Frage zur Mondlandung

Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon OE9TKH » Di 25. Jul 2017, 10:52

hf-doktor hat geschrieben:Nein, die Amis waren nie auf dem Mond...
Das LRRR (Laserreflektor zur genauen Distanzmessung Erde<>Mond) wurde von Heinzelmänchen auf dem Mond aufgestellt und justiert/ausgerichtet...
...

Die ursprüngliche Frage bezog sich auf empfangene Funksignale und deren Aussagekraft. Das finde ich nicht lachhaft sondern generell durchaus intressant.
Die Heinzelmännchen-Theorie hat aber auch was! Waren vielleicht doch die Deutschen, Kölner um genau zu sein, die ersten am Mond? :D
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon hf-doktor » Di 25. Jul 2017, 10:59

OE9TKH hat geschrieben:..
Die ursprüngliche Frage bezog sich auf empfangene Funksignale und deren Aussagekraft. Das finde ich nicht lachhaft sondern generell durchaus intressant.
Die Heinzelmännchen-Theorie hat aber auch was! Waren vielleicht doch die Deutschen, Kölner um genau zu sein, die ersten am Mond? :D


Nicht Köllner, sondern Mainzer > Mainzelmännchen. Deren Mützen waren allerdings aus Alufolie...

Das ganze war hier vor Jahren schon mal Thema... mit Beiträgen von bekennenden und aktiven Verschwörungstheoretikern...
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon guglielmo » Di 25. Jul 2017, 12:35

Damals war ich noch ein Kleinkind aber habe gebannt vor dem Schwarz-Weißfernseher gesessen und mir die Bilder angeschaut. Interessant fand ich die Sprachverzögerung bei der Kommunikation. So sind vermutlich drei Dinge speziell bei einer Mond-Erde Kommunikation.

1. Die entferungstypische Signalverzögerung. Bei einer Erde-Monde-Erde Verbindung wäre sie doppelt so groß.
2. Es müsste auch eine Dopplerverschiebung der Trägerfrequnz messbar sein. Jedenfalls, wenn man die Sollfrequenz kennt.
3. Durch die Erddrehung und die Eigenbewegung des Mondes müssten mehrere justierbare Antennen über die Erde verteilt sein um eine Illusion aufrecht zu erhalten.

Im Grunde folge ich der Verschwörungstheorie nicht. Was mich aber im nachhhinein stutzig machte, war die Leistung des Steuerrechners der Mondfähre. Auch noch heute ist es steuerungstechnisch eine Herausforderung ein solches Gebilde sicher zu landen. Vor allem wenn ich mir anschaue was wir uns 20 Jahre später einen abgebrochen haben die Bewegung eines Computertomographen per Rechner zu steuern. So müssen die Programmierer für die Landefähre schon echt tolle Hechte gewesen sein.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Di 25. Jul 2017, 14:00

guglielmo hat geschrieben:Interessant fand ich die Sprachverzögerung bei der Kommunikation.
Demnach waren Bild und Ton nicht synchron? :?:
guglielmo hat geschrieben:Was mich aber im nachhhinein stutzig machte, war die Leistung des Steuerrechners der Mondfähre.
Was mich stutzig macht, war ein Filmbeitrag, daß noch ein oder zwei Wochen vor dem Start sich die Landefähre nicht auf der Erde unter Experimentalbedingungen landen ließ, ohne ins Trudeln zu geraten. Wie die Amis das Problem damals gelöst haben, weiß ich nicht.
guglielmo hat geschrieben:So müssen die Programmierer für die Landefähre schon echt tolle Hechte gewesen sein.
Der Bordrechner hatte damals noch nicht einmal die Leistung eines C64 gehabt. Andererseits: Wenn man alles in Maschinensprache schreibt, kann diese Rechenleistung sogar durchaus ausreichen. Weil daß ein Pilot komplett manuell ohne jegliche Rechnerhilfe dieses Ding auf die Mondoberfläche aufsetzt, glaube ich nie im Leben.
Kanalratte I hat geschrieben:Es gibt massenweise Filmmaterial.
Ja, und die NASA hatte zwischenzeitlich zugegeben, das Bildmaterial vor der Veröffentlichung in einem eigenen Reprostudio aufbereitet zu haben. Das beweist keineswegs, daß alles eine Verschwörung war und ich glaube das persönlich auch nicht, aber es hinterläßt halt a Gschmäckle. :?
Kanalratte I hat geschrieben:Ist alles öffentlich verfügbar, Filme von über 30 Minuten länge, von der Fahrt im Mondrover.
Speziell bei der Karre sollte es so sein, daß die Sandkörner, die von den Reifen weggeschleudert werden, in einer exakten Parabel durch den Raum und wieder zu Boden fliegen. Bedauerlicherweise tun sie das auf manchen Filmaufnahmen (aber nur auf manchen!) aber nicht, sondern scheinen abgebremst zu sein wie bei Luft. Vielleicht hat da jemand in der PR-Abteilung irdische Probefahrten und Mondeinsatzfahrten vermischt, ich weiß es nicht. Außerdem war dieses Mondmobil bei der ersten Landung ja noch nicht dabei.

Andere Frage:
Als Neil Armstrong den Mond betrat, wie lief da eigentlich die Funkkommunikation ab? Ging das von seinem Helmfunkgerät zur Mondlandefähre und von dort aus direkt zur Erde oder nochmal über ein weiteres Relais im Raumschiff und erst dann weiter zur Erde? Und wieviel Watt waren bis zur Erde dafür nötig? :mrgreen:

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Mikado » Di 25. Jul 2017, 14:24

Haunebu hat geschrieben:...Gut daß es N24 gibt

Wenn du DEM Katastrophensender auf nicht mal "Bild"- Niveau glaubst... :dlol: :dlol: :dlol:
...wenn 10 deziBel ein Bel sind, sind dann 20dB nicht ein ZwieBel? :O))
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Mikado » Di 25. Jul 2017, 14:30

DocEmmettBrown hat geschrieben:Demnach waren Bild und Ton nicht synchron? :?:...73 de Daniel


Weisst du nicht, dass sich der Schall so viel langsamer ausbreitet wie das Licht??? :o :wink:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Jack4300 » Di 25. Jul 2017, 16:11

DocEmmettBrown hat geschrieben:Speziell bei der Karre sollte es so sein, daß die Sandkörner, die von den Reifen weggeschleudert werden, in einer exakten Parabel durch den Raum und wieder zu Boden fliegen. Bedauerlicherweise tun sie das auf manchen Filmaufnahmen (aber nur auf manchen!) aber nicht, sondern scheinen abgebremst zu sein wie bei Luft.


Hast du auch eine belastbare Quelle (wie eine solche Aufnahme) für diese steile These?
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Holgi » Di 25. Jul 2017, 16:25

Bild

:dlol:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Di 25. Jul 2017, 16:29

Jack4300 hat geschrieben:Hast du auch eine belastbare Quelle (wie eine solche Aufnahme) für diese steile These?
Es ist keine These, sondern eine Beobachtung und vorsichtige Interpretation. Über die Belastbarkeit kann ich in einer Welt, in der Videobearbeitung nichts besonderes mehr ist, nichts aussagen, aber es waren diverse YT-Filmchen. Bei den einen sieht es (für den Mond) physikalisch korrekt aus, bei anderen nicht. Such doch mal danach! :)

Allerdings beweist das weder die Anwesenheit des Mondmobils auf dem Mond noch widerlegt es diese; vielleicht hast Du mich in diesem Punkt mißverstanden. ;)

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Yaesu FT857D » Di 25. Jul 2017, 16:52

DocEmmettBrown hat geschrieben:
guglielmo hat geschrieben:Interessant fand ich die Sprachverzögerung bei der Kommunikation.
Demnach waren Bild und Ton nicht synchron? :?:

73 de Daniel

Daniel wie denn auch?
Bild und Ton liefen über 2 verschiedene Frequenzen, auf unterschiedlichen Frequenzbereichen, mit der entsprechenden Zeitverzögerung.
Daniel, dafür musst du dich mal mit der Technik, Ausbreitung ect. von EME-Signalen zumindest auf den AFU-Frequenzen (6m, 2m, 70, 23, 13cm usw.) auseinandersetzen.
Dann wird dir klar, warum Signale zum Mond und wieder zurück, solange brauchen oder nicht brauchen, je nach Frequenzbereich.
Aus dem Frequenzbereich ergibt sich auch die Sendeleistung bzw. der Umfang des Equipments (Antennen, Empfangsvorverstärker ect.) um ein brauchbares Signal zu senden und zu empfangen.
Ausserdem wurden schon damals für die weltweite Übertragung von Bild und Ton, Satelliten benutzt, sodass eine weitere Zeitverzögerung hinzukam.

Ich bewundere noch heute, wie damals Ende der 60er Jahre, dies gelang und Funkamateure in den Vorbereitungen, lange Jahre zuvor das getestet haben!
Ohne deren Vorarbeit, wäre das ganze mit der Funkübertragung von Bild und Ton, damals nicht gelungen! :respect: :laola:
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Kanalratte I » Di 25. Jul 2017, 17:00

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Jack4300 hat geschrieben:Hast du auch eine belastbare Quelle (wie eine solche Aufnahme) für diese steile These?
Es ist keine These, sondern eine Beobachtung und vorsichtige Interpretation. Über die Belastbarkeit kann ich in einer Welt, in der Videobearbeitung nichts besonderes mehr ist, nichts aussagen, aber es waren diverse YT-Filmchen. Bei den einen sieht es (für den Mond) physikalisch korrekt aus, bei anderen nicht. Such doch mal danach! :)

Allerdings beweist das weder die Anwesenheit des Mondmobils auf dem Mond noch widerlegt es diese; vielleicht hast Du mich in diesem Punkt mißverstanden. ;)

73 de Daniel


Typisches VT Sprech, genau so reden Verschwörungstheoretiker immer. Youtube Videos sind wesentlich belastbarer als die Original-Filme bei der NASA. "Ich glaube ja nicht daß die Mondlandung gefakte war, aber da und dort passt doch was nicht". und so weiter.
Ich geb Dir noch 10 Postings, dann bist Du absolut überzeugt, daß die Mondlandung gefälscht war, kein Argument wird Dich jemals davon überzeugen können, daß Du einen YT Fake aufgesessen bist. Und wir alle sind von der NASA bezahlte Lakaien, und nur Du hast die Wahrheit gefunden.

Ich bin hier raus... Das Spielchen kenne ich zu genüge, jedesmal das gleiche.
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Holgi » Di 25. Jul 2017, 17:07

Yaesu FT857D hat geschrieben:...
Dann wird dir klar, warum Signale zum Mond und wieder zurück, solange brauchen oder nicht brauchen, je nach Frequenzbereich.
...


Lehrmeinung, und übrigens auch Prüfungsstoff für Funkamateure, ist bis dato gewesen das sich elektromagnetische Wellen im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Dafür gibts auch eine Konstante, LAMBDA, genannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Welle

Lieber Helmut, es wird wieder Nobelpreisverdächtig! Ich gratuliere Dir zur Wiederlegung eines Naturgesetzes!

Du forderst ja gern immer andere auf sich entsprechend zu informieren, es sei die Frage gestattet woher Du dein anekdotisches Fachwissen beziehst? Aus der neuen "Wendy"?

Tip von mir: RT Deutsch ist wohl der würdige Rahmen die Welt an Deinen bahnbrechenden Erkenntnissen teilhaben zu lassen!
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon DocEmmettBrown » Di 25. Jul 2017, 17:23

Kanalratte I hat geschrieben:Typisches VT Sprech, genau so reden Verschwörungstheoretiker immer.
Ich schrieb nirgendwo, daß die Mondlandung nicht stattgefunden habe. Abgesehen davon glaube (!) ich auch, daß sie stattgefunden hat. Nur zu 100,0% "bewiesen" ist da nichts, weder in die eine noch in die andere Richtung.
Kanalratte I hat geschrieben:Youtube Videos sind wesentlich belastbarer als die Original-Filme bei der NASA.
Denkfehler! Die Quelle einer Information sagt per se nichts über den Wahrheitsgehalt aus.
Spoiler: anzeigen
In der Kirche im Mittelalter galt die Erde noch als Scheibe. Galileo sagte, sie sei rund. Natürlich ist die Kirche ein viel größerer Apparat und hat deswegen selbstverständlich Recht. Tja, hatte sie leider nicht. Deswegen muß man messen, prüfen, wissenschaftlich arbeiten. Und genau deswegen hatte ich eingangs gefragt, wie das mit EME und Direktverbindung sei und Doesi hatte wissenschaftlich geantwortet. ;)

Yaesu FT857D hat geschrieben:Bild und Ton liefen über 2 verschiedene Frequenzen, auf unterschiedlichen Frequenzbereichen, mit der entsprechenden Zeitverzögerung.
[...]
Daniel, dafür musst du dich mal mit der Technik, Ausbreitung ect. von EME-Signalen zumindest auf den AFU-Frequenzen (6m, 2m, 70, 23, 13cm usw.) auseinandersetzen.
Dann wird dir klar, warum Signale zum Mond und wieder zurück, solange brauchen oder nicht brauchen, je nach Frequenzbereich.
Aus dem Frequenzbereich ergibt sich auch die Sendeleistung bzw. der Umfang des Equipments (Antennen, Empfangsvorverstärker ect.) um ein brauchbares Signal zu senden und zu empfangen.
Ausserdem wurden schon damals für die weltweite Übertragung von Bild und Ton, Satelliten benutzt, sodass eine weitere Zeitverzögerung hinzukam.
Aber ist doch beides Lichtgeschwindigkeit. :shock:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Ich bewundere noch heute, wie damals Ende der 60er Jahre, dies gelang und Funkamateure in den Vorbereitungen, lange Jahre zuvor das getestet haben!
Ohne deren Vorarbeit, wäre das ganze mit der Funkübertragung von Bild und Ton, damals nicht gelungen! :respect: :laola:
Damals war kalter Krieg und jeder wollte UNBEDINGT gewinnen. Die Amis hatten eine gigantische Industrie mit zusammen Millionen von Arbeitern beschäftigt, die alle irgendwie mit dem Apolloprogramm zu tun hatten, was natürlich auch entsprechende Kosten verursacht hatte. Heute würde man alleine schon aus Kostengründen so etwas nicht mehr machen (s.a. Transrapid). Manchmal finde ich das direkt bedauerlich.

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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Wolf » Di 25. Jul 2017, 17:40

Die Signalübertragung wird HIER recht ausführlich beschrieben.

Es handelte sich offenbar um ein recht komplexes Signal, das aus TV, Sprechfunk, Telemetrie und biomedizinischen Daten bestand (für eine EME-Verbindung vielleicht ein klein wenig zuu komplex :lol:) und auf 2,28 GHz ausgesendet wurde. Es musste also in den Empfangsstationen und in Houston auseinandergedröselt und "aufbereitet" werden. Ich sehe da nicht (wie jemand schrieb) "a Gschmäckle".

Die größte Teil der Rechenleistung der Apollo-11-Mission wurde in Hounston erbracht und nicht von dem für heutige Verhältnisse ziemlich minimalistischen Bordrechner, aber das war nie ein Geheimnis.

Gruß
Wolf :-)
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert
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Re: Frage zur Mondlandung

Beitragvon Yaesu FT857D » Di 25. Jul 2017, 17:49

Holgi hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:...
Dann wird dir klar, warum Signale zum Mond und wieder zurück, solange brauchen oder nicht brauchen, je nach Frequenzbereich.
...


Lehrmeinung, und übrigens auch Prüfungsstoff für Funkamateure, ist bis dato gewesen das sich elektromagnetische Wellen im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Dafür gibts auch eine Konstante, LAMBDA, genannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Welle


Lieber Holgi,
normalerweise antworte ich deinen Kommentaren zu meinen Postings nicht, da du bei mir auf der Ignorierliste bist.
Aber hier mache ich mal eine Ausnahme:
Im Vakuum verhält sich eine elektromagnetische Welle wie Licht und breitet sich mit der selben Geschwindigkeit (300000 Km/s) aus.
Das ist (wie du auch schreibst) Lehrmeinung bis dato gewesen und wurde in vielen Büchern (u.a. auch dem Prüfungsstoff für FA) hinzugefügt.
Lambda beschreibt einen Wert, nämlich die Wellenlänge im Verhältnis zur Frequenz und der Ausbreitungsgeschwindigkeit einer elektromagnetischen Welle in Luft oder in einem anderen Gasförmigem Zustand.
Aber NICHT im Vakuum, wie es im Weltraum (All) eines gibt (vorherrschen soll) ! Somit sollte und muss man von einer Abweichung (was die Laufzeit angeht) dieser Theorie ausgehen?!
Denn genau das, ergaben diese Versuche VOR der Mondlandung, mit verschiedenen Frequenzen (je nach Frequenz und damit Wellenlänge), nämliche unterschiedliche Laufzeiten (Ausbreitungsgeschwindigkeiten) der Funksignale.
Um eine bestmögliche, unterbrechungsfreie Kommunikation mit der Besatzung und die spätere Übertragung der Livebilder zu gewährleisten, wurden weitere Versuche und Tests gemacht.
Zum Ende dieser Versuche, ergaben sich ein paar Frequenzbereiche, die (so habe ich das mal in einem nicht mehr existierenden EME-Forum gelesen), abwechselnd bei der Mondlandung zum Einsatz kamen.

Die späteren und bis heute noch benutzten Frequenzen( Bereiche) für die Mondlandefähren, andere Landefähren, Shuttles und natürlich der ISS (von Russen wie US-Amerikanern), entstanden aus diesen Versuchen heraus.
Weil diese eine bestmögliche und vor allem ausfallsichere Übertragung gewährleisten.
Man könnte auch sagen, ohne diese Übertragungen im TV damals, gäbe es heute kein Satelliten-TV, weil schon damals mit den heutigen Frequenzen für Sat-TV, diese Übertragungen versucht wurden....

Ich bin zu diesem Thema hier raus.... :book:
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