PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Fr 28. Mär 2014, 04:36

Nun, Du musst mal denen zusehen wie die draußen vor Ort ein PLC Gerät messtechnisch erfassen, es wird nur ein einziger Impuls gemessen den das Messgerät anzeigt, nichts weiter und an diesem gemessenen Impuls wird dann ermittelt ob der zu hoch ist oder nicht , nach dem jedes PLC Gerät eigentlich diesen gleichen Impuls ausgibt kann man auch bei einer Störung nicht wirklich daran festhalten und sagen, es war genau dieses Gerät da die Chipsätze anscheinend eben alle gleich sind, man kann es nur anhand der Feldstärke auspeilen.

Angeblich soll man den vorgeschriebene Messaufbau irgend wo im Internet nachlesen können jedoch habe ich diesen noch nicht finden können aber mir wurde gesagt dass die da von der Hauskante in einem bestimmten Abstand die Messung machen , warum das von der Hauskante gemacht werden muss fragt mich bitte nicht, wenn hier dann bei diesem ominösen Messverfahren jedoch in jeder Lebenslage eine brutale Überschreitung der zulässigen Pegel gemessen wird, wird das Messequipment wieder verstaut und gefahren ohne das Teil außer betrieb zu nehmen und dann kommt keiner mehr von der BNA, als wie wenn die keinerlei Interesse an der Ausrottung dieser Teile haben. Man hört dann nur unter vorgehaltener Hand dass alle bislang gemessenen Teile nicht mal ansatzweise die vorgegebene Norm einhalten, also ein Beweis für , ich sag mal Bestechung der Industrie und Verpflichtung zum Füße still halten, hätte ich genügend Geld würde ich damit vor Gericht gehen und mal so richtig gegen diese Politik des nichtsunternehmens machen. Mich persönlich ödet es gewaltig an dass hier in Deutschland jeder macht was er will so lange er genügend Geld hat um andere zu zwingen den Mund zu halten und seinen Profit auf Kosten unwissender immer weiter vergrößert.

Alleine wenn ich lesen muss wo dieser besagte Herr der Fa. Devolo alles seine Finger im Spiel hat, so etwas gehört von unabhängigen fachlich versierten Gremien und Mitgliedern untersucht und Geprüft werden, aber wenn hier der Boss einer großen Herstellerfirma mit drinnen sitzt ist doch alles klar, möchte nicht wissen wie die Bestechungsgagen aussehen damit der Rest da mitspielt, weil Geld kann doch jeder brauchen, jedoch müssen wir sozial schwächeren eben nicht mit diesen Wirtschaftlichen Störungen leben !

Ob diese neue Norm das Maß der Dinge ist , ich wage es sehr stark zu bezweifeln, denn wenn man hier weiter am lesen ist ballern die Teile eigentlich überall durchwegs den Müll raus und ob das oder die neuen Teile dann wie geschrieben so bald diese etwas hören dort den Hahn zu machen, wie soll das bei Überreichweiten denn funktionieren ? auf jedem Kanal eine Olga , wo sendet dann dieses Teil eigentlich noch wenn es mitbekommt dass da etwas ist dort auch und überall anderst ebenso, dann hat diese Technik doch schon den ersten Fehler, denn der Benutzer der unter Tags bei diesen Überreichweiten dann seine Verbindung haben will der bekommt dann wahrscheinlich nur noch 1Mbit weil ja alles belegt ist .

Warum man diesen Teilen nicht eine gesonderte Frequenz zuteilt wo weder Funkdienste noch Radiosender sind verstehe ich nicht, gut Frequenzen wachen nicht am nächsten Baum das ist mir auch klar, nur man kann doch nicht bereits vergebene Frequenzen doppelt belegen in der Hoffnung dass sich niemand dran stört.
Es geht auch nicht darum dass der Amateurfunk ausgegliedert wird um hier von dieser Front seine Ruhe zu haben, nein man muss schlichtweg Frequenzen Respektieren welche bereits für andere Anwendungen vergeben sind, ich kann auch nicht auf einer Autobahn aus dem Standstreifen einen Fuß und Radweg machen mit zusätzlichen Parkflächen, das gibt auch sofort Probleme .

Man liest immer dass diese Teile von 1,8 - 30Mhz senden, kann hier mal wer expliziert die zugelassenen Frequenzen schreiben wo diese Teile generell senden, was ausgegliedert ist und wo die eigentlich noch übertragen können, denn auf den 80Kanälen samt Piratenband senden die Teile, das weis man , ich selber habe auch festgestellt dass die noch bei ca. 15,5Mhz auch noch senden jedoch nicht wirklich breitbandig was ich so messen konnte, im Radiobereich liegt ein Sender neben dem anderen welcher unter Tags an der Hochantenne locker mit 9+20 zu hören ist, wie es in der Nacht aussieht weis ich nicht weil ich in meiner Firma nicht übernachte und ob da unten drunter unter diesen Radiosendern dann das PLC munter vor sich hin frohlockt höre ich bei dem Signalpegel unter Tags dann eben nicht, deswegen das Interesse nach den verwendeten Frequenzen.

Es wäre also mal recht interessant wenn hier mal jemand die benutzten Frequenzen von so einem 500Mbit teil und den weit verbreiteten 200Mbit Geräten posten könnte.

Auch wenn diese neue Norm kommt, die aktuellen Geräte werden weiterhin Ihre Störungen verteilen so lange bis dieser Plastikmüll dann den Löffel abgibt, dann kommt wieder Aldi und Liedl auf den Plan und verhökert dann zu Spottpreisen die alten Teile weiter weil die an Sonderposten aufgekauft haben, das kann also dann noch viele Jahre dauern bis die Geräte der alten Norm verschwunden sind , jedoch wenn Albrecht schon Petitionen gegen die neue Norm rausgeschickt hat dann weis man doch dass die neue Norm noch viel schlimmer sein wird als die derzeit noch gültige.

Aber schon komisch, sage ich zum Vermieter ich will eine CB Funkanlage in meiner Mietwohnung betreiben wird dies sofort untersagt weil man weis es könnte Störungen geben und dann diese Antennen, kauft man sich jedoch PLC und benutzt die Stromleitungen im Haus so dass das komplette Haus eine Antenne wird sagt niemand etwas, das wäre doch mal eine Sache für einen Mietvertrag wo der Vermieter untersagt dass seine Stromleitungen zweckentfremdet werden, also ein Verbot für PLC im Haus. ( ich hab aber heute wieder coole Gedankengänge )

Würde hier bei mir wo ich wohne jemand ein PLC Gerät betteiben würde ich drauf bestehen dass der dieses Teil außer Betrieb nimmt, denn ich lasse mich doch nicht 24 Stunden am Tag mit diesem Teil verstrahlen, da bin ich dann gespannt wenn das mal so kommen sollte ob der Mieterverein hier dann bei einer Klage - Mietminderung u.s.w mitspielt, denn ich muss es ja nicht dulden dass hier um mich herum jede Stromleitung mit HF verseucht ist, ich will sauberen Strom ohne HF. Das bringt mich auf eine Idee, mal sehen ob der Strom in meiner Werkstatt HF frei ist oder ob hier Ausläufer von den PLC Geräten von meinem 2 Häuser weiter Nachbarn zu finden sind, technisch gesehen ist die Annahme gar nicht so unbegründet da die Teile vor dem Zähler nach außen nicht wie früher halt machen, sondern so weit wie möglich in die umliegende Stromstruktur vordringen.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Yaesu FT857D » Fr 28. Mär 2014, 16:56

An alle:
Die Krux bei der Sache ist doch, die Teile laufen ja nicht wie andere Sender den ganzen Tag. Es wird ja nur dann gesendet, wenn Daten übertragen werden sollen....
Das passiert zu Zeiten, da sind weder einige als Funkamateur noch als CB-Funker von Zuhause aus unterwegs, geschweige denn der BnetzA Störmesstrupp...
Daher auch die wenigen Störmeldungen z.B. von uns Funkamateuren. Wenn einmal eine Störungsmeldung wegen PLC bei der BnetzA eingeht, ist
a.die Störung entweder kurz danach weg oder
b.der Störmesstrupp ist erst 1-3 Tage später da und misst natürlich nichts....
Das ist wie bei einer Fehlersuche beim Auto. An einem Tag ist der Fehler da und am nächsten wenn man in die Werkstatt kommt, tritt der Fehler nicht auf.
Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden, nämlich da wo die Geräte hergestellt werden und nicht am Ende wo die Geräte die Störungen machen.
Die Störungen dürften und werden nur als "Beweis" herhalten, damit die verantwortlichen Politiker (Gesetzgeber) die Rahmenbedingungen (Normen) dahingehend ändern,
dass solche Geräte nicht mehr verkauft werden dürfen.
Quasi also illegal werden und dann hat die BnetzA eine Handhabe gegen diese Geräte! (Ausserbetriebnahme, Vernichtung)
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Fr 28. Mär 2014, 22:15

Wie kommst Du darauf dass diese Teile nicht rund um die Uhr arbeiten ? Die 200Mbit Geräte erkennt man am ständigen ( rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr ) und bei der Arbeit oder Nachfrage wer noch da ist hörst ein kurzes fiepen, die neuen 500Mbit Geräte haben dieses ( rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr ) nicht mehr dafür haben die gepulste Trägerspitzen in unregelmässigen Abständen und hören sich auch anderst bei der Arbeit in ( AM ) an.

Diese Impulse sind von der BNA zu jeder Zeit messbar, denn die Impulslänge ist ja überall gleich auch wenn der CB oder Amateur Empfänger diese nur als spratzeln hörbar macht.

Die Annahme dass diese Teile im nicht Datenübertragungsmodus sich abschalten ist falsch, diese sind immer präsent nur eben mit sehr verkürzten Impulsen die man nicht immer akustisch wahrnehmen kann , jedoch auf dem Spektrumanalizer können diese immer sichtbar gemacht werden.

Ein komplettes abschalten der Geräte würde dazu führen dass wenn Daten benötigt werden die entweder weiterschlafen oder eben dann lange benötigen um sich wieder zu synchronisieren und das vermeiden die eben dass die immer miteinander verbunden sind und sich gegenseitig immer wieder abfragen ob die Gegenstation noch da ist , und das hört man und kann man immer messen.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Yaesu FT857D » So 30. Mär 2014, 18:08

LJ80 hat geschrieben:Wie kommst Du darauf dass diese Teile nicht rund um die Uhr arbeiten ?

Diese Impulse sind von der BNA zu jeder Zeit messbar, denn die Impulslänge ist ja überall gleich auch wenn der CB oder Amateur Empfänger diese nur als spratzeln hörbar macht.

Die Annahme dass diese Teile im nicht Datenübertragungsmodus sich abschalten ist falsch, diese sind immer präsent nur eben mit sehr verkürzten Impulsen die man nicht immer akustisch wahrnehmen kann , jedoch auf dem Spektrumanalizer können diese immer sichtbar gemacht werden.

Ein komplettes abschalten der Geräte würde dazu führen dass wenn Daten benötigt werden die entweder weiterschlafen oder eben dann lange benötigen um sich wieder zu synchronisieren und das vermeiden die eben dass die immer miteinander verbunden sind und sich gegenseitig immer wieder abfragen ob die Gegenstation noch da ist , und das hört man und kann man immer messen.

Sorry, ich verstehe dich, aber
1.Nicht jeder, lässt die Teile rund um die Uhr laufen, ausser er lädt ständig Daten aus dem Internet.
2.Die Impulse sind doch nicht messbar, wenn die Teile komplett ausgeschaltet sind (Stecker aus der Dose)...!
3.Du verstehst nicht, manche ziehen die Stecker aus der Dose ab. (Angst vor Brandgefahr, Blitzeinschlag usw.)
Dann kannst du nichts messen und hören und das passiert häufig dann, wenn keiner von uns Funker QRV ist oder die BnetzA gerade seinen Messtrupp im Einsatz ist.

Nur mal als Beispiel die Sache bei mir vor gut 4-5 Jahren (früheres QTH auf dem Land):
Irgendwann hatte ich mehrere (oder war es nur ein wanderndes?) Störsignale auf 2m speziell im Relaisbereich. Ich mit HB9CV und HFG auf die Suche, weil mit einer Peilung mit meiner 9 Element Yagi aus einer Richtung die Signale auftauchten.
Ich konnte bei einem Nachbarn ca. 50m weiter den Träger eines Tages finden. Der Messtrupp der BnetzA kam und nahm selbst noch eine Messung vor. Nur da war just nichts zu hören.....
2 Tage später war das Signal wieder da und wieder rief ich die BnetzA an, die am nächsten Tag da war. Jetzt konnte man das Störsignal ausmachen.
Bei meinem Nachbarn waren im Schaltnetzteil des Schnurlostelefons anscheinend ein paar Siebelkos "hochgegangen", die für die Funkentstörung zuständig sind.
Nur das Signal war mit seinem Pegel unterhalb der Grenze, wo die BnetzA eingreift. Doch ca. 3 Tage später war plötzlich vollkommene Ruhe....Netzteil völlig kaputt? :banane:
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mo 31. Mär 2014, 11:14

Ein grundsätzliches Problem besteht darin, dass die BNetzA gegenüber Endverbrauchern, die störende Geräte benutzen, nur sehr beschränkte Eingriffsmöglichkeiten hat (sofern nicht sicherheitsrelevante Frequenzbereiche nach SchuTSEV betroffen sind).

Grundlage dafür ist § 15 FTEG, der u.a. auf den wachsweichen § 14 EMVG verweist.
Er besagt, dass die Behörde unter anderem "zum Schutz vor Auswirkungen von Betriebsmitteln, die nicht den Vorschriften (...) genügen, besondere Maßnahmen für das Betreiben (...) an einem bestimmten Ort anordnen oder alle erforderlichen Maßnahmen treffen (kann), um das Betreiben an einem bestimmten Ort zu verhindern".

Voraussetzung dafür ist aber, dass das störende Gerät den Vorschriften des Gesetzes nicht "genügt". Wenn jedoch die BNetzA der Meinung ist, dass das störende Gerät sehr wohl den Vorschriften entspricht, etwa weil es gültige EMV-Normen einhält, dann bleibt ihr nur die Möglichkeit, "unter Abwägung der Interessen der Beteiligten die notwendigen Maßnahmen zur Ermittlung (der Störungsursache) durchzuführen und Abhilfemaßnahmen im Zusammenhang mit den Beteiligten zu veranlassen".

Im Klartext: Wenn in einem solchen Fall der Störer nicht mitspielt, dann sind der Behörde die Hände gebunden.

Im Übrigen sind diese Vorschriften nur "KANN"-Vorschriften, d.h. die Behörde MUSS sie nicht zwingend durchführen, sondern entscheidet "nach pflichtgemäßem Ermessen"...

Wie die BNetza bei Störungen sicherheitsrelevanter Frequenzbereiche vorzugehen hat, ist übrigens ziemlich detailliert in der Messvorschrift festgelegt, die als Anhang 3 in der SchuTSEV enthalten ist.
-> http://www.gesetze-im-internet.de/bunde ... gesamt.pdf

Gruß
Wolf :-)
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 31. Mär 2014, 13:15

Wolf, du hast genau das beschrieben, warum und wieso die BnetzA so handelt (handeln muss).
Die Politiker in Berlin und Brüssel müssen die entsprechenden Gesetze und Normen ändern!
Sonst passiert da gar nichts!

Ironie an:
Wenn die Handys der Politiker auf Frequenzen laufen würden, wo u.a. sowas wie PLC auch sein dürfte, wäre da schon längst etwas geändert.
Ironie aus

So und nun klinke ich mich aus diesem Thema heraus....
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mo 31. Mär 2014, 13:48

In der Begründung der Bundesregierung zur Neufassung des EMVG im Jahre 2008 hieß es zum Thema Störungsbearbeitung:

    Elektromagnetische Unverträglichkeiten, bei denen die beteiligten Betriebsmittel die grundlegenden Anforderungen einhalten und keine hochwertigen Rechtsgüter ein Einschreiten der Bundesnetzagentur rechtfertigen, werden von der Bundesnetzagentur zwar aufgeklärt; die Bundesnetzagentur trifft hier aber keine einseitigen Regelungen, sondern unterbreitet nur Abhilfevorschläge. Sofern sich die Beteiligten nicht über deren Umsetzungen einigen, ist die Verpflichtung zur Unterlassung der in der elektromagnetischen Unverträglichkeit liegenden Einwirkung auf das Eigentum auf zivilrechtlichem Wege von den Beteiligten durchzusetzen."
Damit hat die Bundesregierung ihre ausführende Behörde elegant aus der Verantwortung genommen - nach dem Motto: Wir machen nur Vorschläge; wenn Ihr Euch nicht darauf einigen könnt, dann müsst Ihr halt klagen... :-(

Gruß
Wolf
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon blauescabrio » Do 3. Apr 2014, 22:27

Mal ne ganz andere (und wahrscheinlich naive Frage): Kann man im Digitalzeitalter PLC-Störungen nicht einfach per DSP "rausrechnen" lassen? Zum Beispiel mit so einem Lautsprecher hier, oder wäre der damit überfordert?
http://www.thiecom.de/bhi-nes-10-2.html

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon DD1GG » Fr 4. Apr 2014, 05:55

Hilft etwas, aber auch nur begrenzt. Gibt es auch als Modul.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 9. Apr 2014, 01:27

Na ja, selbst wenn dieser Lautsprecher wirklich bei FM etwas bringen würde, ich würde mir dieses Teil nicht kaufen, warum auch ? Wäre das selbe wie wenn ich meinen Nachbarn 24 Stunden mit Musik beschalle und nur damit er ruhe hat kauft er sich einen Lärmschutz Kopfhörer auf seine Kosten , nur damit ich weiterhin Musik Beschallung machen kann, das ist doch völliger Blödsinn ! und nur ein beklopptes Beispiel wie auch dieser Lautsprecher.

Ich würde hier gerne wieder weiterschreiben jedoch warte ich derzeit immer noch auf einen Rückruf der BNA welcher eigentlich schon am Montag erfolgen sollte, aber man erachtet meine Störungsmeldungen anscheinend nicht für interessant. Denn die letzte Störungsmeldung bezog sich diesmal nicht auf den CB Bereich , nein, diesmal musste ich wegen massiver Störungen auf 9,996Mhz und 14,996Mhz anrufen da eben dort auch dieses PLC vom Nachbar sein Unwesen treibt und das vom aller feinsten ! Diese Frequenzen sind für mich Referenzfrequenzen , die Störung geht natürlich noch wesentlich drunter und drüber als hier genau bezeichnet. Und wenn hier die BNA wiederholt nichts dagegen unternimmt dann frage ich mich warum die Kurzwelle nicht gleich bei Ebay versteigert wird, dann kann man da noch viel mehr überall draufpacken und niemand stößt sich mehr an irgend etwas.

So bald dieser Rückruf mal erfolgt ist , werde ich hier weiter berichten denn den wo ich das letzte mal am Telefon hatte bei der BNA wollte erneut Messungen machen, ich frage mich wie oft die noch kommen müssen um zum wiederholten male immer wieder das selbe messen und zum selben Ergebnis kommen, nur das weis man doch schon seit Ende letzten Jahres, dass die vorgegeben Pegel einfach zu hoch sind jedoch wird weiter nichts dagegen unternommen.

Noch etwas zu einem Replay in Bezug auf , dass diese Verwender die Teile bei Nichtgebrauch abstecken , hahahahah, ich hab selten so gelacht über diesen Beitrag, den muss man mir mal zeigen der die Teile wenn er die nicht nutzt aus der Dose zieht, ich kann dir persönlich nur sagen dass wenn diese Teile einmal angsteckt sind erst dann aus der Dose genommen werden wenn die defekt sind vorher nicht , nur so lange kann und will ich nicht warten um störungsfreien Empfang zu bekommen.

Ich würde auch mal liebend gerne zu einer Verkäuferschulung gehen wo diese Teile vorgestellt werden und dem Verkäufer dann vermittelt werden, denn was man so aus den Märkten, also den Verkäufern zu hören bekommt, sind diese Geräte umweltfreundlich , 100% störungsfrei und das einfachste und beste was es derzeit zu kaufen gibt .
ich kann nur jedem von euch mitlesenden und PLC geplagten mal empfehlen, geht in den nächsten Markt , stellt euch dumm wie Bohnenstro, was Ihr natürlich nicht seid, und fragt doch mal einen Verkäufer was er empfehlen kann um von A nach B sein Internet zu bekommen, gut zuhören und dann gezielte Fragen stellen und warten wie sich der Verkäufer benimmt , Ihr werdet alle mit einer feuchten Hose und zum einen den Lachkrampf euch verkneifen müssen und die rechte Hand gut in der Hose lassen weil die immer wieder heraus will. Macht euch mal diesen Spaß, ich hab das heute auch mal spaßeshalber gemacht, so kurz vor Ladenschluss und ich war sehr erstaunt über die Ausführungen des Verkäufers, musste meine Hand schon hinter dem Rücken sehr gut festhalten !

Fazit dazu:
Der Verkäufer wurde bei der Einweisung über diese Produckte durch eine Gehirnwäsche und völlig falsche In Szenesetzung so weit verdreht, dass er selber davon so überzeugt ist dass es gar nichts mehr anderes gibt, wo bei in den Regalen jede Menge andere Geräte stehen.

Stirbt W-LAN demnächst komplett aus ?
Wird es demnächst PLC per HF ohne Stromleitung geben ? Sender und Empfänger wie Duplexbetrieb und Form eines neuen Funkgerätes ?
Können CB Antennen so weit dann geändert werden damit die Antenne von 1,8 - 30 Mhz sende und empfangstechnisch tauglich wird ?
Wie weit senden dann PLC HF Geräte, 1KM oder kann ich es in den GUS Staaten auch empfangen und darüber mein Internet von zuhause aus dort nutzen, natürlich verschlüsselt damit nur ich Internet habe, Roaming braucht es dann nicht mehr ! ?

Haltet mich alle für verrückt, aber das kommt noch, denn 11m ist doch das Spielband der Industrie da darf alles drauf , und die Lücken zwischen 1,8 und 30Mhz kann man auch noch irgend wie vollpflastern.
Es sollte also ohne weiteres möglich sein hiermit dann Entfernungen von 30Km ganz ohne Kabel oder Stromleitung zu überbrücken, jedoch muss der Hersteller dann aufpassen dass er die 10 ERP nicht überschreitet, oder es muss dann jeder Nutzer für teures Geld sich von der BNA eine Standortbescheinigung ausfertigen lassen, hey, eine neue Geldquelle tut sich hier auf , damit kann die BNA dann wieder neue R&S Geräte anschaffen um irgend welche Störungen zu messen die dann nicht weiter verfolgt werden .

"Mein Kampf" der hört erst auf wenn ich wieder das Rauschen im Walde hören kann..........................und dazu fahre ich nicht in den Wald !
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 23. Apr 2014, 15:52

Neues von der Front !

Schreiben der BNA an mich von heute ! kam sogar per Einschreiben !

Lest euch das mal alle bitte durch, eine Sauerei im Quadrat gerade was Seite 2 anbelangt, als ich das gelesen habe dachte ich , ich bin im falschen Film oder besoffen.

Aber lest bitte alle mal selber damit alle hier wissen was die BNA mitlerweile ein Verein geworden ist , Messungen werden unternommen , Überschreitungen festgestellt und dann dieser Abschlussatz !!! ist man hier in Deutschland mittlerweile in einer Diktatur wo ander Vorschreiben was zu antworten ist ?
Zum anderen werde ich jetzt diese gemachten Messergebnisse anfordern, denn die Beweise liegen eigentlich der BNA schwarz auf weiss vor , nur anscheinend kennt man diese jetzt plötzlich nicht mehr , es geht ja nicht nur um den CB Bereich sondern auch um andere Bänder welche nicht mehr störungsfrei zu empfangen sind, jedoch sieht die BNA dies nicht für erachtenswert hier gegen vorzugehen und ein Exempel zu stautieren. Anscheinend haben hier mehrere Mitarbeiter Angst dass diese Versetzt werden und so macht man das dann mal eben schnelle zu , nur ich werde jetzt andere Geschütze auffahren müssen um denen zu zeigen dass ich keiner bin der alles hin nimmt.

Wenn hier nicht bald dem Treiben einhalt geboten wird, dann Adee KW Bereich und ich rede hier nicht nur von 11m
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon lichtenberger » Mi 23. Apr 2014, 17:26

Genau weil CB-Funk keinerlei Schutz genießt, empfehle ich immer, Empfangsstörungen
im Kurzwellenbereich (Radio) zu bemängeln! Der Radioempfang ist nämlich geschützt.
Zwischen 3 und 30MHz werden sich schon einige Radiosender finden, die durch PLC
nicht mehr empfangbar sind.

Also LJ80: Selber Schuld!

Seht es endlich ein: CB-Funk ist für Andere außer CB-Funkern nichts, aber aich NICHTS, Wert!
Kurzwellenradio hingegen schon!
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon 13 RF 071 » Mi 23. Apr 2014, 17:47

Seltsam,das CB-Band genießt keinerlei Schutz,aber wir haben Einschränkungen-Auflagen,wie 4 Watt/12 Watt,u.s.w.

Wir leben in einem "Rechtsstaat" ohne Rechte für unsere Frequenzen.

Wir haben ja auch keine Lobby.
Verschiedene Geräte, Motorola-Mike,Astatic 575 M6,Astatic Road Devil,Densei 2018, Zetagi MB+ 5.

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon rex1966 » Mi 23. Apr 2014, 17:57

Hallo

Ist ja völlig klar warum die da nichts machen.
Für CB bezahlt man
1. keine Frequenznutzungsgebühr wie es z.b. die Funkamateure oder Radiosender müssen.
Weiter hat der CB Funker keine
2. Primär Nutzungsrechte auf dem Frequenzbereich, da kann sich tummeln wer will.


Zudem war CB funk schon vor 30-35 Jahren mehr oder weniger störbehaftet.
Kann mich noch sehr gut an die AM Zeiten erinnern wo der benachbarte Arzt durch sein Röntgengerät alle 12 Kanäle lahmgelegt hat.


:wave:
CB-Call: Romeo-Kilo DX: 13RK66
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mi 23. Apr 2014, 18:13

Hallo LJ80,

der abschließende Hinweis im BNetzA-Schrieb, dass der Frequenznutzer Störungen durch andere Frequenznutzungen, "die berechtigterweise ebenfalls in diesem Frequenzbereich betrieben werden", hinzunehmen habe, ist in Bezug auf Powerline(!) Unsinn, denn Powerline ist keine "Frequenznutzung" im Sinne des TKG.

Was eine "Frequenznutzung" ist, ist in § 3 TKG definiert. Dort heißt es:

    "Frequenznutzung" (ist) jede gewollte Aussendung oder Abstrahlung elektromagnetischer Wellen zwischen 9 kHz und 3 000 GHz zur Nutzung durch Funkdienste und andere Anwendungen elektromagnetischer Wellen (...)"
Powerline ist dagegen ein kabelgebundenes Medium. Die Abstrahlung (Störstrahlung) ist bei Powerline keine "gewollte Aussendung", sondern ein unerwünschtes Nebenprodukt, das nur dadurch zustande kommt, dass ungeeignete Übertragungswege (ungeschirmte Stromkabel) verwendet werden.

Ansonsten sind die Befugnisse der BNetzA bei der Störungsbeseitigung aufgrund der wachsweichen Vorgaben im EMVG leider tatsächlich sehr beschränkt. Ich habe weiter oben schon mal versucht, das zu erklären: viewtopic.php?f=11&t=37120&start=120#p401160

Ich würde versuchen - sofern eine Rechtsschutzversicherung besteht - mit Hilfe eines Rechtsanwalts abzuklären, welche Erfolgsaussichten eine Zivilklage gegen den Nachbarn verspricht. (Nachbarschaftliche Kommunikation ist ja offensichtlich nicht mehr möglich.) Ob rechtliche Schritte gegen die BNetzA auf dem Verwaltungswege möglich (und sinnvoll) sind, sollte ebenfalls abgeklärt werden. Wichtig wäre es auf jeden Fall, in den Besitz der Messprotokolle zu kommen, ggf. unter Zuhilfenahme des Informationsfreiheitsgestzes (vorher die Gebührenfrage abklären!).

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Gruß
Wolf :-)
Wolf
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