Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

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Felis
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#31

Beitrag von Felis »

Moin Andreas,

der "kamelige SWR-Verlauf" ist bei mir genauso, nur dass die Resonanzfrequenz mit der DV20s zu niedrig liegt. Fürs 10m Band wäre die Kombi gut zu verwenden, aber eben nicht für 11m. Der Stift verändert geringfügig das SWR (etwa 0,2-0,3) aber eben weder die Resonanzfrequenz noch die Impedanz.

Deine DV27s scheint die gleiche, wie eine meiner zur sein: mit der Klemme für den Stift. Da die Kurve ähnlich nur nach unten verschoben ist, scheint es evtl. am GL27 Fuß zu liegen?
Aber 5,9 MHz Bandbreite erreiche ich mit keiner Kombination, bei 1 MHz (SWR 1:1,5) ist bei mir Schluss. Dies ist mit der Kombi mit der verlängerten der K40. Wenn ich SWR 1:2 als Grenze nehme komme ich zwar auf etwa über 3 MHz, aber keine niemals auf 5,9 MHz. Der Verlauf der Impedanz führt jedoch auch bei brauchbarem SWR zu einer Dummyload, wo keine nennenswerte HF mehr abgestrahlt wird.
Die Ursache für die Abweichung könnte aber auch im Aufbau liegen, da du die Antenne direkt misst und ich mit der Anschlussleitung von ca. 60cm, die ich auch im Betrieb verwende.

Mit der Erwärmung hast du recht, dass der Übertrager warm wird, irgendwo muss die nicht abgestrahlte HF ja hin. Nachdem die Erwärmung jedoch geringer als mit dem Originalstrahler ist, muss die Abstrahlung zwangsläufig besser sein. Bei den ca. 5,5 W, die ich zur Verfügung habe wird diese bei FM Dauerträger nur gut handwarm, also erstmal nichts was mir Sorgen bereitet.

Leider steht der Praxistest wegen Dauerregenwetter noch aus, aber gefühlt und aus der Erwärmung der Spule, schätze ich dass etwa 30% abgestrahlt werden sollten. Wenn dem so ist, bringt die Kombi eine wesentlich höhere Leistung wie die Gummiwurst.

Es ist in jedem Fall eine einfache und kostengünstige Lösung, bei der es eigentlich nur um den GL27 Fuß geht. Strahler haben die meisten Funker sicher ausreichend im Bestand. Warten wir al auf den Praxistest.
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Krampfader
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#32

Beitrag von Krampfader »

Alles klar Felis!

Hmmm, vielleicht war/ist es bei mir wirklich nur Zufall dass sich beide Fertigungstoleranzen (Fuß + Antenne) gegenseitig günstig beeinflusst haben, mag schon sein. Was aber noch sein könnte, hast Du Deine neue DV27-S schon mal durchgemessen?, von Fuß bis Kopf, es gab da eine Serie welche Kontaktprobleme hatte, siehe dazu meinen Beitrag unter: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php?p=594193#p594193

Ansonsten finde ich es super dass Du an der Sache dann bleibst, sprich ebenfalls daran arbeitest eine breitbandige und SWR-stabile Antenne für CB-Handgeräte zu entwickeln welche trotzdem mehr Leistung abgibt als wie die sonst üblichen kurzen Aufsteckantennen.

Halt uns bitte am Laufenden!

Danke und :wave:

Andreas
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#33

Beitrag von Felis »

Der Praxistest bestätigte nicht nur die Messwerte sondern übertraf alle Erwartungen :tup:

Als Vergleichsantenne diente eine President Iowa (60cm Baseload) auf dem Autodach in etwa 20m Entfernung.
Nach einigen QSOs über verschiedene Entfernungen und Richtungen zeigte sich, dass die "Dummy-Antenne" gut mithalten kann. Etwa 1/3 der QSOs war nach dem Umstecken mit der HY27 nicht oder fast nicht lesbar.

Die Kombination GL27 Unterteil mit dem 60cm K40 Strahler war etwas 1-1,5 S-Stufen schlechter als die Iowa, mit dem 120cm K40 Strahler etwa -0,5. Beide Strahler musste ich jedoch mit einen Stückchen Antennenlitze FS2 (DX-Wire) verlängern um die Abstimmung auf 27 MHz zu ziehen.
Die Verständlichkeit war aber bereits mit dem kleinen Strahler so ähnlich, dass die Unterscheidung bei den Gegenstellen nur durch den Blick aufs S-Meter zweifelsfrei möglich war.

Die am besten gemessene der DV27s hab ich auch nochmal ausprobiert, kam aber nur geringfügig über die 60cm K40. Damit scheint bei mir die K40 noch besser zu funktionieren wie die DV27s.

Jedenfalls war der Test ein voller Erfolg und die Bezeichnung "Dummy-Antenne" hat diese wirklich nicht verdient!
Natürlich war die Iowa in jedem Fall einen Ticken besser und das kann oftmals den Ausschlag beim QSO geben. Aber der Abstand zur etwa gleichlangen HY27 war immens.

Fazit: Ein volle Erfolg und endlich eine vernünftige Rucksackantenne! - Eine T2LD kann man je zusätzlich noch mit einpacken :wink:

Vielen Dank für die Anregung an Andreas :link:
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#34

Beitrag von Felis »

Nun noch die Messungen mit 1MHz Bandbreite für komplette 11m Band (1. Foto) und zur Übersicht mit 5 MHz Bandbreite.
Gelbe Linie ist das SWR und die blaue die Impedanz mit 12,5 Ohm/Div, also 50 Ohm auf der Mittellinie.
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#35

Beitrag von Krampfader »

Felis hat geschrieben: Fr 20. Aug 2021, 13:05 Der Praxistest bestätigte nicht nur die Messwerte sondern übertraf alle Erwartungen :tup:

Jedenfalls war der Test ein voller Erfolg und die Bezeichnung "Dummy-Antenne" hat diese wirklich nicht verdient!

Fazit: Ein volle Erfolg und endlich eine vernünftige Rucksackantenne!
Hallo Felis :)

Na super :) ... freut mich dass es jetzt doch noch ein "Happy End" gibt :tup:

Fein dass Du nicht locker gelassen hast. Solche Leute braucht das Forum. Vielleicht stellst Du und hier aber nochmals genau Deine optimierte bzw. optimale massefreie Zusammenstellung vor, beginnend mit dem Amtennenfuß, also:

- Fuß/Spartrafo der "Albrecht / Sirio GL27 massefrei", siehe: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 11248.html
- K40 Wendel-Strahler, XX cm lang, Bezugsquelle ??
- XX cm Verlängerung Antennenlitze FS2 (DX-Wire), siehe: https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... -wire-fs2/

Wäre fein wenn wir verschiedene (auf den massefreien Antennenfuß der GL27 aufpflanzbare) Mobilantennen hier nennen könnten.

Weiterhin viel Erfolg mit Deiner neuen SWR-stabilen Rucksack-Antenne :)

Andreas :wave:
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#36

Beitrag von Felis »

Krampfader hat geschrieben: Fr 20. Aug 2021, 18:51
Fein dass Du nicht locker gelassen hast. Solche Leute braucht das Forum.

Das geb ich umgehend an dich zurück, denn schließlich war es deine Idee.

Vielleicht stellst Du und hier aber nochmals genau Deine optimierte bzw. optimale massefreie Zusammenstellung vor, beginnend mit dem Amtennenfuß, also:

- Fuß/Spartrafo der "Albrecht / Sirio GL27 massefrei", siehe: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 11248.html
- K40 Wendel-Strahler, XX cm lang, Bezugsquelle ??

Wie gesagt geht die 60cm als auch die K-40 Super-Flex SF-200B (60cm)als auch SF--300B (95cm). Die 400er ist für den Rucksack zu lang ;)
Bezug: https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :2812.html bzw. https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :2813.html


- XX cm Verlängerung Antennenlitze FS2 (DX-Wire), siehe: https://www.dx-wire.de/dx-wire-antennen ... -wire-fs2/

Die Verlängerungsleistung ist bei beiden Antennen 16cm, anstatt des Abstimmstäbchens

..
Was noch fehlt ist der Adapter 3/8" auf DV, um die K40 montieren zu könen - Bezug https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... :1573.html

Wäre fein wenn wir verschiedene (auf den massefreien Antennenfuß der GL27 aufpflanzbare) Mobilantennen hier nennen könnten.

Wenn ich bisschen Zeit habe, werde ich aus Interesse noch andere Strahler probieren. Hab ja genügend hier liegen. Aber ich denke aus der bisherigen Erfahrung, dass es auf individuelles Probieren hinaus laufen wird, da bereits eine geringe Streuung des GL-27 Unterteils größere Auswirkungen auf Gesamtantenne zu haben scheint.
Ich hab gestern zufällig jemand getroffen der eine GL-27 am WoMo hatte und mal meine K40 versuchsweise daran montiert. Die Resonanzfrequenz änderte sich um gut 400kHz und die Impedanz lag auch im inakzeptablen Bereich!


Weiterhin viel Erfolg mit Deiner neuen SWR-stabilen Rucksack-Antenne :)

Andreas :wave:
So, nun ein schönes Wochenende an alle hier und ich pack jetzt langsam für den Hügel und dann auf zur Bayernrunde auf der 8 USB

Schöne Grüße und gute QSO's
Michael
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#37

Beitrag von Krampfader »

.
Schönen Guten Morgen Michael :)

Zuerst einmal Danke für die genaue Auflistung Deiner verwendeten Komponenten, nicht viele machen sich die Mühe :tup:

Felis hat geschrieben: So 22. Aug 2021, 09:39 So, nun ein schönes Wochenende an alle hier und ich pack jetzt langsam für den Hügel und dann auf zur Bayernrunde auf der 8 USB
Fein, hoffe Du hattest ein paar nette Stunden oben am Hügel, mit der Bayernrunde auf USB :)

Frage: Wie hat sich dabei Deine neue masselose Rucksackantenne bewährt ?? ... hat sie Deine Erwartungen erfüllt ?? ... oder war sie gar ein Misserfolg ??

Berichte uns bitte kurz darüber, interessiert bestimmt nicht nur mich!

Besten Dank und schönen Tag noch wünsch

Andreas :wave:
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#38

Beitrag von Felis »

Hallo Andreas,

das Testen hat bisschen länger gedauert, da ich einfach verschiedene Standorte und Witterungsbedingungen mit einbeziehen wollte.
Als Vergleichsaufbau hab ich das gleiche Gerät mit einer DV12s auf dem Pkw genutzt. Nachdem die Antenne sicher jeder iwo herumliegen hat, ist diese als Vergleich aus meiner Sicht recht gut zu gebrauchen.
Der Rucksackaufbau in den ersten beiden Wochen immer 1,5-2 S-Stufen hinter der DV27 auf dem PKW, was zwar deutlich schlechter ist, aber immer noch viel besser als die "Gummiwurst" oder Hyflex die nicht über -S3.kamen. (S-Werte gemittelt über die verschiedenen Standorte)

Dann hab ich den Rucksack umbauen müssen, weil die Antennenmontage mechanisch nicht so optimal war und die Antenne beim Laufen sehr unangenehm wackelte. Ich hab die Seite mit der Antenne daraufhin mit einem L-förmigen Alustreifen 5x38/18cm verstärkt und das Antennenkabel auf 50cm reduziert. Den Draht oben in der Antenne hab ich durch eine Stück Fahrradspeiche ersetzt.
Messtechnisch hat sich dadurch nicht viel verändert, aber gefühlt wurde der Empfang etwas ruhiger (kann auch Einbildung sein).

Mit diesem Aufbau war ich nun einige Wochen unterwegs und es funktioniert wirklich sehr gut. Ein Ersatz für die PKW montierte DV27 ist er ganz sicher nicht, aber für den Nahbereich bis 10-20km gut zu gebrauchen.

Die letzte Woche habe ich noch einige andere Antennen in den Vergleich aufgenommen. Darunter waren auch einige der vielfach eingesetzten kurzen Baseloadtypen a la President Iowa und Albrecht Racer60. Bemerkenswerterweise war der Abstand dieser Antennen zum Rucksack verschwind gering mit max.1 S-Stufe, aber manchmal besserem Radio bei der Gegenstelle.

Sieht so aus als würde hier der physikalische Grundsatz, dass die aktive mechanische Länge der Antenne die Leistung beeinflusst greifen.

Für alle, die den Rucksack nun nachbauen wollen, habe ich eine nicht so gute Nachricht. Ich hab die Antenne mit dem Winkel auch an anderen Orten und Rucksäcken montiert. Die Unterschiede waren sehr groß und reichen von der optimalen Leistung am Rucksack bis zu faktisch unbrauchbar. Damit bleibt nur das Ausprobieren mit dem eigenen Rucksack und mit verschiedenen Strahlern!
Dies ist sicher auch die Erklärung warum bei dir die DV27s so gut funktionierte und bei mir eher schlecht.

Doch wenn man mal eine gute Kombination gefunden hat, kann man viel Freude mit der Antenne haben :banane:
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#39

Beitrag von Felis »

Noch kurz zu den Bayernrunden am Sontag morgen:

Der Empfang von Greding mit dem Rucksack war jedes Mal mit einem gut verständlichen Signal möglich. Durchgekommen bin ich aber nicht!
Die über 100km Entfernung sind mit dem Rucksack und 3W Sendeleistung leider nicht überbrückbar. Wobei es mit der DV27s auch nicht ging.
Ich hab mit einigen nähren Stationen noch QSOs führen können und von Höhenlagen waren 30-40km immer möglich, soweit keine größeren Hindernisse im Weg waren. Im praktischen Einsatz liegt zuverlässige die Reichweite bei rund 20km in freier Natur, sowie um die knapp 10km innerorts.
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#40

Beitrag von Krampfader »

Felis hat geschrieben: Mi 13. Okt 2021, 11:28 Für alle, die den Rucksack nun nachbauen wollen, habe ich eine nicht so gute Nachricht. Ich hab die Antenne mit dem Winkel auch an anderen Orten und Rucksäcken montiert. Die Unterschiede waren sehr groß und reichen von der optimalen Leistung am Rucksack bis zu faktisch unbrauchbar. Damit bleibt nur das Ausprobieren mit dem eigenen Rucksack und mit verschiedenen Strahlern!
Dies ist sicher auch die Erklärung warum bei dir die DV27s so gut funktionierte und bei mir eher schlecht.

Doch wenn man mal eine gute Kombination gefunden hat, kann man viel Freude mit der Antenne haben :banane:
Alles klar Felis, vielen Dank für den ausführlichen Bericht :tup:

Nun ja, CB-Funk ist ja auch "Experimentalfunk", zumindest im Bereich der Antennen. Aber gerade das macht die Sache einfach spannend. Wenn immer alles auf Anhieb funktionieren würde wäre es ja langweilig. Also Jungs, das Herumprobieren bleibt Euch nicht erspart, der massefreie Fuß der "Sirio GL27" ist schon mal eine gute Basis dafür.

Nochmals Danke und Grüße

Andreas :wave:

PS: Natürlich ist eine "echte" Antenne immer vorzuziehen, falls möglich.
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#41

Beitrag von Fensterbrettfunker »

Aaaah, da ist er wieder.. Der Thread, von dem ich mich in der Anfangsphase habe inspirieren lassen, dann aber leider aus den Augen verloren habe :roll:
Großen Dank auch von mir, für die ausführliche Testdokumentation :tup:
Felis hat geschrieben: Fr 20. Aug 2021, 13:05 Beide Strahler musste ich jedoch mit einen Stückchen Antennenlitze FS2 (DX-Wire) verlängern um die Abstimmung auf 27 MHz zu ziehen.

Siehste, da dachte ich fälschlicherweise, es handelt sich um 10m-Antennen. Nachdem ich jedoch das gleiche Phänomen mit der 95cm- Delta27 beobachten konnte, war irgendwie klar: Das muss am GL27-Fuß liegen^^
Felis hat geschrieben: Mi 13. Okt 2021, 11:28 und das Antennenkabel auf 50cm reduziert.
Wieviel waren es vorher (sorry, wenn überlesen..)?
Meine bescheidenen Erfahrungen mit Massefrei-Fuß und in meinem Fall eben der Delta27 hier:
https://www.funkbasis.de/viewtopic.php ... 1&start=45
~früher war nicht alles besser aber vieles schöner~
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#42

Beitrag von Felis »

Fensterbrettfunker hat geschrieben: Mi 13. Okt 2021, 15:05 Wieviel waren es vorher (sorry, wenn überlesen..)?
Meine bescheidenen Erfahrungen mit Massefrei-Fuß und in meinem Fall eben der Delta27 hier:
https://www.funkbasis.de/viewtopic.php ... 1&start=45
Am Anfang waren es etwa 2m.
Die Idee war, dass ich das Funkgerät zum Betrieb auch aus dem Rucksack herausnehmen und auf einen Tisch stellen wollte. Dies hat sich jedoch als unzweckmäßig erwiesen und als ich ein kürzeres Kabel verwendete, wurde der Empfang plötzlich lauter. Nach etwas experimentieren, kam ich dann für meinen Aufbau auf 50cm - Spitze PL-Stecker zu Spitze PL-Stecker gemessen, Leitung also etwa 44cm.


Der GL-27 Fuß ist im Prinzip das Gleiche wie bei einer I-Max2000 oder vergleichbaren Antennen. Also ein Übertrager mit kapazitiver Anpassung, nur dass der GL-27 die "Ringe" fehlen und der Kondensator fix ist. Deshalb muss die Abstimmung über den Strahler und das Antennenkabel erfolgen. Einfach Messgerät (RigExpert oder VNA) anschließen und versuchen, was am besten läuft.
Ich hab auch schon 2,65 Antennenlitze am GL-27 Fuß angeschlossen und das geht auch - Ist aber für den Rucksack uninteressant!

Wie Andreas sagte: CB-Funk ist was zum Basteln und gerade darin liegt der Spaß
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#43

Beitrag von Fensterbrettfunker »

Felis hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 13:44 Nach etwas experimentieren, kam ich dann für meinen Aufbau auf 50cm - Spitze PL-Stecker zu Spitze PL-Stecker gemessen, Leitung also etwa 44cm.
Interessant für Bastelmuffel, in der Länge gibt´s ja eine Großauswahl an fertigen Überbrückungskabeln :)
Felis hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 13:44 als ich ein kürzeres Kabel verwendete, wurde der Empfang plötzlich lauter.
Diesen Effekt hatte ich beim Einkürzen der Strahlerverlängerung, merkwürdig.

Wenn Du messtechnisch aber keinen Unterschied zwischen 2m und 50cm Kabel hattest, würde ich mal behaupten, ist Dir eine unabhängig von der Kabellänge funktionierende Kombination gelungen (wo ich mir in meinem Fall noch nich wirklich sicher bin).
Glückwunsch und danke für die Rückmeldung :wave:
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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#44

Beitrag von Felis »

Danke für die Glückwünsche!

Ich hätte nicht gedacht, dass der Aufbau so sensibel ist, vor allem, da er ortsunabhängig recht gut geht.
Die Lösung bei mir läuft jetzt jedenfalls gut und ich bin zufrieden, auch wenn ich gerne eine nachbaubare Beschreibung geliefert hätte.
Aber es sind einfach zu viele Schrauben an denen man drehen kann/muss, aber dann spielt die Antenne wirklich gut ohne Masse.

Dennoch bleibt es eine individuelle Bastellösung, die dem Bastler u.U. einige graue Haare, oder weniger Haare? einbringt, bis sie läuft.

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Re: Vergleich Portabelantenne zu masseloser Antenne

#45

Beitrag von lonee »

:thup: Auch von mir.
Und wer hat je behauptet, dass HF-Technik einfach ist?
Spätestens nach den ersten Bastelversuchen, wird man doch recht schnell wieder auf den Boden der physikalischen Grundsätze gebracht.
Daher entwickelt sich dann auch schnell das Verständnis, dass gewisse "Wunderantennen" entweder "getarnte" Dummyloads sind, oder nicht den versprochenen Wirkungsgrad bringen können.
Gruß,
André
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