DG1UDO hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 12:50
Meine Meinung: sobald es eine Strecke gibt, an deren beider Ende sich jeweils eine Antenne befindet, ist das für mich (Amateur-)Funk. Dabei lasse ich die Betriebsart völlig außer acht.
...also wie schon in Post #5 beschrieben
Mein Hobby-Schwerpunkt im Amateurfunk sind Verbindungen auf Frequenzen ab 10 GHz aufwärts, gefühlt ist für mich alles darunter eher Gleichstrom.
Ich bewege mich gelegentlich genau am anderen Ende.
Im Gegensatz zu KW-Geräten von Yaesu oder Kenwood, die nach dem öffnen erst ab 1,6 oder 1,7Mhz aufwärts senden können, gibt es bei vielen älteren Icom-Geräten nach unten keine Grenze.
So habe ich schon mit einem IC-7000 oder IC-7100 "vorsichtige" Sendeversuche auf 475khz gemacht und dabei die Regenrinne, oder lange Drähte in den Weinbergen als Antenne benutzt
Und auch auf 137khz schwingt oft noch der Oszi
Im Gegenteil, meistens befinden sich dabei Sender und Empfänger im gleichen Raum, Entfernung unter 5 Meter.
Genauso waren auch meine ersten Experimente mit DMR vor fast 15 Jahren, oder mit Tetra.
Zwei Geräte gekauft und lokale Tests im Labor gemacht.
Trotzdem ist das für mich echter Amateurfunk im Sinne der Definition als Experimentierfunk: ich führe technische Untersuchungen durch und bilde mich dadurch selbst fort.
Exakt so sehe ich das auch, Danke
Um wieder auf die Überschrift zu kommen:
Ist DMR ein echter Amateurfunk?
DMR ist zunächst ein europäischer Übertragungsstandard für digitalen Sprechfunk von 2006.
Sobald eine Amateurfunkfrequenz beteiligt ist, ist es auch ein "echter" Amateurfunk.
Ist DMR VoiceOverIP?
Nein, denn die Endstellen haben keine IP-Adresse und können auch ohne Relaisstelle oder Internet miteinander funken.