Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

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DK5VQ
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#976

Beitrag von DK5VQ » Fr 11. Jan 2019, 13:14

Ist aber nur ein Gehirnfurz ohne Funktionsgarantie...

Man könnte einfach den Schirm unterbrechen am Fußpunkt und über den Trap wieder verbinden...

Das Koaxialkabel könnte man durch den Trap durchführen.

Um die Sperrkreis-Resonanz zu messen habe ich mir für den Analyzer Koppelschleifen in diversen Durchmessern angefertigt aus Kupferlackdraht. Damit funktioniert der Analyzer wie ein Dip Meter und man kann berührungslos messen ohne den Sperrkreis kapazitiv zu belasten...

...von unterwegs aus.



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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost

#977

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 13:36

DK5VQ hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 13:14
Ist aber nur ein Gehirnfurz ohne Funktionsgarantie...

Man könnte einfach den Schirm unterbrechen am Fußpunkt und über den Trap wieder verbinden...

Das Koaxialkabel könnte man durch den Trap durchführen.

Um die Sperrkreis-Resonanz zu messen habe ich mir für den Analyzer Koppelschleifen in diversen Durchmessern angefertigt aus Kupferlackdraht. Damit funktioniert der Analyzer wie ein Dip Meter und man kann berührungslos messen ohne den Sperrkreis kapazitiv zu belasten...

Besten Dank Mario!

Jetzt kenne ich mich aus! :) ... genial, ist bestimmt kein Gehirn-Furz! ... wenn das Stück freiliegender Innenleiter nicht allzu lange ist und auch noch durch den Trap hindurch führt könnte das durchaus klappen! :thup:

Jetzt bräuchte ich dann nun noch einen maßgeschneiderten "Trap" dafür. Aber zuerst mal den Innendurchmesser an der fraglichen Stelle ermitteln, hab die Angel allerdings unten im Kofferraum, werd ich aber noch heute machen ...

Schön langsam kommt ja Schwung in die Sache ;)

Nochmals Danke Mario, auch für die tolle Skizze!

Andreas

PS:
DK5VQ hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 13:14
Um die Sperrkreis-Resonanz zu messen habe ich mir für den Analyzer Koppelschleifen in diversen Durchmessern angefertigt aus Kupferlackdraht. Damit funktioniert der Analyzer wie ein Dip Meter und man kann berührungslos messen ohne den Sperrkreis kapazitiv zu belasten...
Das würde mich auch interessieren, gibts dazu irgendwo eine Anleitung?, Danke!

Edit: habs gefunden! ... kann ja sogar mein Analyzer :banane:
Bild
Quelle: https://rigexpert.com/files/manuals/aa3 ... OOM_en.pdf
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#978

Beitrag von DK5VQ » Fr 11. Jan 2019, 13:49

...das mach ich einfach so in der Dimension die ich brauche. Vollkommen unkritisch. Hier mal Beispiele...
BildBild

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#979

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 14:21

Danke Mario :)

Soweit alles klar, ich werde mir auch so eine simple Drahtschleife zurechtbiegen ...

Nebenbei experimentiere ich gerade mit Coil32. Habe gerade die Spule der T2LT simuliert (bei der simplen T2LT komme ich ja auch schön runter bis auf SWR 1,1), folgendes:

5 Windungen auf d=110mm, weitere Daten siehe Bild:

Bild
Quelle: http://coil32.net

Im Gegensatz dazu habe ich nun eine 35cm lange, 25mm schlanke Spule dimensioniert welche ähnliche Daten liefert. Allerdings besitzt die 70(!) Windungen auf d=14mm, siehe Bild:

Bild
Quelle: http://coil32.net

Die Reaktanz beider Spulen beträgt rund 690 Ohm. Ist das jetzt nicht irgendwie ein Widerspruch zu den 8.000 Ohm aus folgender Tabelle (5T RG58 on 4.25" air cored):

Bild
Quelle: http://www.karinya.net/g3txq/chokes/

Oder haben diese Werte nichts miteinander zu tun ?? ... was meint Ihr ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#980

Beitrag von Nasa » Fr 11. Jan 2019, 15:04

Hallo zusammen,

zu der Zeichnung von Mario:

Bild

Da sehe ich leider ein Problem.

Die Koaxialleitung ist ja gleichzeitig Zuleitung und untere Dipolhälfte.
Ankommende HF läuft im Koaxialkabel als Wanderwelle zur Dipolmitte und teilt sich auf die obere Strahlerhälfte und die untere Dipolhälfte auf, wobei dann hier der HF-Strom sozusagen auf der Außenseite als Mantelwelle läuft.

Wenn wie abgebildet der Schirm unterbrochen wird, kann auch die Wanderwelle nicht weiter.

Man darf also das Koaxialkabel auf keinen Fall abmanteln, sondern nur aufwickeln. Zwischen Windungsanfang und Ende wird
parallel noch ein Kondensator parallel geschaltet.

Irgendwo hab ich das schon mal gesehen:

Bild

Bild ganz rechts. Tuned Line Transmission Trap. Nur so gehts.

Gruß,
Lothar
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#981

Beitrag von DK5VQ » Fr 11. Jan 2019, 15:43

...den Bedenken stimme ich zu....aber Versuch macht klug.

...von unterwegs aus.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#982

Beitrag von 13STW » Fr 11. Jan 2019, 15:45

Jupp,
So sehe ich das auch.
Der komplette Schirm wird bei der entsprechenden Frequenz unterbrochen, damit dürfte kein Energiefluss mehr stattfinden. Antenne aus.
Der Kondensator muß außen, nur an den Schirm.
Nur dann heißt die Antenne T2LT.
https://www.robkalmeijer.nl/techniek/el ... index.html
Der Kondensator ist hier als Drehkondensator ausgeführt, wie gut das mit festen Werten geht, weiß ich aus dem Stehgreif nicht.
Es gilt wohl auch hier, je schmalbandiger, je besser der Wirkungsgrad und umgekehrt.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#983

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 15:48

Danke Lothar, Schade das mit dem "Trap" hat mir gerade angefangen zu gefallen ... aber vermutlich hast Du/habt Ihr recht!

Nachtrag, wenn ich Dich schon jetzt hier habe, folgendes:

Ich weiß, ich weiß, nur mal so für Spaß (ich versuche eben nur alle Aspekte mit einzubeziehen. Folgendes: ich komme mit meiner restlichen Zuleitungs-Kabellänge (sprich vom ersten Ferrit bis runter zum PL-Stecker auf ziemlich genau 5,5m. Dummerweise (ich weiß, ich weiß) sind diese 5,5m recht "ungünstig". Da gibts ja so ein nettes Programmchen, siehe Bild:

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm

Könnte mir da jetzt irgendeine "Impedanz-Transformation" einen derart dicken Strich durch die Rechnung gemacht haben ??

Um auch das auszuschließen werde ich die Antenne das nächste mal erstens auf meinem 12,5m-Mast klassisch seitlich hochziehen und zweitens das Kabel mit einer PL-Kupplung verlängern und dann gucken ob und was sich da tut ...

Was meinst Du ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#984

Beitrag von 13STW » Fr 11. Jan 2019, 15:59

Die Leitungslänge unterhalb der Spule/ Mantelwellensperre, oder sonst was, spielt doch gar keine Rolle,
Die Antenne endet da und die Zuleitung beginnt, auch wenn man nicht nochmal ein Stecker dran baut.
Wie lang das Gesamtkonstrukt ist, spielt keine Rolle. Wichtig sind die Längen vom der Trap bis zur Mitte und der Rest, eben die beiden Schenkel.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#985

Beitrag von Haflinger73 » Fr 11. Jan 2019, 16:12

Um mehr Durchmesser an der passenden Stelle zu erhalten, könnte man ja einen DX Wire GFK Mast um die oberen Elemente berauben.
Die 10m Mini hat ja unten 48mm und die 11,5m Mdi sogar 59mm Durchmesser (Aussen glaube ich :? ) zwar nicht mehr so Kompakt wie deine vorhandene Rutte, aber immer noch gemäss deinem Anfangskonzept und sicher ohne evtl. vorhandener "Karbonsperre".

Zur Mantelwellensperre: Ihr könnt mich "steinigen" wenn ich völlig daneben liege :clue: .
Muss die Impedanz der Sperre sich irgendwie verändern können? (was die Ferrite ja auch nicht können), oder könnte man mit einer extern gespiesenen Elektrischen Magnetspule (DC) ein Magnetfeld an der entsprechenden Stelle erzeugen?

Mechanisch kann ich Antennen nach Anleitung nachbauen, elektrotechnisch bin ich froh, immer wieder etwas neues dazu zu lernen :tup:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#986

Beitrag von Charly Whisky » Fr 11. Jan 2019, 16:49

Eine Antenne folgt der anderen :tup:

Sehr schön!

Ich bin ja auch ständig am bauen und testen.

Allerdings mit der Intention hier und da ein bißchen besser u werden.

Wie wäre es, wenn Du Deine Antennen einem "Großen Antennenvergleichstest" unterziehst?

Dann würde ich den "Sieger" bauen und glücklich sein :crazy: :sup:

VG
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#987

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 18:24

Haflinger73 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 16:12
Um mehr Durchmesser an der passenden Stelle zu erhalten, könnte man ja einen DX Wire GFK Mast um die oberen Elemente berauben.
Ja klar Haflinger73, könnte man ;) ... aber ich möchte ja eine Antenne entwickeln welche sich auf Basis der 9m-Angelrute bauen lässt, möglichst günstig, möglichst einfach ... außerdem reizt mich das neue alte Konzept dieser Koaxial-Ärmel-Halbwellen-Dipole, diesmal eben mit verschiebbaren Ferriten ...
Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 16:49
Wie wäre es, wenn Du Deine Antennen einem "Großen Antennenvergleichstest" unterziehst?
Dann würde ich den "Sieger" bauen und glücklich sein :crazy: :sup:
Ja, mach ich vielleicht mal, im Sommer dann. Jetzt ist es mir zu kalt dazu *brrrrrr*

Morgen teste ich mal mein neues Drahtgeraffel seitlich am 12m-Mast, und mit Verlängerung, bin gespannt welcher Unterschied sich daraus ergibt ...

Grüße

Andreas
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Ferrite ...

#988

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 19:50

Gerade eben entdeckt, die Idee mit den Ferriten ist noch nicht (ganz) vom Tisch!

Folgendes: In "Fernost" gäbe es 50 Stk. Ferrite um umgerechnet EUR 7,80 (inkl. Versand nach Österreich, unglaublich). Diese Ferrite besitzen laut Webshop gleich "gute" bzw. gleich "schlechte" Dämpfungseigenschaften wie jene die ich bereits habe ("CST9.5/5.1/15-3S4", https://www.megatron.ch/downloads/pdf/s ... ablesh.pdf ) , siehe Bild:

Bild
Quelle: https://www.aliexpress.com/item/inner-5 ... 3c00KkkKPQ

Vielleicht sollte ich ja (testweise) einfach noch mal 50 Stk. aufs Kabel fädeln ??, zusätzlich zu den bereits 30 vorhandenen und gucken was passiert ?? ... "schlechter" kanns ja damit nicht werden oder ??

Was meint Ihr ??

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#989

Beitrag von Haflinger73 » Fr 11. Jan 2019, 20:03

Gerade eine Interessante Abhandlung zum Thema Mantelwellen gefunden:

http://www.baeckerei-heitmann.de/DF1BT/ ... _DF1BT.pdf

Schau mal Seite 11 ganz Oben, dass würde doch die Anzahl Ferrite minimieren, nur mit dem Verschieben wirds dann schwierig :oops:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

#990

Beitrag von Krampfader » Fr 11. Jan 2019, 20:12

Besten Dank Haflinger für den hochinteressanten Link :thup:

Werd ich mir auf alle Fälle reinziehen!

Nochmals Danke und Grüße

Andreas

PS: das bringt mich doch glatt auf eine Idee!
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