DDCE Blitzschutz

noone
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Re: DDCE Blitzschutz

Beitrag von noone »

RV12P2000 hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 18:17 Hier ist auch noch eine Seite und es wird auch beschrieben, wie es Tesla sich dachte: https://lps-pacifica.com/products/spin- ... tor-tesla/

Man bräuchte im Prinzip zwei gleiche Masten in ähnlich blitzbelasteten Gegenden. Einmal mit Franklinstange, einmal mit so einem Blitzvermeider und beide mit einem Blitzzähler ausgestattet (kennt denn keiner eine Mobilfunkbude mit Basteltrieb?).

Wenn es wirklich funktioniert, auch wenn vielleicht manche Wirkungen unklar sind, wäre es das wert.
Bis ins Mittelalter verwendete man Flintspitzen gegen Blitzschlag.
RV12P2000
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Re: DDCE Blitzschutz

Beitrag von RV12P2000 »

Ach, ich weiß auch nicht. Die Tabelle mit den Blitzeinschlägen an und um die Funktürme, das ist schon interessant. Ich würde ja vermehrt an hohen Bauwerken Einschläge erwarten und nicht nur ringsum. Eine Korrelation ist aber noch keine Kausalität.
Solarman
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Re: DDCE Blitzschutz

Beitrag von Solarman »

Ob die Funktion dieses DDCE wirklich gegeben ist, muss jeder selber für sich entscheiden.

Aber 60 Jahre Erfahrung mit Blitzeinschlägen zeigt mir, dass sich Blitze nur bedingt an unsere Theorien halten. Vieles mag ja unter bestimmten Umständen reproduzierbar funktionieren, aber teils kleine Änderungen haben schon große Folgen.
Ich habe zu meiner Antenne meine Überlegungen gemacht und handle so, wie ich es seit sehr vielen Jahren erfolgreich umsetze.

Hier werde ich aber keine Aussage dazu machen, weil sonst einige Schnappatmung bekommen. :mrgreen:

Gruß Stefan
Gute Leute machen immer neue Fehler,
schlechte Leute machen immer die selben Fehler!
Dipol
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Re: DDCE Blitzschutz

Beitrag von Dipol »

Solarman hat geschrieben: So 30. Aug 2026, 18:59 Aber 60 Jahre Erfahrung mit Blitzeinschlägen zeigt mir, dass sich Blitze nur bedingt an unsere Theorien halten.
Klingt ähnlich wie die Spaßfrage, ob "der" Blitz auch die Normen kennt.

Normen hinken den Erkenntnissen von Wissenschaft und Technik üblicherweise hinterher. Seitdem das Elektrogeometrische Modell (EGM) und Rolling Sphere Method (RSM = Blitzkugelverfahren) 2006 in die Blitzschutznormen aufgenommen wurde, kann ich als Blitzschutzfachkraft keinen großen Unterschied mehr erkennen.

Trotz Rentenalter bin ich noch lernwillig und für Gegenargumente aus 60 Jahren Erfahrung mit Blitzeinschlägen stets offen. :sup:
Solarman hat geschrieben: So 30. Aug 2026, 18:59 Vieles mag ja unter bestimmten Umständen reproduzierbar funktionieren, aber teils kleine Änderungen haben schon große Folgen.
Weder Direkterdungen noch Optimalschutz mit getrennten Fangeinrichtungen bieten Vollkaskoschutz, es bleiben immer Restrisiken.
Solarman hat geschrieben: So 30. Aug 2026, 18:59Ich habe zu meiner Antenne meine Überlegungen gemacht und handle so, wie ich es seit sehr vielen Jahren erfolgreich umsetze.

Hier werde ich aber keine Aussage dazu machen, weil sonst einige Schnappatmung bekommen. :mrgreen:
Kann es sein, lieber Stefan, dass es sich um eine mir aus Fotos bekannte AFU-Antenne in meinem Heimat-Landkreis handelt, deren "Schutz" im DG eines Mehrfamilienhauses allein auf dem Ausstecken der Speiseleitung basiert?
RV12P2000
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Re: DDCE Blitzschutz

Beitrag von RV12P2000 »

Wo ein Blitz auftritt, scheint nicht ausschließlich von der Kontur, sondern auch vom Untergrund oder / und weiteren Gegebenheiten abzuhängen. In einer Ortschaft nicht weit von uns gab es schon mehrfach Blitzeinschläge, aber jedesmal in einer Senke.

Es haben sich ja nicht nur Marketingfritzen damit beschäftigt, Kugeln mit Luftspalt unters Volk zu bringen. Man geht da schon wissenschaftlich heran.
Hier: https://www.mdpi.com/2076-3417/9/22/4879 ist Table 1 sehenswert (läßt sich nicht direkt verlinken), mich verwundert, daß die exponierten Bauwerke nicht von Blitzen getroffen werden, Blitzvermeider hin oder her. Das ist ja nicht nur eine Studie über einen einzigen Sommer weg, das ging über Jahre. Seltsam ist das schon und mir fehlt eine brauchbare Erklärung.

Man kann es dummerweise nicht einfach aus Neugier mal so eben ausprobieren, die Blitzvermeider sind recht teuer. Ich hatte deswegen verschiedene Firmen per email angeschrieben.
Aus den USA kam prompt eine freundliche Antwort mit Preis und Versandkosten, ebenso aus Spanien.
Aus Japan kam keinerlei Antwort, weder vom Hersteller noch von mehreren Händlern. Möglicherweise schmeißen die nichtjapanische emails auch gleich weg.
Wie die Japaner verhielten sich auch die großen deutschen Hersteller, denen war meine Anfrage nach Hintergründen und ob sie sowas haben, auch einer Antwort unwürdig, sie bestätigten die Theorie einer Servicewüste.

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