Frage zur Mondlandung

Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Do 27. Jul 2017, 21:17

Jack4300 hat geschrieben:
hf-doktor hat geschrieben:(Laufzeitunterschiede ist sowieso völliger Quatsch, selbst bei untersch. Frequenzen...)


Um diese offenbar wenig bekannte Tatsache mal mit ein paar Fakten und Zahlen zu unterfüttern habe ich mal ein wenig gerechnet:
.....


Klar sind mir diese physikalischen Grundlagen bekannt.
Aber mir ging es in diesem Zusammenhang um die Behauptung von unserem Oberexperten Helmut > Laufzeitunterschiede bzw. die deutlich erkennbare Asyncroninität Bild<>Sprache, die daraus resultieren würde.
Selbst wenn das Videosignal auf 2 GHz und der Ton auf 3GHz gesendet wurde, wäre das damit nicht erklärbar gewesen > siehe deine Berechnung mit den mehr als vernachlässigbaren Zeiten.
Aber alle Signale gingen über eine, bzw zwei Basebandfrequenzen, die nur ein "paar" Mhz auseinander lagen.

Bei GPS gibbet noch andere interessante Dinge... Z.B. die Berücksichtigung der "(Welt-)Raumzeit" mit der "Erdzeit".
Denn im Weltraum ticken (Atom-)Uhren anders... Albert Einstein lässt grüssen... ;)
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Do 27. Jul 2017, 21:30

KLC hat geschrieben:Das bedeutet also , daß ich mit dieser Handhabe auch Antennenkabel genau abmessen könnte , ohne einen Meter (dt.:Zollstock) in die Hand zu nehmen und einen Verkürzungsfaktor berücksichtigen zu müssen.
.....


So kannst aber nur die elektrische Länge ermitteln, da ja die Licht- bzw. Ausbreitungsgeschwindigkeit durch das "Medium" Kabel bereits gebremst wurde...
Wenn du die tatsächliche mechanische Länge wissen willst, benötigst du den Wert für den Verkürzungsfaktor.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Do 27. Jul 2017, 21:32

hf-doktor hat geschrieben:Denn im Weltraum ticken (Atom-)Uhren anders... Albert Einstein lässt grüssen... ;)
Dazu brauchst Du keine Atomuhren, das geht mit jeder Uhr (wenn Du sie lange genug laufen läßt). Positionier eine Uhr auf den Mount Schlagmichtot und eine auf Meeresniveau. Da sind die Unterschiede dank Einstein nach einer gewissen Laufzeit schon erkennbar.

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Do 27. Jul 2017, 21:44

DocEmmettBrown hat geschrieben:
hf-doktor hat geschrieben:Denn im Weltraum ticken (Atom-)Uhren anders... Albert Einstein lässt grüssen... ;)
Dazu brauchst Du keine Atomuhren, das geht mit jeder Uhr (wenn Du sie lange genug laufen läßt). Positionier eine Uhr auf den Mount Schlagmichtot und eine auf Meeresniveau. ...


Die GPS Satelliten liegen nun mal nicht auf i-einen Mount XY, sondern befinden sich im All. Und für eine genaue Positionsbestimmung reichen nunmal keine normalen Uhren... von Einstein ganz abzusehen...

Hast noch konkrete Fragen zu deinem Eingangsbeitrag? Ansonsten wurde hier ja genug Blödsinn geschrieben... bis auf ein paar Ausnahmen...
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Do 27. Jul 2017, 21:57

hf-doktor hat geschrieben:von Einstein ganz abzusehen...
Wegen Einstein: Bin (weil ich nebenher schaffe) nicht ganz bei der Sache. Mein Beitrag bezog sich darauf, daß bei Objekten, die schneller unterwegs sind, die Zeit langsamer läuft. Hat mit GPS absolut rein gar nichts zu tun. Pardon!
hf-doktor hat geschrieben:Hast noch konkrete Fragen zu deinem Eingangsbeitrag? Ansonsten wurde hier ja genug Blödsinn geschrieben... bis auf ein paar Ausnahmen...
Nö, ist alles beantwortet. Zur Mondlandung hätte ich schon noch Fragen physikalischer Natur, aber die haben nichts mit Funk zu tun.

Also bzgl. EME und so ist alles beantwortet. Vielen Dank an alle! :)

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Fr 28. Jul 2017, 15:55

DocEmmettBrown hat geschrieben:Nö, ist alles beantwortet. Zur Mondlandung hätte ich schon noch Fragen physikalischer Natur, aber die haben nichts mit Funk zu tun.


Die Fragen Physikalischer Natur kannst Du hier loswerden:
http://21253.foren.mysnip.de/list.php?7537
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon JFK » Fr 28. Jul 2017, 16:25

Kanalratte I hat geschrieben:
DocEmmettBrown hat geschrieben:Nö, ist alles beantwortet. Zur Mondlandung hätte ich schon noch Fragen physikalischer Natur, aber die haben nichts mit Funk zu tun.


Die Fragen Physikalischer Natur kannst Du hier loswerden:
http://21253.foren.mysnip.de/list.php?7537

Nach dem Anlesen eines guten Dutzends Beiträgen: dort wird wohl eher _nicht_ naturwissenschaftlich geantwortet...


Deshalb hier meine Empfehlungen:
Deutsch:
https://www.physikerboard.de/
http://matheplanet.com/default3.html?call=viewforum.php?forum=8
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewf/19,0.html
Englisch:
https://physics.stackexchange.com/
https://www.physicsforums.com/
http://www.physicsgre.com/
http://www.scienceforums.net/
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Fr 28. Jul 2017, 20:03

Also es steht außer Frage, daß die Amis mit Menschen auf dem Mond waren, die Rußkis mit einem Roboter, beide Gesteinsproben mitgebracht haben, die identisch waren und dazu beide damals noch miteinander verkracht waren (kalter Krieg), was eine Verschwörung relativ unwahrscheinlich macht.
q.e.d.

Nee, mir geht es um das Aufstiegsmodul der Landefähre. Laut Wikipedia hatte es nur genau ein einziges, starres Triebwerk. Damit kann man eigentlich keine Kurven fliegen und bei jedem Start kommt es, egal wie gut man ist, zu einer Drehbewegung. Und ich frage mich, wie die ohne mögliche Lenkkorrekturen das Ankoppelmaneuver mit dem Kommandomodul gemacht haben, wenn sie weder lenken noch stabilisieren konnten. Sie haben es ja irgendwie geschafft, aber ich frage mich, wie! Reine Neugier. (Oder sie hatten vielleicht doch geschummelt und es gab da irgendwelche kleinen Lenkdüsen.)

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Fr 28. Jul 2017, 20:40

Sie hatten Steuertriebwerke. So einfach ist das.
An 4 Seiten der Aufstiegsstufe waren je ein Bündel kleiner Triebwerke, die kurz gezündet wurden, und so Schubimpulse in die jeweilige Richtung gegeben haben, so konnte man steuern.

Hier auf der Zeichnung links und rechts, seitlich an der Aufstiegsstufe schön zu sehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:LM_ ... _02-IT.png
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Fr 28. Jul 2017, 20:46

Kanalratte I hat geschrieben:Sie hatten Steuertriebwerke. So einfach ist das.
An 4 Seiten der Aufstiegsstufe waren je ein Bündel kleiner Triebwerke, die kurz gezündet wurden, und so Schubimpulse in die jeweilige Richtung gegeben haben, so konnte man steuern.

Hier auf der Zeichnung links und rechts, seitlich an der Aufstiegsstufe schön zu sehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:LM_ ... _02-IT.png
Das wurde hier nicht angesprochen. Aber alles klar, Frage beantwortet, mein Weltbild stimmt wieder, vielen Dank. :)

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Fr 28. Jul 2017, 21:15

Ja, da steht nix davon. Deswegen ist Wikipedia auch nur für einen Überblick tauglich, und nie eine abschließende Quelle. Wikipedia weiss auch nicht alles... :)
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon doeskopp » Sa 29. Jul 2017, 08:21

Kanalratte I hat geschrieben:Sie hatten Steuertriebwerke. So einfach ist das.
An 4 Seiten der Aufstiegsstufe waren je ein Bündel kleiner Triebwerke, die kurz gezündet wurden, und so Schubimpulse in die jeweilige Richtung gegeben haben, so konnte man steuern.



Diese Düsen wurden auch während des Landemanövers benutzt. Allein mit dem Hauptriebwerk der Abstiegseinheit hätte es nicht geklappt, obwohl es schwenkbar war. Ein schweben und punktgenaues Absetzen wäre ohne Steuerdüsen unmöglich gewesen. Hier ein Soundfile der letzten Minuten der Landung von Apollo 11. Das war zwar harte Maloche aber keine Hexerei.

https://www.hq.nasa.gov/alsj/a11/a11a1023114-4746.mp3

Hier gibts eine Transkription nebst Erläuterungen und Links aus kompetenter Quelle.

https://www.hq.nasa.gov/alsj/alsj_deutsch/11/11_01ldg.html

Wer mehr Details über das LM braucht weil er es selbst fliegen möchte schaue mal hier rein.

https://www.hq.nasa.gov/alsj/LM10HandbookVol1.pdf

Vol.2 habe ich jetzt nicht so schnell gefunden.....viel Erfolg beim selber suchen.

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Bobby1 » Sa 29. Jul 2017, 10:22

Hauptsache es kanllen 2018 nicht zwei Raumschiffe in der Mondumlaufbahn gegeneinander:
https://www.golem.de/news/esa-airbus-bereitet-den-naechsten-mondflug-vor-1605-121012-2.html
https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/27022017232721.shtml

Bei der These einer möglichen Vortäuschung einer Mondaussendung mußte ich sofort an HAARP denken, aber das war 1969 noch nicht erbaut.


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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Dookie » Sa 29. Jul 2017, 21:02

doeskopp hat geschrieben:Eine so lange und ununterbrochene EME Verbindung in der nötigen Qualität dürfte kaum möglich sein. Was bei einer EME Verbindung anders ist? Die Reflektion kommt vom Mond. Das Raumschiff befand sich aber nie auf einer geraden Linie dorthin sondern flog den Punkt an an dem sich der Mond beim Eintreffen nach ca. 3 Tagen befinden würde. Die zielten sozusagen mit Vorhalte ins Blaue. Ein EME Signal wäre schlicht aus der falschen Richtung gekommen und sofort aufgeflogen.

Das Raumschiff sendete einen Dauerträger (häufig über omnidirektionale Antennen) und war so ständig verfolgbar. Es wurden laufend und ohne Unterbrechung Sprache, Telemetrie, Biodaten der Astronauten und Remotesignale übertragen. Es ist anzunehmen das die Russen den gesamten Flug verfolgten. Hätte es Ungereimtheiten gegeben wäre das ein gefundenes Fressen für sie gewesen.

https://www.honeysucklecreek.net/images/pdfs/SP-87.pdf

https://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19720012253.pdf

Grüße from Doeskopp

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