Tom hat mir doch tatsächlich seine gut erhaltene Lötstation zugeschickt. Eine Ersa MS250. Ich kann ihm gar nicht genug danken. Angesichts von soviel Empathie einem fremden Menschen gegenüber bin ich doch sehr gerührt. So wie meine Frau, da ich künftig unsere Nudelzange nicht mehr als Ablage verwenden muss und das Kabel auch ohne Verlängerung bis zur Steckdose reicht. Und einen Schalter hat die Lötstation auch noch.
Weil ich heute wenig Zeit habe, habe ich nur an einer ausgemusterten Platine ein wenig rumgespielt, und habe dabei einen unwillkürlichen Lachflash erlitten.

Damit ist Löten im Vergleich zu meinem „Lötkolben“ ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich kann das eigentlich noch gar nicht richtig glauben. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht informiert hätte, aber wenn da geschrieben wurde, man soll die Lötstelle nur „kurz“ erhitzen, half das nicht: mit meinem ollen Prügel konnte ich einer alten Lötstelle gefühlt eine halbe Minute zu Leibe rücken und es passierte - nichts… außer, dass der Kunststoff in der nahen Umgebung anfing, Rauchzeichen zu geben.
Ich werde morgen mal sehen, was mit dem neuen Equipment an meiner misshandelten Funkruine noch zu retten ist. Irgendwas stimmt da noch nicht, obwohl ich provisorisch alle Anschlüsse da habe, wo ich sie haben wollte: die Rauschsperre macht nicht auf und irgendwo habe ich wohl Mist gebaut.
Da ich die Uhr leider nicht zurück drehen kann, isses halt so, wie es ist. Wenn Jochen demnächst sein S-Meter flott macht, war es sogar noch zu mehr gut, als dass ich nun halbwegs vernünftig löten kann.
Danke an Tom und an alle anderen, die mich unterstützen! Ich finde das saustark.