Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Pegasus » Do 25. Jan 2018, 09:58

Krampfader hat geschrieben:
Pegasus hat geschrieben:Auf der Zugspitze oben hatte ich nie auf maximale Aufbauhöhe durch den Masten geachtet.
Hier hatte ich genügend Höhendifferenz gegebüber der vor mir liegenden Landschaft an meinem Antennenfußpunkt.


Da hast Du schon recht Jürgen. Allerdings hat bei einem Dipol (Gain-Master = Dipol) die Höhe über Grund Einfluss auf die Abstrahlcharakteristik. Deshalb empfiehlt Sirio bei der Montage der Gain-Master auch eine Mindesthöhe der Spule von mind. 3m über Grund. Es ist also ein entsprechender Mast notwenig, auch am Berg ...

Grüße

Andreas
Andreas das versteht sich von selber, dachte ich.
Nur am Berg oder auf einem Turm benötige ich nicht wie im Tal noch zusätzliche 10 oder mehr Meter Masten unter der Antenne.

Gebe dir heute Abend den Tipp zu einer guten Lektüre.

73 Jürgen

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon roter-baron » Do 25. Jan 2018, 12:03

@ Krampfader

Vom Berg funken kann jeder , das mag sein aber ob er es wirklich kann das ist was anderes :mrgreen:

:wave: vom baroni
Auf DAUER hilft nur DOMINATOR POWER 1350W und RG 214
https://www.youtube.com/watch?v=1uBUbAM ... uBUbAMCwhQ
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hl77 » Do 25. Jan 2018, 12:16

Hallo Andreas
Antennen mit gleich hohen Einspeisepunkt gegen einander zu testen macht nur Sinn,wenn auch die Antennenlänge gleich ist! Bei unterschiedlichen Antennenlängen ist sonst immer die längere Antenne im Vorteil,weil Sie durch die größere Höhe bis zur Spitze weiter über den Horizont schielt. Damit kann ich aber nicht die Strahlungs eigenschaften der Antenne feststellen. Beispiel:Nimm deine Gainmaster baue Sie auf zb. 5,5m Einspeisung auf und mach Testbetrieb. Danach bringe Sie auf zB.9m Einspeisung.Du wirst feststellen,das die Antenne auf 9m bessere Ergebnisse erzielt. Habe ich jetzt die Antenne getestet?? Nein nur die Aufbauhöhe geändert.
Auch wenn du deine kurze Version der Gainmaster gegen die lange vergleichst,solltest du Sie auf gleiche Spitzen höhe bringen,auch wenn es mehr Arbeit macht.
73 Harry :wave:
Ansonsten gute Arbeit :tup:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Pegasus » Do 25. Jan 2018, 12:26

hl77 hat geschrieben:Hallo Andreas
Antennen mit gleich hohen Einspeisepunkt gegen einander zu testen macht nur Sinn,wenn auch die Antennenlänge gleich ist! Bei unterschiedlichen Antennenlängen ist sonst immer die längere Antenne im Vorteil,weil Sie durch die größere Höhe bis zur Spitze weiter über den Horizont schielt. Damit kann ich aber nicht die Strahlungs eigenschaften der Antenne feststellen. Beispiel:Nimm deine Gainmaster baue Sie auf zb. 5,5m Einspeisung auf und mach Testbetrieb. Danach bringe Sie auf zB.9m Einspeisung.Du wirst feststellen,das die Antenne auf 9m bessere Ergebnisse erzielt. Habe ich jetzt die Antenne getestet?? Nein nur die Aufbauhöhe geändert.
Auch wenn du deine kurze Version der Gainmaster gegen die lange vergleichst,solltest du Sie auf gleiche Spitzen höhe bringen.
73 Harry :wave:
Harry wenn du eine Antenne für deinen HeimatQTH suchst welche am besten spielt, gehst du dann genau so vor wie von Dir beschrieben?
Eine längere Antenne spielt doch nicht automatisch besser, oder?
Eine 5/8 spielt besser als ein 1/2 Lambda aber spielt eine 6/8 auch besser als eine 5/8 obwohl länger?
Meinen Tests nach und wenn man der Literatur glauben kann NEIN.
Natürlich ist die Antennenspitze einer 5/8 an einem höheren Punkt als bei der 1/2 Lambda.
Vielleicht ist aber unter anderem auch dies ein Grund (ausser dem Abstrahlwinkel) weshalb sie besser spielt.
Wenn du das alles nicht so siehst erklär mir mal bitte Deine Denkweise wie sie dann in der Praxis mit Vorteilen umgesetzt werden kann.

73
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hl77 » Do 25. Jan 2018, 12:44

hallo Jürgen
Es geht doch nicht darum was ich bei mir an Aufbauhöhe realisieren kann,sondern um einen Vergleich der Strahlungseigenschaften der Antennen.
Übrigens würde ich bei einem Vergleich 5/8 vs 3/4 Lambda die Antennen auch auf gleiche Spitzenhöhe bringen.Mit ziemlicher Sicherheit wird die5/8 besser abschneiden.
Die mechanische Länge von 5/8 wird wegen der günstigeren Abstrahleigenschaften bevorzugt und mittels Spule elektrisch auf 3/4 lambda verlängert.
73 Harry :wave:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Pegasus » Do 25. Jan 2018, 12:48

hl77 hat geschrieben:hallo Jürgen
Es geht doch nicht darum was ich bei mir an Aufbauhöhe realisieren kann,sondern um einen Vergleich der Strahlungseigenschaften der Antennen.
Übrigens würde ich bei einem Vergleich 5/8 vs 3/4 Lambda die Antennen auch auf gleiche Spitzenhöhe bringen.Mit ziemlicher Sicherheit wird die5/8 besser abschneiden.
Die mechanische Länge von 5/8 wird wegen der günstigeren Abstrahleigenschaften bevorzugt und mittels Spule elektrisch auf 3/4 lambda verlängert.
73 Harry :wave:
Hallo Harry
das mit 5/8 und 6/8 habe genauso beschrieben wie du danach auch.

Was du mir noch schuldig bleibst ist der Vorteil der Umsetzung in der Praxis aus deiner Vorgehensweise.

73 Jürgen

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 25. Jan 2018, 13:24

pömmf hat geschrieben:Hab ne low cost version gebaut.
Aus Aircell 5 Kabelresten, komplett ohne Teflon Kabel, nur mit Teilen aus meiner Grabbelkiste.

Geht ufb.


hf-doktor hat geschrieben:Auf jeden Fall Teflon/PTFE Kabel... Sirio denkt sich was dabei und würde sonst kein "teures" Teflon dafür "verschwenden"
Die müssen auch rechnen...


Nur noch einmal zur Erinnerung, für alle "Gain-Master-Bastler", Thema Stub (+ "Kondensator")

In dem 60cm langen (und am Ende kurzgeschlossenen Stub) treten angeblich recht hohe Verluste auf, sprich das Teil wird warm, speziell bei höheren Leistungen. Um diese Verluste möglichst gering zu halten wird dringend empfohlen ein hochwertiges, verlustarmes Teflon/PTFE Kabel zu verwenden. Nicht umsonst verwendet Sirio dafür das sündteure RG-303 (Teflon, EUR 21,-- pro Meter). Wenn es nämlich billiger ginge so könnte Sirio hier eine Menge einsparen. Ich verwende als Ersatz das deutlich günstigere RG-142 (ebenfalls Teflon, EUR 7,40). Das RG-400 wäre vielleicht sogar noch ein besserer Ersatz (Teflon, EUR 7,90) ... siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/kabel.htm

Also, zumindest eines dieser Teflon-Kabel verwenden, die Antenne soll ja HF in die Umgebung abgeben und möglichst wenig im Stub verheizen ;)

Grüße

Andreas

PS: mein Nachbau steckt problemlos 100W weg, letzten Samstag getestet ...
PPS: hier gibts das RG-303 um günstige EUR 11,-- pro Meter, siehe: https://www.truckerswereld.nl/teflon-antenne-kabel/
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon pömmf » Do 25. Jan 2018, 14:29

Die nehmen Teflon weils bei Hitze nicht putt geht.
Für ne Antenne aufn Dach, wo man eimal installiert nicht mehr ohne Aufwand rankommt sicher ok.
Für de Portabelantenne die eh nur auf nen gfk masten aufgerollt wird eher egal.

Bei Fehler knipse ich den Stub ab und löte nen neuen dran. fertig!

Die Erfahrung hat gelehrt, dass durch das ständige aufbauen und abbauen bei Portabelabntennen eher Schäden durch gebrochene Lötstellen, Kabelbruch etc auftreten.

Apropos rechnen......

Muss was mit Belastung bzu tun haben da man alle anderen Parameter auf alle 50ohm koax mit bekanntem vk umrechnen kann. Ist nix esoterisches.
Hermes SDR plus Doppel-BLF188xr PA, Windom. 11m: AE5800 + Fuchskreisantenne
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hl77 » Do 25. Jan 2018, 15:06

Jürgen von meiner Seite aus ist alles gesagt,du kannst oder willst es nicht verstehen.Bin jetzt raus.
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 25. Jan 2018, 18:22

Hier ein weiterer Bauvorschlag für das 11m-Band, sieht soweit gut aus!

Bild
Quelle: http://www.copperelectronics.com/discus ... 1341534899

Werd ich das nächste mal probieren ...

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Fr 26. Jan 2018, 12:43

Inspiriert durch obige Skizze hab ich nun einen Versuch durchgeführt. Und zwar für all jene die nicht mit Lochstreifen- und/oder geätzter Platine arbeiten wollen. Grundüberlegung war man müsste doch auch ganz ohne Platinenmaterial auskommen. Herausgekommen ist das hier, und zwar vorerst mal nur für den 60cm langen "Stub", für den "Kondensator" ist eine ähnliche Lösung vorstellbar, siehe Bilder:

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgow/direkt01.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcglr/direkt02.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgla/direkt03.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgll/direkt04.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgli/direkt05.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcglw/direkt06.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgcr/direkt07.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddiwcgca/direkt08.jpg

Wichtig beim (gewissenhaften) Arbeiten ist nur darauf zu achten dass durch die haarfeinen Drähtchen der Schirmung kein Kurzschluss entsteht, ein zartes "Versiegeln" mit Heißkleber schadet nach dem Löten bestimmt nicht. Durch das stufenweise und mehrfache Einschrumpfen ist diese Verbindung dann mechanisch auch völlig ausrechend stabil. Die Frage ist halt nur ob sich diese Methode hf-technich wesentlich von der Version mit den Platinen unterscheidet?, ich denke aber nicht. Wie auch immer, vor dem endgültigen Kurzschließen des "Stubs" wäre allerdings eine abschließende Überprüfung der ganzen Antenne mit einem Durchgangsprüfer sinnvoll, so oder so ...

Werde die nächste Antenne mal versuchsweise so bauen ... könnt das klappen? ... was meint Ihr?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon kml » Fr 26. Jan 2018, 23:23

Hallo Andreas!
Ich habe meine Antenne auch ohne diese Platinen gebastelt.
Nur habe ich die Koax-Leitung nicht angeschnitten, wie Du hier, sondern einfach duchgeschnitten , abisoliert, und entsprechend zusammengelötet (natürlich Innenleiter vom Schirm isoliert).
Ich überlege aber ob man nicht auch einfach ein T-stück (z.B. BNC) nehmen könnte...

Damit das ganze Gewicht der Spule, und des restlichen Kabels dann nicht an der Lötstelle hängt, hab ich als "Zugentlastung" ein Stück Kunstoffwäscheleine miteingeschrumpft.
Bei Nachbauten dieser Antenne, die nicht an einem Mast befestigt werden, sondern irgendwo frei hängen sollen (z.B. Baum) wäre es ev. empfehlenswert über die ganze Länge so ein Kunstoffseil als "tragenden Teil" mit dem Kabel zu verbinden (Kabelbinder?). Koaxkabel, die die frei hängen tendieren dazu mit der Zeit innen zu reißen.

Ok, testen konnte ich meine Version noch nicht, vielleicht aber an diesem Wochenende.


Übrigens: echt Sauber verarbeitet. :tup: Maschinenbau sagtest Du...


Weiters stellt sich die Frage: warum verlängert man überhaupt einen L/2-Dipol ?? ... ich vermute dadurch wird die Antenne breitbandiger, der Wirkungsgrad steigt und es wird der 1. Antennenregel mehr entsprochen: "Möglichst viel Draht in die Luft" ;)

Hmm.. Soweit ich mich dumpf errinern kann, wird eine Antenne eher duch einen größeren Durchmesser des Leiters aus dem sie gemacht wurde breitbandiger. Sprich ein Rohr besser als ein dünner Draht.
Durch die "Streckung" wird m.M.n. der Strahlungswinkel kleiner. Kann man auch ein wenig bei deinen Antennensimultionen nachvollziehen, wo dein bisschen (im vergleich zur Wellenlänge) längerer Nachbau eine Spur flacher zu strahlen scheint.

Hier ist ein gutes Beispiel für eine gestreckte Antenne http://www.raptorzone.co.za/EDZ.html nur halt in dem Fall horizontal aufgehängt.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Pegasus » Sa 27. Jan 2018, 11:05

Zur Aufbauhöhe noch die versprochene Info:

Umgebungseinflüsse auf Antennen

Aufbauhöhe, Bodenparameter, Topographie und Vegetation
von Jürgen A. Weigl OE5CWL

ISBN: 987-3-88180-840-8

Gute Lektüre, verständlich geschrieben :tup:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 27. Jan 2018, 13:12

Pegasus hat geschrieben:Zur Aufbauhöhe noch die versprochene Info:

Umgebungseinflüsse auf Antennen

Aufbauhöhe, Bodenparameter, Topographie und ...


Das mit den Links einfügen üben wir aber noch ;)

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=1694
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Pegasus » Sa 27. Jan 2018, 13:19

Nein machen wir nicht :holy: Die wichtigen Infos sind gegeben.

Bei wirklichem Interesse findet das jeder selber :wave:

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