Anfänger Frage zu Mini Whip Antennen

Willi
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Re: Anfänger Frage zu Mini Whip Antennen

#31

Beitrag von Willi »

DH2PA hat geschrieben:
Sa 5. Dez 2020, 14:26
Nein Jürgen, das ist schon richtig so. Die Mantelwellensperre nicht direkt an die miniWhip. Am Fußseitigen Ende des ca 3m hohen Mastes, der natürlich möglichst weit vom Haus entfernt steht, ist eine gute Stelle. Somit isolierst du die Außenseite der Abschirmung des Koaxialkabels von der Antenne und das kann in einem gestörten Umfeld helfen. Die Mantelwelle muss dazu natürlich für den Frequenzbereich geeignet sein.
Wer keine Störfelder hat oder sein Koaxialkabel als Erdleitung verlegt kann sich die Mantelwellensperre natürlich schenken.

Patrick -DH2PA-


Hallo Patrick!

Die Absicht zur Einfügung einer Mantelwellensperre ist mir hierbei schon klar.
Aber wie sollte denn diese konzipiert sein, was soll sie denn sperren?
Die Störungen, die eventuell auf das Kabel treffen, sind ein sehr breites Frequenzspektrum.
Die Induktivität sperrt ja frequenzabhängig.

Wäre der Einsatz von Ferrithülsen oder Klappferriten für diesen Fall eventuell günstiger?

73 - Willi.

Jack4300
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Re: Anfänger Frage zu Mini Whip Antennen

#32

Beitrag von Jack4300 »

Die Mantelwellensperre sollte bei einer breitbandigen Antenne natürlich auch breitbandig sein. Daher scheiden Luftspulen aus und es muss mit Ferriten gearbeitet werden.

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DH2PA
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Re: Anfänger Frage zu Mini Whip Antennen

#33

Beitrag von DH2PA »

100% Zustimmung. 43er Material eignet sich gut für den kompletten Kurzwellenbereich von 3 -30 MHz. Wer lieber Mittelwelle hören möchte sollte 77er Material verwenden. Eine Alternative ist das Koaxialkabel zu vergraben. Andreas hat hier schon öfter diese Seite verlinkt: http://www.karinya.net/g3txq/chokes/ Eine prima Gegenüberstellung verschiedener Ferritmaterialien und auch Luftspulen.

Patrick -DH2PA-

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BW47
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Re: Anfänger Frage zu Mini Whip Antennen

#34

Beitrag von BW47 »

Meine Versuche mir der Originalen MiniWhip von Roulof Bakker haben gezeigt, dass erst einmal eine gute Erdung am Fuße des Mastes sinnvoll ist. Dafür habe ich an dieser Stelle das Kabel getrennt und eine Erdungsschelle an den Kupplungssteckern befestigt. Für die Erdung habe ich einen verzinkten Gewindestab in de Boden getrieben und ein Kabel befestigt, dass zu den Steckern führt.

Dass diese Erdung sehr wichtig ist , habe ich nach den trockenen Sommermonaten gemerkt, denn als der Regen kam, stiegen die Signalpegel merklich.
An dieser Stelle, nach der Erdung und auf dem Kabelende, dass in Richtung Empfänger führt, habe ich ein Dutzend Klappferrite angebracht.
Klappeferrite gibt es preiswert bei dem bayerischen Elektronikversender, der mit "P" anfängt. Diese verwende ich als Mantelwellensperre.

Anstelle der Steckerlösung gibt es allerdings auch dichte Schellen, die man direkt auf das Geflecht des Koaxkabels setzt. Wichtig ist da, dass man es dicht bekommt, damit keine Feuchtigkeit unter die Isolierung kriecht. Deshalb habe ich an den Steckern mit Schrumpfschlauch gearbeitet.

73, Bernd

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