Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 29. Mai 2017, 16:05

Hallo,
habe zum zweiten mal, die A....Karte bei HP-Multifunktionsgeräten gezogen....
Nicht nur das Problem mit dieser Softwareaufspielung durch HP letztes Jahr, wodurch Fremdpatronen nicht mehr gingen,
nein jetzt haben die anscheinend noch etwas gefunden, uns Anwendern mit den Fremdpatronen bei einigen Modellen,
den Gebrauch solcher ganz zu vermiesen:
https://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=727&t=canon_und_hp_druckkoepfe_reinigen
Das passiert dadurch, indem die Druckköpfe von semipermanent zu permanent vor fast 10 Jahren schon gewechselt wurden.
Druckt der Drucker nicht mehr richtig und eine übliche Reinigung von Hand, bringt keinen Erfolg, ist meistens dieser Druckkopf defekt.
Von den Herstellern wird dann die Anwendung von Fremdtinte vermutet und eine Garantieabwicklung abgelehnt.
Es gab und gibt auch Fälle, wo selbst bei Verwendung von Originaltinte, die Reparatur von HP abgelehnt wurde.

Bei meinem HP Officejet Pro 6830 scheint das nun eingetreten zu sein....?!

Ein Laserdrucker lohnt sich bei meinen paar Seiten zum drucken pro Monat nicht.
Habe mich daher entschlossen, mich von solchen Geräten zu trennen/zu verabschieden. Ist nur rausgeworfenes Geld!
Lieber 2-3 mal im Monat in einen Copy Shop in die Stadt gefahren und dort die paar Seiten ausdrucken lassen (kommt auf max. 4 Euro pro Monat),
als wie Druckerpatronen (Originale kosten das zehnfache des Preises fürs Drucken im Copy Shop) und den jeweiligen Tintenstrahldrucker kaufen inkl. alle 1-2 Jahre ein neues Gerät zu kaufen....

Was meint ihr dazu? Ist doch Kundenvera.... so was ?!
Übrigens: Fast jeder Hersteller macht das auf die eine oder andere Art. Sei es mit den Patronen, den Chips auf den Patronen, den Druckköpfen, Resttinte im Gehäuseboden, Softwaremässig usw....
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon DocEmmettBrown » Mo 29. Mai 2017, 16:32

Yaesu FT857D hat geschrieben:habe zum zweiten mal, die A....Karte bei HP-Multifunktionsgeräten gezogen....
Es gab einst mal eine Zeit, da war HP führend in Sachen Drucktechnik, Qualität und Verbrauch. Einst! Lang, lang ist's her. :(
Yaesu FT857D hat geschrieben:Lieber 2-3 mal im Monat in einen Copy Shop in die Stadt gefahren und dort die paar Seiten ausdrucken lassen (kommt auf max. 4 Euro pro Monat)
Obacht! Zzgl. Kosten für Benzin oder Fahrkarte, und die Zeit hat auch ihren Wert. Das wird oft gerne vergessen. :wink:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Übrigens: Fast jeder Hersteller macht das auf die eine oder andere Art. Sei es mit den Patronen, den Chips auf den Patronen, den Druckköpfen, Resttinte im Gehäuseboden, Softwaremässig usw....
Bin bei meinem derzeitigen Gerät (jetzt Epson, früher war's HP) recht zufrieden bzgl. Verbrauch, Geschwindigkeit, Druckqualität und Hardware, aber die Software bei Epson hat eine "intuitive Bedienung", wie sie sich nur ein Japaner ausdenken kann. :wall:

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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon lichtenberger » Mo 29. Mai 2017, 16:51

Wieso soll sich ein Laser heutzutage nicht lohnen?
Ich habe mir aus genau diesem Grund ca. 2004/05 einen kleinen Laserdrucker von Brother Typ HL1430 zugelegt. Da ich nur wenig drucke und eigentlich kaum Farbe brauche, war Das die richtige Entscheidung. Das Teil hat neu gerade mal 120 Eur gekostet und seit dem nur Papier und 2 Tonerkartuschen für ca. 30 Eur von Pelikan gekostet. Wenn ich etwas drucken will, dann funktioniert das Ding einfach nur - so soll es sein!
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon Teddy01 » Mo 29. Mai 2017, 17:01

Hab ich auch so gemacht wie Lichtenberger, mich kotzten immer die eingetrockneten Druckköpfe an wenn man mal ne weile nix druckte und dann die Sache mit den Patronen, original oder nicht. Hatte damals sogar die originalen mit Spritze wieder befüllt.
Die Zeit ist vorbei, der kleine alte Laserdrucker (bei ebay mal für 25€) druckt wie er soll und da trocknet auch nix ein und der Toner reicht ewig.
Und zum einscannen hab ich noch nen Flachbettscanner.
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon andy_gi » Di 30. Mai 2017, 06:42

Hallo,

ich habe einen 5 Jahre alten Epson und der funktioniert ohne Probleme. Ich drucke sehr sehr wenig, maximal 10 Seiten mit kopieren im Monat. Der Drucker ist mir bis heute nicht einmal eingetrocknet. Ich verwende nur die orig. Patronen und der Drucker ist direkt mit der Steckdose verbunden. Ich bin seit 16 Jahren in der Branche und muss sagen, dass es bisher der beste Drucker ist, den ich je hatte. Der Drucker steht bei uns im Arbeitszimmer unter dem Dach, da ist es im Sommer bis zu 28° Grad warm und im Winter ca. 16°Grad. Der Epson ist ein BX-625, also Multi mit allen wichtigen Funktionen. Also ich kann Epson nur empfehlen. Wichtig direkt an die Steckdose und nicht über Stechdosenleisten mit dem Strom verbinden. Viele ziehen den Drucker aus der Steckdose und dann trocknet er ein.

Mfg
Andy
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon waller_frank » Di 30. Mai 2017, 07:59

Bin auch von Tinte auf nen kleinen Brother Multifunktionslaser ( Brother MFC-L2700DW ) umgestiegen. Seit dem keinen Ärger mehr mit eingetrockneten Patronen und so.

Gruß

Frank
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon Yaesu FT857D » Di 30. Mai 2017, 10:03

Naja ob das auch so gut ist, das Teil am Strom zu lassen, bloss damit die Tinte nicht eintrocknet.....?
Ich denke dabei an Stromkosten, ganz zu schweigen davon, was die Versicherung (Brand, Hausrat, Haftpflicht) dazu sagt,
wenn ein solches Gerät am Stromnetz hängt und einen Brand auslöst.
(auch wenn das nur an einer Steckdose hängt und nicht an einer Mehrfachsteckdose mit Überspannungsschutz)

Das sind weitere Punkte (Stromkosten, Überspannung, Brandgefahr) die mich bewogen haben, das Gerät vom Strom zu lassen.
Das dies keine gute Entscheidung hinsichtlich Druckkopf/Eintrockung von Tinte sein soll, wurde mir jetzt bewusst....
Aber ist das von dem einen wie anderen Hersteller bewusst so gewollt, weil ja einige Nutzer hauptsächlich auf die Stromkosten geschielt haben?
(Überspannungsschäden und daraus resultierende Brände die nicht von den Versicherungen bezahlt werden, mal aussen vor)

Hinzu kommt (m. M. nach), dass die Hersteller von solchen Geräten (nicht nur Multifunktionsgeräte und Tintenstrahldruckern), darauf aus sind,
den Reparaturbetrieben und Kundendiensten weitere Kunden zu generieren.
Letzteres, kann man sehr häufig in Reparaturcafes sehen/beobachten.
Diese Entwicklung hin zum Neukauf nach spätestens erfolgloser Reparatur, kann man nicht nur im Bereich von Druckern sehen.
Das fing schon vor Jahren im KFZ-Bereich an (siehe Anstieg der Oldtimerzulassungen) und ist auch im Funkbereich anzutreffen.
Beispiel Yaesu: Die hatten mal ihre Europazentrale in Shipol/Niederlande. Jahrelang mussten Kunden wochenlang auf ihre Geräte warten,
weil u.a. die Konzentration auf eine Stelle, nur wenige Servicetechniker vorhanden, einen enormen Stau an Geräten verursachte.
Das änderte/besserte sich, nachdem einige Geräteserien ab Werk verbessert wurden.
Plötzlich hiess es vor ein paar Jahren, dass Reparaturen an Geräten mit Garantie an bestimmte Servicestellen/Reparaturbetriebe, nur hochwertige Geräte wie der FT9000,
nach UK zu senden sind.
Das brachte den Kunden etwas kürzere Wartezeiten, solchen Servicebetrieben einen hohen Zulauf an Kundschaft und im Endeffekt evtl. eine Markentreue...

Aus dem Consumerbereich ist mir auch eine andere Variante zuletzt bekannt geworden:
Vor knapp einem Jahr, hatte ich einen gebrauchten DV-Camcorder von Sony gekauft. Bisher lief dieser einwandfrei, gute Videobilder (digital in 720p auf Band).
Bis ich andere Kassetten kurz verwendete, die ich mir als neu gekauft hatte....
Ich ging zu einem Reparaturbetrieb hier in der Stadt, der auch Sony Geräte repariert und wollte den nur mal professionell reinigen lassen. (hätte so 30 Euro gekostet)
Da die Osterfeiertage kurz danach waren, verzögerte sich der Abholtermin. An dem Tag, als ich den Camcorder wieder benutzen wollte, holte ich ihn ab.
Da wurde mir gesagt, dass einige Teile dran defekt seien, das Gerät zu Sony geschickt werden müsste und ich mit 200 Euro Reparaturkosten rechnen darf...
Wenn man sich so umschaut, bekommt man das gleiche oder das Nachfolgemodell für 250-300 Euro, teilweise schon mit vorherigem Service durch Sony.
Was soll uns das sagen? "Verdient" sich der Reparaturbetrieb mit solchen Weiterleitungen an Sony etwas (daher die hohen Reparaturkosten bei Sony) ?
Oder ist es hier nicht eher so, dass Sony alles an Reparaturen an sich zieht
und den Fachbetrieben (dem kleinen Radio und TV Händler vor Ort) nichts lässt, ausser kleinere Reps die auch ich als kleiner Elektronikbastler hinbekomme?

Um auf den Drucker (Multi) zurück zu kommen:
Da der Scanner des HP noch funktioniert und einen USB-Anschluss hat, kann ich Dokumente einscannen (am Gerät selbst oder per PC), auf den USB-Stick kopieren
und vorläufig später im Copy Shop oder bei einem Mitbewohner ausdrucken lassen, bis ich mir doch einen Laserdrucker (nur Drucker und den als Farb oder Schwarz/Weiss) zulege.
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon guglielmo » Di 30. Mai 2017, 12:52

Ich selber hatte auch nie einen Tintenpisser. Mich schreckten die Berichte von eingetrockneten Düsen und der Kundenbeschiss, günstige Geräte aber sehr teure Patronen ab. Ich bin gleich vom Nadeldrucker auf Laser umgestiegen. In einem Zeitraum von zwanzig Jahren habe ich einmal den Drucker gewechselt. Ich bin von einen reinem Schwarzlaser auf einen Farblaser mit Farbscanner und Kopierer umgestiegen. Er besitzt einen ordentlichen Ethernet-Anschluss und kann so vernünftig ins Hausnetz integriert werden. WLAN verwende ich so wenig wie möglich. Das Gerät heißt "DCP-9100 cn" von Brother und hat sich Bestens bewährt. Er wird privat aber auch gewerblich eingesetzt. Er tut jetzt auch schon wieder etliche Jahre seinen treuen Dienst. Einmal hatte sich die Tonerkasette eines Fremdanbieters geöffnet und das Gerät musste gründlich gereinigt werden. Wenn ich mich richtig erinnere kostete der Brother weniger als 400 Euro neu. Davor hatte ich einen "HP-Laser Jet IV" der allerdings 3500 DM kostete. Alles in allem werde ich weiterhin Lasergeräte verwenden, auch wenn ich mit Tintenpissern keine Erfahrungen habe.
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Re: Multifunktionsgeräte sind zum abgewöhnen

Beitragvon DocEmmettBrown » Di 30. Mai 2017, 15:14

Yaesu FT857D hat geschrieben:Naja ob das auch so gut ist, das Teil am Strom zu lassen, bloss damit die Tinte nicht eintrocknet.....?
Ich denke dabei an Stromkosten, ganz zu schweigen davon, was die Versicherung (Brand, Hausrat, Haftpflicht) dazu sagt, wenn ein solches Gerät am Stromnetz hängt und einen Brand auslöst. (auch wenn das nur an einer Steckdose hängt und nicht an einer Mehrfachsteckdose mit Überspannungsschutz)
Also bei mir hängt der auch permanent am Stromnetz und ist eingeschaltet. Ich dachte dabei, daß es eine gute Idee wäre, ihn ständig eingeschaltet zu haben, weil man ja nie weiß, wann ein Fax kömmt. ;) :mrgreen:

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