Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
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onkeltom
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Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Hallo Selbstbauer und Bastler,
Bin gerade dabei ein 25A Labornetzteil zu bauen, einen entsprechenden Ringkerntrafo habe ich hier liegen, zur Regelung von Strom und Spannung setze ich einen Fertigbaustein von Aliexpress ein.
Soweit ist mir alles klar, die einzige Frage ist die: Wieviel Kapazität sollte der oder die Siebelkos haben?
In meiner Bastelkste liegen noch zwei 15000uF/50V Elkos, reichen die in Parallelschaltung aus, oder sollte das mehr sein?
Bin auf eure Empfehlungen gespannt.
vy73,
Tom
Bin gerade dabei ein 25A Labornetzteil zu bauen, einen entsprechenden Ringkerntrafo habe ich hier liegen, zur Regelung von Strom und Spannung setze ich einen Fertigbaustein von Aliexpress ein.
Soweit ist mir alles klar, die einzige Frage ist die: Wieviel Kapazität sollte der oder die Siebelkos haben?
In meiner Bastelkste liegen noch zwei 15000uF/50V Elkos, reichen die in Parallelschaltung aus, oder sollte das mehr sein?
Bin auf eure Empfehlungen gespannt.
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Solarman
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Ich habe vor langer, langer Zeit mal gelernt, man soll 1000µF pro Ampere verwenden.
Das wären dann 25 000 µF. Aber das ist jetzt nur eine Hausnummer. Ich lese Labornetzteil, also sollte auch ein sauberer Gleichstrom herauskommen. Also wie hoch das darf der Rippel auf dem Gleichstrom noch sein? Wenn es maximal 2V sein sollen, bräuchtest du rund 100 000 µF.
Labornetzteil heisst auch, du willst die Spannung regelbar machen. Bedenke, was da alles für Verlustleistung entsteht und du diese Wärme sicher abführen musst
Gruß Stefan
Das wären dann 25 000 µF. Aber das ist jetzt nur eine Hausnummer. Ich lese Labornetzteil, also sollte auch ein sauberer Gleichstrom herauskommen. Also wie hoch das darf der Rippel auf dem Gleichstrom noch sein? Wenn es maximal 2V sein sollen, bräuchtest du rund 100 000 µF.
Labornetzteil heisst auch, du willst die Spannung regelbar machen. Bedenke, was da alles für Verlustleistung entsteht und du diese Wärme sicher abführen musst
Gruß Stefan
Man darf nicht alles glauben, was man denkt! 
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Solarman
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
NAchtrag:
und sehe auf alle Fälle einen Softstart vor, das schont die Sicherung und auch das Netzteil!
Gruß Stefan
und sehe auf alle Fälle einen Softstart vor, das schont die Sicherung und auch das Netzteil!
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dl5ym
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Hallo,
daslLineare Netzteil KNT 2500 (13V/25A) hat 4700 mikroFrarad verbaut. Brückegleichrichtung.
Ansonsten (Reperatur) kann ich micht nicht an solche "Riesen-Cs" erinnern ..IIRR alle unterhalb 10 000 MikroFard.
Was Brumm angeht hast du ja noch die Regelstrecke
Habe schon lange sowas nicht mehr gebaut ( max. Reparieren/Umbau) es fehlt die Blechbearbeitungskapazität
Statron hatte bei großem Ausgangsspannungshub nicht umsonst Thyristoren zur Vorregelung, das verkompliziert die Sache aber.
Fred
daslLineare Netzteil KNT 2500 (13V/25A) hat 4700 mikroFrarad verbaut. Brückegleichrichtung.
Ansonsten (Reperatur) kann ich micht nicht an solche "Riesen-Cs" erinnern ..IIRR alle unterhalb 10 000 MikroFard.
Was Brumm angeht hast du ja noch die Regelstrecke
Habe schon lange sowas nicht mehr gebaut ( max. Reparieren/Umbau) es fehlt die Blechbearbeitungskapazität
Statron hatte bei großem Ausgangsspannungshub nicht umsonst Thyristoren zur Vorregelung, das verkompliziert die Sache aber.
Fred
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onkeltom
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Danke für eure Hilfe und Hinweise!
Ich habe in der letzten Woche mit einem Fertigbaustein von Aliexpress experimentiert, nachdem ich in der letzten Funkamateur Ausgabe dazu einen passenden Artikel gelesen habe. Dieser Baustein ist in verschiedenen Ausgangsleistungen erhältlich und enthält alles, was man für ein Labornetzteil braucht. Kostet je nach Leistung zwischen 12 und 20 €.
Nur noch Trafo, Gleichrichter und Siebelko dran und damit isses schon getan.
Da ich von dem einfachen und schnellen Aufbau begeistert bin, hab ich jetzt mal weiter dort gestöbert und habe eben entsprechend stärkere Bausteine gefunden, sodaß in mir der Gedanke kam, ein "dickeres" Netzteil zu bauen, daher meine Frage.
Zum Softstart dachte ich an einen NTC in der Primärzuleitung.
Wer nun auch angefixt ist: Einfach bei Aliexpress nach "xy6530" suchen, oder das kleinere Modul: "SK60, SK120, oder SK150"
vy73,
Tom
Ich habe in der letzten Woche mit einem Fertigbaustein von Aliexpress experimentiert, nachdem ich in der letzten Funkamateur Ausgabe dazu einen passenden Artikel gelesen habe. Dieser Baustein ist in verschiedenen Ausgangsleistungen erhältlich und enthält alles, was man für ein Labornetzteil braucht. Kostet je nach Leistung zwischen 12 und 20 €.
Nur noch Trafo, Gleichrichter und Siebelko dran und damit isses schon getan.
Da ich von dem einfachen und schnellen Aufbau begeistert bin, hab ich jetzt mal weiter dort gestöbert und habe eben entsprechend stärkere Bausteine gefunden, sodaß in mir der Gedanke kam, ein "dickeres" Netzteil zu bauen, daher meine Frage.
Zum Softstart dachte ich an einen NTC in der Primärzuleitung.
Wer nun auch angefixt ist: Einfach bei Aliexpress nach "xy6530" suchen, oder das kleinere Modul: "SK60, SK120, oder SK150"
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dl5ym
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
hallo,onkeltom hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 17:14 Zum Softstart dachte ich an einen NTC in der Primärzuleitung.
solange da immer ausreichend Strom fliesst (um den Heisß zu halten) mag das O.K. sein.
Alternativ: 10..20 Ohm/50W und per Relais überbrücken - das geht auch noch wenn das Netzteil/Verbraucher im Leerlauf ist!
Heissleiter haben auch den Nachteil.. man darf nicht kurz AUS und wieder schnell EINschalten.
Fred
- Charly Whisky
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Hallo,
mit Verlaub, was du da beabsichtigst zu bauen, erfüllt keineswegs die Kriterien eines Labornetzteiles.
Ganz banal ausgedrückt: https://de.wikipedia.org/wiki/Labornetzteil
Trotzdem viel Erfolg.
PS: Mach die Elkos nicht so groß! Das überlastet den Gleichrichter als auch den Trafo, denn die Kapazität wirkt wie ein Kurzschluss- bei jeder Schwingungsperiode (50/100 Hz).
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Jack4300
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Nach Trafo und Gleichrichter hängt die nötige Kapazität der Siebelkos vor allem von drei Dingen ab: der Trafospannung, der gewünschten geregelten Ausgangsspannung und dem erwarteten Ausgangsstrom.onkeltom hat geschrieben: Di 5. Mai 2026, 15:10 Hallo Selbstbauer und Bastler,
Bin gerade dabei ein 25A Labornetzteil zu bauen, einen entsprechenden Ringkerntrafo habe ich hier liegen, zur Regelung von Strom und Spannung setze ich einen Fertigbaustein von Aliexpress ein.
Soweit ist mir alles klar, die einzige Frage ist die: Wieviel Kapazität sollte der oder die Siebelkos haben?
In meiner Bastelkste liegen noch zwei 15000uF/50V Elkos, reichen die in Parallelschaltung aus, oder sollte das mehr sein?
Bin auf eure Empfehlungen gespannt.
vy73,
Tom
Bei Gleichrichtung aus dem Netz werden die Elkos 100-mal pro Sekunde nachgeladen. Zwischen diesen Ladeimpulsen sinkt ihre Spannung ab. Diese Spannung darf nicht so weit fallen, dass sie unter die gewünschte Ausgangsspannung plus die Mindestspannung fällt, die der Regler selbst zum Arbeiten braucht.
Man muss also einen Kompromiss finden:
Eine kleine Spannungsdifferenz zwischen Trafo- beziehungsweise Elko-Spannung und Ausgangsspannung bedeutet weniger Verlustleistung am Regler, erfordert aber eine größere Siebelko-Kapazität.
Eine größere Spannungsdifferenz bedeutet mehr Verlustleistung und damit mehr Wärme, dafür kommt man mit weniger Siebkapazität aus.
Kurz gesagt: Ob 2 × 15.000 µF reichen, hängt davon ab, welche Trafospannung du hast, welche Ausgangsspannung du bei welchem Strom erreichen willst und wie viel Spannungsabfall der Regler mindestens benötigt.
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onkeltom
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Danke für die ausführlichen Erläuterungen,
Ich habe hier einen RK Trafo, der liefert 24A bei 22V AC.
Nach Gleichrichtung sollte dann rund 30V an den Elkos anliegen,
wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Und sehr wahrscheinlich nutze ich das NT hauptsächlich für kleinere
Basteleien und Reparaturen, wo voraussichtlich zwischen 5 und 12V
Spannung und in den meisten Fällen Ströme bis 5A entnommen werden.
Sollte mal ein "dicker" Transceiver auf die Werkbank kommen, sollte der
dann im Tx-Fall auch mit dem NT betrieben werden können.
So mein Plan
Ich habe hier einen RK Trafo, der liefert 24A bei 22V AC.
Nach Gleichrichtung sollte dann rund 30V an den Elkos anliegen,
wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Und sehr wahrscheinlich nutze ich das NT hauptsächlich für kleinere
Basteleien und Reparaturen, wo voraussichtlich zwischen 5 und 12V
Spannung und in den meisten Fällen Ströme bis 5A entnommen werden.
Sollte mal ein "dicker" Transceiver auf die Werkbank kommen, sollte der
dann im Tx-Fall auch mit dem NT betrieben werden können.
So mein Plan
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Jack4300
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Wenn ich einfach mal mit 13,8V Ausgangsspannung rechne komme ich auf gut 16000uF. Zur Sicherheit wegen Netzunterspannung, Trafowiderstand, Diodenverlusten und Alterung eher mindestens 33000-47000uF.
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onkeltom
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Danke Jack,
Ich nehm dann erstmal meine beiden 15000uF Elkos, damit komme ich ja schon nah an die 33000uF.
Außerdem hab ich diesen erwähnten XY6530 Regelbaustein noch gar nicht hier.
Da muss erstmal der SK150 die ersten Versuche über sich ergehen lassen
Ich nehm dann erstmal meine beiden 15000uF Elkos, damit komme ich ja schon nah an die 33000uF.
Außerdem hab ich diesen erwähnten XY6530 Regelbaustein noch gar nicht hier.
Da muss erstmal der SK150 die ersten Versuche über sich ergehen lassen
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Solarman
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Also meine Abschätzung: Ein Netzteil für 13,8 V und 25A ist okay. Aber eine Regelung, die auf bis zu 5V runtergeht sehe ich als Kritisch! Bedenke, wenn du 30V Leerlaufspannung hast und auf 5V stellst, muss die Regelung bei 10A die 25V x 10A = 250 Watt Verlustleistung wegbringen!
Bau dir ein "Labornetzteil" für bis zu 5A von 5V bis meinetwegen 15V und einen Brummer ohne große Spannungsvarianz für den großen Strom. Du kannst auch nicht die Vorteile eines Kleinwagens und die eines 4-Achser LKW miteinander verknüpfen...
Gruß Stefan
Bau dir ein "Labornetzteil" für bis zu 5A von 5V bis meinetwegen 15V und einen Brummer ohne große Spannungsvarianz für den großen Strom. Du kannst auch nicht die Vorteile eines Kleinwagens und die eines 4-Achser LKW miteinander verknüpfen...
Gruß Stefan
Man darf nicht alles glauben, was man denkt! 
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onkeltom
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Sehe ich schon irgendwie ähnlich, nur denke ich, das es kaum etwas gibt, was z.b. 10A bei 5V zieht.
Das meiste was ich so kenne, zieht einen ordentlichen Strom bei 12-14 Volt. Oder eben bei 24V.
Da ist die Verlustleistung dann auch nicht mehr so groß.
Darüber hinaus betreibe ich nix mit entsprechend hohen Strömen über einen längeren Zeitraum.
Und schon gar nicht unbeaufsichtigt
Das meiste was ich so kenne, zieht einen ordentlichen Strom bei 12-14 Volt. Oder eben bei 24V.
Da ist die Verlustleistung dann auch nicht mehr so groß.
Darüber hinaus betreibe ich nix mit entsprechend hohen Strömen über einen längeren Zeitraum.
Und schon gar nicht unbeaufsichtigt
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Jack4300
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
Wenn ich das richtig sehe, ist der genannte XY6530 Regelbaustein ein Schaltregler. Verlustleistung dürfte damit zwar deutlich niedriger sein, aber das wäre mir dann den Aufwand nicht Wert. Ein "Labornetzteil" mit 200mV Ripple braucht man nicht.Solarman hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 14:46 Also meine Abschätzung: Ein Netzteil für 13,8 V und 25A ist okay. Aber eine Regelung, die auf bis zu 5V runtergeht sehe ich als Kritisch! Bedenke, wenn du 30V Leerlaufspannung hast und auf 5V stellst, muss die Regelung bei 10A die 25V x 10A = 250 Watt Verlustleistung wegbringen!
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onkeltom
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Re: Wieviel Kapazität bei 25A Netzteil-Selbstbau?
@Jack: Bis auf den Schaltregler hab ich alles hier, alles gesammelt aus dem E-Schrott im QRL.
Einen SK150 Regler hab ich hier liegen, den würde ich zum ersten Testen ausprobieren.
Deswegen hält sich der Aufwand für mich in Grenzen.
Eine Frage hab ich aber noch: Wie kommst du auf 200mV Ripple?
vy73
Tom
Einen SK150 Regler hab ich hier liegen, den würde ich zum ersten Testen ausprobieren.
Deswegen hält sich der Aufwand für mich in Grenzen.
Eine Frage hab ich aber noch: Wie kommst du auf 200mV Ripple?
vy73
Tom
