. Wenn sich da was bewegt dann ist es der Gummi vom Reifen und/oder der Untergrund (Rasen). Dazu muss man aber schon gehörig daran rütteln. Wenn da mal was bricht dann drei mal vorher der GFK-Mast. Ich würde mich jetzt sogar getrauen einen 6m-Metall-Mast an diese Halterung zu schnallen, oben mit aufgepflanzter Antenne. Soviel zum Thema "Mir zerfetzt es den Fuß bei erster Gelegenheit" ;)

Hatte dann noch ein kurzes aber nettes Gespräch und hab dann abgebaut, man hat ja schließlich auch noch was anderes zu tun ;)

Schönen Tag noch!

Andreas

PS: Am Mast von DX-Wire steht "10m" ... war er auch ursprünglich ... hab ihn dann aber um die letzten beiden Elemente ergänzt und somit zum 12,5m Mast gemacht ... na ja, eigentlich sind es nur 12,4m (hab nachgemessen ;) )
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Robi111
Santiago 1
Beiträge: 22
Registriert: Mo 29. Jan 2018, 19:55
Standort in der Userkarte: Neudenau

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#157

Beitrag von Robi111 » Mi 27. Feb 2019, 16:22

Hallo Andreas,

WOW,sieht aus wie gekauft :shock: :tup: :tup: :tup:
Hut ab :sup:

73 Robi1 Dietmar :wave:

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#158

Beitrag von Krampfader » Mi 27. Feb 2019, 18:21

Robi111 hat geschrieben:
Mi 27. Feb 2019, 16:22
WOW,sieht aus wie gekauft :shock: :tup: :tup: :tup:
Danke, ist ja auch alles gekauft Dietmar, zumindest die einzelnen Komponenten ;)

Spaß beiseite, das Material dafür gibt es alles im Baumarkt, mehr oder weniger günstig. Die teuerste Komponente war mit EUR 25,-- die massive, harte und hochfeste Türschwelle aus hochwertiger Eiche. Klar, so eine Türschwelle muss ja Jahrzehnte halten, tausende Leute gehen da im Laufe der Jahre darüber ... in Summe hat mich das ganze Teil rund EUR 55,-- gekostet ... nicht wenig, aber auch nicht viel wenn man bedenkt was vergleichbare Auffahrfüße mittlerweile kosten ...

Eventuell werde ich das etwas zu lange Holzteil noch kürzen, mit der Kreissäge. Das Rad vom KFZ sollte sich nämlich in der Mitte befinden, sprich links und rechts vom Rad sollte in etwa gleich viel Holz hervorragen damit sich das Brett bei weichem Untergrund möglichst nicht schief stellt nach dem Auffahren ... das Mühsamste ist bei allen Auffahrfüßen nämlich die "Spielerei" dass der Mast dann auch wirklich schön senkrecht steht ... habe mir dafür auch gleich zwei dicke Holzkeile aus dem Baumarkt mitgenommen, falls es gar nicht anders geht ...

Grüße

Andreas
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Charly Whisky
Santiago 9
Beiträge: 1222
Registriert: So 3. Dez 2017, 17:28
Standort in der Userkarte: Protektorat (Baden)

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#159

Beitrag von Charly Whisky » Mi 27. Feb 2019, 21:08

Hallo Andreas,

der Schein trügt: Auf den ersten Blick scheint so eine Mastfusshalterung eine sichere Sache.

Man denkt doch, dass der Reifen ordentlich Druck macht (Gewichtskraft).

Dem ist aber nicht so! Da das Fahrwerk die Aufgabe hat, Unebenheiten auszubügeln ist das Rad ja nicht starr mit dem Rahmen verbunden.

Entweder du rechnest das mal durch, wobei der Punkt interessant wäre, welche Kraft man benötigt um das Rad soweit anzuheben, dass der Mastfuss umfallen kann und das ist umso weniger, desto schmaler der Fuss ist.
Kommt noch weicher Untergrund dazu wird die Luft dünn.

Es hilft nix, bei Wind und/oder weichem Boden ist abspannen angesagt.

Mir ist es schon passiert, dass der Fuss auf der Seite lag und hat das Auto leicht angehoben, weil der Untergrund vom Dauerregen (während des Funkbetriebs aufgeweicht wurde).

Also: Versuch den Mast als Hebel zu benutzen und du wirst sehen, wie einfach das Ding umfällt.

73
Christian

Robi111
Santiago 1
Beiträge: 22
Registriert: Mo 29. Jan 2018, 19:55
Standort in der Userkarte: Neudenau

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#160

Beitrag von Robi111 » Mi 27. Feb 2019, 22:02

das Mühsamste ist bei allen Auffahrfüßen nämlich die "Spielerei" dass der Mast dann auch wirklich schön senkrecht steht ...
Hallo Andreas, du könntest einen Einstellbaren fertigen. :D

Mit der Feile,Langlöcher an den Befestigungspunkten der Rohrschelle (sieht aus wie M8,Sw13,)anbringen,somit wäre sie seitlich verstellbar.Unten und oben,doppelter Verstellbereich,2 Karosserieunterlegscheiben zur Verstärkung.Ein Handrad (Griff) mit M8 Innengewinde dient als Kontermutter.
Über das Gewinde der Rohrschelle (rein oder raus) kann man ja noch in die andere Richtung etwas korrigieren. 2 cm unten,seitlich verstellt sind nach 12,4 m oben :clue: hab jetzt kein Bock zurechnen :wink: Du wirst ihn eh noch verbessern :sup:

73 Dietmar

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#161

Beitrag von Krampfader » Mo 4. Mär 2019, 15:21

Robi111 hat geschrieben:
Fr 22. Feb 2019, 17:11
Hallo Andreas,
Du planst ne J-pole mit 300 Ohm Flachband.
Hab mir vor 2 Wochen eine nachgebastelt :D
TOP Werte da mit erreicht. :tup:
Die Maße: Kupferlitze 0,2 526cm-530cm
Flachband 300 Ohm 1cm breit 223,5 cm
Kurzschlusspunkt bei 13cm mit H155 (Schirmung) 15cm Länge.
Extrem schmalbandig, die Stehwelle auf 40 Kanälen am Anfang/Ende 1:1,5 Mitte 1:1,04.
Die Kupferlitze mit 4 cm Toleranz wurde eng anliegend umgeklappt,auf 526 cm für die oberen Kanäle
und 530 cm aufgeklappt für die unteren.
Bei mir spielt die super :tup: :crazy: :banane:
Am besten Testen :sup:
Hallo Dietmar (Robi111) :)

Bezugnehmend auf Deine eruierten Abmessungen hab ich jetzt ebenfalls eine Inline-J-Pole mit 300 Ohm Flachbandkabel angefertigt, und zwar für die 8m-Rute von Askari, hier das Ergebnis:

Bild Bild Bild

Bild Bild Bild

Allerdings hab ich der Antenne wie angekündigt auch gleich eine Mantelwellensperre (einen RF-Choke) verpasst. Weiters auch gleich nach der Spule 4,41m Zuleitungskabel belassen, alles in einem Stück (H155). Und inspiriert durch lambdahalbe.de auch einen "Schieber" welcher auf der Hühnerleiter auf- und abgleitet (zum Verstellen des SWR-Minimums auf Wunschfrequenz, sprich nicht gleich aber ähnlich gelöst)

Falls Interesse besteht liefere ich genaue Daten und Abmessungen der einzelnen Komponenten

Schönen Tag noch wünsch!

Andreas
Zuletzt geändert von Krampfader am Mo 4. Mär 2019, 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#162

Beitrag von Krampfader » Mo 4. Mär 2019, 15:35

... sorry, doppelt
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Robi111
Santiago 1
Beiträge: 22
Registriert: Mo 29. Jan 2018, 19:55
Standort in der Userkarte: Neudenau

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#163

Beitrag von Robi111 » Mo 4. Mär 2019, 17:41

Hallo Andreas :)
Traumwerte :tup:
Resonanz auch OK?

Die Komponente,Schieber für das SWR würde ich gerne sehen bzw. wie er angefertigt wurde.Wenn möglich :wink:
Mein SWR-Schieber besteht aus 2 Lüsterklemmen,die vom Plastikmantel befreit,direkt an den Draht (Hühnerleiter) angelötet und mit einer Drahtbrücke als Schieber,recht gut funktioniert.

War am Wochenende auch am basteln.Die 450 Version :shock: Das ganze Wochenende (Mittage)ging drauf :oops: aber es hat sich gelohnt :banane:
Mein Rigexpert zeigt mir unter alle Parameter ein RL von 40db an :D

Hier die Werte von meinem RIG
https://share-your-photo.com/img/00f31158a8.jpg
https://share-your-photo.com/img/f11f0503ac.jpg

Kann sie gerade nicht testen zu windig :grrr:
Muß unbedingt wissen wie das Teil spielt :crazy:

73 Dietmar Robi1 :wave:

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#164

Beitrag von Krampfader » Mo 4. Mär 2019, 19:39

Hallo Dietmar :)

Ebenfalls Traumwerte! ... Gratuliere! :banane:

Wir müssen uns unbedingt austauschen, gegenseitig zu Höchstleitungen antreiben, Synergieeffekte ausnutzen ;)

Komme gerade vom Testfeld zurück, immerhalb einer Stunde von herrlichem Sonnenschein, Windstille und +18 Grad auf Sturm, schwarzem Himmel und 12 Grad herunter :( ... mir hat es die 8m-Angelrute im Baum waagrecht gestellt, Gott sei Dank nichts kaputt gegangen oder gerissen ...

Zum SWR-Schieber, gerne. Ich habe dazu ein Reststück vom H155 verwendet, ca. 30 cm lang. Hab den PVC-Mantel entfernt und das Schirmgeflecht abgezogen. Vor dem Abziehen hab ich es allerdings auf ca. 6cm Länge zusammengestaucht, es weitet sich dadurch im Durchmesser. Und danach hab ich dieses gestauchte Geflecht etwas oval gedrückt und auf die 300 Ohm Hühnerleiter aufgezogen. Schrumpfschlauch darüber, fertig, siehe Fotos:

Bild Bild Bild

Bild Bild Bild

Damit lässt sich nun das SWR-Minumum schön auf die Wunschfrequenz legen. Am Anfang etwas mühsam da ma ja jedes mal die Angelrute runternehmen muss und im unteren Drittel zusammenschieben muss. Aber wenn mal eingestellt dann passt es auch beim nächsten mal, so halbwegs ...

Konnte dann mit dieser Antenne auch noch einige Gespräche führen, quer durch halb Wien, es gab von keiner Seite Anlass zur Kritik :)

Ich hab ja jetzt insgesamt vier Ruten mit 8m von Askari (EUR 15,-- das Stück) ... denke ich werde die anderen drei Ruten ebenfalls so bestücken ...

Noch kurz zu Deiner 400 Ohm J-Pole: hast Du da die gleichen/selben Abmessungen wie bei der 300er genommen ?? ... ich werde meine Abmessungen meiner "8m 300er Inline J-Pole" nach Beendigung aller Test hier veröffentlichen, falls der Nachbau wen interessiert ...

Danke und schöne Grüße :)

Andreas

PS: Ich habe festgestellt dass wenn die Mantelwellensperre (5 Windungen auf d=11cm) im Wind hin und her baumelt dass das die SWR-Kurve unschön wird und sprunghaft wandert. Wenn man sie jedoch so wie auf obigem Foto am Baum festschnallt dann ergibt das schöne reproduzierbare Ergebnisse. Weiters hab ich festgestellt wenn das Zuleitungskabel ein wenig den Boden berührt ergibt das ebenfalls schönere Ergebnisse als wenn es sich z.B. gespannt in der Luft befindet ... bei dieser Antenne schadet offensichtlich etwas "Erde" nicht ... werde in diese Richtung weitere Versuche durchführen (hab ja jetzt einen schönen "Erdnagel" und praktische Starthilfekabel)
Bild
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Krampfader
Santiago 9+30
Beiträge: 3100
Registriert: Do 23. Jan 2014, 15:26
Standort in der Userkarte: Wien

Re: Eigenbau "Inline Askari-Antenne"

#165

Beitrag von Krampfader » Mo 4. Mär 2019, 22:59

Bild Bild Bild

Bild Bild Bild
Mein Motto: Hauptsache es vergeht die Zeit

Antworten

Zurück zu „CB - Antennen“