PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

Beitragvon LJ80 » Mo 3. Mär 2014, 00:24

Hallo leidgeplagte Funkfreunde,

wer kennt es nicht , man schaltet sein Gerät ein und wundert sich über komisches rauschen und Zeigerausschläge in FM , schaltet man auf AM um hört man wie Zündstörungen eines Autos welches im Standgas vor sich hinläuft oder man hat plötzlich Quitschgeräsche mit Zeigerausschlägen jenseits der S5 und mehr , ja das ist PLC vom Nachbarn der gerade im Internet surft oder sich Daten am Stück herunterlädt !

ich selbst bin auch ein PLC gebrannter CB Funker welcher mit diesen Geräten so seine liebe Not hat und das seit mittlerweile 2 Jahren, seit letztem Jahr August habe ich die BNA mit auf den Plan gerufen diese hat dann auch hier in meinem Viertel unzählige PLC Geräte geortet, klare Sache seit dem im Sommer 2013 im Süddeutschen Raum diverse DBV-T Sender abgeschalten wurden und über Antenne nicht mehr zu empfangen sind. Die Telekom hat zu diesem Zeitraum mächtig die Werbetrommel gerührt für das Internet TV, ist ja so weit alles recht und schön, nur leider sind hier im Umkreis sehr viele alte Einfamilienhäuser, der Telefonanschluss meist wie bei Neubauten schön im Keller versteckt und dort wird dann auch das Modem-Rooter Gerät angeschlossen. Wie kommt man jetzt mit dem Netzwerk in das EG,1. oder 2. Stock mit dem benötigten Internet ? ganz einfach, man nimmt PLC Geräte, Löcher bohren und Kabelverlegen war gestern heute Kommt das Internet über die Steckdose eine tolle Sache !!
Der Käufer dieser Geräte wird weder informiert noch findet er hierzu beim Hersteller Informationen wie es denn wirklich funktioniert, es steht nur einstecken und los geht's, welche Störungen er aber durch die Inbetriebnahme dieser Geräte verursacht kann er weder nachlesen noch wird Ihm dies gesagt, Hauptsache ein Gerät verkauft und der TV oder Computer läuft in jedem Stockwerk.
Was der Betreiber nicht weis, er lebt ab diesem Zeitpunkt in einem elektromagnetischem Feld und macht durch die nicht abgeschirmten Stromleitungen sein komplettes Haus und auch jedes am Strom angeschlossene Gerät zu einer Antenne welche diese Hochfrequente Übertragung im Umkreis von bis zu 100m und mehr um sein Haus verteilt. Die älteren Geräte hatten schon Probleme wenn in der Hausverteilung ein Aktor oder was auch immer verbaut war , von einem zum anderen Stockwerk konnte nicht gesendet und übertragen werden, die aktuellen Geräte können dies jedoch viel besser, hier wird jetzt auch nicht mehr am Stromzähler halt gemacht, nein es funktioniert sogar größtenteils noch beim Nachbarn der gar nichts davon weis, sein Haus aber dann genau so verstrahlt ist wie das des Nachbarn da seine Stromleitungen auch mit diesem HF Signal verseucht sind, nur der Nachbar weis eben nichts davon, will er das denn überhaupt haben oder duldet er diese HF in seinen Leitungen ? Kann er etwas dagegen unternehmen ?? alles Fragen die sich wahrscheinlich noch nie jemand gemacht hat, selbst wenn er es wissen würde, wie ist dieser Zustand abzustellen?

Durch mein Einschalten der BNA gegen eben ein PLC Gerät der Fa. Devolo welche mein nicht direkt angrenzender Nachbar verwendet wurde man hellhörig und kam zu Messungen bei mir vorbei , man stellte fest dass dieses verwendete Gerät nicht im geringsten die Norm einhält jedoch hatte man es nicht außer betrieb genommen vielmehr wurde versucht vom Hersteller eine geänderte Firmware zu bekommen welche den CB Bereich ausnotcht, gesagt getan, hat ja nur 3 Wochen gedauert um diese Firmware zu erhalten und dann beim Störer einzuspielen, eine neue Messung ergab dass diese geänderte Firmware gerade mal 5dB weniger Störungen verursacht als die originale, ein Witz............ da sich bei mir nicht wirklich etwas geändert hat und zum anderen nur die alten 40 Kanäle herangezogen wurden Kanal 41-80 hat man komplett vergessen, also nochmals neue Firmware angefordert und eingespielt mit dem Ergebnis dass sich jetzt das PLC im Haus nicht mehr verbinden wollte ! nur das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ich habe mich nur gewundert dass es plötzlich für einige Tage komplett ruhig war , alles paletti dachte ich mir, nur da lag ich komplett falsch. 4 Tage nach der Ruhe kam dann der Super Gau schlecht hin, Störungen welche nicht mehr gehen wollten, die Nadel hin für eine geschlagene halbe Stunde bei S8 und ich konnte rein gar nichts mehr hören außer komisches geschrabble , toll, ein neues PLC Gerät in meiner Umgebung also erneut die BNA gerufen.

Als dieser Anruf dann erfolgte dachte ich , ich bin im falschen Film, die BNA weigerte sich diesen vermeintlich neuen Störer zu suchen !!! Ich muss diesen Störer selber suchen und der BNA expliziert mitteilen wer hier jetzt erneut stört, ich glaube es hackt bei denen !! Also zog ich mit meinem Handgerät aus um diesen zu suchen, musste ja nicht lange suchen weil ich mir schon vorstellen konnte wo her das jetzt erneut kommt, gesagt getan, wieder dieses Haus wieder dieser Nachbar, angerufen und mitgeteilt wer es ist, das beste kommt jetzt.

Nach dem die BNA bei diesem besagten diese geänderte Firmware eingespielt hatte und sich die Teile nicht mehr verbinden wollte meldete dieser das der BNA, diese kam bei Ihm vorbei und holten die Geräte ab um diese in deren Werkstatt zu untersuchen jedoch brachte auch ein aufbringen der original FW nichts mehr , die Geräte hatten sich verabschiedet, das wusste zu dem Zeitpunkt der Nachbar und die BNA, mir hat man davon nichts mitgeteilt, ich musste es dann geballt neu erfahren als ich einen Zwischenbericht bei der BNA über das weitere Vorgehen in meiner Angelegenheit und dort kam es dann zur Sprache.

Eine bodenlose Sauerei, die wissen was Sache ist und verlangen von mir dass ich den Störer entlarve ! 1 oder 2 Tage nach meinem Anruf wurde erneut von der BNA gemessen, und diese neue Aussage der BNA war dann die Krönung, es wurde wieder ein um das vielfaches überschrittener Wert festgestellt mit dem Zusatz dass dieses neue Gerät anscheinend jetzt noch breiter stört als das alte Gerät.

Auf die Frage hin , warum die BNA wenn doch schon Grenzwerte übermäßig überschritten und auch gemessen wurden, warum man diese Geräte dann nicht aus dem Verkehr nimmt und ein Betriebsverbot erteilt, teilte man mir mit dass Sie das nicht dürfen ! man würde auch nochmals versuchen von aktuellen PLC Hersteller ( Namen ist mir nicht gesagt worden ) eine erneute geänderte FW zu bekommen, jedoch wenn der Nachbar jetzt sagt, Ihr kommt mir da nicht mehr ins Haus und Ihr spielt da auch nichts mehr auf, dann war`s das, ich muss dann gezwungener Massen mit den Störungen leben ob ich das will oder nicht , denn Sie, die BNA ist nicht handlungsbefugt um diese Störer außer betrieb zu nehmen , da habe ich mich dann gefragt warum die überhaupt kommen und messen wie die Weltmeister wenn hinterher doch nichts dagegen unternommen wird.

Zu Deutsch ein Freibrief für alle die PLC betreiben und Störungen machen. In Zukunft verziehe ich mich als CB Funker in das 10m Band um störungsfrei meinem Hobby zu frönen, und das ohne dass ich eine Lizenz mache , denn im 10m ist RUHE, wenn schon das 10m geschützt wird, warum kann man dann das CB band nicht auch schützen ich verlage ja nicht 80 Kanäle mir würden 40 schon reichen, oder ist das nicht schützenswert oder erachtet das niemand, denn ich sehe es nicht ein warum ich mir es antun soll eine Lizenz zu erwerben nur um ungestört funken zu können und die von der PLC Maffia so weiter machen können wie bis jetzt.

Noch eins zur Messtechnik der BNA, ich habe dann auch gefragt warum dieses Grundgeknattere zwar zu hören sei und erst bei betrieb oder Datenfluss ich diesen massiven Störpegel sehen kann. Die Antwort ist ganz einfach, also so verklickerte es mir der Herr der BNA, ja mei das Messgerät Ihres Funkgerätes ist einfach zu langsam um den Puls im Leerlauf zu messen, aha alles klar, ich habe dann auch angeregt dass die doch mal eine Messung machen sollen wo massenhaft Daten gezogen werden, nach erneuter Frage welche Daten mal testweise vom Nachbarn gezogen wurde, meinte man , er hat einen Internetradiosender eingeschalten und es wurde erneut gemessen, irgend wie meinte ich schon dass die von der BNA von der ganzen Sache noch weniger Ahnung haben als ich, auf Deutsch, ich bin mir nur noch verarscht vorgekommen, denn wie jeder weis , Internet Radiohören, was muss das PLC Gerät denn bei so etwas schon groß an Daten durch die Stromleitung bringen, gar keine, so etwas ist doch lächerlich.

Und wenn ich jetzt aktuell diesen Bericht lese http://www.funkmagazin.de/010314.htm dann wird mir einiges klar, ich werde jetzt dann beim nächsten ASU Termin für meinen Diesel PKW auch fragen ob das nicht im Leerlauf auch zu messen wäre weil er dann noch sauberer ist als unter Vollgas.

Ich kann hier nur einen Aufruf an jeden Funker starten welcher PLC Störungen hat, dies immer und immer wieder an die BNA zu melden, und das so lange bis die BNA nicht mehr weis wo die als erstes hinfahren sollen zum messen denn meldet keiner von euch diese Störungen wird weitergemacht wie bisher, und es wird noch schlimmer werden wenn Ihr euch nicht dagegen wert, es gingen zwar schon Petitionen gegen PLC an die entsprechenden Gremien ( Danke an die Fa. Albrecht und OM´s ) jedoch ob diese Früchte tragen hängt auch von jedem einzelnen Funker ab, also bombardiert die BNA mit Störungsmeldungen und seien diese noch so gering, nicht warten und hoffen dass sich das von selber erledigt, das wird nix und warum sollen wir unser Hobby aufgeben nur damit solche Störgeräte weiter betrieben und verkauft werden dürfen nur damit der Internetbenutzer kein Loch mehr bohren muss und kein Kabel verlegen muss, es gibt in Deutschland genügend Elektrosmog da muss nicht auch noch diese Art von Verbindung in den 4 heimischen Wänden mit dazu kommen und weitere Störungen verursachen, in meiner Wohnung ist alles Per Kabel verbunden ich habe keine Kosten und Mühen gescheut hier überall Kabel zu verlegen denn das ist 100% störsicher und stört auch niemanden.

Und in meinem aktuellen Fall ist auch noch lange nicht das letzte Wort gesprochen und ich werde so lange nicht aufgeben bis dieses Störende PLC außer betrieb genommen wird und die BNA endlich diesen Müll aus Deutschland verbannt und der PLC Lobby eine Klatsche erteilt.
LJ80
Santiago 9
 
Beiträge: 1200
Registriert: So 16. Mai 2004, 01:01
Wohnort: München

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon David » Mo 3. Mär 2014, 02:04

Wir können uns hier nicht beschweren. Die PLC Störungen werden wenn sie den gemeldet werden, warum machen es die CB-Funker eigentlich nicht (?) beseitig.

Es müssen zumindest hier weder ein CB-Funker noch andere Personen den Einsatz bezahlen. Als wir zusammen mit der Bundesnetzagentur etwas gegen die PLC Störungen unternehmen wollten, ist es gescheitert weil es entweder kaum noch CB-Funker gibt oder kaum ein CB-Funker eine Störung gemeldet hat. (Wie soll man da überhaupt ernstgenommen werden?)
Mittlerweile haben sich die Aktivitäten in unsere Region bezahlt gemacht. Ich würde also nicht auf die Idee kommen, auf 27.555 Mhz zu senden. Nur sind die Messverfahren einfach zu aufwändig um jeder Meldung diesbezüglich nachzugehen, was nicht heißt, dass sie es nicht macht.

Das Problem liegt meistens bei den Nutzungsrechten der Frequenzen. So kann die Bundesnetzagentur uns nicht bei den Problemen im 2m Band unterstützen. Wenn es keine PLC Störung in diesen Sinne wie hier beschrieben wird ist.
Es liest sich bei den Texten, hier im Forum so, als ob die Bundesnetzagentur in ganz Deutschland gleichmaßen handelt oder vorgeht . Das Stimmt nicht!

Ein Problem ist was die Amateurfunker nicht verstehen, dass immer der Bezug auf die Allgemeinheit zu sehen ist, auch wenn es ein Amateurfunkgesetz gibt.

So kommt es nun mal vor, dass man im Wohngebiet einen Sendemast wieder demontieren muss, obwohl man eine Baugenehmigung bekommen hat. Auch darauf bezieht sich die Bundesnetzagentur in letzter Zeit.

Wir denken leider immer noch, dass wir alle Rechte haben, siehe Diskussion um das 70cm Band. Wir machen den Fehler und sehen nur unsere Frequenzen. Wir müssen uns mit anderen Funkdiensten auseinander setzten und nach Lösungen suchen.

Dan gab es noch das Problem mit den 26 Mhz Frequenzen für CB-Funk. Man wollte eine einheitliche Norm bis 2015 (?) in der EU anstreben mit 40 Kanälen.
Damit wäre das Problem teilweise gelöst gewesen, aber wir wollen alle möglichen Frequenzen frei nutzen, wie andere auch.

Wie ich schon in einen anderen Thema geschrieben habe, wird im Forum immer behauptet, dass die Mitarbeiter nicht an unserem Hobby Teilnehmen oder gar nicht wissen, wie ein Funkgerät überhaut aussieht.
Hier gibt es Mitarbeiter die auch aktiv am Hobby teilnehmen, nur müssen die betreffenden Personen einen dies nicht unbedingt auf die Nase binden.

Viele haben auch die Genehmigung zurückgeben, weil die Nutzungsgebühren zu teuer werden. Das führt unweigerlich dazu, dass es die Bundenetzagentur noch schwerer hat, sich für uns einzusetzen.

Die Frage ist, was macht die Politik wenn wir uns nicht anpassen wollen, bzw uns ein anderes Hobby suchen?
Das sind alles Fragen, die gestellt werden und auch kommen, wenn es um die PLC Störungen geht.
Es wird auch immer erwartet hier im Forum, dass man alles innerhalb von einem Jahr auf dem Weg bringt. Das ist leider nicht möglich!

Man liest immer wieder schreiben von Funkamateuren, die keiner versteht. Diese Texte versteht wenn überhaupt nur ein Teil der Amateurfunker. Ein CB-Funker der CB-Frequenzen benutzt nur um sich auszutauschen versteht dabei nur die Hälfte.
Ich habe auf den Seiten der Bundesnetzagentur gelesen, dass es zu Störungen durch Industrieanlangen im CB-Funk kommen kann. Dies hat hier im Forum keinen Interessiert. Jetzt wo es Störungen gibt müsste ich mich mal wieder auf die Suche nach den unzähligen Seiten machen, um diese Textstelle zu finden.
http://www.funkbasis.de

Eisenbahn Funkamateure in der Stiftung BSW Region OST
Benutzeravatar
David
Santiago 9+15
 
Beiträge: 2320
Registriert: Mo 18. Sep 2006, 17:01
Wohnort: Leipzig

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Rubberduck01 » Mo 3. Mär 2014, 02:16

Glückwunsch das Du bei Dir überall Leitungen ziehen darfst, hätte ich auch gerne, Wände auf stemmen und schön SAT und LAN Kabel verlegen statt nur WLAN.
Btw nutze ich auch DLAN von Devolo aber nur für die SAT Übertragung ins SZ, habe allerdings Glück das dieses nicht stört, dafür aber der Weidezaun und die Solaranlage sowie der eigene Plasma ^^
Benutzeravatar
Rubberduck01
Santiago 7
 
Beiträge: 720
Registriert: So 1. Apr 2012, 08:18
Wohnort: Moorenweis

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mo 3. Mär 2014, 03:38

Um eine Leitung zu verlegen muss man keine Wand aufstemmen oder Schlitze schlagen, ein Loch damit der Stecker durchgeht ist völlig ausreichend. In meiner Wohnung ist der Tel. Anschluss gleich neben der Eingangstüre, früher hat man durch die Haustüre hinaustelefoniert damit der Nachbar links und rechts gleich mithören konnte.

Nein, ich verstehe eines nicht , dieses besagte haus wo dieser besagte Nachbar PLC nutz wurde komplett neu gebaut , entweder war der Architekt besoffen oder Baujahr 1938, denn jeder normale Mensch welcher aktuell ein komplett neues Haus entwirft weis doch um die Problematik Internet und Hausvernetzung, Leerrohre in den Wänden für die Elektroleitung und Sat Empfang werden doch auch eingebaut , aber ein LAN Kabel in eines dieser Rohre noch mit einzubinden, wer hätte gedacht dass man das brauchen würde und vor allem warum muss der Telefonanschluss im Keller untergebracht werden, ich wohne im 2. OG und meine Fritzbox steht auch hier in der Wohnung und nicht im Keller, warum, weil 2 billige Drähte vom Keller in die Wohnung verlegt wurden.
Es ist also ohne weiteres möglich den Rooter an beliebigen Stellen im Haus zu setzen jedoch sind meiner Meinung nach diese Personen so geistig unterbelichtet samt deren Elektrikern dass eine solche Ummontage aus deren Sicht nie und nimmer möglich sein sollte, oder hat man schlichtweg keine Lust dazu ? Was macht also die Person der das nicht geläufig ist , sie geht ins nächste Elektrogeschäft und lässt sich beraten wo bei man den Verkauf eines PLC Gerätes nicht als Beratung bezeichnen kann sondern als einen Verkauf weil`s ja funktioniert wie man im Kurs gelernt hat, über Risiken und Nebenwirkungen wird aber nicht aufgeklärt, und selbst wenn, dann ist es doch völlig egal Hauptsache man kann im 2. OG Surfen und Mailen , ob man dann aber in einem HF Bunker sitzt und ständig verstrahlt wird nimmt man unwissend komplett in Kauf.

Fragt doch mal euren zuständigen Menschen bei der BNA was er von diese PLC Adapter hält, der meinige Mitarbeiter denkt genau so wie ich , ( Sie gehören verboten ) jedoch werden sie weiterhin verkauft und ständig kommen neue und schnellere Geräte auf den Markt.
Alleine die Tatsache dass der Normalbürger keinen 200 und auch keinen 500Mbit PLC benötigt ist doch auch klar wenn man bedenkt wie schnell dessen DSL eigentlich ist, denn wer benötigt bei einer im Durchschnitt angebotenen Leitung von 18000 die man aber gar nicht bekommt und ev. Netto gerade mal 1Mbit hat dann solche Adapter mit 500 gar keinen Sinn machen , ein 10Mbit Adapter würde doch völlig ausrechen um diese max. 1Mbit dann zu übertragen und die dafür benötigte Bandbreite würde viel kleiner werden und der CB Bereich könnte komplett störungsfrei sein.

Was die Störungen auf 2m und 70cm oder wo auch immer anbelangt, da kann ich nicht mitreden da ich keine Lizenz besitze und deswegen auch keine machen werde. Würde mir nichts bringen da meine anderen Gesprächspartner nicht wegen mir und meinen Störungen die Prüfung machen. Es gibt wichtigeres was in den Kopf hinein muss als eine Prüfung nur um PLC Frei senden und empfangen zu können, und eine Ansage des BNA`lers "machen Sie doch eine Amateurfunkprüfung" ist für mich nur eine Nötigung.

Es werden Gesetze und Normen aufgestellt welche aber nicht eingehalten werden, selbst wenn der Nachweis erbracht wird dass die Norm nicht eingehalten wird , kann das Gerät weiterhin betrieben werden ! Fahre ich aber in einer 30ger Zone viel zu schnell und werde geblitzt ist mein Lappen weg und muss mein Auto stehen lassen und zu Fuß gehen, hier wurde auch gemessen und geandet, jedoch bei der PLC Problematik wird gemessen und dann gesagt " ja das ist viel zu viel " jedoch wird weder das Teil nicht aus dem Verkehr gezogen noch mit einem Ticket - Strafe belegt, Produziert mein Auto bei der Abgasuntersuchung zu viele Schadstoffe als vorgeschrieben muss ich nachbessern lassen oder muss das Auto stehen lassen weil ich die Grenzwerte überschreite, erwischt man mich dann ohne die Plakette, wo bei die gibt es ja nicht mehr , also TÜV OK, ASU Nein = Auto darf nicht fahren , ASU und TÜV OK = Auto darf fahren. Bei PLC ist es so , Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten , ist doch völlig egal, wir messen zwar und stellen Überschreitungen bei jedem Gerät das wir Messen fest, das wird dann schon OK sein weil ja alle gleichermaßen viel stören und der eine einzige CB Funker, ach der Gibt irgend wann auch auf....................

Ich repariere CB in meiner Werkstatt, ein reeller Test des gerade am Messplatz abgeglichenen Empfängers ist mir nicht wirklich möglich durch das PLC Geschrabble, einem von der BNA dies zu erklären stößt auch auf Unverständnis denn dieser meint ja sie haben doch einen messender nach dem Sie abgleichen und prüfen, das wäre genau das selbe wenn ich sage ich habe einen Motor überholt und nur mal so ohne Auto laufen lassen , ja er läuft, aber der Rest und oder der Vergleich zu einem anderen Motor sprich Funkgerät ist dann nicht mehr möglich. Wer also meint ein Empfänger sei am messender komplett abzugleichen und kann anhand dieser Daten dann noch sagen wie gut er ist , ja das geht schon, nur wie gut er in der Praxis mit diesen Einstellungen dann wirklich ist kann er nicht sagen.
Genau so verhält es sich mit den PLC Zuteilungen oder messverfahren, ich kann doch nicht anhand eines Messaufbaues im Labor ein Gerät bewerten was so bei keinem Endverbraucher wiederzufinden ist, und dann noch im Leerlauf messen wo keinerlei Daten übertragen werden.

Mein Drucker braucht im Stand By Modus 10W , fange ich jedoch zu drucken an verbraucht er bis zu 500W beim anheizen, komisch hier werden die Verbrauchsdaten öffentlich gemacht und jeder kann diese nachlesen.

Hat von euch jemals jemand gelesen wie der Prüf und Messaufbau von PLC ist, die BNA macht bei Ihren Messungen eine Messung von der Hauskante aus, keine Ahnung was die Hauskante damit zu tun hat , könnten doch genau so gut die Front oder Seite vom haus verwenden, nein es muss die hauskante sein und diese in einem bestimmten Abstand, wie hoch hier allerdings der Pegel sein darf habe ich bis jetzt weder erfahren noch irgend wo nachlesen können, jedoch reicht mir die mündliche Aussage dass jedes PLC Gerät welches man im Umkreis gemessen hat über dem erlaubten Pegel sendet. Schriftlich bekomme ich dies natürlich nicht , wäre ein Dokument welches ich gegen die BNA verwenden könnte.

Hierzu würde ich gerne mal eine Stellungname vom Anwalt Michael Riedel hören wie dieser zu der Vorgehensweise der BNA steht und ob man die BNA aus diesen Gründen vor Gericht ziehen könnte und ein Betriebsverbot aller PLC Geräte fordern könnte was bislang von der BNA bei mir im Umfeld gemessen wurden.

Es wundert dann auch niemanden mehr warum viele Funker plötzlich mit sehr viel Leistung unterwegs sind, klar die wollen sich unterhalten dafür ist der CB Funk doch da , nur wenn der Empfang so stark eingeschränkt wird durch diese Störungen muss die Gegenstation um ein vielfaches mehr Leistung fahren um über diese Störungen zu kommen was mit 4W eben nicht möglich ist.

Bei den neusten 500Mbit oder Gigabit PLCs , nun da frage ich mich warum kann man des Friedenswillens und unter Anerkennung der noch produzierenden CB Herstellern in Deutschland diesen Bereich genau so zu schützen wie den 10m Amatreurbereich , dieser dadurch entstehende Datenschwund bei diesen angesprochenen Geräten wäre doch dann zu verschmerzen und es gäbe einen Gegner dieser Geräte weniger.

Auch interessant wäre mal der genutzte Frequenzbereich dieser Geräte und auf welchen Frequenzen ein Notch im Bereich 1,8 - 65Mhz eingebaut ist um sehen zu können welchen Bereich dieses Teil eigentlich nutzen kann wo bei eigentlich von oben bis unten alles benutzt wird und nur unterschiedlich abgeschwächt wird, aber interessant wäre es allemal, alleine schon um zu sehen ob im KW Rundfunkbereich wirklich abgesenkt wird, denn mir ist da neulich neben einem Rundfunksender im Unterton auch wieder dieses Gerschrabble mit aufgefallen und das dürfte dort eigentlich auch nicht wirklich vorhanden sein da es im Radioband gewesen ist.
LJ80
Santiago 9
 
Beiträge: 1200
Registriert: So 16. Mai 2004, 01:01
Wohnort: München

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Rubberduck01 » Mo 3. Mär 2014, 09:29

Um eine Leitung zu verlegen muss man keine Wand aufstemmen oder Schlitze schlagen, ein Loch damit der Stecker durchgeht ist völlig ausreichend.


Ja klar wenn alle Wohnungen gleich geschnitten sind und zwar wie Deine ... :banane:
Wenn jemand z.b. 3 Türen zu überbrücken hat dann steht er dumm da oder lässt das Kabel dann schön im Weg liegen oder wie ? Oder dann einmal außen rum ums Haus ? Da müsste man dann nur 2 Balkontüren überbrücken. Wobei anders rum würde ja auch gehen, da hat man dann nur das Bad und das Klo dazwischen und noch die Eingangstür :D :D :D

Und klar um den Beitrag noch etwas in die Länge zu ziehen man kann ja auch lesen statt TV gucken, bei Kerzenschein, man kann auch umziehen oder sich Alufolie um den Kopf wickeln und dem Kampf der Strahlung ansagen :grrr:

Aber all das hat nichts mit Deinem Problem zu tun denn mein DLAN stört zum Glück nicht, vermutlich auch weil es noch eines der alten ist wo man nicht versucht auf Teufel komm raus mehr KB/sec zu übertragen
Benutzeravatar
Rubberduck01
Santiago 7
 
Beiträge: 720
Registriert: So 1. Apr 2012, 08:18
Wohnort: Moorenweis

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mo 3. Mär 2014, 09:38

LJ80 hat geschrieben:(...) Auch interessant wäre mal der genutzte Frequenzbereich dieser Geräte und auf welchen Frequenzen ein Notch im Bereich 1,8 - 65Mhz eingebaut ist um sehen zu können welchen Bereich dieses Teil eigentlich nutzen kann wo bei eigentlich von oben bis unten alles benutzt wird und nur unterschiedlich abgeschwächt wird, aber interessant wäre es allemal, alleine schon um zu sehen ob im KW Rundfunkbereich wirklich abgesenkt wird, denn mir ist da neulich neben einem Rundfunksender im Unterton auch wieder dieses Gerschrabble mit aufgefallen und das dürfte dort eigentlich auch nicht wirklich vorhanden sein da es im Radioband gewesen ist.

Hallo LJ80,

die ausgenotchten Bereiche bei neueren PLC-Geräten dürften denen entsprechen, die in dem ungeliebten Normentwurf EN 50561 festgelegt sind. Du findest sie z.B. unter
http://cq-cq.eu/EN50561_Draft.pdf - dort in Annex A (im PDF ab Seite 17).

Gruß
Wolf :-)
Wolf
Santiago 9
 
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 10. Dez 2005, 21:33

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Ulrichstein1 » Mo 3. Mär 2014, 13:36

Ich würde vorschlagen, wer PLC in seinem Haus verwenden will, sollte per Gesetz verpflichtet werden, sein ganzes Haus hiermit abzudichten:
http://www.amazon.de/gp/product/B000W4I ... er=&sr=1-2
Bei dem Preis wird er sich überlegen, ob es nicht doch sinnvoller ist, einfach LAN-Kabel zu verlegen.
55 & 73 de Ulrichstein 1

Heimat-QTH1:
35327 Ulrichstein, Vogelsberg, Hessen
Locator JO40ON, 570 m üNN

Heimat-QTH2:
56337 Eitelborn (hier kein Funkbetrieb an der 100)
Ulrichstein1
Santiago 6
 
Beiträge: 457
Registriert: Sa 10. Mär 2012, 17:02
Wohnort: Ulrichstein

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mo 3. Mär 2014, 13:41

Hallo Wolf,

In Annex A steht zwar dass die 1-40 enthalten sind jedoch sehe ich nicht wie Tief diese ausgefiltert werden ! Und vor allem wer weis nach welchem Stand der Technik die Geräte sind welche bei mir immer noch Störungen verursachen, zumindest ist es kein Gerät nach dieser Norm , im 10m ist komplette Ruhe jedoch auf 1-80 höre ich es brachial.

@ Rubberduck01

Zum Tema Leitungen verlegen, ich arbeite nach dem Grundsatz "geht nicht, gibt's nicht " ich habe bei mir z.b die komplette Küchenzeile ausgebaut gehabt um mit meinen Leitungen durchs komplette Wohnzimmer, samt Kinderzimmer bis in den Letzten Winkel der Wohnung zu kommen, selbiges gilt für meine Satanlage habe in jedem Zimmer Sat, man muss nur wollen , dann gibt's auch keine Hindernisse , aber jedem das seine.
LJ80
Santiago 9
 
Beiträge: 1200
Registriert: So 16. Mai 2004, 01:01
Wohnort: München

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mo 3. Mär 2014, 13:43

Das einfachste wäre doch wenn man abgeschirmte Stromleitungen verwenden würde
LJ80
Santiago 9
 
Beiträge: 1200
Registriert: So 16. Mai 2004, 01:01
Wohnort: München

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Rhöner Dröhner » Mo 3. Mär 2014, 15:04

LJ80 hat geschrieben:Das einfachste wäre doch wenn man abgeschirmte Stromleitungen verwenden würde

Das Einfachste wäre, würden die Amateur- und CB-Funker sowie die SWL'er sich so verhalten,
wie man es vom deutschen Bürger gewöhnt ist: Fresse Halten und hinnehmen.

Die Lobby und die Politik haben das Sagen. Nicht der Bürger. Gesetze "Im Namen des Volkes" gab es noch nie. :seufz:

Dazu auch folgendes Thema:

http://www.funkbasis.de/viewtopic.php?p=388653#p388653
| DO3MA | Rhöner Dröhner |

| Markus | Fulda | JO40TN |

| http://www.osthessenfunk.de |
Benutzeravatar
Rhöner Dröhner
Santiago 9
 
Beiträge: 1050
Registriert: Sa 25. Jun 2011, 19:02
Wohnort: Fulda

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon DO1MDE » Mo 3. Mär 2014, 15:57

Zitat:
""In Zukunft verziehe ich mich als CB Funker in das 10m Band um störungsfrei meinem Hobby zu frönen, und das ohne dass ich eine Lizenz mache , denn im 10m ist RUHE""

Seitenweise Korrektheit von der BNetzA verlangen - und dann sowas von sich geben......da kann man nur noch den Kopf schütteln...

Nicht daß ich Deine Enttäuschung nicht nachvollziehen könnte - bei mir hat die BNetzA auch bereits einen Hausbesuch gemacht weil der Nachbar der Auffassung war daß bei ihm alles gestört ist seit ich meine Antennen errichtet hatte. Zuerst wurde ich "generalverdächtigt" - gottseidank am Ende als "unschuldig" eingestuft :-)

Solltest Du aus lauter Frust mit Deinen Funkkollegen ins 10-m-Band "umziehen" kann es sehr schnell sein daß Du wiederum BNetzA-Besuch bekommst.....würdest Du Dir selbst das antun wollen?

Nix für ungut..

73 Mike
DO1MDE
 

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon gernstel » Mo 3. Mär 2014, 16:09

Wer zahlt denn für die PLC-Messeinsätze?
Die Allgemeinheit oder der Verursacher = Hersteller bzw. Importeur???

Vermutlich die Allgemeinheit, sonst hätte sich das Thema mit diesen Geräten schnell erledigt.

Vielleicht sollte man hier mal ansetzen.
gernstel
Santiago 6
 
Beiträge: 403
Registriert: Sa 24. Mai 2008, 09:47

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mo 3. Mär 2014, 16:55

gernstel hat geschrieben:Wer zahlt denn für die PLC-Messeinsätze?
Die Allgemeinheit oder der Verursacher = Hersteller bzw. Importeur??? (...)

Zahlen muss gem. § 17 EMVG grundsätzlich der Betreiber des störenden Geräts, aber nur dann, wenn dieser schuldhaft gehandelt hat. Weil schuldhaftes Handeln aber wohl in den seltensten Fällen vorliegt (bzw. nachgewiesen werden kann), zahlt in der Regel die Allgemeinheit.

Gruß
Wolf :-)
Wolf
Santiago 9
 
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 10. Dez 2005, 21:33

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon uwe Mettmann » Mo 3. Mär 2014, 18:12

Zu der Handlungsweise der BNA habe ich gerade in einem anderen Thread einen Beitrag geschrieben:
Bild

Jetzt stellt sich noch die Frage, wie PLC-Geräte, die so starke HF-Störungen aussenden, überhaupt gesetzeskonform sein können.

Um die EMV-Konformität nachzuweisen gibt es unterschiedliche Methoden. Die eine ist die Anwendung von harmonisierten Normen. Diese werden aber von vielen PLC-Geräte nicht einhalten, weil die Norm für diese Geräte erst im Entwurfsstadium ist.

Wenn nun keine harmonisierten Normen herangezogen werden können, so kann vom Hersteller eine benannte Stelle eingeschaltet werden. Diese legt dann die Anforderungen fest, die zu erfüllen sind, damit EMV-Verträglichkeit des Gerätes gegeben ist. Nun kann es vorkommen, dass sich die benannte Stelle irrt und es dennoch in der Praxis zu Störungen kommt.

Auch hier hat die BNA kaum einen Handlungsspielraum, wenn es sich nur um Einzelfälle handelt (sei es, weil tatsächlich wenige Fälle auftreten oder weil die Störungen der BNA nicht gemeldet werden).

Erst wenn sich die Fälle so stark häufen, dass statistisch nachgewiesen ist, dass die elektromagnetische Verträglichkeit des von der benannten Stelle bewerteten Gerätes nicht gegeben ist, hat die BNA eventuell Handlungsmöglichkeiten.

Also, wie hier schon in Beiträgen weiter vorne geschrieben, PLC-Störungen fleißig der BNA melden


Gruß

Uwe
uwe Mettmann
Santiago 2
 
Beiträge: 94
Registriert: Do 17. Aug 2006, 22:58

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mo 3. Mär 2014, 18:52

Hallo Uwe,

derzeit gibt es zahlreiche Tricks, um PLC-Modems scheinbar EU-konform auf den Markt bringen zu können. Christian Entsfellner, DL3MBG, hat das sehr schön unter
http://www.darc.de/uploads/media/Stellu ... DL3MBG.pdf
beschrieben.

Die Handlungsmöglichkeiten der BNetzA sind nicht unbedingt von einer starken Häufung der Störfälle abhängig. Sie sind im EMVG festgelegt. Dort heißt es u.a. in § 13:

    Die Bundesnetzagentur nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:
    (...)
    4. elektromagnetische Unverträglichkeiten einschließlich Funkstörungen aufzuklären und Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten zu veranlassen;
    (...)
Weiterhin ist in § 14 u.a. festgelegt:

    (...) die Bundesnetzagentur (ist) befugt, bei bestehenden oder vorhersehbaren Problemen in Zusammenhang mit der elektromagnetischen Verträglichkeit an einem bestimmten Ort unter Abwägung der Interessen der Beteiligten die notwendigen Maßnahmen zur Ermittlung ihrer Ursache durchzuführen und Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten zu veranlassen. Zivilrechtliche Ansprüche bleiben unberührt. Bei elektromagnetischen Unverträglichkeiten arbeitet die Bundesnetzagentur mit den Beteiligten zusammen. Sie legt die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu Grunde und kann insbesondere die geltenden technischen Normen heranziehen.
Klar ist - und das kann man gar nicht oft genug wiederholen - dass PLC-Störungen der BNetzA gemeldet werden müssen. Störungen, die nicht gemeldet werden, existieren offizell nicht!

Gruß
Wolf :-)
Wolf
Santiago 9
 
Beiträge: 1298
Registriert: Sa 10. Dez 2005, 21:33

Nächste

Zurück zu CB - Allgemein

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Ltownwriter und 4 Gäste