Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#886

Beitrag von DMA284 » Fr 21. Dez 2018, 20:43

Moin!

So, die UK Gainmaster ist angekommen. Maße habe ich noch nicht genommen. Alle Kabel sind vom Hersteller Belden. Als Haupt Koaxkabel kommt URM76 zum Einsatz. Der längere Stub wurde mit RG8 realisiert. 16 Windungen bei 65mm als Spule (grob gepeilt mit dem Zentimetermaß meines Multitool Messers). Mit was der Kondensator beim Übergang zur 2,5mm² Kupferlitze realisiert ist, vermag ich nicht zu erkennen. Trägt auf jeden Fall schon mal weniger auf als die Kondensatoren aus Koaxkabel.

BildBild

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#887

Beitrag von Krampfader » Fr 21. Dez 2018, 21:39

Besten Dank Jungs! :)

@Christian
Alles soweit klar, Danke für die Richtigstellung. Ich werde dies bei Gelegenheit mal probieren. Muss mir allerdings erst ein entsprechendes 75Ohm-"Speisekabel" anfertigen. Doch, glaube Dir das glatt mit den S-Stufen. Hab ja Ähnliches erlebt mit meiner "Wimpel-Beam", siehe oben.

@DMA284
Vielen Dank für die Fotos, einiges kann man ja bereits erkennen. Zum Material: Belden ist schon mal gut. Das URM76 dürfte einem normalen RG58 mit 5mm Durchmesser entsprechen, siehe: http://www.caledonian-cables.co.uk/Coax ... 8_URM.html ... und das RG8 entspricht offensichtlich dem 10mm dicken RG213, siehe: https://www.reichelt.at/koaxialkabel-rg ... 15240.html

Vielleicht könntest Du auch die wichtigsten Dimensionen (sprich Abmessungen) ermitteln und hier posten. Wäre ganz toll!

Besten Dank und schöne Grüße

Andreas

PS: Zum Kondensator: am Foto ist auf der linken Seite unter dem Schrumpfschlauch eine leichte Einschnürung zu sehen, auf einer Breite von schätzomativ 20mm. Dort wurde offensichtlich die Kunststoffummantelung und das darunter liegende Schirmgeflecht entfernt. Und am Kabelende (im Bild rechts) wurde dann das offene Ende des innenliegenden Koax-Leiters isoliert und die 2,5er-Kupferlitze dann außen an das verbliebene (schätzomativ 10cm lange Stück) Schirmgeflecht angelötet (vermutlich) ... das ist optisch eine schön fluchtende "inline"-Lösung, vermutlich aber nicht gerade auf Zug "hoch" belastbar ...
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#888

Beitrag von DMA284 » Fr 21. Dez 2018, 23:00

Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 21:39
und das RG8 entspricht offensichtlich dem 10mm dicken RG213, siehe: https://www.reichelt.at/koaxialkabel-rg ... 15240.html
Konnte jetzt die genaue Bezeichnung des Stub Kabels entziffern. Es handelt sich um Sharman RG8 Mini. Grob geschätzter Durchmesser 6-7mm.
https://www.sharman-multicom.co.uk/Cata ... -CAB-MINI8

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#889

Beitrag von Krampfader » Sa 22. Dez 2018, 09:25

Guten Morgen DMA284

Zum RG8-Mini existieren unterschiedliche Angaben im Netz. Es dürfte sich aber um eine dünnere Version des RG213 handeln, mit Schaum-Dielektrikum, siehe die diversen "Datenblätter":

http://www.cabletool.net/Carol/94-95.PDF
https://www.barenco.co.uk/rg8-mini-50-c ... le-rg8mini
https://www.radioamatore.info/attachmen ... 20MINI.pdf

Für uns allesamt aber eher unübliche Kabeltypen. Es sieht auch so aus als würde der Hersteller aus England teilweise industriell gefertigte Verlängerungskabel mitverwenden (welche den Stecker/die Buchse bereits aufgeschweißt haben), kann mich aber auch täuschen, siehe Dein Foto: https://s15.directupload.net/images/181221/hamz8pjj.jpg

Wie auch immer, jetzt gilt es die genauen Materialien zu eruieren, zusammen mit den exakten Abmessungen! ... danach lässt sich dann abschätzen wie gut diese Antenne im Vergleich zu meinem Nachbau ist, vor allem dann wenn die ersten Messergebnisse vorliegen (SWR-Verlauf).

Schon mal besten Dank dafür!

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#890

Beitrag von hl77 » So 23. Dez 2018, 12:44

Hallo Andreas
hier die Ergebnisse Gainmaster"5/8" Vs I-max 2000.
Die Antennen wurden am gleichen Kabel auf gleichem Mast und auf gleiche Antennenspitzenhöhe verglichen.
Auf 10 und 11m sind beide gleich.auf 12m Gainmaster ca. 3db besser. 15m Gainmaster mit int. Tuner nicht anpassbar,mit ext.Tuner ging es. I-max 2000 ohne Tuner perfektes SWR 1,2 und ca.3 S-Stufen besseres Signal. Der Vergleich wurde auf FM und Usb gemacht. Fm 3 S-Stufen unterschied SSB 3-4 S-Stufen unterschied.Die I-Max wurde auch mit einer Mantelwellensperre betrieben. Die mechanische Konstruktion der I-Max finde ich viel besser gelöst. Für CB sind beide sehr gut geeignet.Für den Funkamateur ist die I-Max eindeutig besser geeignet. Für Portabel würde ich die Eigenbau Version von Dir bevorzugen.
Die Störungen durch PLC waren im 27MHZ Bereich gleich.
73 und ein frohes Weihnachtsfest wünscht Harry :wave:
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#891

Beitrag von DMA284 » So 23. Dez 2018, 13:03

Moin!

Jetzt gibts eine portabele Gain-Master Nachbau Antenne auch in Deutschland kommerziell zu kaufen.
https://www.dxfreun.de/Antennen/Bazooka ... Power.html

Ohne Worte!

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#892

Beitrag von ultra1 » So 23. Dez 2018, 13:44

DMA284 hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 13:03
Moin!

Jetzt gibts eine portabele Gain-Master Nachbau Antenne auch in Deutschland kommerziell zu kaufen.
https://www.dxfreun.de/Antennen/Bazooka ... Power.html

Ohne Worte!

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Hallo.

Ein stolzer Preis, aber das liegt wohl am verbautem Gold.
Wo Silber doch die beste Leitfähigkeit hat !

55/73, Ingo.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#893

Beitrag von Krampfader » So 23. Dez 2018, 13:46

Danke Harry, interessanter Test! ... die I-Max 2000 kommt für mich als "portabler Funker" allerdings nur bedingt in Frage ... aber vielleicht leg ich mir mal eine zu und "re-engineere" diese ebenfalls zu einer portablen Version ;) ... mal sehen was die Zukunft bringt ...


@ DMA284
DMA284 hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 13:03
Jetzt gibts eine portabele Gain-Master Nachbau Antenne auch in Deutschland kommerziell zu kaufen.
https://www.dxfreun.de/Antennen/Bazooka ... Power.html
Interssant. Bilde mir ein diese Antenne schon vor einiger Zeit gesehen zu haben, hmmm, kann mich aber auch täuschen. Auf jeden Fall ist dieses edle Teil ebenfalls eine Option. Hochwertige Materialien und deutsche Handarbeit haben eben ihren Preis (EUR 240,--), siehe Foto:

Bild
Bildquelle: https://www.dxfreun.de/Antennen/Bazooka ... Power.html

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#894

Beitrag von ultra1 » So 23. Dez 2018, 14:21

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 20:11
Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 11:16
..Bis auf einen Punkt: wie kommst Du auf 5,73m ?? (Zitat: "Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang")
Wenn ich das rechne dann komme ich auf 5,53m, also jeweils 20cm kürzer :| (11m * 3/4 * 0,67_VK-RG59 = 5,53m)
Hallo Andreas,

ich habe in meinen Unterlagen nachgesehen und auch gemessen:

Die 5.73 m hatte ich falsch in Erinnerung. Tatsächlich ist das Kabel (L1 = L2) 5.43 m lang.
Ich habe das RG59 bei Wimo gekauft. Da dort auf der HP kein Vk angegeben ist, hatte ich telefonisch nachgefragt und die Antwort 0.65 erhalten.
Es gibt ja auch andere Vk, abhängig vom Dielektrikum (von 0.6 bis 0.81).
Dann habe ich die Länge auf 27.135 MHz berechnet, das Ergebnis ist 5.43 m.

Viele Grüße
Christian
PS: Mach Dir den Spass und bau das Array auf. Nimm einen zweiten Mann mit. Ein Mast fix am Auto befestigt, mit dem anderen im Kreis laufen (Abstand zwischen den Antennen ca. 7.5 m), bis die Station den größten S- Wert bringt- Maststativ verwenden.
Je nach Position bzw. Winkellage habe ich 5 S- Werte Variation gehabt. Und zur Referenzantenne (das ist die, die du als erstes am Auto aufstellst) sind es bei mir regelmäßig 2 S- Stufen Gewinn bzw. 3 S- Stufen Verlust. Ja, kann nicht sein...ausprobieren.

VG
Christian

Hallo.

Das koppeln zweier Antennen mit 2X 1/4 lambda 75 ohm Koax Kabel ist mir bekannt.
Würde ich auch gerne ausprobieren.
Dazu habe ich jedoch noch eine Frage zu diesem Fall :

Die Antennen haben ein festes Koax-Kabel als Zuleitung.
Die eine Antenne 4m und die Andere 8m 50 ohm Kabel.
Diese beiden unterschiedlich langen Kabel, verbinde ich mit den zwei 75 ohm Kabeln.
Dann ein PL T-Verbinder, mit den zwei mal 75 ohm und einem 50 ohm Kabel zum Funkgerät.

Funkt das so ?
Wegen den 4m und 8 m unterschiedlich langen 50 ohm Kabeln, die direkt mit den Antennen fest verbunden sind ?

Ich vermute das es geht, denn an den Antennen liegen ja 50 ohm an und ein folgendes 50 ohm Kabel macht dann keinen Unterschied.



Bitte um Eure Meinung.

55/73, Ingo.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#895

Beitrag von Charly Whisky » So 23. Dez 2018, 15:26

Hallo Ingo,

die 50 Ohm Kabel sollten gleich lang sein, sonst stimmt die Phasenlage der abgestrahlten elektromagnetischen Wellen nicht überein.
Funktionieren wird es dann „irgendwie“, die Strahlrichtung müsste man dann mal genau untersuchen.

Viel Erfolg und wind/regen- freie Testbedingungen :seufz:
Christian

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#896

Beitrag von DMA284 » So 23. Dez 2018, 16:05

Krampfader hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 13:46
Danke Harry, interessanter Test! ... die I-Max 2000 kommt für mich als "portabler Funker" allerdings nur bedingt in Frage ... aber vielleicht leg ich mir mal eine zu und "re-engineere" diese ebenfalls zu einer portablen Version ;) ... mal sehen was die Zukunft bringt ...
Vielleicht hilft dir das ja schon weiter. https://web.archive.org/web/20100220165 ... ax2000.htm

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#897

Beitrag von Krampfader » So 23. Dez 2018, 16:50

hl77 hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 12:44
hier die Ergebnisse Gainmaster"5/8" Vs I-max 2000.
Die Antennen wurden am gleichen Kabel auf gleichem Mast und auf gleiche Antennenspitzenhöhe verglichen.
Auf 10 und 11m sind beide gleich.auf 12m Gainmaster ca. 3db besser.
Danke Harry (hl77) für den Test!
Danke DMA284 für den Link!

Na bumm! ... im Inneren der iMax-2000 geht es "wild" zu, elektrisch als auch mechanisch betrachtet. Siehe Fotos auf Deiner verlinkten Seite. Ich wüsste jetzt adhoc nicht wie man das mit einfachen Hausmitteln am Küchentisch bewerkstelligen könnte ... hmmm, da müsste ich mein Hirn wohl wirklich mal anstrengen ;) ... Spaß beiseite, klar ginge es, Drehbank steht bei mir im Keller, aber bei wem sonst noch? - eben! ;)

Schaltbild der iMax-2000:
Bild
Quelle: https://web.archive.org/web/20100220165 ... ax2000.htm

Laut dem Test von Harry (hl77) schenken sich iMax-2000 und Gain-Master auf dem 11m Band nichts, siehe Zitat oben. Für mich als CB-Funker wäre so ein Nachbau der iMax-2000 also nur unnötiger Mehraufwand (bin eigentlich ein fauler Zeitgenosse ;) ). Hingegen eine Gain-Master baue ich mittlerweile ohne großen Aufwand aus Lüsterklemmen, Reisstäbchen und Kabelbinder! ;)

Auf den anderen Bändern darf (und möchte ich mich auch) nicht bewegen, so gesehen bleibe ich vorerst bei meinem für 11m (sprich 27Mhz) optimierten GM-Nachbau ...

Trotzdem Danke Jungs, schöne Grüße und bald kommt das Christkind! ... hoffe Ihr wart brav! ;)

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#898

Beitrag von VictorPapa » So 23. Dez 2018, 17:14

ultra1 hat geschrieben:
So 23. Dez 2018, 14:21
Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 20:11
Krampfader hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 11:16
..Bis auf einen Punkt: wie kommst Du auf 5,73m ?? (Zitat: "Die jeweiligen RG59 Kabel sind 5.73 m lang")
Wenn ich das rechne dann komme ich auf 5,53m, also jeweils 20cm kürzer :| (11m * 3/4 * 0,67_VK-RG59 = 5,53m)
Hallo Andreas,

ich habe in meinen Unterlagen nachgesehen und auch gemessen:

Die 5.73 m hatte ich falsch in Erinnerung. Tatsächlich ist das Kabel (L1 = L2) 5.43 m lang.
Ich habe das RG59 bei Wimo gekauft. Da dort auf der HP kein Vk angegeben ist, hatte ich telefonisch nachgefragt und die Antwort 0.65 erhalten.
Es gibt ja auch andere Vk, abhängig vom Dielektrikum (von 0.6 bis 0.81).
Dann habe ich die Länge auf 27.135 MHz berechnet, das Ergebnis ist 5.43 m.

Viele Grüße
Christian
PS: Mach Dir den Spass und bau das Array auf. Nimm einen zweiten Mann mit. Ein Mast fix am Auto befestigt, mit dem anderen im Kreis laufen (Abstand zwischen den Antennen ca. 7.5 m), bis die Station den größten S- Wert bringt- Maststativ verwenden.
Je nach Position bzw. Winkellage habe ich 5 S- Werte Variation gehabt. Und zur Referenzantenne (das ist die, die du als erstes am Auto aufstellst) sind es bei mir regelmäßig 2 S- Stufen Gewinn bzw. 3 S- Stufen Verlust. Ja, kann nicht sein...ausprobieren.

VG
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Hallo.

Das koppeln zweier Antennen mit 2X 1/4 lambda 75 ohm Koax Kabel ist mir bekannt.
Würde ich auch gerne ausprobieren.
Dazu habe ich jedoch noch eine Frage zu diesem Fall :

Die Antennen haben ein festes Koax-Kabel als Zuleitung.
Die eine Antenne 4m und die Andere 8m 50 ohm Kabel.
Diese beiden unterschiedlich langen Kabel, verbinde ich mit den zwei 75 ohm Kabeln.
Dann ein PL T-Verbinder, mit den zwei mal 75 ohm und einem 50 ohm Kabel zum Funkgerät.

Funkt das so ?
Wegen den 4m und 8 m unterschiedlich langen 50 ohm Kabeln, die direkt mit den Antennen fest verbunden sind ?

Ich vermute das es geht, denn an den Antennen liegen ja 50 ohm an und ein folgendes 50 ohm Kabel macht dann keinen Unterschied.



Bitte um Eure Meinung.

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Hallo Ingo,

schaue mal in dieses Dokument: http://tm1o.free.fr/4SQ/80m/en_ver_fina ... _04_15.pdf. Das erthält die Grundlagen.

73 Victor.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#899

Beitrag von Krampfader » Di 25. Dez 2018, 11:31

Hoffe Euer Christkind war brav ;) ... folgendes, Nachtrag zu den Schrumpfschläuchen:

Die Schrumpfschläuche von https://www.reichelt.de sind an sich super, selbstverklebend, nicht allzu teuer und besitzen ein Schrumpfungsverhältnis von 4:1(!). Durch den hohen Schrumpfungsfaktor tragen sie allerdings recht dick auf, sprich die Wandstärke beträgt nach der Wärmehandlung (mit Heißluftpistole oder auch vorsichtig mit kleinem Gasbrenner-Feuerzeug) beim 20mm Schlauch ganze 2,3mm. Dadurch wird die eingeschrumpfte Stelle bocksteif, auch ohne dem relativ dicken mit eingeschrumpften Reisstäbchen. Ich werde daher bei meinen nächsten Lüsterklemmen-Versionen statt den dicken Reisstäbchen etwas schlankere "Schaschlik-Stäbchen" verwenden, diese brauchen bei der Montage die Kabel dann vor dem Einschrumpfen gerade mal fluchtend halten, die Biege-Festigkeit übernimmt dann der Schrumpfschlauch ... dadurch sollte es dann auch möglich sein statt dem doch etwas dick auftragenden 20mm-Schlauch dann den etwas schlankeren 16mm-Schlauch zu verwenden ... mal sehen ...

Deshalb hier nochmals die komplette Materialliste (inkl. den aktualisieren Schrumpfschläuchen):

Bild

- Antennen-Litze "Typ 3", siehe: http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- Koaxialkabel H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H155/h_155.htm
- Teflonkabel RG142B/U, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/PTF ... /rg142.htm
- UHF-Buchse "PL 22 TG" für H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/UHF-Stecker/P ... L-22TG.htm
- Spulenträger, siehe: https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Rohr-63-x-20mm-6-bar
- Schrumpfschlauch, siehe: https://www.reichelt.de/schrumpfschlauc ... stct=pos_2
- Schrumpfschlauch, siehe: https://www.reichelt.de/schrumpfschlauc ... stct=pos_6
- Kabelbinder, siehe: https://www.reichelt.de/kabelbinder-uv- ... stct=pos_0
- Lüsterklemmen, siehe: https://www.amazon.de/dp/B007CWCQ74/ref ... E_SCE_dp_2
- Schaschlik-Stäbchen: im nächsten Supermarkt

Frohe Festtage!

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#900

Beitrag von Krampfader » Do 27. Dez 2018, 12:52

Mahlzeit!

Bin gerade aktuell in Oberösterreich unterwegs, mit meiner Rucksackausrüstung (bestehend aus kompaktem 10m Mast + Gain-Master-V3), Anreise per Bahn. Und hatte auch bereits ein erstes nettes Gespräch mit einer 14km weit entfernten Station (Unterdachantenne, ich schlug bei ihm mit S7/R5 auf, er bei mir mit S5/R5). Hier einige Fotos, direkt vom Ort des Geschehens (es leben die Smartphones! ;) ):

Bild Bild Bild Bild Bild

Geht gut die kleine (modifizierte) Bill. Und der Akku hält gut, trotz der tiefen Temperaturen. Passt eben alles in einen Rucksack, spielt aber wie eine „ausgewachsene“ CB-Anlage :)

Grüße

Andreas
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