Frage zur Mondlandung

Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Mo 24. Jul 2017, 22:16

Als die Amis offiziell zum Mond flogen und "The Eagle has landed." (Der Igel Adler ist gelandet.) auf die Erde funkten, empfingen die Sowjets per Dreieckspeilung eben dieses Signal vom Mond und bestätigten damit dem Klassenfeind die Mondlandung.

Nun könnte ja einerseits der Sender selbst auf dem Mond sein, es ginge aber auch eine EME-Verbindung. Meine rein theoretische Frage wäre nun: Konnte man 1969 hier auf der Erde das unterscheiden, ob der Sender selbst auf dem Mond war oder ob der Mond nur als EME-Reflektor für einen irdischen Sender gedient hat?

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Lattenzaun » Mo 24. Jul 2017, 22:58

..hm...meine rein theoretische Antwort ergibt zwei Möglichkeiten :

1.: Ja...man konnte es feststellen.

2.: Hätte Buzz Aldrin ne AE da oben gehabt..NEIN...das Einschwingverhalten der Büchse hätte die Russen verwirrt und sie hätten sofort FAKE gebrüllt, weil die Signalverzögerung einer EME Reflexion gleichkommt :banane: :banane: :banane:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Mo 24. Jul 2017, 23:03

Lattenzaun hat geschrieben:1.: Ja...man konnte es feststellen.
Und wie?
Lattenzaun hat geschrieben:2.: Hätte Buzz Aldrin ne AE da oben gehabt..NEIN...das Einschwingverhalten der Büchse hätte die Russen verwirrt
Und bei einer RCI hätte die Saturn (*hust*) eine Tuner-600-Spur im All hinterlassen. :D

Aber die Frage war schon ernstgemeint: Mich interessiert, was bei einer EME-Verbindung aus Empfängersicht dann anders ist.

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon doeskopp » Mo 24. Jul 2017, 23:16

Eine so lange und ununterbrochene EME Verbindung in der nötigen Qualität dürfte kaum möglich sein. Was bei einer EME Verbindung anders ist? Die Reflektion kommt vom Mond. Das Raumschiff befand sich aber nie auf einer geraden Linie dorthin sondern flog den Punkt an an dem sich der Mond beim Eintreffen nach ca. 3 Tagen befinden würde. Die zielten sozusagen mit Vorhalte ins Blaue. Ein EME Signal wäre schlicht aus der falschen Richtung gekommen und sofort aufgeflogen.

Das Raumschiff sendete einen Dauerträger (häufig über omnidirektionale Antennen) und war so ständig verfolgbar. Es wurden laufend und ohne Unterbrechung Sprache, Telemetrie, Biodaten der Astronauten und Remotesignale übertragen. Es ist anzunehmen das die Russen den gesamten Flug verfolgten. Hätte es Ungereimtheiten gegeben wäre das ein gefundenes Fressen für sie gewesen.

https://www.honeysucklecreek.net/images/pdfs/SP-87.pdf

https://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19720012253.pdf

Grüße from Doeskopp
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DD1GG » Mo 24. Jul 2017, 23:17

Die Amis waren so bekifft, dass selbst Ihre Schatten falsch gewandert sind :dlol: Hättest Du damals gesagt, es wird irgendwann Schwatte oder Karottenfarbige Deppen als Präsidenten geben, man hätte Dich erschossen.

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Lattenzaun » Mo 24. Jul 2017, 23:27

...vor ein paar Jahren hat irgendein Reporter mal Buzz Aldrin gefragt, ob er nun wirklich oben war...der war selbst im hohen Alter so sauer darüber, hat gleich auf ihn eingedroschen :dlol: :dlol: :dlol:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon doeskopp » Di 25. Jul 2017, 05:25

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Di 25. Jul 2017, 07:40

Zum Funkverkehr:
Nicht nur die Russen haben den Funk beobachtet, auch jede Menge Funkamateure in der ganzen Welt, waren live dabei. In jeder Zeitschrift zum Thema konnte man Bauanleitungen für "Mond-Empfänger" finden.
Hätte nun die Nasa eine EME Verbindung versucht, wäre das den FA in USA schnell aufgefallen. Auch wenn das Signal zum Mond gerichtet ist, ein bisschen was geht immer seitlich raus, und bei der nötigen Signalstärke, hätten das einige gehört, daß da ein Signal von der Erde zum Mond geht.
Dazu kommt: Ein EME Signal kommt auf der Erde nur recht schwach an, da sind reichlich Verluste dabei. Man hätte mit unheimlich QRO da hochballern müssen, um ein Signal zurück zu bekommen, daß so stark ist, wie eines, daß auf dem Mond erzeugt wird. Davon hätten vielleicht die Russen nichts gehört (weil am falschen Ende der Welt), aber die Privaten Lauscher durchaus.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon OE9TKH » Di 25. Jul 2017, 08:45

Ich sehe das auch so wie Kanalratte und würde EME eher ausschließen. Die Signalquelle dürfte am oder in der Nähe des Mondes gewesen sein.
Wie lässt sich nun herausfinden, ob auch Astronauten anwesend waren? Das ist wohl leider schwierig und wahrscheinlich mit ein Grund, warum es so viele Spekulationen gibt.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Di 25. Jul 2017, 09:02

OE9TKH hat geschrieben:...
Wie lässt sich nun herausfinden, ob auch Astronauten anwesend waren? Das ist wohl leider schwierig und wahrscheinlich mit ein Grund, warum es so viele Spekulationen gibt.


Nein, die Amis waren nie auf dem Mond... :dlol:

Das LRRR (Laserreflektor zur genauen Distanzmessung Erde<>Mond) wurde von Heinzelmänchen auf dem Mond aufgestellt und justiert/ausgerichtet...
Die US Fahne wurde mittels Harpunentechnik aus der Mondumlaufbahn auf die Oberfläche geschossen und hat sich selbst entfaltet...
Ebenso wurde der Mondstaub und das Gestein mittels eines mehrere hundert Kilometer langen Saugrüssel einfach aufgesaugt!
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Di 25. Jul 2017, 09:12

So ist es:

http://blog.schockwellenreiter.de/2017/ ... 72003.html

Um ehrlich zu sein: Es gibt massenweise Filmmaterial. Ist alles öffentlich verfügbar, Filme von über 30 Minuten länge, von der Fahrt im Mondrover. Dazu hätte man Hallen mit mehreren Kilometern länge gebraucht um das nachzustellen. Funkverkehr und so weiter. Die Beweise daß die Amis auf dem Mond waren sind in Massen vorhanden.
Nicht zuletzt die Bilder von der Japanischen Sonde die in den letzten Jahren hochauflösende Fotos vom Mond gemacht hat, da kann man die Fußspuren, und zurückgelassenen Teile auf dem Mond sehen. Wie sollen die Fußspuren da hingekommen sein, wenn keiner da war?
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Haunebu » Di 25. Jul 2017, 09:13

Die Frage ist nur wie sich eine Fahne verhält wenn kein Wind weht :think:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Di 25. Jul 2017, 09:50

Haunebu hat geschrieben:Die Frage ist nur wie sich eine Fahne verhält wenn kein Wind weht :think:


Das war eines der dümmsten Argumente der Verschwörungstheoretiker...
Es handelte sich um eine Eigenbewegung des Spannmechanismus.
Dieses Federbewegung wurde auf der Erde in windgeschützten Räumen demonstriert und war somit zweifelsfrei reproduzierbar.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon pom » Di 25. Jul 2017, 10:22

hf-doktor hat geschrieben:Das war eines der dümmsten Argumente der Verschwörungstheoretiker...

Dieses Scheinargument ist genau so dumm wie alle anderen, keine Sterne am Himmel, Schatten angeblich nicht natürlich etc...
Da finde ich Holgers Gedanken mit der möglicherweise über dem Mond abgeworfenen Relaisstation schon etwas kreativer. :lol:

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Haunebu » Di 25. Jul 2017, 10:39

hf-doktor hat geschrieben:
Haunebu hat geschrieben:Die Frage ist nur wie sich eine Fahne verhält wenn kein Wind weht :think:


Das war eines der dümmsten Argumente der Verschwörungstheoretiker...
Es handelte sich um eine Eigenbewegung des Spannmechanismus.
Dieses Federbewegung wurde auf der Erde in windgeschützten Räumen demonstriert und war somit zweifelsfrei reproduzierbar.


Gut daß es N24 gibt
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