T2LT vs. Lambdahalbe

FunkerR

Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#46

Beitrag von FunkerR » Di 26. Feb 2019, 10:43

Also wirklich weniger Störungen sind es nicht geworden.
Wenn Störungen da sind, dann kommen sie aber stärker rein (PLC und Co.).
Ich kann nur sagen, dass ich etwas klarer entfernte Stationen hören konnte und etwas klarer rauskam. Es kann sich evtl. ja nur um 1db mehr handeln aber für den Versuch ist es nicht schlecht. Aufgrund der guten Stehwelle kam ich natürlich auch mit mehr Leistung raus.

Ich denke mit einem Antennenanalyzer kommt ihr da weiter.

Aber sonst T2LT rockt!
:tup:

Krampfader
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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#47

Beitrag von Krampfader » Di 26. Feb 2019, 11:16

Hallo FunkerR

Besten Dank für den Versuch mit dem H155 ... Deine erste "selbst entwickelte Antenne", gratuliere! :thup: :D

Wie von mir vermutet klappt das also auch mit dem H155, schön ... Hmmm, was natürlich schon besser sein kann ist vielleicht nicht gerade die T2LT-Antenne selbst sondern deren meterlange Zuleitung. Wenn man die ebenfalls gleich aus dem H155 anfertigt (das H155 kann ja gleich unterhalb der Spule durchgehend weiterlaufen, ohne Unterbrechung, also ohne PL-PL-Kupplung) dann kann das schon stimmen was hier über das H155 steht, siehe: https://www.bonito.net/newsroom/warum-s ... -brauchen/

Die Frage ist dann nur ob man dann nicht gleich das H155 mit PE Mantel nimmt, siehe: https://www.koax24.de/koaxialkabel/koax ... 55-pe.html

Die Ausführung vom H155 mit PVC-Mantel (siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H155/h_155.htm ) ist ja leider nicht dauerhaft wetterfest, weiters ist PVC funktechnisch angeblich ja nicht optimal (der untere Dipol-Schenkel bleibt ja dabei mit PVC ummantelt) ...

Wie auch immer: es dürfte sich bezahlt machen die T2LT komplett aus H155 zu fertigen, inkl. dem Zuleitungskabel. Vor allem da das H155 nur unwesentlich teurer ist als gutes RG-58 ...

Weiter so Jungs! :tup:

Danke und Grüße

Andreas
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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#48

Beitrag von FunkerR » Di 26. Feb 2019, 11:21

Ich hab jetzt noch eine angefertigt und habe diese in den Kofferraum gelegt.
Mal sehen wann ich Zeit finde diese mal auf einer kleinen Anhöhe inkl. Askari 9m Rute zu testen.
Aufjedenfall halte ich euch da auf dem Laufenden.

Meine Zuleitung ist auch H155 aktuell 5m zur Antenne. Hab dennoch Störungen durchgehend drin S3 -> bis S7 (am Abend wg. PLC und Co.).

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#49

Beitrag von Krampfader » Di 26. Feb 2019, 11:34

FunkerR hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 11:21
Meine Zuleitung ist auch H155 aktuell 5m zur Antenne. Hab dennoch Störungen durchgehend drin S3 -> bis S7 (am Abend wg. PLC und Co.).
Ja klar, die Antenne selbst empfängt ja auch die Störungen, leider, nicht nur das Zuleitungskabel ...

Ja mach das bitte, teste die Antenne mal am freien Feld (Hügel, Berg, etc.) und halte uns am Laufenden ...

Ich hab nämlich auch noch einige Meter H155-PVC daheim. Sobald die Lackierung meines selbst gebastelten Auffahrfußes trocken wird werde ich mir ebenfalls eine weitere T2LT basteln, diesmal eben aus H155. Und zwar gleich mit ausreichend langem und durchgängigem Zuleitungskabel, für meinen 12,5m-Mast. Diese T2LT aus H155 kann ich dann auch gleich als höhenwertigen "Treiber" für meine "Wimpel-Beam" verwenden ...

Werde berichten!

Danke und Grüße

Andreas
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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#50

Beitrag von alpenhammer » Di 26. Feb 2019, 19:54

Ich hab nämlich auch noch einige Meter H155-PVC daheim. Sobald die Lackierung meines selbst gebastelten Auffahrfußes trocken wird werde ich mir ebenfalls eine weitere T2LT basteln, diesmal eben aus H155.
Bin ich schon neugierig auf deine geänderten? Abmessungen..hab nämlich auch noch Rest-H155 daheim
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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#51

Beitrag von FunkerR » Di 26. Feb 2019, 20:22

Hab heute nochmal die Antenne vom Baum geholt und die Stehwelle verstellt.

Naja S1-S3 hab ich dennoch, im Durchschnitt, Rauschanteil. Also keine Wunderantenne aber durch das H155 konnte ich heute einen kurzen Test machen.

Hab die T2LT RG58 angeschlossen und mal durch die Kanäle gezappt und landete auf einer Station ca. 30km entfernt, diese war sehr verrauscht mit S5 hier angekommen. Radio eher 3.
Dann hab ich die Antenne gewechselt auf T2LT H155 und siehe da S5 aber Radio 4.
Man konnte die Station schon etwas besser aufnehmen.

Gefühlt aber wirklich nur minimal besser. Auch zurück habe ich den gleiche Rapport erhalten.
Ich komme etwas deutlicher / klarer rüber ...

Anbei ein Bild meiner einfachen Konstruktion.

Soviel zu den kurzen Tests für heute.

Wie gesagt Bauanleitung wie von Andreas; Gleiche Maße nur H155 Kabel.

PS: Die Antenne hänt in ca 10m Höhe vom einem dickeren Baumstamm herunter....

73!

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#52

Beitrag von Charly Whisky » Di 26. Feb 2019, 21:45

Ich gebe zu bedenken,

Dass das H155 nur 75 dB schirmdämpfung hat.
Okay, das RG58 hat nur 38 dB, aber das Kabel an sich kommt mir an keine Funke :dlol:

Ich verwende grundsätzlich nur Kabel mit Schirmdämpfung jenseits der 100 dB.
Die Zeit ist einfach zu schade, um sich mit weniger zufrieden zu geben.

73

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#53

Beitrag von Krampfader » Di 26. Feb 2019, 22:20

Vielen Dank FunkerR für Deinen Test! :)

Na immerhin ein Radio-Wert deutlicher, das ist doch schon was! : ... hmmm, könnte durch die bessere Schirmung des H155 bedingt sein da eventuell weniger Störungen auf das Zuleitungskabel (ebenfalls H155) einstreuen ... was für ein Zuleitungskabel verwendest Du bei Deiner T2LT-RG-58 ??

Bin schon gespannt auf meine T2LT-H155 ... morgen teste ich den Auffahrfuß aus Holz, erstmalig ...

@Christian
Welches geschmeidige(!) Kabel würdest Du statt dem H155 empfehlen ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#54

Beitrag von ultra1 » Mi 27. Feb 2019, 09:43

13HN822 hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 19:57
was mich extrem interessieren würde:

Hat jetzt schon mal jemand die Antenne aus RG174 oder qualitativ besserem Kabel gebaut?

Der Sinn der Frage liegt darin, möglichst leicht für den Portablen Betrieb zu bleiben.
Aufgebaut ganz simpel: Antenne und dann gleich ohne zusätzliche Verbindungen 10m Zuleitung mit dran lassen, BNC stecker ankrimpen und gut.
Kleines Packmaß und in ne kleine Dose für den Transport gewickelt z.B.
Ja.
Und zwar ein "double" Bazooka-Dipol mit festem, 4 m langem Zuleitungskabel (auch RG 174).
Die Antenne lässt sich um die Hand aufrollen und in einer Hosentasche verstauen.
Kann ich für Minimalisten empfehlen und geht von einem guten Standort aus, erstaunlich gut.
Nutze ich als Wurfantenne oder mit 4,5 oder 6 Meter GFK-Masten.


73, Ingo.

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#55

Beitrag von FunkerR » Mi 27. Feb 2019, 09:52

Spielt die besser als die T2LT?

Hier gibts noch mehr Infos zur Double Bazooka.
http://radioaficion.com/cms/build-a-dou ... a-antenna/

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#56

Beitrag von ultra1 » Mi 27. Feb 2019, 10:58

Dieser ist aus RG 58 mit Ultra-Flex 5 Zuleitungs-Kabel :
viewtopic.php?f=15&t=45122

Für portabel meine beste Antenne.
Zuverlässig, universell und gute Abstrahlung.

55/73, Ingo.

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#57

Beitrag von FunkerR » Mi 27. Feb 2019, 11:07

Klingt gut.
Vielleicht bau ich mir davon auch eine am Wochenende.
Bei der Antenne muss sie aber mittig gespeist werden oder irre ich mich da? Vertikal sieht sie aufgebaut nicht so schick aus.
Horizontal ist CB ja eher schlecht, da alle vertikal unterwegs sind.

Hast Du diese selbst gebaut oder fertig gekauft?

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#58

Beitrag von ultra1 » Mi 27. Feb 2019, 19:38

Genau ein Dipol und mittig gespeist.
Kann alles. Diagonal, horizontal, inverted V und vertikal.

Vertikal wie beschrieben und zu sehen.
Ist dann aufgebaut wie eine Boomerang und hat dann eine Vorzugsrichtung. Bring dann eine halbe S-Stufe extra.
Oder es geht auch, das Zuleitungskabel schräg weg zu spannen.

Breitbandig, unempfindlich gegen Umgebungs-Beeinflussung und funkt selbst in geringer Höhe gut.
Höher ist natürlich besser.

Am besten selber probieren.
55/73, Ingo.

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#59

Beitrag von FunkerR » Mi 27. Feb 2019, 22:28

Hier im Forum gibt es sogar eine Anleitung für die Bazooka 27Mhz.
https://funkbasis.de/viewtopic.php?t=8600

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Re: T2LT vs. Lambdahalbe

#60

Beitrag von Krampfader » Do 28. Feb 2019, 10:58

So Jungs, wie versprochen hier meine T2LT, diesmal eben komplett aus H155, inkl. exakt 8,82m langer Zuleitung (von der PL-Buchse bis zu Spule), siehe Foto:

Bild

Hab mir was einfallen lassen. Bei dieser Version kann ich erstmalig die Dipol-Mitte verschieben, um ca. +/- 10cm. Dazu habe ich einfach am oberen Ende (des unteren Dipol-Schenkels) den PVC-Mantel auf einer Länge von 20cm entfernt, nicht aber die geflochtene Schirmung (die Alu-Folie darunter allerdings schon). Jetzt kann ich die Schirmung wie einen elastischen Strumpf rauf und runter schieben, Das Ende der offenen Schirmung habe ich noch eingeschrumpft damit es nicht aufspleißt. Und mit dem festgezurrten Kabelbinder bestimmt man wie streng sich das Ganze verschieben lässt ... damit kann ich die Länge der unteren Dipol-Hälfte nun etwas variieren ohne die (in sich verklebte) Spule auftrennen zu müssen, eben im Bereich von 250cm bis 270cm (die schwarze Markierung zeigt die 260cm laut Plan).

Weiters hab das obere Ende des Strahlers ebenfalls um 20cm länger gemacht und eng zurück umgeschlagen. Auch hier kann ich dann die Länge variieren, im Bereich von sagen wir mal 260cm bis 290cm (270cm sind es laut Plan), siehe:

Bild

Ich erhoffe mir dadurch eine zusätzliche Abstimmöglichkeit um das SWR-Minimum genau auf Wunschfrequenz legen zu können (z.B. auf Bandmitte oder "Hauskanal", etc.)

Jetzt geht es damit raus aufs Testgelände, ist zwar sehr windig heute aber mal sehen. Bin schon gespannt was mein Analyzer dazu sagt ... werde berichten.

Grüße

Andreas
Zuletzt geändert von Krampfader am Do 28. Feb 2019, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
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