Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Stargate
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1141

Beitrag von Stargate » Di 29. Jan 2019, 11:04

Diese Lamda Halbe Antenne, ich habe so eine, hat die besagte Spule und vor dem PL Stecker sehr schlanke Ferritkerne die die Mantelsperre bilden.
Auf dem Foto gut zu sehen

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1142

Beitrag von Krampfader » Di 29. Jan 2019, 11:21

Stargate hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 11:04
Diese Lamda Halbe Antenne, ich habe so eine, hat die besagte Spule und vor dem PL Stecker sehr schlanke Ferritkerne die die Mantelsperre bilden.
Auf dem Foto gut zu sehen
Hallo Stargate

Ich weiß leider noch immer nicht welche Antenne Du meinst. Wärst Du bitte so nett und würdest hier einen Link reinstellen? und/oder ein Foto davon?

Besten Dank!

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1143

Beitrag von Stargate » Di 29. Jan 2019, 13:01

Es ist die bei Lamda Halbe Vertriebene Antenne ohne Hühnerleiter. Das Foto dieser Antenne ist hier im Forum. "Spule
" am Koaxmantel, Fertigkerne am Anschluss Pl Stecker

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1144

Beitrag von Krampfader » Di 29. Jan 2019, 13:09

Stargate hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 13:01
Es ist die bei Lamda Halbe Vertriebene Antenne ohne Hühnerleiter. Das Foto dieser Antenne ist hier im Forum. "Spule
" am Koaxmantel, Fertigkerne am Anschluss Pl Stecker
Meinst Du diese hier ??

Bild
Quelle: http://www.lambdahalbe.de/drahtantennen ... index.html

Sind das wirklich Ferrite nahe am PL-Stecker ?? ... und meinst Du als "Spule" diese "Schraubenfelder" (mit der man das SWR einstellt) ?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1145

Beitrag von Stargate » Di 29. Jan 2019, 14:10

Ja diese Antenne, die habe ich in einen Mast eingezogen. Das sind Ferrite die der Mantelsperre von DX wire ähneln. Woraus diese Spirale-Spule besteht kann ich nicht sagen.(Kunststoff) Das wurde schon 2011 hier als Donauantenne behandelt. Das war ja auch hier die Idee mit einer "T2LT" mit Ferritkernen als Sperre anstelle der Spule. Welche Ferritkernen hier verwendet werden kann ich nicht sagen.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1146

Beitrag von Krampfader » Di 29. Jan 2019, 14:24

Stargate hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 14:10
Ja diese Antenne, die habe ich in einen Mast eingezogen. Das sind Ferrite die der Mantelsperre von DX wire ähneln. Woraus diese Spirale-Spule besteht kann ich nicht sagen.(Kunststoff) Das wurde schon 2011 hier als Donauantenne behandelt. Das war ja auch hier die Idee mit einer "T2LT" mit Ferritkernen als Sperre anstelle der Spule. Welche Ferritkernen hier verwendet werden kann ich nicht sagen.
Danke Stargate

Die "Spiralfeder" besteht sicher nicht aus Kunstoff, wenn dann aus kunstoffummantelten Draht. Ansonsten würde das keinen Sinn ergeben. Und die Verdickung beim PL-Stecker sind bestimmt auch keine "Ferrite". Für mich sieht das eher aus wie zwei parallel verlaufende Koaxialkabel welche gemeinsam eingeschrumpft wurden. Leider kann ich das nicht nachprüfen, besitze nur die "Power-Version" für 11m, siehe: http://www.lambdahalbe.de/drahtantennen ... index.html

Wer hat diese Antenne und kann dies bestätigen bzw. dementieren ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1147

Beitrag von Pegasus » Di 29. Jan 2019, 16:20

Servus Andreas,

habe meine 20m von LambdaHalbe deswegen auseinander genommen.
Meine Version ist mit 2 paralell laufenden Koax RG58, wobei eins davon der Stub ist - kurzgeschlossen.
Ist genau dieselbe Variante die ich Dir per Mail habe zukommen lassen.
Großer Vorteil: total unempfindlich gegenüber den Umgebubgsbedingungen
Nachteil: die Verluste dieser Anpassungsvariante steigen mit der Wellenlänge.

Habe hier mal Versuche gegenüber der J-Antenne mit 1/4 Lambda Zweidrahtanpassung gemacht: SWR und Breitbandigkeit der Koax mit Stubanpassung deutlich besser,
Verluste ebenfalls deutlich höher. Damals eine S-Stufe was mir viel vorkommt.

Vorteil 1/4 Lambda Zweidrahtanpassung:
Verlustärmer als beschriebene Koaxanpassung
Nachteil: absolut empfindlich gegenüber Umgebungsbedingungen, eine Dachrinne oder ähnliches sollte nicht in der Nähe der Anpassung sein sonst wirds nichts mit dem SWR.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1148

Beitrag von Stargate » Di 29. Jan 2019, 17:26

Eine parallele RG 58 Leitung könnte hier rein optisch hier auch so sein. Es gibt da aber in bestimmten Abstand 5 Verdickungen. Vermutlich 2 lange Ferrite am Anfang und am Ende und 3 Ferrite in der Mitte. Das mit dem Kunststoff ummantelten Draht wird sicher auch so sein. Sonst macht das ja auch keinen Sinn

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1149

Beitrag von Skipper 330 » Di 29. Jan 2019, 17:54

kml hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 23:05
Krampfader hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 17:25
Derartig gute SWR-Werte hab ich nie erreicht, Dein Analyzer muss kaputt sein ;) ... perfekte Arbeit Skipper, Gratuliere! :thup:
Versuch mal 10m RG58 als Zuleitung vor dem Analyzer :wink:
73
kml
Kamil, keine Ahnung ob du deinen Einwand mit 10 m RG58 vor dem Analyzer auf Andreas seine Mitteilung (derartig gute Werte habe er nie erreicht) oder auf die von mir erreichten Werte beziehst.
Aber für alle, zwischen Analyzer und GM lagen 10 m einfachstes RG58 vom Neuner im Schnee.
Sobald der Schnee weg ist werde ich den Test wiederholen.
Denke mal das weiße Katatrophenpulver hat mit Schuld am guten SWR.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1150

Beitrag von Pegasus » Di 29. Jan 2019, 18:43

Stargate hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 17:26
Eine parallele RG 58 Leitung könnte hier rein optisch hier auch so sein. Es gibt da aber in bestimmten Abstand 5 Verdickungen. Vermutlich 2 lange Ferrite am Anfang und am Ende und 3 Ferrite in der Mitte. Das mit dem Kunststoff ummantelten Draht wird sicher auch so sein. Sonst macht das ja auch keinen Sinn
Servus Stargate,

die Verdickungen sind stinknormale Umwicklungen aus handelsüblichem Isolierband.
Weit und breit keine Ferrite die verbaut sind - zumindest an meiner 20m Variante.

Die Ganze Thematik gehört aber eigentlich in einen anderen Thread.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1151

Beitrag von WernerAT » Mi 30. Jan 2019, 00:34

Hallo alle zusammen,
Ich bin der Werner und mein QTH ist in Salzburg (AT).
Die letzten beiden Abenden habe ich damit verbracht mich in dieses Thema GM nachbau einzulesen.
Mich haben diese unzähling Informative Beiträge echt beeindruckt und möchte mich selber auch an einem GM Nachbau versuchen.
Habe in der Vergangenheit ein paar kleiner Antennebau Projekte wie zb eine Moxon Beam für 11/10m bereits erfolgreich abgeschlossen.

Nun zu meinem Vorhaben.
Ich möchte gerne die GM nach dem Bauplan Gain-Master-V3.0 Novermber 2018 von Krampfader in der Variante "CB-FUNK" nachbauen.
viewtopic.php?p=518401#p518401
Die entsprechenden Kabel (H155, RG142B/U) und Stecker habe ich bereits nach der einkaufsliste der in einem Beitrag gepostet wurde bestellt.
Das einzige was ich gerne ändern würde ist das der Mittelpunkt bei ca 27,5 wäre.
Würde es in diesem Fall ausreichen den Stub entsprechend zu kürzen oder müsste der Kondensato und der Stub abgeändert werden?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
73s Werner

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1152

Beitrag von Nasa » Mi 30. Jan 2019, 07:57

Hallo Werner,

so einfach wie z.B. an einem Dipol geht das nicht beim Gain-Master Nachbau, da sich alles gegenseitig beeinflusst.
Im Prinzip ist eine korrekt nachgebaute Gain-Master so breitbandig, das sich ein herumschnippseln an Stub oder
Kondensator kaum noch lohnt. Es sei denn, man hat sich irgendwo völlig vermessen.

An Deiner Stelle würde ich die Antenne nach den angegebenen Abmessungen nachbauen und dann an den von Dir
benötigten Bandgrenzen das SWR messen. Sollte eines davon nicht akzeptabel sein, melde Dich noch mal mit den
genauen Werten des Nachbaus (verwendete Längen, Kabel, SWR-Werte alle 100kHz etc. ) dann kann ich die Antenne am PC
simulieren und Dir sagen, wo Du drehen kannst. Je mehr SWR-Werte Du lieferst, desto genauer geht das.

Gruß,
Lothar
QTH Crailsheim - Locator JN59BD

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1153

Beitrag von Krampfader » Mi 30. Jan 2019, 08:22

Schönen Guten Morgen Werner!

Schön dass Du den Weg hier ins Forum gefunden hast. Und schön dass Du Dich an den Bau der Gain-Master heranwagen möchtest. Obwohl "heranwagen" ist schon ein wenig übertrieben ;) ... Wie Lothar schon sagt, die Längen des Kondensators bzw. Stubs beeinflussen sich gegenseitig. Man muss beim Abstimmen also an zwei "Stellschrauben" gleichzeitig "drehen", sprich kürzen. Was oft recht mühsam ist, Antenne rauf, messen, Antenne wieder runter, kürzen, Antenne wieder rauf, messen, usw. ... Ich lasse meinen Stub meist um 10cm länger und kürze ihn dann cm-weise, genauso den Kondensator (um 5cm länger und 5mm weise, mühsam) ... und falls Du mal zu kurz bist ist ja Stub und/oder Kondensator sogar vor Ort recht schnell ausgewechselt, vorausgesetzt Du baust die Version mit den Lüsterklemmen ...

Die im Plan angegeben Längen sollten fürs Erste aber mal passen, wie gesagt, die Antenne ist für CB-Funk recht breitbandig alles unter einem SWR <= 1,5 ist völlig in Ordnung ...

Gutes Gelingen, falls Fragen gerne! :)

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1154

Beitrag von WernerAT » Mi 30. Jan 2019, 12:34

Hallo Lothar, Hallo Andreas,
Vielen dank für eure Infos.
Dann werde ich die Werte so verwenden wie es im Bauplan angegeben sind.
Die Idee mit den Lüsterklemmen ist gar nicht so schlecht, dann könnte ich ggf noch abänderungen machen ohne wieder alles löten zu müssen. Vorerst hätte ich noch eine frage bezüglich der Luftspule. Wie befestigt ihr das Kabel an dem PVC rohr sodas die Windung nicht mehr aufgeht? Nehmt ihr Kabelbinder oder gibts dazu etwas besseres?

Grüße
Werner

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#1155

Beitrag von Skipper 330 » Mi 30. Jan 2019, 14:38

Hallo Werner,
ich messe die Breite der 16 Windungen genau auf den mm ab - Kabelmitte 1. Windung zu Kabelmitte 16. Windung. Das PVC Rohr etwas länger lassen, Gesamtlänge mind. 10 cm.
Dann bohre ich entsprechend der gemessenen Breite der Windungen zwei Löcher ins Rohr. Andreas macht da Schlitze.
Das ganze straff gewickelt braucht nicht einmal Sekundenkleber in den Kabelwindungen. Da geht nichts auf.

73 Ahoj
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