Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

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BravoDelta23
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von BravoDelta23 »

Es gibt Menschen, die möchten einen störungsfreieren CB-Funk ohne DX-QRM ohne Technik-Prüfung und so weiter, statt auf 27 MHz lieber auf 149 oder 446 MHz oder einer anderen geeigneten Frequenz. Sie kaufen gerne zertifizierte (zugelassene) Geräte und wollen auch nix basteln, sondern einfach nur funken.

Wer gegen die Amtsblattverfügung Widerspruch einlegen möchte, die Kollegen von www.deutschland-funkt.de haben dazu Muster-Texte erstellt, die ich mit freundlicher Genehmigung zum Download anbieten darf:

https://forum.cb-lounge.de/showthread.p ... 2#pid11722

Es reicht ein Widerspruch, wer mag, kann auch eine Begründung beisteuern und die vielleicht nach persönlichem Geschmack anpassen.

Wer Bedenken hat, ob das ankommt, schickt das per Briefpost (Einschreiben) - dann mal schauen, ob vielleicht doch ein Umdenkprozess stattfindet.

und es kann nicht schaden, dem/der örtlichen Politiker/in (Bundestagsabgeordneten) eine Kopie zu schicken.
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Juliett Sierra
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von Juliett Sierra »

Hopi hat geschrieben: Mo 30. Jun 2025, 19:46Die Party auf Freenet ist aus dem Ruder gelaufen – das sind die Konsequenzen. Freenet ist eben nicht Amateurfunk light.
Wenn es nach der Logik geht (die Party auf Freenet ist aus dem Ruder gelaufen), dann müsste man ja auch beim CB Funk die Schrauben nachziehen, oder?
Leider kennt ja niemand die Begründung der BNA für die geplanten Änderungen bei Freenet.
Und die See wird allen neue Hoffnung bringen,
so wie der Schlaf die Träume bringt daheim.
Christoph Kolumbus
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BravoDelta23
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von BravoDelta23 »

Die Begründung steht im Amtsblatt 12/2025 was du unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/All ... onFile&v=2

herunterladen kannst.

Der tatsächliche Grund ist klar:
Es gab sicherlich eigene Beobachtungen oder klagen, dass bestimmte Gateways an bestimmten Orten auf allen 6 Frequenzen gut zu hören waren.

Es gab sicher auch Neid, wenn jemand mit 50 Watt in guter Position DX gefahren hat, während man selbst mit 1 Watt ERP nicht um die nächste Ecke gekommen ist.

Die BNetzA hat Angst davor, den Jedermannsfunk zu betreuen und regeln zu müssen. Dafür braucht es Personal und Geld, was nicht da ist.
Die Festlegung von 1 max 2 Kanälen für Gateways wäre eine Option gewesen, die sie aber verständlicherweise abgelehnt hat, siehe oben, denn das müsste man ja verwalten (Daten erfassen, Rufzeichen ausgeben) und beobachten.

Die Freigabe von Digital-Frequenzen ist völlig sinnfrei, solange es keinen branchenweit anerkannten Standard gibt, wie "digital" auszusehen hat, damit Gerät X1 vom Hersteller Y1 mit Gerät X2 vom Hersteller Y2 kompatibel sein muss. Aktuell ist das nicht der Fall.
Es würde reichen, einen Mindeststandard einzuführen, die Hersteller könnten dann gerne zusätzlich einen weiteren Standard einbauen, wenn sie das gut finden.

Dazu gehörten - wie vor vielen Jahren einmal der Fall - Anwender (Nutzer), Händler und Hersteller mit der BNetzA an einen Tisch, um das vernünftig zu regeln. Das ist viel Arbeit, könnte sich aber lohnen. Ggfs. sollte die Politik der BNetzA einen "Hinweis" geben, diese Wünsche "ernst" zu nehmen.
Zuletzt geändert von BravoDelta23 am Di 1. Jul 2025, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
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BravoDelta23
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von BravoDelta23 »

Die Begründung steht im Amtsblatt 12/2025 was du unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/All ... onFile&v=2

herunterladen kannst.

Der tatsächliche Grund ist klar:
Es gab sicherlich eigene Beobachtungen oder Klagen, dass bestimmte Gateways an bestimmten Orten auf allen 6 Frequenzen gut zu hören waren.

Es gab sicher auch Neid, wenn jemand mit 50 Watt in guter Position DX gefahren hat, während man selbst mit 1 Watt ERP nicht um die nächste Ecke gekommen ist.

Die BNetzA hat Angst davor, den Jedermannsfunk zu betreuen und regeln zu müssen. Dafür braucht es Personal und Geld, was nicht da ist.
Die Festlegung von 1 max 2 Kanälen für Gateways wäre eine Option gewesen, die sie aber verständlicherweise abgelehnt hat, siehe oben, das müsste man ja verwalten und beobachten.

Die Freigabe von Digital-Frequenzen ist völlig sinnfrei, solange es keinen branchenweit anerkannten Standard gibt, wie "digital" auszusehen hat, damit Gerät X1 vom Hersteller Y1 mit Gerät X2 vom Hersteller Y2 kompatibel sein muss. Aktuell ist das nicht der Fall.
Es würde reichen, einen Mindeststandard einzuführen, die Hersteller könnten dann gerne zusätzlich einen weiteren Standard einbauen, wenn sie das gut finden.

Dazu gehörten - wie vor vielen Jahren einmal der Fall - Anwender (Nutzer), Händler und Hersteller mit der BNetzA an einen Tisch, um das vernünftig zu regeln. Das ist viel Arbeit, könnte sich aber lohnen. Ggfs. sollte die Politik der BNetzA einen "Hinweis" geben, diese Wünsche "ernst" zu nehmen.
Zuletzt geändert von BravoDelta23 am Di 1. Jul 2025, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von mibo666 »

Juliett Sierra hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 10:27 Wenn es nach der Logik geht (die Party auf Freenet ist aus dem Ruder gelaufen), dann müsste man ja auch beim CB Funk die Schrauben nachziehen, oder?
Auf CB ist aber (typisch deutsch) GANZ klar definiert was erlaubt ist und was nicht. Aber du hast durchaus recht, auch auf CB sollte die BNetzA mal ordentlich durchgreifen, die Gateway Anbindung so beschränken das sie sinnvoll nutzbar wird ohne zu stören und vor allem die Leute aus dem Verkehr ziehen die es maßlos übertreiben, sei es mit Afu Geräten, extremen Verstärkern oder die klassischen Trägerdrücker.

Nix gegen jemand der ein ordentlich eingestelltes Afugerät auf CB verwendet, aber eben nicht mit 4kHz Hub und 100W - das schadet uns allen und führt nur zu Frust. "Du bist zu leise" bekommt man dann zu hören wenn man ein legales CB Gerät verwendet. Oder man hört den Superdulli mit großer Sendeleistung hunderte Kilometer weit, hat aber mit legalen 4W keine Chance. In beiden Fällen werden Einsteiger so vergrault, dieses Verhalten schadet unserem Hobby und nützt nur den Leuten die, aus welchen Gründen auch immer, eine elektronische Sch**zverlängerung benötigen.

Gruß

MiBo
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von Hopi »

Juliett Sierra hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 10:27
Hopi hat geschrieben: Mo 30. Jun 2025, 19:46Die Party auf Freenet ist aus dem Ruder gelaufen – das sind die Konsequenzen. Freenet ist eben nicht Amateurfunk light.
Wenn es nach der Logik geht (die Party auf Freenet ist aus dem Ruder gelaufen), dann müsste man ja auch beim CB Funk die Schrauben nachziehen, oder?
Leider kennt ja niemand die Begründung der BNA für die geplanten Änderungen bei Freenet.
Auf CB sind Repeater, Papageien, Digimodes, Seitenband, Richtantennen, etc. pp. erlaubt. Daher finde ich Deinen Vergleich schwierig.

73 Chris

Edith: Mibo war schneller.
qrz?
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von RV12P2000 »

BravoDelta23 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 09:22 Es gibt Menschen, die möchten einen störungsfreieren CB-Funk ohne DX-QRM ohne Technik-Prüfung und so weiter, statt auf 27 MHz lieber auf 149 oder 446 MHz oder einer anderen geeigneten Frequenz. Sie kaufen gerne zertifizierte (zugelassene) Geräte und wollen auch nix basteln, sondern einfach nur funken.
Wenn man ohne DX-QRM funken will, dann verwendet man ein hinsichtlich Frequenz und Leistung nicht DX-fähiges System. Das ist Freenet nach dem Buchstaben des Gesetzes: mit beschränkter Sendeleistung und Handfunkgeräten. Und nun? Mehr Leistung, damit DX doch geht, aber sich dann aufregen, wenn das jemand anderes auch macht und in die eigene Quasselrunde hineinDXt?

Es ist schon richtig so, wie es die BNetzA vorgesehen hat. Wer mehr / weiter will, muß halt was anderes als Freenet nehmen. Wo ist denn da das Problem?
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Juliett Sierra
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von Juliett Sierra »

mibo666 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 11:23Aber du hast durchaus recht, auch auf CB sollte die BNetzA mal ordentlich durchgreifen, die Gateway Anbindung so beschränken das sie sinnvoll nutzbar wird ohne zu stören und vor allem die Leute aus dem Verkehr ziehen die es maßlos übertreiben, sei es mit Afu Geräten, extremen Verstärkern oder die klassischen Trägerdrücker.
Ziemlich genau so meinte ich das. Sehr wahrscheinlich wird das aber alles aus verschiedenen Gründen nicht passieren - vor allem, weil es mit zu viel Aufwand, benötigtem Personal und Geld verbunden ist.
Daher bleibt der BNA im Grunde gar nichts anderes übrig, auf die Änderung von Gesetze bzw. Verordnungen zu setzen und darauf zu hoffen, dass möglichst viele sich daran halten.
Es ist ja kaum vorstellbar, dass nun plötzlich ab 1. Oktober eine massive Kontrollwelle durch das Land rollt.

Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, dass das zukünftige Verbot von Stationsantennen bei Freenet durchaus dazu beitragen könnte, Gesetzesverstöße leichter aufzuspüren - unter dem Motto: wenn man irgendwo nach dem 1.10.25 noch eine UKW-Antenne auf einem Gebäude sieht, dann hat man es da schon mal mit einem potenziellen Kandidaten zu tun, der sich nicht an die neue Verordnung hält oder sogar mit Afu-TX unterwegs ist, sofern!! für diese Adresse mit UKW-Antenne auf dem Dach keine Zulassung zum Amateurfunk vorliegt.
Nix gegen jemand der ein ordentlich eingestelltes Afugerät auf CB verwendet, aber eben nicht mit 4kHz Hub und 100W - das schadet uns allen und führt nur zu Frust. "Du bist zu leise" bekommt man dann zu hören wenn man ein legales CB Gerät verwendet. Oder man hört den Superdulli mit großer Sendeleistung hunderte Kilometer weit, hat aber mit legalen 4W keine Chance. In beiden Fällen werden Einsteiger so vergrault, dieses Verhalten schadet unserem Hobby und nützt nur den Leuten die, aus welchen Gründen auch immer, eine elektronische Sch**zverlängerung benötigen.
Auch hier Zustimmung. Allerdings wird man wohl kaum gegenüber der BNA auf diese Weise argumentieren können, von wegen bei ein bisschen Übertretung der Gesetze drücken wir alle ein Auge zu.
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forstmeister
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von forstmeister »

BravoDelta23 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 09:22 Es gibt Menschen, die möchten einen störungsfreieren CB-Funk ohne DX-QRM ohne Technik-Prüfung und so weiter, statt auf 27 MHz lieber auf 149 oder 446 MHz
So lange das in diesen Frequenzbereichen stattfindet und es genügend billige Geräte und Antennen aus Fernost gibt wird das nix.
BravoDelta23 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 09:22 oder einer anderen geeigneten Frequenz.
So wird ein Schuh draus.
Als Beispiel die 80 Kanäle der australischen UHF CB Frequenzen bei 476/477MHz. Die sind schon so weit aus dem "normalen" Band raus, da funzt fast kein Gerät mehr gescheit.
xyz123
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von xyz123 »

Ich find die Diskussion ist so wie mit den Autobahnen in Deutschland. Die sind mal gebaut worden damit man ohne Ampeln schnell weit fahrn kann. Und dann hat man auch gesagt man braucht nicht mal ne Höchstgeschwindigkeit sondern nur ne Richtgeschwindigkeit. Weil damals warn die Autos ja auch noch nicht so schnell.

Und dann sind Leute gekommen die sich Autos kaufen mit viel zu viel PS in denen man nicht 100 fahrn kann ohne nervös zu werden weil man denkt es geht nicht voran. Und die benutzen die Autobahn dann nicht um von A nach B zu kommen sondern als Rennstrecke für ihr Auto-Hobby und fahrn 250 mit viel zu wenig Abstand und flitzen über die Spurn wie auf ner echten Rennstrecke und machen dann schlimme Unfälle und fahrn andre Leute tot deren Auto nicht so ne Superduper Crashzelle haben. Gab ja sogar mal Leute die über 400 gefahrn sind und die sind nicht bestraft worden dafür.

Und wenn dann irgendwann mal gesagt wird wir wollen nicht mehr ne Richtgeschwindigkeit sondern ne Höchstgeschwindigkeit weil die Autobahn ist für alle da und zwar wenn man von A nach B muss und nicht als Rennstrecke, und auch die langsamen die sollen auch sicher fahrn können ohne Angst dass ihnen jemand mit 100 Sachen hinten drauf kracht. Dann wird ganz viel rumgeschrien von den Leuten die dann ihr "Hobby" das auf Kosten von andren geht nicht mehr ausüben können. Und die sehn nur ihre eigene "Freiheit" aber nicht wie sie die andren damit einschränken.

Also wer Autorennen fahrn will soll aufn Nürburgring gehn und wer mit 2m weit funken will soll ne N Lizenz machen. Und den kleinen Firmen und Betrieben die Freenet als "Betriebsfunk" nutzen wolln ohne dass dauernd Kinder dazwischenquatschen wofürs ja mal gemacht worden ist ihre paar wenigen Frequenzen lassen. Und mit ner N kann man sogar 2m Relais nutzen die sind schon da und da ist Reichweite ja gar kein Problem mehr selbst mit QRP. Ist doch für jeden was da nur man muss halt auch das nehmen was für einen vorgesehn wurde und nicht das für die andren haben wolln.

:tup:
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DO4MJ (13DL7)
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von DO4MJ (13DL7) »

Man stelle sich vor, eine komplette Runde macht Lizenz und geht auf eine 2m Direktfrequenz, dann muss man erst mal eine finden, die nicht durch einen OV belegt ist und dann kommt noch der Generationen-Konflikt mit den alten OM´s, die schon zu Anfang der Afu Zeit dabei sind.
Aber auch dort kann man sich arrangieren.
CB:13DL7, Osna Radio 50, DK965, QRV:12,29,32 FM, 7, 15 USB.HAM:DO4MJ, DOK N61 (144.6625 Mhz).Engagiert bei Entstörung von PLC Adaptern.KRAWATTENFUNKER müssen leider draußen bleiben.
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von forstmeister »

Ich glaube das Problem ist weit kleiner als du denkst, wobei das wahrscheinlich auf die Region ankommt.
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von 13CT30 (13DL3) »

DO4MJ (13DL7) hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 13:21 Man stelle sich vor, eine komplette Runde macht Lizenz und geht auf eine 2m Direktfrequenz, dann muss man erst mal eine finden, die nicht durch einen OV belegt ist und dann kommt noch der Generationen-Konflikt mit den alten OM´s, die schon zu Anfang der Afu Zeit dabei sind.
Aber auch dort kann man sich arrangieren.
Vielleicht weiß ich nicht, was du weißt, aber haben die Ortsvereine die besagten Frequenzen "gekauft" oder sind sie anderwertig in ihren Besitz übergegangen ?
Es ist doch stets die gleiche Laier: "Geh und schleich dich, das ist unser Kanal!"
Kennt man aus dem CB-Funk. Aber vielleicht ist es ja auch gerade das, warum immer mehr Genehmigungsinhaber für die primär zugeteilten Afu-Frequenzen wieder zur 11m-Spielwiese, bzw. auf 149 MHz zurückkehren. Denen gehen ganz offensichtlich die Gesprächspartner aus. :dlol:
Vy 73 de 13CT30 es hpe cuagn, Alex :station:
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von Jack4300 »

BravoDelta23 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 11:21 Die Freigabe von Digital-Frequenzen ist völlig sinnfrei, solange es keinen branchenweit anerkannten Standard gibt, wie "digital" auszusehen hat, damit Gerät X1 vom Hersteller Y1 mit Gerät X2 vom Hersteller Y2 kompatibel sein muss. Aktuell ist das nicht der Fall.
Das Interessiert die Zielgruppe nicht. Die kauft sich einmal einen Satz Geräte und funkt damit in einer geschlossenen Gruppe. Rag-Chew-QSOs mit Zufallskontakten sind eigentlich nicht vorgesehen und von den allermeisten Anwendern auf Freenet und PMR auch nicht erwünscht. Wenn man sowas haben will sollte man sich für ein GMRS in Europa einsetzen. Bei den bestehenden Funkanwendungen passt das sonst eigentlich nur auf 11m. Allerdings sehe ich da kaum Chancen, weil die BNetzA mit der Klasse N dieser Clientel schon seeehr weit entgegen gekommen ist.
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Re: Allgemeinzuteilung Freenet soll geändert werden

Beitrag von Kahlkopfadler »

Jack4300 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 14:52
BravoDelta23 hat geschrieben: Di 1. Jul 2025, 11:21 Die Freigabe von Digital-Frequenzen ist völlig sinnfrei, solange es keinen branchenweit anerkannten Standard gibt, wie "digital" auszusehen hat, damit Gerät X1 vom Hersteller Y1 mit Gerät X2 vom Hersteller Y2 kompatibel sein muss. Aktuell ist das nicht der Fall.
Wenn man so etwas haben will sollte man sich für ein GMRS in Europa einsetzen.

Wäre ne coole Sache...

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