HB9RU selber bauen 10 / 11 m

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ultra1
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#16

Beitrag von ultra1 » Fr 8. Nov 2019, 09:03

Hallo nach Karlsruhe und in die Runde !
KLC hat geschrieben:
So 29. Mär 2015, 18:05
Das ließe sich ja mit diese "halbe Yagi , deren Prinzip sich ja bei den "Key-Down-Contests" in Jacksonville bewährt hat
Bei einer Array-Antenne (zusammen schalten mehrerer Antennen) auf dem Fahrzeug, wäre die Abstrahlrichtung nicht in der Linie der Antennenelemente, sondern nach rechts und links ?
Da beziehst Du dich bestimmt auf die Antenne des Van`s, die quer angeordnet ist .
Das dem zweite Fahrzeug, dem Station Wagon mit der 6 Element Antennehttps://www.youtube.com/watch?v=0h7GILsLzV0(zu sehen bei 2:50 min., rechts), sehe ich schon große Ähnlichkeit mit der vorgestellten HB9RU .



Die beiden Simulationen von KLM und Andreas, die ähnlich sind, finde ich nicht sehr überzeugend vorteilhaft für die HB9RU .
Als Vorteil sehe ich den Kompromiss von Größe und Gewinn, oder wie von KLM angedeutet als portable/leichte Draht-Antenne .


Die Verkürzung des Reflektors mit Hilfe einer Kapazität kann ich noch nachvollziehen, doch einen Elemente-Abstand der nicht übliche L/4 ist, macht mich skeptisch .

Bei eigenen Versuchen mit nicht resonanten Reflektoren (z.Bsp. einen ca. 14m Stahlmast für den Windsack auf dem Modellflugplatz) hat sich der L/4 Abstand mit meiner Antenne, als am effektivsten erwiesen (ca. 1 S-Stufe Zugewinn).

Entschuldigung falls mein Beitrag nicht in allen Punkten korrekt ist .
Bin halt interessierter Hobby-Bastler und kein Profi .



:wave:
55/73, Ingo

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#17

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Nov 2019, 09:59

Gerne kml, bin aber auch kein Profi was 4nec2 betrifft ...

Werde meine Wimpel-Beam noch überarbeiten, was Material und schnelleren Aufbau betrifft. Die passiven Elemente werde ich durch dx-wire Premium ersetzten. Und die Schnüre mit Karabinern ausstatten, dann gelingt der Aufbau schneller ...

Bin gespannt auf Deine Antenne, können sie ja beim Treffen vergleichen...

Nette Grüße :)

Andreas
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Charly Whisky
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#18

Beitrag von Charly Whisky » Fr 8. Nov 2019, 11:58

ultra1 hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 09:03

....Die Verkürzung des Reflektors mit Hilfe einer Kapazität kann ich noch nachvollziehen, doch einen Elemente-Abstand der nicht übliche L/4 ist, macht mich skeptisch .
...
Hallo Ingo,

die angegebenen Abstände des Reflektors und des Direktors hin zum Strahler der HB9RU entsprechen genau denen der Gizmotchy.

Das muss irgendwie stimmen

Viele Grüße
Christian

PS:Stephan, ich bin standby

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#19

Beitrag von 13STW » Fr 8. Nov 2019, 12:43

Hallo zurück,
Bei einer Array-Antenne (zusammen schalten mehrerer Antennen) auf dem Fahrzeug, wäre die Abstrahlrichtung nicht in der Linie der Antennenelemente, sondern nach rechts und links ?
Wenn die Phasenverschiebung zwischen den Strahlern passt, passiert genau das Gleiche wie bei einer Yagi, der HB9RU oder der HB9CV, wobei Letztre nicht parasitär, also passiv gespeist ist.
Dabei ist es völlig egal, ob die Elemente vertikal oder horizontal ausgerichtet sind.
Die beiden Simulationen von KLM und Andreas, die ähnlich sind, finde ich nicht sehr überzeugend vorteilhaft für die HB9RU .
Als Vorteil sehe ich den Kompromiss von Größe und Gewinn, oder wie von KLM angedeutet als portable/leichte Draht-Antenne .
Viel mehr Gewinn ist mit 3 Elementen nicht möglich, man kann etwas mit den Abständen spielen, wesentlich mehr ist nicht drin.
Bei vertikaler Polarisation gibt es des so nicht.
Die Verkürzung des Reflektors mit Hilfe einer Kapazität kann ich noch nachvollziehen, doch einen Elemente-Abstand der nicht übliche L/4 ist, macht mich skeptisch .
Der Strahler Fire elektrisch verkürzt, nicht der Refelektor. Das macht man nur zur einfacheren Abstimmung, es würde auch mit einen Viertelwellenstab in Resonanter Länge ohne Kondensator gehen.
L/4 ist nicht zwingend der übliche Elementabstand, größerer Abstand bringt etwas mehr Gewinn, geringerer besseres Vor-Rückverhältnis.

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#20

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Nov 2019, 13:58

13STW hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 12:43
Viel mehr Gewinn ist mit 3 Elementen nicht möglich, man kann etwas mit den Abständen spielen, wesentlich mehr ist nicht drin.
Hab mich jetzt mal nur für Spaß mit den Längen und Abständen gespielt und ein ziemlich rundstrahlendes "Donut-Monster" kreiert, mittels 4nec2, der max. Gewinn beträgt demnach 29,6 dBic, siehe Simulation in 1,8m Höhe über realem Grund:

Bild

Einen Gewinn von 29,6 dBic hört sich aber fast schon unseriös an ... kann aber jeder nachprüfen, genaue Daten + Abmessungen sind ja in obigem Bild ersichtlich ...

Grüße

Andreas
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#21

Beitrag von 13STW » Fr 8. Nov 2019, 16:18

Wie soll das physikalisch gehen?
Gewinn einer Antenne entsteht dadurch, das die Antenne die zugeführte Sendeleistung bündelt.
Das muss bei dem in den Raum gestellten Gewinn eine sehr, sehr scharfe Büdelung sein, die hier nicht zu sehen ist und mit drei Elementen auch nicht erreichbar ist.
Wir haben hier wieder die 100. Wunderantenne.

Oder wurde mal wieder Vor-Rückverhältnis mit Gewinn verwechsel?

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#22

Beitrag von Krampfader » Fr 8. Nov 2019, 16:56

Keine Ahnung wie das gehen soll. Ich habe einfach Längen und Abstände der drei Elemente so lange variiert bis eben dieses Ergebnis heraus kam. Vielleicht rechnet 4nec2 einfach auch nur falsch ...
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#23

Beitrag von Mike India » Fr 8. Nov 2019, 17:19

Horizont u. Vertikal Problem ??? Vieleicht....

Gruß Rainer

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#24

Beitrag von ultra1 » Sa 9. Nov 2019, 10:49

Charly Whisky hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 11:58
ultra1 hat geschrieben:
Fr 8. Nov 2019, 09:03

....Die Verkürzung des Reflektors mit Hilfe einer Kapazität kann ich noch nachvollziehen, doch einen Elemente-Abstand der nicht übliche L/4 ist, macht mich skeptisch .
...
Hallo Ingo,

die angegebenen Abstände des Reflektors und des Direktors hin zum Strahler der HB9RU entsprechen genau denen der Gizmotchy.

Das muss irgendwie stimmen

Viele Grüße
Christian

PS:Stephan, ich bin standby
Hallo Christian !

Die Ähnlichkeit mit deiner Gizmotchy, was die Abstände betrifft, war mir auch aufgefallen .
Wenn der Abstand zum Reflektor und zum Direktor addiert wird, ist das auch wieder ca. eine 1/4 Wellenlänge .
Da frage ich mich, wie sich die einzelnen Elemente untereinander erregen ?
Läßt sich dann eher mit einer konventionellen 2-Element vergleichen, oder auch nicht ?

Meine Erfahrungen mit unterschiedlichen reflektierenden Gegenständen, hatte immer den AHA-Effekt bei dem Abstand L/4 .

Ich stöbere mal weiter hier im Thread, kann bestimmt noch was lernen mit Euch :tup: .



Danke und 55/73, Ingo

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#25

Beitrag von Krampfader » Sa 9. Nov 2019, 11:52

Mahlzeit! :)

Hier ein "Kochrezept" für die Grunddimensionierung einer 3-Elemente-Yagi. Ich habe dieses Schema auch für meine Wimpel-Beam herangezogen, als Basis. Danach erfolgte eine aufwändige Optimierung mittels 4nec2. Und zwar als guter Kompromiss aus Abmessungen, Geometrie, Bauaufwand, Richtwirkung, Gewinn und Flachstrahlung, siehe Skizze:

Bild
Quelle: https://youtu.be/FbYfShh-OAU

ACHTUNG: Als Ergebnis der drei Divisionen für DE, D und R erhält man Werte in Fuß (ft). Man muss diese Werte also noch in Meter (m) umrechnen, siehe Rechner "Fuß in Meter": https://www.metric-conversions.org/de/l ... -meter.htm

Wimpel-Beam:
Bild Bild Bild Bild

Vorteil der Wimpel-Beam: Basis (also das Treiber-Element) ist ein simpler Halbwellen-Dipol (T2LT). Durch hissen des Wimples macht man im Nu aus dem Rundstrahler (sprich der T2LT) eine vollwertige 3-Element-Yagi, mit ausgeprägter Richtwirkung und 2 S-Stufen Gewinn in Vorzugsrichtung (und umgekehrt).

Schönes Wochenende! :wave:

Andreas
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#26

Beitrag von 13STW » Sa 9. Nov 2019, 13:34

Man kann eine Yagi auf viele Arten konstruieren.
Bei einem Abstand Direktor-Strahler von etwa L/4 ergibt sich ein Gewinnmaximum, beim Direktor bei deutlich weniger.
Allgemein haben kurze Designs haben ein besseres Vor-Rückverhältnis, längere mehr Gewinn.
Ist eine Frage der Zielsetzung und der Anpassung.
Eine Yagi muss weder symmetrisch sein noch gibt es das eine, richtige Design.

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#27

Beitrag von Charly Whisky » Di 12. Nov 2019, 18:02

Nach "Erwin Kleitsch" sieht eine HB9RU bei 27.2 MHz so aus:
Dateianhänge
HB9RU.jpg

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#28

Beitrag von 13STW » Di 12. Nov 2019, 18:44

Hast Du sie schon ausprobiert?

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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#29

Beitrag von Krampfader » Di 12. Nov 2019, 19:16

Charly Whisky hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:02
Nach "Erwin Kleitsch" sieht eine HB9RU bei 27.2 MHz so aus:

Bild

Hallo Christian

Die Antenne mit den Abmessungen von "Erwin Kleitsch" lässt sich in 4nec2 nicht simulieren, sprich das Programm liefert kein Ergebnis. Erst wenn man den Abstand des Direktors von 0.9m auf 1.0m erhöht liefert 4nec2 ein Ergebnis, sprich ein Richtdiagramm. Siehe Bildschirmkopie:

Bild

Gewinn: 1,48 dBic

Grüße

Andreas
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Re: HB9RU selber bauen 10 / 11 m

#30

Beitrag von Charly Whisky » Di 12. Nov 2019, 21:39

13STW hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 18:44
Hast Du sie schon ausprobiert?
Nein, noch nicht.

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