Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#31

Beitrag von Derby Station » Mo 2. Dez 2019, 17:23

Krampfader hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 17:07
War heute im Angelfachgeschäft und hab kleine Karabiner gekauft. Für die Abspannung.
Mir war bewusst, dass Funker immer auch "Angler" sind 😸.

Ob Angler zeitgleich Funker sind ist mir ungeläufig. 😸

"Die besten Kunden hier im Angelgeschäft? Funker!"
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#32

Beitrag von VictorPapa » Mo 2. Dez 2019, 17:44

ultra1 hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 17:05
... gegen eine Avanti AV-170, auf dem Hausdach ausgetauscht .
Der Unterschied war überweltigend zu Gunsten der 5/8, was sich auch langfristig immer wieder bestätigte .
Neben der Avanti AV-101 (der AstroPlane), ist die AV-170 immer noch, meiner Meinung nach, die BESTE Antenne für 10/11 Meter. Und ich habe sie beide noch im Original laufen! :banane: :banane:

73 Victor. :-)

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#33

Beitrag von VictorPapa » Mo 2. Dez 2019, 17:47

Derby Station hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 17:23
Mir war bewusst, dass Funker immer auch "Angler" sind 😸.
"Funk-Wellen-Angler" :banane:

73 Victor. :-)

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#34

Beitrag von Derby Station » Mo 2. Dez 2019, 17:56

G löscht.
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#35

Beitrag von Krampfader » Mo 2. Dez 2019, 21:31

Schönen guten Abend!

Ich war/bin in der Tat Angler. Früher mit Lizenz, heutzutage nur mehr Schwarzfischer, im Urlaub ;)

Vermutlich daher meine Affinität zu den Askari‘s ;)

Hier nur eine Teilmenge meiner „Angelruten“, hab ich alle im Auto immer dabei:

Bild Bild

Schönen Abend wünsch! :wave:

Andreas
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#36

Beitrag von Krampfader » Di 3. Dez 2019, 10:43

Krampfader hat geschrieben:
So 1. Dez 2019, 14:40
Bei einer meiner nächsten morgendlichen "Sitzungen" fällt mir dazu bestimmt was ein ;) (die verschiebbare Spule auf dem kurzen aufgefädelten Trägerrohr geht ja schon in Richtung "Regenschirm")
Schönen Guten Vormittag! :)

Habs ja gewusst, wie vorhergesagt, heute morgen am "stillen Örtchen" hat sich mir folgendes Bild visualisiert ;)

Bild

Kurze Erklärung Askari-5/8:

- Rot: Strahler (seitlich an der 9m-Rute angetaped)
- Mast: 9m-Askari
- Radiale: Vier auf 2m gekürzte Askaris, Draht jeweils innen geführt und am Ende mit Blockklemme gesichert
- Grün: Verschiebbare (mit Kabelbindern fixierte) Hülsen (Askari-Reste) als Träger für Spule und als Anknüpfpunkt für die Verspannung
- Blau: Verspannung aus Vielzweckschnur, an den Enden jeweils mit kleinen lösbaren Karabinern versehen

Das ganze "Geraffel" aus Hülsen, Strahler, Spule, Zuleitung, Schnüren und Radialen kann im Prinzip dauerhaft zusammengebaut bleiben. Abbau: Die Radiale werden eingeschoben und nach unten geklappt (nachdem die Fixierung der Hülsen gelöst wurde). Danach wird die 9m-Askari einfach nach unten hin ausgefädelt und zusammengeschoben. Aufbau dann analog umgekehrt. Der Aufbau kommt dann dem Aufspannen eines Schirmes schon recht nahe. Damit sollte mir dann ein Packmaß von 114cm gelingen, bei einem Gesamtgewicht von unter 2kg, mal sehen ob das so klappt wie sich das klein Maxi so vorstellt ;)

Schönen Tag noch wünsch! :wave:

Andreas

PS: Bin schon gespannt auf den 4mm dicken Blumendraht aus Alu ...
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#37

Beitrag von Landfunker-SA » Di 3. Dez 2019, 11:22

Hallo!

Klasse! Das macht dieses Hobby aus. Mit eigener Kraft und Bastelei etwas erreichen.


Wünsche viel Erfolg,

Andreas (Landfunker) 8)
Eine PSU 1228 DIG, die Albrecht AE 5890 EU, Airflex 7 und die Sirio Gain Master 5/8. Auf der Albrecht steht ein Strauss und sieht gut aus.

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#38

Beitrag von Eger1 » Di 3. Dez 2019, 11:38

Krampfader hat geschrieben:
Di 3. Dez 2019, 10:43
PS: Bin schon gespannt auf den 4mm dicken Blumendraht aus Alu ...
Hallo Andreas,
den Blumendraht aus Aluminium, den ich kenne, der bricht nach 2-3 hin- und her­be­we­gen.
Du möchtest den für die Spule verwenden - davon gehe ich mal aus.
Wäre da nicht ein 8mm starkes Kupferrohr aus dem Sanitärbereich langlebiger?
Du könntest auch daran löten und ersparst dir Klemmen zur Kontaktierung.
Bei Aluminium bildet sich irgendwann auch mal eine Oxidschicht.

.... nur mal so als Gedanken in den Raum geworfen .... :clue:
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#39

Beitrag von Krampfader » Di 3. Dez 2019, 12:12

Danke! ... und Mahlzeit Jungs! :) ... Mann, ist ja schon Mittag!

Freue mich über das Interesse an dieser Antenne :) ... das Thema vertikale "5/8" zieht offensichtlich noch immer, zumindest unter uns CB-Funkern! ;)

@Armin (Eger1)
Ich guck mir mal diesen günstigen 4mm-Blumendraht aus Alu an (3m gibts um EUR 3,69), siehe: https://www.amazon.de/dp/B07RVJPNT3/ref ... CE_3p_dp_1 ... und falls der nicht geeignet erscheint dann werde ich wie vorgeschlagen auf andere Materialen ausweichen, sprich Kupfer (oder vielleicht auch Messing). Ich bin aber zuversichtlich, der Alu-Draht wird ja nur einmal beim Wickeln beansprucht und dann am Trägerrohr fixiert, sprich die Spule kann sich ja dann nicht mehr bewegen, es sollte danach also keinen Ermüdungsbruch geben ... aber mal abwarten ...

Zum Thema "Löten": Ich versuche alle meine Projekte so simpel (und günstig) wie möglich zu gestalten, sprich Küchentisch + Leatherman sollte dafür ausreichend sein (Leatherman hat sogar ne feine Metall-Säge + Feile, Schraubendreher, usw.). Deswegen auch immer eine lötfreie Version (mittels Lüsterklemmen). Nicht jeder hat eine Lötstation daheim und beherrscht die Kunst des Zinnaufschmelzens. Diese Randbedingungen hab ich immer im Hinterkopf ...

Die Grundabstimmung wird bestimmt nicht einfach, Spule, Strahler, Radiale, usw. ... bin aber zuversichtlich, mein RigExpert wird mich dabei unterstützen!

Und sollte das Teil dann zufriedenstellend spielen gibts natürlich wieder nen Haufen Detailfotos + Bauplan (mit genauen Abmessungen)

Schönen Nachmittag (sollte auch mal was arbeiten ;) )

Andreas :wave:
Zuletzt geändert von Krampfader am Di 3. Dez 2019, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#40

Beitrag von gernstel » Di 3. Dez 2019, 12:13

Sehr fein!
Aber wozu die Abspannung der Radiale nach unten, das verstehe ich gerade nicht. Wobei: Eine leitfähige Abspannung nach unten als rückgefaltete Radialverlängerung könnte interessant sein. Ich bekomme nämlich so ein klitzekleines Bauchweh, wenn die Radiallänge kürzer als die resonante Länge 2,65 m ist. Es wird vermutlich nicht viel ausmachen, nur unterer einstelliger Prozentbereich, ja sogar kaum messbar sein, weil einerseits die Radials nicht in unendlichem Abstand zum Boden sind und andererseits das bisschen Ausgleichsstrom auch über den Mantel des Anschlusskabels fließen kann. Also in der Praxis uninteressant.

Wenn der Radialleiter innerhalb der Fiberglasteleskopstangen verläuft, ist das gleich ein Test für ein integrales Antennenkonzept, inwieweit ein interner Draht das Zusammenschieben der Teleskope für den Transport behindert oder nicht. So oder so eine Menge Arbeit mit hohen Anforderungen an handwerkliches Geschick. Ich wünsche Dir viel Spaß und guten Erfolg dabei, lieber Andreas!

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#41

Beitrag von hl77 » Di 3. Dez 2019, 12:15

Die gleiche Spule in Kupfer wiegt allerdings das 3,3 fache von Alu.
73 Harry :wave:
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#42

Beitrag von Krampfader » Di 3. Dez 2019, 12:33

Hallo gernstel :)

Danke für Deinen Zuspruch, freut mich!

Folgendes:

- Ich habe in meinen Simulationen festgestellt dass es so gut wie keinen Unterschied macht ob die vier Radiale lediglich zwei Meter lang sind oder eben 2,64m (2,75m * 0,96 VK) ... sprich so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig ... außerdem kommt die "Sirio New Tornado 27" ebenfalls nur mit 2m aus, siehe: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... ::875.html

- Tja, warum die untere Verspannung: eine auf 2m gekürzte Askari wiegt lediglich 80g. Das ist viel zu leicht um schön in der Waagrechten zu bleiben. Deshalb die untere Verspannung. Außerdem möchte ich dass das ganze Konstrukt in sich stabil und möglichst verwindungsfrei bleibt, ich möchte diese Antenne ja dann auch einfach längs nach auf den Boden legen, analog meiner
Triple-Schweißfuß, siehe Fotos unter: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php? ... 50#p540419

gernstel hat geschrieben:
Di 3. Dez 2019, 12:13
Wenn der Radialleiter innerhalb der Fiberglasteleskopstangen verläuft, ist das gleich ein Test für ein integrales Antennenkonzept, inwieweit ein interner Draht das Zusammenschieben der Teleskope für den Transport behindert oder nicht.
Das Zusammenschieben der Teleskop-Elemente der Radiale ist an sich erprobt und kein Problem (obwohl sich im Inneren noch der Draht befindet). Der relativ steife und glatte Draht gleitet beim Zusammenschieben auf einer Seite der Rute in Freie und wird dann einfach aufgerollt ... ich greife da also auf (bei meinen anderen Projekten) bereits erprobte Konzepte zurück ...

Schönen Nachmittag! (so, jetzt muss ich aber wirklich ;) )

Andreas :wave:
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#43

Beitrag von Krampfader » Mi 4. Dez 2019, 11:43

Mahlzeit! :)

Hab heute Vormittag u.a. die Luftspule dimensioniert, mittels Coil64, siehe Bild:

Bild

- Windungen: 6
- Innendurchmesser: 70mm
- Drahtdurchmesser: 4mm
- Windungsabstand: 21mm
- Spulenlänge: 130mm

- Gesamtlänge des Strahlers: 6,90m (inkl. Spule)
- Länge der 4 Radiale: je 2,06m

Durch Auseinanderziehen bzw. Zusammenstauchen der Spule lassen sich die Werte dann noch variieren. Genaueres wird mir dann mein Analyzer verraten! :)

Schönen Nachmittag wünsch! :wave:

Andreas
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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#44

Beitrag von Krampfader » Do 5. Dez 2019, 20:27

.
Schönen Guten Abend! :)

Heute Nachmittag hab ich schon mal die 2m langen Radiale zusammengebastelt, siehe Fotos:

Bild Bild Bild Bild

Gesamtgewicht (alle 4 Radiale inkl. 8,5m Draht): 420g

Sobald der 4mm Alu-Blumendraht da ist gehts ans Spule wickeln :)

Schönen Abend wünsch! :wave:

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Re: Auslegung Eigenbau: Ultraleichte "echte" 5/8 aus Draht

#45

Beitrag von Nordic » Do 5. Dez 2019, 21:22

Da bin ich aber gespannt, Andreas :banane:

Wenn ich deine Arbeiten an der 5/8 so lese, da bekomme ich glatt wieder Lust an meiner weiterzumachen :dlol:

Beste Grüße und weiter so :thup:

Stefan
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